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Bodengrundarten für's Terrarium (der Zweite)

Erstellt von E-Bastler, 19.12.2010, 16:07 Uhr · 151 Antworten · 46.853 Aufrufe

  1. #1
    Registriert seit
    06.05.2007
    Beiträge
    2.288

    Bodengrundarten für's Terrarium (der Zweite)

    Hallo,

    da Janet leider ihre Bodengrund-Informationen gelöscht hat, habe ich
    nochmal eine kleine Übersicht aufgestellt.


    Hier nochmal der Link zum ersten Thema, dort sind auch noch vielen Informationen:
    Bodengrundarten fürs Terrarium

    Die Übersicht darf gerne verbessert und erweitert werden!


    Bodengrundarten:


    • a)Blumenerde


    • b)Walderde


    • c)Kokoshumus


    • d)Sand


    • e)Holzschnitzel


    • f)Terrarien-/Vogelspinnenerde



    __________________________________________________ ______________________



    • a) Blumenerde:

    Blumenerde kann als Bodengrund bei Vogelspinnen verwendet werden. Sie sollte beim
    Einfüllen in das Terrarium gut und fest angedrückt werden, da sie sonst zu locker und nicht
    grabfähig ist.

    Bei Trockenterrarien sollten man Blumenerde besser nicht pur verwenden, da sie im trockenen
    Zustand dazu neigt, sehr staubig und bröselig zu werden.

    In Feuchtterrarien sollte man darauf achten, die Blumenerde immer Feucht zu halten – einmal
    getrocknet nimmt sie relativ schlecht Wasser wieder auf und die Oberfläche wird oft
    weggespült.

    Gedüngte Blumenerde schadet Vogelspinnen nicht. Es sollte drauf Geachtet werden, dass die

    Blumenerde keinen Torf enthält, da durch den Abbau von Torf Moore zerstört werden.



    • b) Walderde:

    Je nach Bodentyp kann Walderde variable Lehm-, Ton- und Humusanteile haben und aufgrund
    dessen verschiedene Farben aufweisen. Walderde aus den oberen Schichten (unter dem Laub
    im Wald) halt öfter eine lockere Struktur. Die tieferen Schichten bestehen meistens aus
    lehmiger Erde, welche für Terrarien gut geeignet sind, da Lehmerde recht kompakt und stabil
    ist. Drückt man sie im Terrarium gut an, so entsteht ohne großen Aufwand ein fester und
    grabfähiger Boden.

    Im Feuchtterrarium bietet es sich an, die Walderde mit Blumenerde zu mischen, um eine etwas
    lockerere Konsistenz zu erreichen, die Wasser besser aufnimmt und speichert.

    Im Trockenterrarium kann man Sand mit in die Erde mischen, um die Grabfähigkeit zu
    verbessern und einen Wüstenboden zu imitieren.



    • c) Kokoshumus:

    In gepressten Briketts erhältlich, welche in Wasser gelegt werden und dadurch
    aufquellen. Man sollte die nasse Masse anschließend für einige Stunden in einem Sieb gut
    abtropfen lassen, bis sie nur noch leicht feucht ist. Ansonsten würde im Terrarium sofort
    Staunässe entstehen und der Bodengrund finge sehr bald an zu schimmeln.

    In Feuchtterrarien ist wie bei Blumenerde darauf zu achten, dass der Bodengrund nie komplett
    austrocknet, da die Fasern sonst sehr staubig werden und schlecht wieder Wasser aufnehmen
    (wegschwemmen).

    In Trockenterrarien sollte er nur zum Untermischen in lehmhaltige Erde genutzt werden, da er
    selber relativ locker und dadurch wenig grabfähig sind.


    Bei Bodenbewohnern und Röhrenbewohnern würde ich Kokoshumus nicht empfehlen, eben
    wegen der schlechten Eigenschaften für grabende Vogelspinnen. Bei Baumvogelspinnen kann
    es genutzt werden, die lockeren Fasern werden auch gerne mit in die Gespinste eingearbeitet.



    • d) Sand:

    Purer Sand ist als Bodengrund für Vogelspinnen ehr schlecht geeignet, da sich die Spinnen auf
    der lockeren Oberfläche schlecht fortbewegen können. Sand lässt sich aber mit Lehmpulver
    oder in lehmige Erde mischen und ergibt so, je nach Mischungsverhältnis einen recht festen
    Bodengrund, der auch gut für grabende Spinnenarten verwendet werden kann.


    • e) Holzschnitzel:

    Gemeint sind Holzspäne (wie Rindenmulch), die alleine im Vogelspinnenterrarium völlig
    ungeeigneter Bodengrund sind. Man kann lediglich nach dem Einfüllen von richtiger Erde, eine
    Hand voll Mulch auf der Oberfläche verteilen, um die eintönige Fläche etwas besser und
    natürlicher aussehen zu lassen.


    • f) Terrarienerde/Vogelspinnenerde:

    Auf einigen Börsen und in Zooläden sind „spezielle“ Bodengründe für Terrarien und sogar für
    Vogelspinnen erhältlich. Jedoch kann man genauso gut die oben aufgeführten
    Bodengrund-Arten verwenden, die wesentlich günstiger sind, als die „Spezialerde“.




    LG, Julian


  2. #2
    Registriert seit
    14.07.2009
    Beiträge
    208
    Gut gemacht
    Gruss

  3. #3
    Registriert seit
    18.02.2009
    Beiträge
    1.738
    hi,

    am besten als Pop-up schalten, damit es auch jeder sofort sieht.

  4. #4
    Registriert seit
    01.09.2010
    Beiträge
    290
    Herzlichen Dank!!!!!

  5. #5
    Registriert seit
    04.11.2010
    Beiträge
    189
    Auch ich kann nur sagen: Danke!!

  6. #6
    YR
    Registriert seit
    17.12.2009
    Beiträge
    121
    Abend Julian!

    Danke, dass Du wieder etwas zum Thema postest!

    Grüße Yanik

  7. #7
    Registriert seit
    25.06.2005
    Beiträge
    2.652
    hi,

    >>hier<< kann man das ganze auch nochmal nachlesen.

    gruß karsten

  8. #8
    Registriert seit
    26.01.2010
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    330
    Fein. Am Besten gleich als sticky oben fest machen!

  9. #9
    pygmaea Gast
    Hi,

    ansich ne gute Idee , die "Torfbriketts" aber mit kokoshumus gleichzustellen passt nicht wenn es sich um normalen Torf im Endprodukt handelt der wenn er besprüht wird sehr gut wieder Wasser aufnimmt

    VG

  10. #10
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    10
    wie schauts mit erde von maulwurfshügeln aus ??

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