Arachnophilia.de - Vogelspinnen im Terrarium
Arachnophilia.de - Vogelspinnen im Terrarium Alles zum Thema Vogelspinnen


Home
Arachnophilia Shop
Informationen
Oft gestellte Fragen
Arten
Terrarium
Haltung / Pflege
HĂ€utung
Paarung / Zucht
Fachwörter
Körperbau
Literatur
BĂŒchertips
Links
Austausch
Forum
Terrarien Galerie
Bestandslisten
Vogelspinnen Börse
Mitglieder
Mein Arachnophilia
Benutzername

Passwort

Automat. einloggen

Password vergessen?
Registrieren
Arten

Foto hochladen | Kommentar hinzufĂŒgen | ZurĂŒck zur Liste

Eucratoscelus pachypus  Schmidt & von Wirth, 1990

Herkunft : Tansania
Lebensweise : Unterirdisch lebend
Körperlänge : etwa 4 cm
Aussehen : Weibchen : GrundfÀrbung dunkelbraun, Hinterleib und Hinterbeine schwarz. Die Hinterbeine sind wesentlich dicker.
Haltung : Das Terrarium sollte eine GrundflĂ€che von ca 25 x 25 cm aufweisen. Da die Tiere gerne graben und eine Röhre anlegen, sollte man ihnen einen Bodengrund von mind. 10 cm Höhe anbieten. GemĂ€ĂŸ ihrer Herkunft (Savanne) bietet sich ein festeres Lehm-Sand-Bodengemisch als Substrat an, dass ihnen die Möglichkeit gibt eine stabile Röhre zu graben. Die unteren Bodenschichten dĂŒrften wie in der Natur etwas feuchter sein als die oberen,
Verhalten : Verteidigt sich durch Giftbiß. Sie lebt sehr versteckt.
Bemerkungen : Literatur:
  • GALLON, R. C. (2002): Revision of the African genera Pterinochilus and Eucratoscelus (Araneae, Theraphosidae, Harpactirinae) with description of two new genera. Bull. Br. Arachnol. Soc. 15(5): 201-232.

  • GALLON, R. C. (2004): Captive breeding Eucratoscelus pachypus. British Tarantula Society Journal 19(3): 78-81.

  • SCHMIDT, G. & V. VON WIRTH. (1990): Eine neue Vogelspinne aus Tansania Eucratoscelus pachypus sp. n. (Araneida: Theraphosidae: Harpactirinae). Arachnol. Anz. 6: 11-14.

Infos hinzugefĂŒgt von Sven L. am 01.01.2002.
Infos zuletzt aktualisiert von Martin Huber am 20.05.2004.

Fotos von Eucratoscelus pachypus

Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus
Eucratoscelus pachypus

Kommentare

Kommentar hinzufĂŒgen
Verfasst am 15.05.2006 um 14:20 von J. Wuerffel
Ich halte zzt. 1.1. Eucratoselus pachypus. (siehe picÂŽs oben)
Das Weibchen halte ich in einem BHT 21 x 35 x 22 eigenbau Terrarium, mit 25 cm Blumenerde als Bodengrund.
Sie kommt nur nachts ganz aus ihrer Röhre heraus , tagsĂŒber sitzt sie aber öfter am Eingang und sonnt sich.
Als agressiv wĂŒrde ich sie nicht bezeichnen, flĂŒchtet bei Sörung tief in ihre Röhre, wird sie weiter bedrĂ€ngt, beißt sie zu.

Aussehen
Weibchen: Abdomen, Carapax und Hinterbeine dunkelbraun gefÀrbt, das
hintere Beinpaar ist deutlich dicker als die anderen.
Carapax mit leichter sandfarbener Zeichnung.
Vorletztes Beinpaar leicht dunkelgefÀrbt, restliche Laufbeine
und Chelizeren hellgrau bis sandfarben gefÀrbt.

MÀnnchen: Komplett sandfarben/gelblich gefÀrbt, keine verdickten
Hinterbeine.
Verwaschenes schwarzes Gesicht Muster auf dem
Abdomen. Femur von der Oberseite leicht schwarz gefÀrbt.
Carapax mit leicht schwarzem Muster, um den AughĂŒgel
stÀrker schwarz gefÀrbt.
Die MĂ€nnchen dieser Art sind mit c.a. 2 cm KL, deutlich kleiner als die Weibchen.

