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Freundin wünscht sich eine Acanthoscurria geniculata, die richtige Wahl?

Erstellt von Entenzwerg, 03.03.2019, 17:40 Uhr · 18 Antworten · 1.483 Aufrufe

  1. #11
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    Zitat Zitat von Entenzwerg Beitrag anzeigen
    Das was ich meine ist, dass so wenig mir Spinnen etwas ausmachen, ich nicht unbedingt möchte, dass sie beim öffnen der Türe sofort herausstürzt und mir in der Wohnung herumwuselt, daher war die Höhe eher als "Sicherheitsabstand" gegen Ausbrüche gedacht und nicht weil ich denke dass sie so gerne in luftiger Höhe leben mag. Aber vielen Dank für den Input den ich bis jetzt bekommen hab.
    Bei einem Terrarium sind die Türen vorne, nicht oben. Von daher ist die Höhe des Terrariums in dem Falle unerheblich, egal ob 3 cm Erde drin sind oder 20 cm.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von MarionS Beitrag anzeigen
    Was ist daran vermenschlichen?
    Jedes Tier, das auf Futter abfährt, ist darauf konditionierbar, dass es beim Ertönen eines Glöckchens ein Leckerli gibt. Ein Herr Pawlow wies nach, dass ein Hund beim Ertönen dieses Glöckchens bereits in Erwartung des Leckerlis an zu sabbern fängt - weswegen das auch der Pawlowsche Reflex heißt.
    Dass eine Spinne bei einem bestimmten Entreegeräusch irgendwann erwartet, dass es jetzt Beute gibt und dass es ohne dieses Geräusch nie Beute gibt, sondern nur eine sonstige Störung, finde ich nicht abwegig. Da meine Spinnchen ein ganzes Jahr brauchen, um einzuschätzen, dass ich ihnen nix tu und mich ungerührt in ihrem Terra machen lassen, vermute ich, dass andere Dinge zu lernen auch nicht schneller geht. Aber sie können es - und sie müssen es können, um sich auf ihr Revier einstellen zu können.
    Hunde kann man nun aber nicht mit Vogelspinnen vergleichen.
    Und Spinnen haben keine Ohren und auch kein vergleichbares Gehirn.


  2. #12
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    Ja wir reden grade aneinander vorbei. Ich sehe aber auch, dass ich mich verdammt missverständlich ausgedrückt habe. Ich könnte zwar auch mein Aquarium in ein Terrarium umbauen (Glaser in der Familie) aber daran hatte ich nun nicht gedacht. Das was ich meinte war, dass bei Ansicht der Terrarien im Netz die "Kante" bevor die Türe anfängt relativ niedrigt ist im Bezug auf Substrathöhe sprich wenn ich da 20cm Bodengrund einfülle kann ich die Türe nicht mehr öffnen ohne dass mir alles ins Wohnzimmer fällt und wenn ich es nach hinten ansteigend machen wollen würde, müsste ich ja nach oben hin genug abstand haben, damit die Spinne nicht unter der Decke klebt. Darauf war meine Ausgangsfrage bezüglich der Höhe gemünzt. Und zum anderen wie handhabt oder stellt ihr sicher, dass bei Türöffnung ebenerdig mit Spinne, diese nicht beim Wasser reinstellen, Füttern oder Säubern einfach an der Hand/Pinzette vorbeizischt und sofort rausstürmt?. Und den Unterschied zwischen Terrarium und Aquarium und die Nachteile für Spinnen wg. der Belüftung waren mir bekannt aber das bestätigt meine Kenntnis nur noch mehr, danke!

  3. #13
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    Hunde kann man nun aber nicht mit Vogelspinnen vergleichen.
    Und Spinnen haben keine Ohren und auch kein vergleichbares Gehirn.
    Eventuell erinnerst du dich daran, dass ich nicht klingele, sondern anklopfe.
    Ich kenne mich, was lernen angeht, mehr mit Farbratten und Nymphensittichen aus, die auch durch Beobachten in Rudel/Schwarm lernen können und zum lernen nicht lang brauchen.
    Wobei man bei Vögeln vor nicht allzulanger Zeit eine andersartige, dichtere Gehirnstruktur festgestellt hat - sie bringen in ihrer Denkerbse also vergleichsweise mehr Grips unter als wir Säugetiere.

