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Haplopelma Lividum Haltung

Erstellt von Senfglassticker, 19.02.2003, 16:50 Uhr · 21 Antworten · 6.257 Aufrufe

  1. #1
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    Haplopelma Lividum Haltung

    So da meine große das "sichere Weibchen" leider ein Bock ist und ich ihn wohl zur Zucht freigeben werde muss ich mein trauriges Gemüt irgendwie wieder über den Berg bringen. War schliesslich meine erste Spinne und ich hab gehofft mit ihr alt werden zu können.
    Naja zum Thema. Ich wollte wissen wie anfällig eine H. Lividum auf Haltungsfehler ist. Ich meine ich halte meine Spinnen eigentlich schon nach bester Manier aber es kommt schon mal vor dass die Luftfeuchtigkeit mal einen Tag lang um 10 daneben liegt oder so. Und eine zu anfällige Spinne möcht ich mir daher nicht zulegen


  2. #2
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    Hallo,

    tut mir Leid für Dein "Weib", aber vielleicht solltest Du das als Chance sehen, und Dir ein Weibchen "gönnen" :lol:

    Ich hatte am Anfang auch meine Zweifel ob ich nach den "einfacheren" Tieren einer H.l. die richtige Haltung bieten kann, viel eMail-Kontakt zu anderen Haltern (DANKE) haben das ganze in einem anderem Licht erscheinen lassen.

    http://www.dearge.de/service/leseprobe.shtml

    Für die, die den Artikel noch nicht kennen. :wink:

  3. #3
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    Ja den Artikel kenn ich schon. Ich meinte jetzt eher ob sie recht anfällig also sensibel sind. Das ich das Tierchen nicht in einem Standardterri halten sollte ist klar. Aber zum Bleistift Phormictopus cancerides soll ja sehr schnell auf kleinere Haltungsfehler reagieren. So war die Frage eigentlich gedacht.
    Naja bei den Geniculata Nachzuchten, sofern das ganze so klappt wie ichs mir vorstell wird schon ein Weib dabei sein. Und dann werde ich eben mit "Maggies" Nachwuchs glücklich

  4. #4
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    Also ich halte zur Zeit 2 Lividum, habe mir dafür extra hohe Plastikboxen bestellt, im oberen Deckel Lüftungslöcher eingefügt, und im unteren Bereich der Box habe ich rund um auch an den Seiten Lüftuungslöcher eingefügt!
    Danach habe ich dann 20-25cm Kokusfasern als Substrat genommen, war natürlich sehr sehr gut gewässert, Lividum mögen es ja feucht, dann die VS rein, und fühlen sich sichtlich wohl, haben bis zum nächsten Tag schon eine super Röhre gegraben die bis zum Mittelpunkt des Bodengrundes geht und den Eingang haben sie mit einem super Gespinst befestigt!
    Alles in allem eine sehr schöne VS, die man allerdings nicht all zu häufig sieht!

  5. #5
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    Ja also das mit dem nicht so häufig sehen, damit kann ich leben. Meine Nhandu seh ich höchstens alle drei Tage mal, und dann flüchtet sie blitzartig in ihre Höhle wenn ich mich dem Terri auch nur auf einen Meter nähere. Aber wie ist das mit dem Gift, ich habe gehört dass H.Lividum da auch etwas übler ist als andere Spinnen

  6. #6
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    Da kann ich nichts zu sagen, hab aber gehört das Haplos recht aggressiv sein sollen, über das Gift kann ich nichts sagen, zum Glück noch keine Erfahrung mit gemacht

  7. #7
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    Das Gift wirkt ähnlich wie das der Poecilotheria Arten. Dabei kann es durchaus zu kurzzeitigen Beschwerden wie schüttelfrost, krämpfe kommen. Die Dauer der Vergiftungserscheinungen kann von Stunden bis Monate betragen, je nach grösse des Tiers und "immunität" des/der Gebissenen. Reagiert man "allergisch" auf das Gift, können auch ernsthaftere Probleme auftreten. Da das Gift u.a. nekrotische Eigenschaften hat, ist es nicht ausgeschlossen, dass Schäden am Gewebe entstehen können. Auf jeden fall würd ich u.a. mit asiatischen, wie auch afrikanischen Vogelspinnen/Spinnen speziell vorsichtig sein. Persönlich hatte ich noch nicht das Pech, von einer Vogelspinne - speziell einer aus der alten Welt - gebissen zu werden.

  8. #8
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  9. #9
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    Hallo Martin

    Leider habe ich keine schriftlichen Dokumentationen über Vogelspinnengifte. Auch ich wäre daran interessiert, mehr über Vogelspinnengifte zu erfahren. Am der schreibweise des obrigen Postings von mir erkennst du wahrscheinlich, dass sich mein Wissen bezüglich des Giftes von Altwelt Vogelspinnen recht lückenhaft Zeigt. Diese spärlichen Informationen über Giftwirkung von ua H.lividum habe ich aus zahlreichen Diskusionen mit meiner Bekannten Alice (Züchterin, zur Zeit etwa knapp 1000 Vogelspinnen wobei ca 50 - 60% Spiderlinge). In den Regulären Büchern über Vogelspinnenhaltung sind auch wenig Details zu finden, besonders, wenn es sich um potentiell giftigere Tiere handelt. Den Vergleich von Haplopelma und Poecilotheria hab ich nur unter vorbehalt geäussert, da ich mein Wissen aus diesen Regulären büchern hatte. Du siehst also, dass ich dir da leider auch nicht weiterhelfen kann. Bei Amazon könnt ich mal nachsehen, aber die vertieften Werke über Vogelspinnen, sind leider recht selten anzutreffen und oft stösst man nur über eben, die regulären Werke (Ann Web/Günther Schmid/Volker von Wirth). An sich würde die Suche nach tiefgreifender Literatur bezüglich Vogelspinnengift eines eigenen Threads würdig sein.

  10. #10
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