Besonderheiten:
Bisher hat es nur eine erflogreichen Nachzucht in Gefangenschaft gegeben (GALLON, 2004).
Die Tiere (meist adulte Weibchen), die es hierzulande zu kaufen gibt, sind daher fast alle WF, oder CR.
GrĂ¶ĂŸere Exemplare graben oftmals von allein keine eigene Wohnröhre mehr. Daher sollte ihnen eine Röhre vorgestochen werden, diese wird meist sofort angenommen und weiter ausgebaut


Verpaarungs Berricht:

Verpaarungs Berricht:
Die MĂ€nnchen dieser Art sind mit c.a. 2 cm KL, deutlich kleiner als die Weibchen.
Ich habe, wie ĂŒblich das MĂ€nnchen zu meinem Weibchen inÂŽs Terrarium gesetzt.

Ich denke, da mein Weibchen ĂŒber ihrer Röhre noch eine Art Trichter angelegt hat, hat das MĂ€nnchen den Eingang nicht gleich bei ersten Anlauf gefunden, er lief nur auf dem Boden herum und hat in alle möglichen Spalten, zwischen Steinen usw. nachgeschaut. Das Weibchen saß die ganze Zeit unten in ihrer Röhre und hat von dem MĂ€nnchen, wahrscheinlich gar nichts mitbekommen.
Beim zweiten Anlauf, habe ich ihn dann direkt oben auf ihr Gespinst. neben den Eingang gesetzt, er fing sofort an zu trommeln und zu zittern, worauf hin das Weibchen auch sofort aus ihrer Röhre kam.
Die Paarung lief dann sehr friedlich ab, das MĂ€nnchen, fĂŒhrte abwechselnd den rechten und den linken Bulbus ein, bei jedem Wechsel, trommelte er ziemlich schnell, mit beiden Tastern gegen den Unterleib des Weibchens.
MĂ€nnchen und Weibchen hingen c.a. 10 min. aneinander, bis sich das MĂ€nnchen mit einem großen Satz von dem Weibchen löste.
Das Weibchen verharrte, wie in Trance, noch eine ganze Weile senkrecht aufgestellt.


Nachdem das MĂ€nnchen am Tag nach der Verpaarung gleich ein neues Spermanetz gebaut hat, habe ich ihn 4 Tage nach der ersten Verpaarung ein zweites mal zum Weibchen gesetzt.
Auch dieses Mal habe ich ihn direkt neben dem Eingang abgesetzt.
Das Weibchen hatte den Eingang ihrer Röhre leicht zugesponnen, dies tut sie immer, wenn Futtertiere im Terrarium sind, sie aber keinen Hunger hat.
Das MĂ€nnchen is erst ĂŒber die FĂ€den gelaufen, hat sie dann zerrissen und ist zu dem Weibchen in die Röhre gekrabbelt und hat dabei heftig getrommelt.
Sie, hat sich nach kurzer Zeit in der Röhre umgedreht, und das MĂ€nnchen so, vor sich her wieder nach draußen gedrĂ€ngt.
Die Verpaarung fand dann halb schwebend ĂŒber dem Eingang statt, wieder friedlich, und nach dem gleichen Muster, wie die Erste, rechter Bulbus, heftiges Klopfen, linker Bulbus, insgesamt hat er jeden Bulbus 4-5 mal eingefĂŒhrt.
Danach hat er sich, dieses Mal weniger schnell, von dem Weibchen gelöst, sie verharrte wieder in der senkrechten Stellung.

Das MĂ€nnchen hat danach relativ zeitnah ein neues Spermanetz gebaut.
Das Weibchen, hat bisher (10 Tage nach der letzten Verpaarung), noch kein Futter angenommen, habe sie vor den beiden Verpaarungen aber ziemlich dick gefĂŒttert, um ein fressen das MĂ€nnchens zu verhindern.


Gruß
Johannes
Verfasst am 18.09.2005 um 13:09 von Aaron LindmĂŒller
Hallo!

Habe mir gestern auf der Terraristika-Hamm ein schönes NZ-Exemplar gekauft. Das Tier zeigt eine hohe Reizbarkeit und scheint sehr gefrÀssig zu sein. Eucratoscelus pachypus beeindruckt zwar nicht durch schöne Farben, jedoch besitzt sie eine einmalige Körperform und ein interessantes Verhalten.

Aaron
Verfasst am 17.03.2005 um 18:00 von Gottlieb Wolf
Die E.pachypus von mir ging bereits am ersten Tag in Drohstellung ich habe das Tier an der Börse in Niederbipp erworben.Sie fĂŒhlt sich aber pudelwohl in ihrem Terrarium,sie sieht wirklich toll aus.;-)
Verfasst am 14.05.2003 um 10:51 von Swen L.
Ich habe meine E. pachypus zwar erst seit einer guten Woche, wĂŒrde sie aber bisher nicht als Agressiv bezeichnen, eher schreckhaft und schnell flĂŒchtend. Ist ansonsten ein sehr hĂŒbsches Tier das sich mal ein wenig von anderen VS unterscheidet durch ihr verdicktes letztes Beinpaar.