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Terrarien Galerie

Avicularia purpurea

Terrarium für Avicularia purpurea aus dem Bergregenwald Ecuadors

Terrarium: Vollglasterrarium Eigenbau, Glas 6mm, Aquariensilikon schwarz, Lüftungsgitter Edelstahl vorne unten und hinten oben, Löcher 3mm, Aluminiumprofile für Schiebescheibe, Schiebescheibe vertikal – Technik: Osram Kompaktleuchtstofflampe 24W, Lichtfarbe 4000K cool white in Reptiland Alu-Reflektor, Osram Halogenspot 20W mit Trafo, Heizkabel 11W, Zeitschaltuhren digital für Beleuchtung, Schalter für Heizkabel – Bodengrund: JBL Terra Bark – Pflanzen: Porroglossum (Orchidee, Herkunft Südamerika, Anden), Oncidium (Orchidee, Mittel- und Südamerika), Maxillaria (Orchidee, Südamerika) – weitere Einrichtung: Korkröhren, Korkrückwand, heimisches Moos von Baumstämmen, Äste mit Flechten bewachsen, Eichenlaub, Wassergefäß (Glas, Durchmesser 7cm, Höhe 3cm) – Tiere: Avicularia purpurea, weiblich, ca. 3 Jahre, Trichorhina tomentosa (tropische weiße Asseln) – Temperaturen: tagsüber 22-27°C, im Lichtkegel der Halogenlampe bis 40°C, nachts 20°C

Die Spinne zeigt das arttypische Verhalten. Morgens sonnt sie sich meist einige Zeit im Strahlungskegel der Halogenlampe, hält sich dann aber den ganzen Tag in der Korkröhre oder in ihrem Gespinst auf. Abends, nach Abschalten der Beleuchtung, sitzt sie, immer in Kontakt mit dem Gespinst, vertikal an der Glasscheibe oder an der Korkröhre in der Mitte des Terrariums und lauert auf Beute. Das Futter für die Avicularia besteht aus Grillen, Heimchen und (im Sommer) großen Nachtfaltern. Sie ist nicht scheu oder gar ängstlich. Von Aktivitäten vor dem Terrarium lässt sie sich nicht stören. Wenn ich die Scheiben reinige oder die Pflanzen besprühe, kommt sie sogar oft aus ihrem Unterschlupf heraus. Ich vertrete die Ansicht, dass man Vogelspinnen einen naturnahen Lebensraum bieten sollte um ihnen ein arttypisches Verhalten zu ermöglichen. Die Haltung in sterilen Boxen, wie sie z.B. Schultz S. und Schultz M. in „The Tarantula Keeper’s Guide“ (1998) propagieren („Do not give a tarantula a place to hide or dig a burrow unless it doesn’t matter that it is never seen again!” S. 120), lehne ich strikt ab. Ob Spinnen ohne Versteckmöglichkeiten leiden, können wir nicht beurteilen, da sie in einer vollständig anderen Sinneswelt leben als wir, aber sicher ist sicher …
Gruß an alle Arachnophilen
Stephan