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Das Terrarium meiner Acanthoscurria geniculata

Erstellt von 4cid, 23.01.2012, 19:08 Uhr · 40 Antworten · 8.424 Aufrufe

  1. #21
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    Hallo,
    haben unsere geni seit 2 Wochen und sie hat ne KL von 5,5cm. Sieht noch ziemlich "frisch" aus, soweit ich das beurteilen kann, bin ja noch anfänger
    Haben aber auch ein 30x60 Terra und sie nutzt den Platz auch aus.
    Habe ebenfalls Waldboden mit weißen Asseln, bis jetzt ist noch alles schick und Fussel hat vor 2 tagen angefangen, sich ne Höhle auszuheben.


  2. #22
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    Wirklich sehr schönes Terrarium! Das ist der beste Beweis, dass echte "Pflanzen" nichtmal nötig sind. Bei Bodenbewohnern reicht meiner Meinung nach Moos (und evtl. etwas Laub) vollkommen aus, um es wunderschön aussehen zu lassen, ich kann nur auf dein Terrarium verweisen Außerdem ist Moos resistenter, wenn man es mit dem Boden ausgräbt hält es eigentlich ewig und auch sonst ist es leicht auszutauschen, ohne einpflanzen, ohne Blätter rupfen usw., wodurch auch die Spinne weniger gestört wird

  3. #23
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    Julia ich denke dass ihr an dem Tier bestimmt viel Freude haben werdet. Wenn die Höhle erstmal ausgehoben ist gibt es außer bei Häutungen und beim Beute machen zwar nicht viel "Action", aber für Action kann man auch (in meinem Fall zB) mit dem Hund raus gehen. Auf jeden Fall sind die A. geniculata beeindruckende Spinnen!

    Ich kann dir nur Recht geben Tobi! Wenn man das Moos immer ein wenig feucht hält wächst es ganz gut an, und wenn es mal trockner wird bleibt es trotzdem grün. Der Ficus den ich erst im Terrarium hatte und der verantwortlich für die Pilzinfektion war, sah am Ende auch echt nicht mehr gut aus. Erst ist er gewachsen wie blöd, ich musste öfters mit einer Schere was abschneiden, und irgendwann wurde er ganz krüppelig, mit braunen Blättern usw. So wie jetzt bleibt es auch dauerhaft ansehnlich. Hoffentlich.. Vorausgesetzt die Pilze bleiben weg..

  4. #24
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    Zitat Zitat von 4cid Beitrag anzeigen
    Nach einer längeren Pause gibt es jetzt mal wieder ein Update. Der Anlass ist die (inzwischen zweite -.-) völlige Neueinrichtung des Spinnenterrariums. Der Grund ist, dass ich 2x Pilze im Terrarium hatte. Meine Mutter die zufällig Pilzsachverständige ist hat mir gesagt dass es giftige Pilze waren, deren Sporen sich häufig in der Erde von Gewächshaus-Pflanzen befinden. Vielleicht für Interessierte eine kurze einfache Beschreibung der Pilze: Die Fruchtkörper (also das was wir einfach Pilze nennen) sieht aus wie man sich einen Pilz eben vorstellt und sie sind auffallend gelb. Hier mal ein Link auf dem man einen solchen Pilz sieht: Google-Ergebnis für http://www.kornelis.de/dsc04472.jpg
    Diese wuchsen bei beiden Malen hauptsächlich in der Höhle da dort wohl das Klima am günstigsten war. Durch das Glas sah man das weißliche Myzel, den eigentlichen Pilz, im Boden. Die Spinne hielt sich bei Beginn des Pilzwuchses nicht mehr in ihrer Höhle auf sondern nur noch in der am weitesten entfernten Ecke.

    Beim ersten Mal des Pilzbefalls habe ich das Terrarium komplett ausgeräumt, die Erde entsorgt und die Hölzer mit kochendem Wasser abgebrüht. Das Becken habe ich dann mit Essig ausgewischt und natürlich danach noch mit klarem Wasser gereinigt. Mein Fehler war aber wohl, dass ich bei den Pflanzen zwar fast sämtliche Erde abgeklopft habe, sie jedoch dann wieder ins Terrarium pflanzte. Beim zweiten Mal war dann der Pilzbefall nochmal um einiges stärker als beim ersten.

    Heute ging es der Terrarieneinrichtung also wieder an den Kragen. Diesmal habe ich alle Hölzer und die Pflanzen direkt mit der Erde entsorgt, und das Becken erst grob mit klarem Wasser, dann mit Flächendesinfektionsmittel (70%ige Alkohol-Lösung) und dann wieder mit klarem Wasser gereinigt.
    Dann ging es erstmal in den Wald. Dort habe ich zwei Eimer voll Waldboden gesammelt, und als Dekoration einige bemooste Holzstücke. Außerdem hab ich einen kleinen Stechpalmentrieb im Wald gefunden den ich ebenfalls mitgenommen habe.
    Die Spinne lebt jetzt praktisch auf einem Stück mitteleuropäischen Laubwald-Boden. Meine Hoffnung ist, dass durch den belebten Waldboden die giftigen gelben Pilze keine Chanze haben. Ich habe dann noch einige Regenwürmer und Asseln mit in das Terrarium gesetzt. Aus Erfahrungen der letzten Monate kann ich sagen, dass Kellerasseln sich gut im Terrarium halten und eine stabile Population bilden, wobei man sie nach einiger Zeit kaum noch zu sehen bekommt, es sei denn man muss mal alles aus dem Terrarium rausschmeißen.

