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anfänger möchte sich vorstellen

Erstellt von murinus2609, 30.09.2017, 15:30 Uhr · 73 Antworten · 1.215 Aufrufe

  1. #21
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    Hallo,
    das war auch nur als Beispiel gedacht, mir geht es nur um die Bezeichnungen "Walderde" oder "Maulwurfshügelerde". Da wird gern unterschlagen, dass diese Erde natürlich nicht überall gleich ist. Und ob man nun mit dem Spaten selbst im Boden wühlt oder ob der Maulwurf das schon erledigt hat, verändert nur den Arbeitsaufwand, nicht die Erde.


  2. #22
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    Ich würd mittlerweile sagen, dass egal ist, von wo die Erde ist, Hauptsache lehmhaltig, grabfähig, unbehandelt und ohne Ameisen. Die Erde von den Maulwurfshügeln hier war nämlich nach einiger Zeit recht sandig, während die Erde aus dem Garten da besser getaugt hat. Die Erde, die ich aktuell in allen Terrarien habe und wirklich lehmhaltig (aber nicht zu lehmhaltig) ist, hab ich von einem Waldrand, neben bzw. unter einem Brennnesselfeld geholt. Hab hier irgendwo gelesen, dass jemand die Erde unter Brennnesselfeldern als 1A bezeichnet hat. Im Verhältnis zur anderen Erde, die mir zur Verfügung stand, kann ich das bestätigen, gibt aber sicher sogar noch bessere Erde.
    Ich weiß nicht, was ihr für Wälder habt, aber hier sind die so verwurzelt und bewachsen, dass ich da nicht mal einen Spaten tief komme.
    Allgemein scheint es aber wohl zutreffend, dass sich Maulwurfshügelerde und Walderde bei den meisten als am besten erweist. Letztendlich muss man testen, ob die gut ist oder nicht (Kugel formen, trocknen lassen und wenn die erst unter stärkerem Druck in Klumpen zerbröselt, ist die meines Wissens gut).

    Zur M. robustum aus dem Artenteil: Megaphobema robustum - Vogelspinne - Arachnophilia.de - Vogelspinnen im Terrarium
    Wenn die so teuer ist, kann man ja sparen und hat dann noch mehr Zeit zur Einrichtung des Terrariums. Im Verhältnis zu anderen Tieren sind Vogelspinnen selbst in der Anschaffung recht günstig, finde ich.

  3. #23
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    Zitat Zitat von murinus2609 Beitrag anzeigen
    Ich habe gestern eine art gefunden die auch rötlich gefärbt ist, leider habe ich nichts über das gift der spinne rausgefunden.Hierbei handelt es sich um die Megaphobema robustum.Könnt ihr mir etwas über diese schöne Art erzählen? die idee von der lehmrückwand gefällt mir auch sehr gut, kann ich auch statt der walderde blumenerde mit lehm vermischen? und ist der Bodengrund auch grabfähig sieht nämlich seher trocken aus? möchte halt keine Fehler machen.
    danke für eure geduld
    Die M. Robustum kann ich dir definitv nicht als Anfängerspinne empfehlen. Ich habe mich auch mal mit dieser Art beschäftigt und sie ist sehr Temperaturspezifisch. D.h. sie muss sehr kühl gehalten werden und ist mehreren Haltern schon im Sommer eingegangen. Normalerweise wird das Tier im Sommer in den kühlen Keller gestellt, da sie wohl Temperaturen über 25°C nicht verträgt (korrigiert mich bitte, wenns nicht stimmt). VG - Chris

  4. #24
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    Der M. robustum mehr oder weniger ähnlich sehen meines Erachtens Brachypelma klaasi, Brachypelma boehmei und Aphonopelma bicoloratum. So wie ich das herauslese, interessieren dich ähnlich aussehende Tiere aber nicht, sondern immer eine ganz bestimmte, was ich auch nachvollziehen kann, da sie sich ja doch hier und da deutlich voneinander unterscheiden.
    Eine ähnliche Lebensweise wie die P. murinus hat übrigens die Chromatopelma cyaneopubescens. Dieser wiederum ein bisschen ähnlich sieht die Dolichothele diamantinensis, die kleiner bleibt und wohl nach den Angaben, die mir bekannt sind, ebenso sowohl bodenbewohnend als auch "strauchbewohnend" leben kann. Gleiches Spiel bei Thrixopelma spec. Die Angaben dazu, ob boden- oder baumbewohnend variieren von Quelle zu Quelle, drum würde ich beides anbieten. Ist das die Lebensweise, die du so interessant findest oder was findest du an der der P. murinus so interessant?

  5. #25
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    Hallo,

    Chris, verwechselst du da eventuell M.robustum mit M. mesomelas? Die braucht es nämlich tatsächlich kühler.

  6. #26
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    Normalerweise wird das Tier im Sommer in den kühlen Keller gestellt, da sie wohl Temperaturen über 25°C nicht verträgt (korrigiert mich bitte, wenns nicht stimmt). VG - Chris
    erstaunlich das die tiere das im habitat überleben.
    dort wurden in den bauen bei 30 cm tiefe releativ konstante 24,0 - 26,4°C und an der bodenoberfläche 22,6 - 36,8°C gemessen (s. WEINMANN 2001).
    auch wurden die tiere tags, häufig nahe der eingänge beobachtet, wo entsprechend höhere temperaturen herrschen.

    bye

  7. #27
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    Zitat Zitat von Chewbacca Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Chris, verwechselst du da eventuell M.robustum mit M. mesomelas? Die braucht es nämlich tatsächlich kühler.
    erwischt - ja, hab ich tatsächlich verwechselt. Sorry für das Missverständnis

  8. #28
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    hallo Xyfinn,

    eigendlich finde ich an der Spinne alles toll,
    1. Beide geschlechter bekommen eine schöne orange rote färbung
    2. die größe
    3.Die Art wie sie lebt und das man sie anscheinend mal öfters zu gesicht bekommt

    - - - Aktualisiert - - -

    achso noch eine frage,
    sehen die böckchen genauso aus wie die weibchen von der färbung her? oder sind bei der art auch nur die weibchen so farbenfroh?

  9. #29
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    Bei den meisten Vogelspinnen sind die männlichen Tiere genau wie die weiblichen Tiere gefärbt, lediglich nach der Reifehäutung bleiben sie oftmals kleiner als weibliche Tiere werden können. Kann aber nicht pauschal beantwortet werden, mir selber fallen auch gerade keine Arten ein, bei denen die Färbung nach Geschlecht verschieden ist.
    Möchtest du dir denn ein Männchen holen?

  10. #30
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    Hallo,

    bei den Gattungen Lampropelma und Cyriopagopus gibt es diesen Geschlechtsdichromatismus zb. Die Männchen haben schon als juvenile Tiere einen Grünstich.

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