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Monocentropus balfouri  Pocock, 1897

Herkunft : Socotra Island (Jemen)
Lebensweise : Bodenbewohnend
Körperlänge : etwa 5 cm
Aussehen : Weibchen wie Männchen.
Beine und Taster: Tarsus bis Patella einheitlich Blau. Am Femur färbt sich das Blau in ein
Beige-Grau um. Die Chelizeren sind ebenfalls Blau. Der Carapax/Prosoma zeigt sich in einem glänzenden Blau-Grau, fast Türkisen Schimmer. Das Ophistosoma/Abdomen hält sich in Grau-Beigen Tönen. Die Spinnwarzen zeigen sich zum größten Teil wieder in Blau.
Haltung : Terrarium 50x30x30 – 60x30x30 cm
10-20 cm Sand Erde Gemisch. 1x pro Woche leicht Sprühen und eine Ecke im Terrarium gießen. Vorgebauter Unterschlupf (Korkstücke etc.) wird angenommen. Höhle und deren Eingang wird mit Spinnseide ausgekleidet. Eingang wird immer wieder verschlossen. Trinknapf muss vorhanden sein.
Ca. 25 Grad tagsüber, Nachts ca. 20 Grad, ca.70% Luftfeuchtigkeit.
Die Aufzucht der Jungtiere soll nicht ganz einfach sein.
Verhalten : Eher hektisch. Zieht sich bei (geringer) Störung in ihren Bau zurück.
Tagsüber versteckt jedoch Nachts häufig vor ihrem Bau anzutreffen.
Bemerkungen : Der Name (balfouri) leitet sich von dem Entdecker dieser Spezies , Sir Bayley Balfour ab.
Derzeit leider sehr wenig über die Haltung dieser Spezies bekannt.

Infos hinzugefügt von jürgen herke am 17.04.2008.
Infos zuletzt aktualisiert von jürgen herke am 17.04.2008.

Fotos von Monocentropus balfouri

Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
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Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
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Monocentropus balfouri
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Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri

Kommentare

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Verfasst am 24.07.2017 um 10:27 von Marc J.
Meine absolute Lieblingsart. Ich halte sie seit gut einem Jahr. Männchen werden mit ca. 3,5-4 cm adult. Bei einem Freund habe ich ein Weibchen gesehen, dass größer als 6 cm aussah. Adulte Männchen zeigen eine deutlich dunklere Färbung.

Ich erhielt 2.2 von 2-3cm, trennte die Geschwistergruppe jedoch, weil ich aufgrund der Größenunterschiede und stark abweichender Ernährungszustände sehr verunsichert war und Kannibalismus befürchtete. Zudem zeigte ein Tier des öfteren Drohgebärden. Derzeit halte ich 3.3, 3-4,5 cm, jedoch alle getrennt. Wenn ich NZ habe, werde ich diese in Gruppen aufziehen, was erforderlich für die Aufzucht ist. Ich habe gelesen, dass Muttertiere ihre Brut mit Futtertierresten oder Erbrochenem füttern. 3-6 Monate bei der Mutter lassen wird empfohlen. Ältere Tiere scheinen keinen Nachteil aus Einzelhaltung zu ziehen.

Die Zeigefreudigkeit ist abhängig vom Individuum. Einige sitzen mehrmals die Woche vor ihrem Bau oder im Tunneleingang, andere sieht man wenige Male im Monat. Teilweise sind sie sehr wehrhaft, gehen rasch in die Drohhaltung. Ob es Tritte oder Bisse sind weiß ich nicht. Umsetzen ist manchmal etwas schwieriger, da sie extrem schnell und weite Sprints hinlegen können. Nicht nur einmal hatte ich ein Tier außerhalb der großen Kunststoffbox und außerhalb der Badewanne. Sie spinnen aufwendig um ihren Bau herrum und graben groß angelegte Tunnel. Oft muss ich sie beim Umsetzen erst vorsichtig ausgraben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie kleinere Futtertiere bevorzugen und manchmal sehr ängstlich sind, wenn das Futtertier viel größer als ihr Carapax ist. Deswegen gebe ich oft nur mittlere Heimchen, auch bei 4 cm KL.
Verfasst am 09.04.2012 um 23:29 von Stefan Streim
Morgen!