    Was die Spinnen angeht, lasse ich mich einfach auf sie ein und schau mal, was passiert. Zweifellos sind diese Tiere sehr einfach gestrickt und sollten kaum mehr als die einfachsten Sachen hinbekommen. Dabei frage ich mich auch immer, was in der Natur von einem Tier verlangt wird.
    Ich finde es aber ausgesprochen logisch, dass einfachste Verknüpfungen hergestellt werden können. Sie ersparen einfach Stress, und Stress bedeutet immer Energieverbrauch. Mit der Zeit sollte auch eine Spinne lernen, dass ein Geräusch X oder eine Störung Y keine Gefahr darstellen. User berichten hier im Forum, dass ihre Spinne sich verkrümelt, wenn Fremde zu Besuch sind. Sie unterscheiden also die Leute.
    Neben meinem Terraschrank steht auf einer Kommode ein Rattenkäfig mit vier munteren Fressfeinden darin, die man vom Terra aus schon mal sehen kann und die sich gelegentlich auch gepflegt lautstark raufen - interessiert die Spinne nicht die Bohne. Also sollte sie diesen Radau auch als uninteressant einschätzen können.
    Geräusche und Radau sind dabei Vibrationen, die sich über Schränke, Boden, Luft und Glasscheiben übertragen können. Da braucht man keine Ohren im herkömmlichen Sinn für.
    Wenn eine Spinne sowas lernt - warum sollte sie nicht auch anders herum lernen, dass ein bestimmtes Geräusch Futter bedeutet?

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    Zitat Zitat von Entenzwerg Beitrag anzeigen
    Und zum anderen wie handhabt oder stellt ihr sicher, dass bei Türöffnung ebenerdig mit Spinne, diese nicht beim Wasser reinstellen, Füttern oder Säubern einfach an der Hand/Pinzette vorbeizischt und sofort rausstürmt?.
    Sie hat einfach keine Veranlassung dazu, wenn ihr Revier genehm ist
    Okay, andere Halter, andere Spinnen, aber meine haben sich überhaupt noch nie gezielt in Richtung Ausgang bewegt. Entweder sie haben sich ins Versteck verkrümelt oder, wenn sie mich halt schon kannten, einfach stillgesessen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Entenzwerg Beitrag anzeigen
    Das was ich meinte war, dass bei Ansicht der Terrarien im Netz die "Kante" bevor die Türe anfängt relativ niedrigt ist im Bezug auf Substrathöhe ...
    Kommt aufs Modell an.
    Ich habe hier drei mit Schiebetüren mit einer "Türschwelle" von 6 und 10cm und zwei 45cm Würfel, die vom Hersteller mit Bedacht mit 15cm Türschwelle ausgestattet wurden.

  4. #14
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    Gut zu wissen. Leider stolpere ich sobald ich die besagte Spinnenart bei Youtube eingebe(unseriös ich weiß) irgendwie auf zig videos wo Spinnen in Aquarien mit umgebautem Deckel gehalten werden. Rein Sauerstofftechnisch sollte das einem Wirbellosem Tier ja nichts machen? Aber wohl der Schimmel wird der Hauptgrund gegen ein Aquarium sein, richtig? Möchte mich nur möglichst fundiert bilden, daher die vielleicht unsinnigen Fragen und die Antworten hier helfen mir momentan sehr weiter

  5. #15
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    Okay, mit Aquarien in Bezug auf Spinnen kenne ich mich nicht aus - allein weil ich Aquarien unpraktisch finde und Terrarien bevorzuge.
    Sie sind ja nicht umsonst komplizierter gebaut mit in der Regel zwei Lüftungen. Aus diesem Grunde sind Terrarien natürlich auch teurer als Aquarien.

