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Wachstumsschub, welche tricks?

Erstellt von Beown1337, 24.04.2013, 18:53 Uhr · 43 Antworten · 8.225 Aufrufe

  1. #21
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    Kososerde hat aber auch vorteile, steril und somit keimfrei, beugt schimmelbildung vor und glaub mir, meine heimchenbox ist ständig umgegraben, vorhin erst hat sie sich eingebuddelt, also das dürfte demnach kein problem darstellen.


  2. #22
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    Zitat Zitat von Beown1337 Beitrag anzeigen
    Kososerde hat aber auch vorteile, steril und somit keimfrei, beugt schimmelbildung vor und glaub mir, meine heimchenbox ist ständig umgegraben, vorhin erst hat sie sich eingebuddelt, also das dürfte demnach kein problem darstellen.
    Ahoi,

    "steril" ist dieser Bodengrund nicht, allerdings (relativ) frei von physioligischen Mikroorganismen, wodurch pathologische Mikroorganismen (wie z.B. Schimmelpilze) eine viel bessere Möglichkeit haben "konkurrenzfrei" zu wachsen.
    Allerdings sind (Vogel-)Spinnen durchaus in der Lage Gänge in Kokoshumusterrarien zu graben OHNE dass diese gleich einstürzen! Das Non-plus-ultra ist dieser Bodengrund trotzdem nicht.

    Grüsse!

    Steffi

  3. #23
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    Zitat Zitat von Belphe Beitrag anzeigen
    Ahoi,

    wodurch pathologische Mikroorganismen (wie z.B. Schimmelpilze) eine viel bessere Möglichkeit haben "konkurrenzfrei" zu wachsen.


    Steffi
    Ah ok, klar das macht sinn...

  4. #24
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    Hallo,

    Power-Feeding ist Mist. Und eine A. geniculata ist ganz sicher kein aggressives Monster, sofern die Haltungsparameter stimmen.

    25°C und ein bis zwei Mal in der Woche sprühen? Das (ungeeignete) Kokossubstrat ist also an mindestens vier Tagen in der Woche staubtrocken. Ich bezweifle stark, dass Dir die Haltungsbedingungen für eine A. geniculata wirklich geläufig sind.

    Gruß
    Willy

  5. #25
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    Hallo,
    da ich früher Kokoserde für etliche meiner Wühlmäuse verwendet habe und dies immer noch für meine Landeinsiedlerkrebse tue, muß ich sagen, eindeutig grabfähig - aber vor allem im relativ feuchten Zustand oder mit Stützmaterial wie Heu. Kokoserde schimmelt tatsächlich so gut wie nicht, sie ist ein toller Feuchtigkeitsspeicher (bleibt dies aber sehr lang), aber im trockenen Zustand sehr krümelig, staubig und hält dann schlecht bei Grabarbeiten. Ich habe ein Terra für unsere B. boehmei mit Kokoserde gefüllt, ich hatte halt einfach noch viel davon und hab mir nicht viel bei gedacht - demnächst wird der komplette Bodengrund ausgetauscht und ich werde das nie wieder für eine Vogelspinne verwenden. Pflanzen leben in Kokoserde auf Dauer schlecht, grad Sukkulenten und bei Spinnen die es nur leicht feucht haben wollen, ist der Zustand viel schwerer hinzubekommen als bei Gartenerde, Kokoserde ist zu fix zu feucht und bleibt es dann auch lange, insbesondere in den unteren Schichten. Alle meine Terras mit Gartenerde haben da viel besseres Feuchteklima, da läßt sich "leicht feucht" deutlich besser als Stabiler Zustand halten.
    Bei Spinnen die noch sehr klein sind und in Dosen/Boxen gehalten werden, mag Kokoserde helfen, weil sie eben kaum schimmelt wenn feucht - aber sobald eine Box groß genug für Einrichtung ist, würde ich von Kokoserde abraten.
    Davon ganz abgesehen, fast alle grabenden Spinnen mögen doch angedrückte/feste Erde, dies dürfte auch eher dem natürlichen Habitat entsprechen, die leichte Kokoserde paßt schon deshalb nicht. Aus lehmhaltiger Gartenerde lassen sich sozusagen Skulpturen formen, aus Kokoserde niemals, sozusagen für Spinnen "unnatürlich".
    Lieben Gruß
    Karen

  6. #26
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    Hi,

    das Thema Kokoserde und andere Erde wird wohl nie alt...