Die Aufzucht der M. Balfouri soll deswegen nicht einfach sein, weil viele den Fehler machen, die Jungtiere nach der 1. FH gleich von der Mutter wegzunehmen. Das soll man nicht. Das Weibchen füttert die Jungtiere, indem sie die Nahrung fängt und die Spiderlinge die Nahrung aus den Chelizeren des Muttertiers holt :-))) Wissen viele nicht, aber diese Tiere kann man ein lebenlang zusammenhalten... echt faszinierendes Verhalten :-)
Verfasst am 12.08.2010 um 03:48 von Michael Pinnekämper
Morgen... habe meine M.balfouri jetzt seit einer Woche. Sie ist ca. 2cm klein und 4-5 Fresshaut :-) sie hat sich schon "häuslich" unter der Korkrinde eingerichtet, nach unten hin ein wenig gegraben und nach oben hin ihr Netz gesponnen. Die ersten Tage habe ich sie nicht gesehen, aber wenn Abends das Licht aus geht ist sie jetzt schon öfters im Terri unterwegs! Habe ihr nen kleines Heimchen angeboten, mal schauen wann sie frisst..... Gruss Micha....
Verfasst am 06.02.2010 um 11:08 von marvin röttgers
Danke für die Infos Evelyn ! Die helfen mir echt danke!
Verfasst am 21.01.2010 um 02:18 von Evelyn Gransee
Hallo!
Ich möchte mit einer etwas differenzierten Info dagegen halten.
Die balfouri soll keineswegs so trocken gehalten werden. Es kann durchaus auch ein kleines feuchtes Eck sich im Terri befinden. Siehe meine Informationen darüber in meiner hp, bitte link kopieren. http://www.repage4.de/member/evelyns_spinnen/monocentropusbalfouri.html
Ein Fotograf war vor Ort, das Gebiet, in dem die balfouri's hauptsächlich vorkommen, Gebiet Haghir (bis 1550 m hoch) liegt oft in Wolken; es regnet häufig. Die Durchschnitts-LF ist in den Monaten Jan-Mai sogar rel. hoch. Die Einheimischen fürchten die balfouri, die „Socotran Baboon“ in Arabisch nargub, denn sie glauben, diese kann ein Kamel töten.
Meine 2 Spiderlinge spinnen ihre Netze im trockenen Bereich, nachts saßen sie gerne um den Trinknapf (feuchteren Bereich) herum. Als slings nahmen sie sogar winzige Stückchen Rindfleisch an.
Die KL beträgt momentan ca. 1,5 cm. Das Terri (30x30x25 Grundfläche) wird nachts von den zwei slings mehr und mehr mit ihren Netzen 'bebaut'. Neben Wurzeln als Unterschlupf unbedingt trockenes Laub oder auch trockenes Moos anbieten, sie bauen dieses gerne in ihre zeltartige Gespinnste ein.
Verfasst am 03.05.2009 um 05:35 von Andreas Jonas
Nachtrag zu unten. Nachdem ich die Jungen nach den ersten Häutungen aus dem Terri der Mutter entnommen habe, hatte ich Gelegenheit sie genau zu zählen. Mittlerweile ist erst 1 Tier gestorben und ein anderes wurde glaub ich schon im Terri der Mutter von einem Geschwistertier gefressen. Der Verlust ist demnach sehr gering. Natürlich weiß ich nicht, ob nicht noch welche Tiere gestorben sind und/oder gefressen wurden.

Immerhin habe ich nun noch 73 lebende balfouris aus 1 Kokon!!! Somit dürfte der Mythos von 20-40 Spiderlingen/Kokon widerlegt sein. Es können sicher 80 Jungtiere aus einem Wurf hervor kommen.
Verfasst am 28.03.2009 um 05:22 von Andreas Jonas
Sehr interessante Spinne. Nach 1,5 Monaten sind bei mir 50-55 Spiderlinge geschlüpft und nicht wie in der Literatur angegeben nur 20-40 und das bei einem nicht einmal sehr großem Weib.

