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Das Terrarium meiner Acanthoscurria geniculata

Erstellt von 4cid, 23.01.2012, 19:08 Uhr · 40 Antworten · 8.423 Aufrufe

  1. #11
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    Hi!

    Krass was ein paar "Pflänzchen" und ne Fotorückwand ausmachen! Sieht wirklich gut aus! :-)

    Grüsse!

    Steffi


  2. #12
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    Danke!! Das hab ich auch gedacht als ich beide Bilder im Vergleich gesehen hab.
    Wie "nackt" das Terrarium auf dem ersten aussieht, oh oh.. ^^

  3. #13
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    Echt super! Hast du gut gemacht!
    Is das ein stück Holz was du da drinne hast oder sind das mehrere äste über und aufeinander gelegt?

  4. #14
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    Das ist Efeu! Habe das Holz an einem toten Baum gefunden. Der Baum war schon so Morsch war dass man den ebenfalls toten Efeu, der zu Lebzeiten seitlich am Baum hochgewachsen ist, so abnehmen konnte. War ein richtiger Glückstreffer..

    Hab noch ein bisschen was fürs Auge. Gundula hat mit einem erbeuteten Heimchen so schön vor der Scheibe posiert, das musste fotografisch festgehalten werden. Von dem Heimchen ist allerdings nichts mehr zu sehen weil es umgehend zu einem spinnengerechten, weichen Klumpen verarbeitet wurde.

    Gundula.jpgGundula1.jpg

  5. #15
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    Hallo! Nach über 2 Monaten möchte ich euch gerne ein kleines Update über das Leben meiner Acanthoscurria geniculata geben. Sie hat sich in den ca 3 Monaten die sie bei mir lebt sehr gut eingelebt. Bis vor einer Woche gab es eine Periode von ungefähr 2 Wochen in der sie nichts fressbares angerührt hat, wobei sie bei der Störung durch ein Futtertier sofort in ihre Höhle geflüchtet ist. Vor einer Woche hat sie dann wieder angefangen zu fressen und ist seitdem wirklich unersättlich, verschlingt ein Heimchen nach dem anderen.

    Tagsüber hält die Spinne sich fast ausschließlich außerhalb ihrer Höhle auf. Nur zum Fressen oder bei Störung (es kann schon reichen wenn eine Tür neben dem Terrarium zu doll zugeschlagen wird) verschwindet sie in ihrem dunklen Heim. Die Höhle selbst wurde inzwischen ordentlich ausgebaut. Zwischendurch war ein hoher Wall davor aufgeschichtet, aber jetzt hat sie die Erde und Triebe der Pflanze verwebt und damit den Eingang etwas verkleinert.

    Zum Terrarium: Die kleine Orchidee in der rechten hinteren Ecke macht leider keine Anstalten zu wachsen, aber der Ficus pumila hat sich schon toll ausgebreitet. Die Triebe die an der Rückseite des Terrariums hochwachsen verschwimmen optisch richtig schön mit der Foto-Rückwand. Auch einiges an Moos das ich eingesetzt hab ist gut angewachsen.
    Es hat sich mittlerweile auch ein ganz schöner Mikrokosmos gebildet. Mit Regenwürmern, Kellerasseln, Tausendfüßlern und vielen Kleinst-Lebewesen die wohl mit dem Moos ins Terrarium gekommen sind. Außerdem konnte ich nachts auch einmal einen kleinen Räuber beobachten, einen etwa 1cm "großen" Skolopender (Hundertfüßer). Und seit ein paar Tagen krabbeln viele winzig kleine Grillen im Terrarium rum. Ein Weibchen muss es geschafft haben seine Eier in den Boden zu legen bevor es verspeist wurde. Ich lasse sie im Terrarium rumwuseln und schaue wie lange sie überleben.. ^^

    Demnächst kommen auch wieder Fotos..

    Gruß, Jörn

  6. #16
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    Nach einer längeren Pause gibt es jetzt mal wieder ein Update. Der Anlass ist die (inzwischen zweite -.-) völlige Neueinrichtung des Spinnenterrariums. Der Grund ist, dass ich 2x Pilze im Terrarium hatte. Meine Mutter die zufällig Pilzsachverständige ist hat mir gesagt dass es giftige Pilze waren, deren Sporen sich häufig in der Erde von Gewächshaus-Pflanzen befinden. Vielleicht für Interessierte eine kurze einfache Beschreibung der Pilze: Die Fruchtkörper (also das was wir einfach Pilze nennen) sieht aus wie man sich einen Pilz eben vorstellt und sie sind auffallend gelb. Hier mal ein Link auf dem man einen solchen Pilz sieht: Google-Ergebnis für http://www.kornelis.de/dsc04472.jpg
    Diese wuchsen bei beiden Malen hauptsächlich in der Höhle da dort wohl das Klima am günstigsten war. Durch das Glas sah man das weißliche Myzel, den eigentlichen Pilz, im Boden. Die Spinne hielt sich bei Beginn des Pilzwuchses nicht mehr in ihrer Höhle auf sondern nur noch in der am weitesten entfernten Ecke.