    Bei Kleinnagern warnt man ausdrücklich davor, dass sich am Boden von Aquarien durch den Urin Ammoniak sammeln kann, der auf die Lungen schlägt, das dürfte hier so nicht der Fall sein (im Übrigen ist auch ein Terrarium nichts für Säugetiere). Kohlendioxyd ist aber auch schwerer als Luft und könnte sich unten ansammeln. Feuchtigkeit kann durch keine oder kaum Luftzirkulation nicht abtransportiert werden.

    Anders herum werden aber auch Faunaboxen angeboten: Plastetanks mit Deckel. Ganze Kolonien von Futterinsekten leben problemlos in großen Kunststoffkisten.
    Ich weiß also ehrlich nicht, wie wichtig das Thema wirklich ist.

  6. #16
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    Terrariumhöhe ist irrrelevant. Aquarium kannst auch nutzen, sollte dann aber schon mehr Lüftungsflächen aufweisen als ein handelsübliches Terrarium. Zu diesem Thema hat theraphosa71 mal eine schönen Beitrag zu geschrieben.

    Was die Sache mit handling einer A.geniculata angeht, da würde ich auch nicht unbedingt die Hand riskieren. Halten kann man jede VS als Anfänger, man sollte sich nur bewusst sein, das sind keine Streicheltiere. Ich habe noch keines meiner Tiere auf der hand gehabt.

    Ein Tip den ich jeden Anfänger geben kann, wählt das Tier nicht zu jung und das Terrarium nicht zu klein.

  7. #17
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    Zitat Zitat von R4B3 Beitrag anzeigen
    Terrariumhöhe ist irrrelevant. Aquarium kannst auch nutzen, sollte dann aber schon mehr Lüftungsflächen aufweisen als ein handelsübliches Terrarium. Zu diesem Thema hat theraphosa71 mal eine schönen Beitrag zu geschrieben.

    Was die Sache mit handling einer A.geniculata angeht, da würde ich auch nicht unbedingt die Hand riskieren. Halten kann man jede VS als Anfänger, man sollte sich nur bewusst sein, das sind keine Streicheltiere. Ich habe noch keines meiner Tiere auf der hand gehabt.

    Ein Tip den ich jeden Anfänger geben kann, wählt das Tier nicht zu jung und das Terrarium nicht zu klein.
    Vielen dank bzgl. der Aquariumsache. Koenntest du mich in die Richtung weisen wo ich diesen Beitrag finde? Hab schon ein wenig gesucht und bin leider noch nicht fündig geworden. Und was bedeutet nicht zu jung? Weiter oberen wurde mir/uns/ihr zu einem sling geraten und jetzt höre ich von dir eher gegenteiliges(da gibt es wohl so viele Meinungen wie Spinnenarten nehme ich an). Und was die Belüftung angeht wieviel sollte es denn sein? Da ja auch die Luftfeuchtigkeit 70-80 prozent betragen soll.

  8. #18
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    Vielen dank bzgl. der Aquariumsache. Koenntest du mich in die Richtung weisen wo ich diesen Beitrag finde?
    Hier einmal

    Und was die Sache mit dem "nicht zu jung" angeht, da finde ich es für eine Anfänger doch schon besser, wenn er sich ein Tier holt was schon in Endterrarium passt. Machbar ist es schon einen Sling mit unter 3cm KL ins Endterrarium zu tun, aber nicht sehr effektiv und interresant.

  9. #19
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    So! Entschuldigung für die späte Antwort. Habe jetzt aufgrund der Infos mich dazu entschlossen ein Terrarium/Aquarium selbst zu bauen. Handwerkliches Geschick dazu besitze ich und nebenbei macht es mir auch noch Spaß und man kann sich ganz gut austoben. Ich denke so lassen sich auch die Belüftung und die Luftfeuchtigkeit ganz gut regeln. Werde wohl einen kleinen Bachlauf einbauen, den ich auch mal Spaßeshalber für den Teich meinen Eltern eingebaut bzw gebaut habe. Sollte dann ja als Feuchtigkeitsspender dienen.

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