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Bodengrundarten für's Terrarium (der Zweite)

Erstellt von E-Bastler, 19.12.2010, 16:07 Uhr · 151 Antworten · 46.869 Aufrufe

  1. #21
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    Hallo mark80,

    also ich selber habe nichts gegen kleine Tierchen im Terrarium (kommt halt drauf an). Da B. smithi jedoch recht trocken gehalten wird überlebt jedenfalls bei mir nichts lange, also Mal von der Spinne abgesehen.
    Trauermücken können in feuchten Terrarien entstehen, bzw. sich dort reproduzieren, nicht aber in einem trockenem.

    Ich habe Walderde mit einem sehr hohen Lehmanteil im Terrarium, werde aber im Falle einer zweiten B. smithi Lehm/Sandgemisch nehmen da die Grabfähigkeit auch da gewährleistet wird und vom Aussehen her eher ein "Wüstenlook" erzeugt werden kann. Der Spinne wird es am Ende eh egal sein, so lange sie die Möglichkeit zum Graben hat und das Terrarium bestmöglich gestaltet ist.

    MfG

    Dennis


  2. #22
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    Ohje da habe ich ja wieder ein Bock geschossen stimmt daran habe ich gar nicht gedacht das bei der Trockenenerde nix Schlüpfen sollte

  3. #23
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    Hi

    Bin gerade dabei mein erstes Terra einzurichten. Nehme dazu wald\wiesenerde

    Sollte ich diese vorher trocken oder nicht ( bevor ich die Spinne einsetze)? So Erde aus dem Boden ist ja bekanntlich feucht..

    Danke schonmal

  4. #24
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    Hallo Lewyn,

    Abhängig davon was für ein Tier reinkommt.
    Generell ja, aber solltest du einen Tropenbewohner haben der es schön feucht haben will nicht umbedingt nötig...

    Gruß,
    Mark

  5. #25
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    Hey erstmal danke für die schnell Antwort

    Es soll eine a. Geniculata einziehen..

  6. #26
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    Hallo,
    ich richte gerade zwei Terrarien ein. Für eine B.smithi und für eine C.crawshayi. Lehmhaltige Walderde beginnt in unserer Gegend ab ~50cm Tiefe und bei den momentanen Witterungsverhältnissen möchte ich von der Mühe absehen. In zwei bekannten Baumärkten mit Gartenfachabteilung konnte mir kein Mitarbeiter eine Auskunft geben, welche Blumenerde lehmhaltig ist. (Habe hier im Forum jetzt von Citrus-/Bonsaierde gelesen). Letztlich hab ich roten grabfähigen Terrariensand erstanden, mich von der Menge jedoch völlig verschätzt.
    Frage: Mit welchem "günstigen" Substrat kann ich das am besten mischen, um Grabfähigkeit zu gewährleisten ? Blumenerde für trockenere Terrarien zu bröselig ? Kokoshumus evtl auch ?
    Grüße,
    Noah

  7. #27
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    Hallo Noah,
    ich nehme ganz normale Blumenerde (ist eigentlich auch durchaus grabfahig, muß nur sehr gut angedrückt werden) und mische noch Compo Teicherde unter.
    Hatte bisher noch keine Probleme.

  8. #28
    Super-Moderator
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    Hallo,

    zum Thema geeigneter Bodengrund gehen die Meinungen ja weit auseinander.

    Ich persönlich habe zu Anfang meiner VS-Zeit Kokoshumus genommen. Grund: ich hatte keine Ahnung was man sonst so nehmen kann, das Zeugs gibts wirklich überall in handlichem Format zu kaufen und es ist nicht besonders teuer.
    Den größten Nachteil beim Kokoshumus sehe ich darin, dass es recht schnell gelblich anfängt zu schimmeln wenn es zu feucht ist und es einfach doof ist, wenn man so einen Humusziegel aufgeweicht hat und ihn dann nicht ganz braucht. Dann steht das Zeugs irgendwo in nem Eimer rum und wartet bis es wieder mit Unmengen von Wasser übergossen werden muß und verwendet werden kann.

    Ich benutze am liebsten ein Gemisch aus hellem Torf aus dem LeJardin im benachbarten Frankreich, gemischt mit Blumenerde.

    Auch ich bin ein Verfechter davon, Anfängern eher zu Erde zu raten als zu Kokoshumus.