    Nach einigen überzeugenden Bildern von grabenden Spinnen in Kokoshumus und auch nach der Erfahrung mit eigenen Spinnen würde ich aber nicht sagen, dass sie darin nicht graben önnen. Besser gesagt, könnten, wenn sie es wollten.
    Ich muss zugeben, dass ich meine erste Spinne auch mit den besten Empfehlungen der Zoofachhändler auch erst mal auf Kokoshumus gehalten hab. Sie hat nicht gegraben.
    Danach, als sie größer wurde, hab ich ihr ein neues Terrarium gegönnt und dort was weiß ich wie viel andere Erde reingestopft, Ergebnis ist, ich kann das Terrarium nicht mehr anheben, aber sie gräbt immer noch nicht.
    Ganz im Gegensatz zu meinen beiden anderen Spinnen, wobei ich sagen muss, dass diese von Anfang an Blumenerde drin hatten. Aber die hat meine "Alte" auch und trotzdem macht sie keine Anstalten.
    Da verschafft sie sich lieber andere Plätzchen im größeren Terrarium (allerdings im Schatten; die typische Dame ^^).

    Und mal zum eigentlichen Thema:

    Ich kann es auch nicht so richtig nachvollziehen, warum man eine Spinne möglichst bald groß haben will... Aber jedem das Seine.
    Manche wachsen halt nicht so schnell und ich persönlich gehe da eher nach Haltungsmöglichkeiten/bedingungen und was ich denen bieten kann - soll kein Vorwurf dem TE gegenüber sein.

    lg

  7. #27
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    91
    Liebe Forengemeinde,

    woher stammt denn die Erkenntnis, dass eine "wärmer" gehaltene, "intensiver" gefütterte Spinne früher eines natürlichen Todes stirbt?
    Woher stammt denn die Erkenntnis, dass eine dauerhafte Fütterung mit Mehlwürmern "schädlicher" ist als eine dauerhafte Fütterung mit Heimchen, ... etc.?
    Und vor allem - warum ist die Frage nach einem schnelleren Wachstum nicht legitim?

    Btw: Könnte mir jemand eventuell Tipps geben, wie ich meine Schabenpopulation schneller zur Reproduktion anregen kann? Eventuell mehr Wärme? Mehr Eiweiß? Mehr Zärtlichkeit?

    ...

  8. #28
    BigBen29 Gast
    Zitat Zitat von nureinnarr Beitrag anzeigen
    Liebe Forengemeinde,

    woher stammt denn die Erkenntnis, dass eine "wärmer" gehaltene, "intensiver" gefütterte Spinne früher eines natürlichen Todes stirbt?
    Und vor allem - warum ist die Frage nach einem schnelleren Wachstum nicht legitim?

    Btw: Könnte mir jemand eventuell Tipps geben, wie ich meine Schabenpopulation schneller zur Reproduktion anregen kann? Eventuell mehr Wärme? Mehr Eiweiß? Mehr Zärtlichkeit?

    ...

    Meiner Meinung nach wird nur von zweitrangigen "Züchtern" die große Tiere für großes Geld Verkaufen wollen wärmer gehalten und "intensiver" (power feeding) gefüttert.
    Nur da bleibt die frage wie Gesund das ist denn ich habe bis jetzt noch keinen kennengelernt der darüber berichtet hat wie positiv oder negativ sich ein Beschleunigtes Wachstum auf die Lebenserwartung der Tiere auswirkt.
    Ich richte mich nach der Größe des Opisthosoma und füttere nach Bedarf.

    Bei deinen Schaben um welche Art handelt es sich und wie hast du sie im Moment untergebracht also Futter und Temperatur in der Box wo du sie hältst?

    Gruß Benny

  9. #29
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    Huhu

    Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, ist das wenn man mehr füttert (im sinne von mästen ) und höhere Tempratur gibt, das der Stoffwechsel schneller arbeitet, wodurch der Köper sprich die Organe (sagt man das Spinnen auch? ) mehr beansprucht werden und somit schneller altern (wie ein Motor der fast immer roten Bereich läuft, hab gerade kein besseres Beispiel im Kopf ).

    Mfg
    Michael

  10. #30
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    Klingt jedenfalls plausibel.

    Aber ob nun Wachstumsfüttern wirklich schädlich ist oder nicht, geht mir diese Einstellung gegen den Strich. Ich sehe nicht, wo das Tier eine Rolle spielt. Außer die Spinne muss schnell groß werden, weil, wenn die Katze mit ihr spielt, sie sich in der Größe noch nicht wehren kann.
    Ich bin wirklich kein Freund des einhelligen Draufeinkloppens, aber ich hoffe, die Reaktionen hier auf das "Vorhaben" mögen doch eine gewisse Wirkung zeitigen, was den Umgang mit dem Tier im Sinne des Tieres betrifft.
    Auch wenn es philosophisch bis esoterisch ist, kann ich mir kaum vorstellen, die Spinne könnte es bevorzugen, mit dieser Absicht gehalten zu werden.

    Fein, jetzt habe ich zum Schlafengehen von den ersten Vogelspinnen gehört, die mir leid tun und nicht in einem FH o. FN dahinsiechen.

    Christopher

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