    Beim ersten Mal des Pilzbefalls habe ich das Terrarium komplett ausgeräumt, die Erde entsorgt und die Hölzer mit kochendem Wasser abgebrüht. Das Becken habe ich dann mit Essig ausgewischt und natürlich danach noch mit klarem Wasser gereinigt. Mein Fehler war aber wohl, dass ich bei den Pflanzen zwar fast sämtliche Erde abgeklopft habe, sie jedoch dann wieder ins Terrarium pflanzte. Beim zweiten Mal war dann der Pilzbefall nochmal um einiges stärker als beim ersten.

    Heute ging es der Terrarieneinrichtung also wieder an den Kragen. Diesmal habe ich alle Hölzer und die Pflanzen direkt mit der Erde entsorgt, und das Becken erst grob mit klarem Wasser, dann mit Flächendesinfektionsmittel (70%ige Alkohol-Lösung) und dann wieder mit klarem Wasser gereinigt.
    Dann ging es erstmal in den Wald. Dort habe ich zwei Eimer voll Waldboden gesammelt, und als Dekoration einige bemooste Holzstücke. Außerdem hab ich einen kleinen Stechpalmentrieb im Wald gefunden den ich ebenfalls mitgenommen habe.
    Die Spinne lebt jetzt praktisch auf einem Stück mitteleuropäischen Laubwald-Boden. Meine Hoffnung ist, dass durch den belebten Waldboden die giftigen gelben Pilze keine Chanze haben. Ich habe dann noch einige Regenwürmer und Asseln mit in das Terrarium gesetzt. Aus Erfahrungen der letzten Monate kann ich sagen, dass Kellerasseln sich gut im Terrarium halten und eine stabile Population bilden, wobei man sie nach einiger Zeit kaum noch zu sehen bekommt, es sei denn man muss mal alles aus dem Terrarium rausschmeißen.

    Zum Schluss noch ein Foto! Als Orientierung: vorne links ist ein Stück Holz von dem nur noch die bemooste Rinde übrig war. Es bildet eine Röhre und soll den Eingang der künftigen Spinnenhöhle darstellen. Die Spinne ist nach dem Wiedereinsetzen auch direkt dort hinein geflüchtet, ich habe sie extra dort platziert wo vorher auch die Höhle war. Mit weiteren bemoosten Rindenstücken links, rechts und in der Mitte habe ich Stufen im Boden gebildet. Vorne ist der Bodengrund ca 10cm hoch, hinten bis zu 22cm. Also genug Platz zum graben. In der Mitte habe ich die Stechpalme eingepflanzt. Anschließend habe ich den Boden noch mit Laub aus dem Wald bedeckt um das Ganze abzurunden.

    Für Kritiken (positive oder negative ^^) bin ich sehr dankbar!

    - - - Aktualisiert - - -

    In der Zeit als ich den Beitrag verfasst habe, ist meine Acanthoscurria geniculata aus der Höhle gekommen und streift nun durch Terrarium. Es ist ganz interessant zu sehen wie sie läuft. Mit den vorderen 3 Beinpaaren tastet sie dabei alles um sich herum ab. Übrigens hat sie mittlerweile eine Körperlänge von etwa 7cm.Spinne.jpgSpinne1.jpgSpinneterra.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #17
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    Hallo,

    interessanter Erfahrungsbericht und ein schön eingerichtetes Terra.

    Gruß
    Willy

  8. #18
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    Ein sehr tolles Terra. Deine geni ist also in 9 Monaten um fast 3cm KL gewachsen???
    Haben seit 2 Wochen auch eine, KL 5,5cm. Vorgestern hat sie ordentlich angefangen zu graben, wahnsinn was sie für Massen umgesetzt hat...

  9. #19
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    71
    Mir hat das alte Terrarien gut gefallen und jetzt auch das neue.
    Ich habe auch schon erlebt, dass von zwei verschiedenen Einrichtungen in demselben Terra sich in einem Schimmel gebildet hat. Es hängt wohl mit den Materialien zusammen, die man verwendet.

  10. #20
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    @ Julia: Ich musste gerade selbst lesen welce Größe ich am Anfang angegeben hab.. ^^ Aber sie ist tatsächlich so schnell gewachsen, hat sich inzwischen 3x gehäutet. Ich hab leider keinen Vergleich ob das nun besonders schnell ist!? Das Tier ist jedenfalls ausgesprochen verfressen! Vielleicht liegt das schnelle Wachstum auch am von Anfang an relativ großen Terrarium? Ich weiß es nicht..

    @CaryaFee: Mit Schimmel hatte ich nur ganz am Anfang im Terrarium, als ich mit halbwegs sterilem Bodengrund und "lebloser" Deko angefangen habe. In der Hinsicht hab ich inzwischen sehr gute Erfahrungen mit belebtem Boden, insbesondere mit den schon erwähnten Asseln gemacht. Die fressen den Schimmel restlos weg.

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