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Therapietier - Hilfe

Erstellt von Leyluc, 07.03.2018, 08:50 Uhr · 1 Antwort · 166 Aufrufe

  1. #1
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    Therapietier - Hilfe

    Hallo miteinander, ich hab mich jetzt mal angemeldet, nachdem ich schon eine Weile als Gast im Forum gestöbert habe und einige hilfreiche Beiträge gelesen habe.
    Früher hatte ich panische Angst vor Spinnen, inzwischen kann ich die kleinen Krabbler aus meiner Wohnung entfernen, ohne Schweißausbruch (direkt anfassen geht aber gar nicht). Mein persönliches Übel ist Meta menardi, auf die ich aufgrund meines Hobby's öfters stoße. VS hingegen finde ich ziemlich faszinierend, zudem sagt mir ihr ''plüschiges'' Aussehen deutlich mehr zu, als das ihrer nackten Verwandten.
    Ich halte bisher Mantiden und zwei Boa's, kenne mich also mit der Terrarienhaltung aus, habe mich in Büchern zur VS-Haltung informiert und suche jetzt Hilfe bei der Auswahl meines ''Therapietiers''. Das Endterrarium wäre ein 60x45x45, einen 20er Würfel hätte ich auch noch, falls der neue Bewohner noch recht klein ist. Ins Auge gefasst hatte ich mal ganz klassisch die B.smithi, bin aber eigentlich für alles offen. Auch Arten die eine höhere LF brauchen wären kein Problem. Wichtig wäre mir nur eine recht ''aktive'' Spinne, also keine die standartmäßig 1 Jahr nichts frisst und sich im Boden vergräbt, damit ich mich viel mit ihr auseinandersetzen kann. Mein ultimatives Ziel wäre natürlich die Spinne auf die Hand zu nehmen (bitte nicht steinigen, die Meinungen dazu habe ich hier schon gelesen). Nicht falsch verstehen, das sollte einfach irgendwann Mal möglich sein und nicht zum kuscheln oder sowas (da muss der Hund herhalten). Das anfassen soll die Ausnahme sein, denn ich will das Tier nicht stressen aber für mich Schisser wäre das natürlich ein toller Fortschritt.
    Erstmal danke für's lesen und dann bin ich mal gespannt was so alles kommt.


  2. #2
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    Hallo Leyluc,

    die Höhe des Terrariums finde ich für einen Bodenbewohner eigentlich ungeeignet, sofern der Steg nicht besonders hoch ist oder du ihn nicht entsprechend anhebst (so wie Claudia *hier* mit Platten).
    Meiner Erfahrung nach sind Brachypelma hamorii, Acanthoscurria geniculata und Chromatopelma cyaneopubescens oft zu sehen und schön anzusehen. Das variiert aber von Individuum zu Individuum, so dass es sein kann, dass du trotz vieler anderer Erfahrungen eine erwischst, die sich eingräbt und monatelang nicht blicken lässt.
    Dass eine Vogelspinne ein Jahr lang nichts frisst, ist übrigens nicht Standard. Aber auch wenn sie vielleicht so alle zwei bis vier Wochen was frisst, ist das leider kein Garant, sie auch (ganz) zu Gesicht zu bekommen, ich hab da solche Kandidatinnen.

    Mein ultimatives Ziel wäre natürlich die Spinne auf die Hand zu nehmen (bitte nicht steinigen, die Meinungen dazu habe ich hier schon gelesen). Nicht falsch verstehen, das sollte einfach irgendwann Mal möglich sein und nicht zum kuscheln oder sowas (da muss der Hund herhalten). Das anfassen soll die Ausnahme sein, denn ich will das Tier nicht stressen aber für mich Schisser wäre das natürlich ein toller Fortschritt.
    Finde ich als Ziel überhaupt nicht gut, denn das kann ordentlich in die Hose gehen und dann machst du damit womöglich noch einen Rückschritt und tust deinem Tier natürlich auch keinen Gefallen. So etwas sollte meines Erachtens nicht Ziel einer Therapie gegen Arachnophobie sein, man kann die Angst auch verlieren, ohne extra das Tier auf die Hand nehmen zu müssen.
    Oder, wenn man unbedingt an dieser Vorstellung klammert, kann man sich an Leute wenden, die ihre Tiere sehr gut kennen und wissen, was sie tun müssen, um schlimmeres zu vermeiden, sollte es doch mal schief laufen. Und die bei Arachnophobie eingesetzt werden und auch wissen, wie sie mit dir umgehen und dich darauf vorbereiten, damit du dem Tier nichts tust.

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