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Chaetopelma gracile  Ausserer, 1871

Herkunft : Ägypten, Syrien, Türkei, Zypern
Lebensweise : Bodenbewohnend
Körperlänge : Etwa 5cm
Aussehen : Weibchen : Grundfärbung braun, Vorderleib goldbraun. Männchen : Färbung wie Weibchen.
Haltung : Die Grundfläche des Terrariums sollte ca. 30 x 30 cm betragen. Bodengrund Wald- oder Blumenerde oder Sandgemisch, zur Hälfte feucht halten.
Verhalten : Flüchtet erst, verteidigt sich dann durch Giftbiß. Ist bei Dunkelheit recht aktiv.
Bemerkungen : Literatur:
  • VOLLMER, P. (1995): Bericht über einen Kurzurlaub auf dem griechisch besetzten Teil Zyperns. Arachnol. Mag. 3(12): 11-16.

Infos hinzugefügt von Sven L. am 01.01.2002.
Infos zuletzt aktualisiert von Jeannette S. am 13.06.2008.

Fotos von Chaetopelma gracile

Chaetopelma gracile
Chaetopelma gracile
Chaetopelma gracile
Chaetopelma gracile

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Verfasst am 31.08.2020 um 13:54 von Aaron Lindmüller
Vor einigen Jahren bekam ich drei winzige Nachzucht-Spiderlinge von einem Züchter, welcher Wildfänge aus Zypern mitbrachte. Zwei Tiere entpuppten sich als Männchen, der dritte im Bunde war ein Weibchen. Verpaaren konnte ich die Tiere leider nicht, da die zwei adulten Männchen bereits verstarben, ehe das Weibchen überhaupt geschlechtsreif war. Das verbliebene Weibchen lebt in einem kleinen 20x30x20cm (LxBxH) Guillotinen-Terrarium mit trockener Lehmerde. Etwa die Hälfte des Beckens halte ich stets leicht feucht. Weitere Einrichtung besteht aus einigen kleinen Steinen und trockenen Ästen.

Chaetopelma gracile, die meines Wissens nach jetzt übrigens "Chaetopelma olivaceum" genannt wird, gräbt unter den Einrichtungsgegenständen kleine Unterstände und kleidet sie mit reichlich Spinnseide aus. Tagsüber hält sie sich meistens dort auf und kommt erst bei Dunkelheit raus und ist dann recht aktiv. Manchmal ist sie auch tagsüber draußen zu sehen. Bei Störungen zieht sie sich rasch in ihr Versteck zurück. Ab und an stellt sie sich aber auch drohend auf und schlägt mit den Beinen wild um sich. Etwa wenn man beim sprühen zu nah an ihre Behausung kommt. C. olivaceum ist recht gefräßig und eine sehr gute und flinke Jägerin. Farblich ist diese Art zwar nicht sonderlich anprechend, aber C. olivaceum besticht durch interessantes Verhalten. Zudem bleibt sie recht klein und die Haltung gestaltet sich einfach, da diese Art keine großen Ansprüche stellt. Vergleichbar mit Pterinochilus murinus, aber kleiner, weniger aggressiv und weniger Gespinste.