    Zum Schluss noch ein Foto! Als Orientierung: vorne links ist ein Stück Holz von dem nur noch die bemooste Rinde übrig war. Es bildet eine Röhre und soll den Eingang der künftigen Spinnenhöhle darstellen. Die Spinne ist nach dem Wiedereinsetzen auch direkt dort hinein geflüchtet, ich habe sie extra dort platziert wo vorher auch die Höhle war. Mit weiteren bemoosten Rindenstücken links, rechts und in der Mitte habe ich Stufen im Boden gebildet. Vorne ist der Bodengrund ca 10cm hoch, hinten bis zu 22cm. Also genug Platz zum graben. In der Mitte habe ich die Stechpalme eingepflanzt. Anschließend habe ich den Boden noch mit Laub aus dem Wald bedeckt um das Ganze abzurunden.

    Für Kritiken (positive oder negative ^^) bin ich sehr dankbar!

    - - - Aktualisiert - - -

    In der Zeit als ich den Beitrag verfasst habe, ist meine Acanthoscurria geniculata aus der Höhle gekommen und streift nun durch Terrarium. Es ist ganz interessant zu sehen wie sie läuft. Mit den vorderen 3 Beinpaaren tastet sie dabei alles um sich herum ab. Übrigens hat sie mittlerweile eine Körperlänge von etwa 7cm.Anhang 36154Anhang 36155Anhang 36156
    Respekt. Sieht sehr Urwald-like aus!

  5. #25
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    Das Terrarium sieht toll aus. Lebt dein Moos noch? Wenn ja - wie behandelst du es (gießen / sprühen)?

  6. #26
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    Hallo! Nach mal wieder längerer Pause melde ich mich hiermit wieder zurück. Leider aus nicht ganz so guten Gründen.. Meine Geniculata ist seit einiger Zeit sehr inaktiv, hat seit einigen Wochen nicht gefressen. Am letzten Donnerstag hat sie sich dann gehäutet, nachdem sie wochenlang auch schon ein ziemlich kahles Abdomen hatte.

    Jetzt, einige Tage später, wirkt sie ziemlich kränklich. Sie frisst immer noch nicht und sieht etwas merkwürdig aus. Zwar ist sie durch die neue Haut wieder schön gefärbt und behaart, aber sie steht nicht wirklich auf den Beinen sondern legt ihren Körper irgendwie ab. Die Beine sehen dabei etwas eingekrümmt aus. Ähnlich wie bei einer toten Spinne, nur nicht so extrem natürlich. Denke aber dass das als bildliche Beschreibung gut passt. An den Haltungsbedingungen hat sich nichts geändert.

    Hat jemand schonmal ähnliches beobachtet? Dauert es eventuell auf Grund der Größe einfach länger bis die neue Haut ganz "gehärtet" ist? Mache mir Sorgen..

    @ ChilliGTI: Das Moos ist inzwischen fast komplett verschwunden und sieht nur noch an wenigen Stellen lebendig aus. Die Asseln fressen auch ordentlich daran rum. Das einzige was gewachsen ist, ist die Stechpalme die auch im Terrarium ist.

  7. #27
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    Hallo,
    ist es nach deinem "Umbau" noch feucht genug im Terrarium? Hast du noch einen Trinknapf drin oder den jetzt raus genommen? Wenn du schreibst, dass das Moos nicht mehr richtig grün ist, stimmt die Luftfeuchtigkeit noch?
    Grüße, Karola

  8. #28
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    hiho,

    wie alt ist deine Geni... ein bild von ihr würde vlt auch was zu ihrem ernährungsstand sagen...

    habe bei meiner G.rosea am ende bemerkt das die zeit zur regenerierung nach häutung immer länger wurden - auch die häutungen haben länger gebraucht... und wenn sie sich erst letzten donnerstag(annahme: 18.04.?), dann solltest dir auch erstmal keine gedanken wegen "frisst nicht" machen - so ca.2wochen fresspause nach häutung sind nicht ungewöhnlich bei adulten tieren...

    hat sich was an der LF geändert, hätte sie die möglichkeit feuchtigkeit aufzunehmen(seh auf den bildern keine wasserschale)...

  9. #29
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    Hier mal ein paar aktuelle Bilder. Auf den Fotos sieht sie gerade garnicht so schlimm aus wie sie sich in den letzten Stunden und Tagen präsentiert hat. So weit draußen war die gute auch nach der Häutung nicht mehr. Futter wird aber immer noch ignoriert..

    - - - Aktualisiert - - -

    Das genaue Alter weiß ich nicht. Ich habe sie im Dezember 2011 mit einer Körperlänge von knapp 4cm gekauft. Die Luftfeuchtigkeit ist immer relativ hoch da ich alle 3-4 Tage mit reichlich Wasser sprühe. Nach dem Sprühen kommt sie meistens aus ihrer Höhle und nimmt aus dem Boden und/oder aus dem Moos neben ihrer Höhle auf.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  10. #30
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    Preisverdächtige Gestaltung des Terrarium. Sehr schön!

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