Das faszinierende ist die Aufzucht der Jungen. Hab die Mutter mit einer großen Steppengrille gefüttert. Die Jungen sind sofort auf die Mutter geklettert und haben von der Mundöffnung der Mutter mitgefressen. Herunterfallende Gliedmaßen wie Sprungbeine haben sich die übrigen Spiderlinge auf dem Boden geschnappt. Nach einigen Minuten hat das Muttertier das etwas durchgekaute Futter absichtlich komplett fallen gelassen und sich etwas zurück gezogen, damit die Jungen sich darüber hermachen konnten. Nach etwa 15min nahm die Mutter die zerfledderte Steppengrille wieder auf, durchkaute sie erneut etwas und ließ sie wieder fallen, damit - wie ich vermute - die Jungen besser an das innere der Beute herankommen können, denn um die Beute selber zu zerlegen sind sie noch zu klein und ihre Chelizeren zu schwach.

Echt nett die Mutter^^
Verfasst am 13.10.2008 um 11:01 von Richard Weiß
Ich besitze erst seit kurzen ein 3,5 cm langes weibchen dieser art!
Es sind wunderschöne Tiere leicht reizbar und flink aber auch nicht mehr als andere
Vogelspinnen! Sie sind auch nicht ganz so einfach zu bekommen, wenn man niemanden kennt der diese züchtet!
Was ich bis dato mitbekommen habe muss ich mich der Meinung von
Olaf Helle anschließen! Sie sind sehr trocken zu halten!
Gruß
Richard
Verfasst am 30.05.2008 um 15:03 von Olaf Helle
Servus,

die o.g. Haltungsbedingungen kann ich so nicht bestätigen !!!

Monocentropus balfouri stammt aus einer Wüstengegend.
Genauer gesagt von der Insel "Sokotra", die dem Jemen angehört.
Zur Haltung benötigen die Tiere, imho, tagsüber eine Temperatur von 30 Grad und mehr.
Nachts sollten die Temperaturen nicht unter 25-27 Grad abgesenkt werden.
Luftfeuchtigkeit: trocken, jahreszeitabhängig nie höher als 40 %
Eine Trinkschale ist nicht von Nöten.
Einmal im Monat punktuell befeuchten, da die Tiere ihren Flüssigkeitshaushalt größtenteils über die Nahrung aufnehmen.

Die Becken nicht zu groß und die Ausstattung recht "spartanisch" wählen, da sich die Tiere sehr schöne Wohngespinnste weben, in denen sie sich den größten Teil aufhalten.
Als Substrat ein ca. 7-10 cm hohes, trockenes Humusgemisch mit einem rel. großen Korkstück wählen, indem sich die Tiere ihr eigenes Labyrint bauen können und auch werden.

Die Tiere sind als sehr flink und mäßig agressiv zu beschreiben.
Bei Störungen gehen sie sofort in Drohstellung und versuchen dann zu fliehen.
Ohne Ausweg scheuen sie sich auch nicht, sich durch einen Biß zu wehren.

Gruß
Olaf
Verfasst am 12.05.2008 um 08:00 von Joé Leclercq
Moin!

Ich wollte nur kurz die Haltungsbedingungen laut M.Baumgarten posten, da sie doch etwas von den hier angegebenen abweichen :

Zur Luftfeuchtigkeit: "Staubtrockene" Haltung, wirklich nur selten sprühen/giessen
Zur Temperatur: Richtig heiss, gerne nahe an den 30°C und punktuell sogar drüber

Ich halte mein juveniles Weibchen übrigends auch so und sie scheint sich (soweit Ich das erkennen kann) wohlzufühlen.
Das Terrarium muss m.M. nach auch nicht ganz so gross ausfallen, da die Tiere mit 6cm KL im adulten stadium ja nicht allzu gross werden, von daher denke Ich, reicht ein 30er Würfel (bzw. 40x30x30cm LxBxH) mit genügend Erde (meine gräbt desöftern, wenn auch nicht richtig viel) auch aus.

Ich hoffe Ich konnte mit meinen Erfahrungen etwas beitragen!