    Nun habe ich jedoch schon von vielen erfahrenen VS-Haltern gehört, dass das Argument bzgl.der mangelnden Grabfähigkeit von Kokoshumus absoluter Quatsch ist.
    Die Begründung, dass die Wohnhöhlen ja mit Gespinst verkleidet werden und somit stabiler werden, leuchtet ein.
    Die mangelnde Grabfähigkeit, die viele immer anprangern - darunter auch ich - würde somit flachfallen als Begründung, dass man das Zeug nicht nehmen sollte.

    Ich wäre sehr interessiert daran, Erfahrungsberichte von Haltern (die keine Anfänger sind und über längere Zeit ihre Erfahrungen mit grabenden Spinnen in Bezug auf Kokoshumus gemacht haben) zu lesen, denn auch ich denke gerne um wenn mir etwas plausibel erscheint. Ich möchte nicht weiterhin den Anfängern ihr Kokoshumus vermiesen, wenn es dafür keine realistischen Gründe gibt, denn so kann Anfängern vielleicht besser geholfen werden als mit dem ewigen "nimm Wald-oder Blumenerde, auf gar keinen Fall Kokoshumus, denn das ist nicht grabfähig"

    Wäre sicherlich für jeden Halter interessant, hier ein paar realistische und informative Berichte von Kokoshumus-verwendenden Haltern zu lesen, um sich ein besseres Bild von der Sache machen zu können.

  9. #29
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    ich seh mich mal nicht mehr als blutiger anfänger.
    habe bis jetzt auch oft am anfang kokohumus genommen, billig,platzsparen usw.
    ich hab eine grammostola pulchripes und diese art gräbt sehr gerne bei mir als sling. habe sie in der 1. fh gekauft und seitdem in einer box mit kokoshumus.
    zu dem graben kann ich nur sagen perfekt, ich wunder mich jedes mal wie die gänge halten. meiner ansicht würden die mit normaler erde auch nicht besser halten.
    ich versuch morgen mal bilder zu machen. aber vom prinzip her is ihre ganze box untergraben und alles hält perfekt. sie is nun schon 3. fh und hat kokoshumus überlebt

    soviel kann ich dazu sagen.

    p.s. bei meinen großen terras werde ich aber den humus rausschmeißen in meinen semesterferien da 1. bei trockenheit sehr sehr schwer wieder feucht zu bekommen, nicht sehr nährstoffreich für pflanzen und wenn man immer sagt spinnen wollen festen boden unter ihren füßen haben dann ist kokohumus alles andere als toll denn die oberste schicht ist meiner ansicht bei trockenheit immer sehr sehr locker.

    mfg

  10. #30
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    Hallo,

    unsere erste Spinne war vor gut 2,5 Jahren eine B.smithi, KL beim Einzug ca. 3,5cm.
    Sie zog in ein 40x25 Aquarium mit Gazeabdeckung, welches zur Hälfte mit Kokoshumus gefüllt war. Dazu Wurzel, Wassernapf, Sukkulente. Haltung trocken, mit ab und an überlaufendem Wassernapf.
    Ziemlich bald fing das Tier an, sich als Bagger zu betätigen, grub und grub erstaunlich lange Gänge.
    Bis eines Tages das Bauwerk Stück für Stück einbrach.
    Zum Glück hatten wir inzwischen Lehmboden besorgt und ein neues Terrarium vorbereitet, wo er (es war ein kleiner Spinnen-Mann) dann nicht mehr grub. Er bezog die angebotene Höhle und das war es.
    Vorigen Herbst haben wir ihn (subadult) abgegeben.
    Fazit für mich:
    Kokoshumus für trockene Haltung nicht auf Dauer geeignet, da er zu leicht und "fluffig" ist und sich zudem noch "statisch auflädt", was sehr nervig sein kann..

    Einige Cyrioscosmus- und Holothele-Slings bekamen wir in Aufzuchtbehältern, die ebenfalls mit dem Bodengrund ausgestattet waren, allerdings ist hier eher feuchte Haltung angesagt. Hier hielten die Gänge und Höhlen sehr viel besser und ich wäre nicht auf die Idee gekommen, sie Tiere umzusiedeln, nur um den Boden zu ersetzen.

    Das Wiederanfeuchten finde ich nun auch nicht so problematisch, wie oft beschrieben, da habe ich mit Blumenerde schlechtere Erfahrungen gemacht, ebenfalls was das Schimmelproblem betrifft.
    Springschwänze und weiße Asseln lieben übrigens Kokoshumus!
    Ich habe für unsere Achatina fulica immer einige Ziegel im Keller liegen.
    Für die Spinnen benutze ich in der Regel eine Mischung aus Blumenerde und Lehmpulver (Bodenbewohner) oder Blumenerde mit Kokoshumus (Baumbewohner).

    Gruß,
    Babs

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