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Steht "Baboon" für Ausbrechen?

Erstellt von Merempf, 05.07.2019, 03:13 Uhr · 14 Antworten · 586 Aufrufe

  1. #1
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    Steht "Baboon" für Ausbrechen?

    Moin Moin,

    Ich hab mir vor ein paar Tagen eine Pelinobius muticus, einst Citharischius crawshayi genannt, zugelegt. In der Erwartung, dass sie buddeln wollen würde, befreite ich sie aus ihrem vorläufigen Zuhause und überführte sie in ihr neues Reich. Erde, Ton und Lehm und ein wenig Sand, das ganze bisserl feucht und oben drüber Kokos und ein wenig Moos und Blattzeug für die realistische Optik. Achja, ein Wassertrog gibt's natürlich auch.
    Aaaber...sie hatte zwar den für sie vorab mit dem Finger angelegten Tunnel genutzt und sitzt dort, buddelt aber selbst bisher gar nicht. Dafür macht sie sich, wie die anderen i Baboon-Gattungen (Harpactira pulchripes & Pterinochilus murinus), die ich besitze, auf Entdeckungstour und prüft das gesamte Terrarium systematisch auf Schwachstellen. Aber anders als die anderen beiden will die neue sich nicht mit einem einfachen Test zufrieden geben. Sie hat an ihrem nun dritten Tag noch immer nicht damit aufgehört und fängt alle paar Stunden aufs Neue an, meist auf dem identischen Weg wie zuvor, die Schlitze auf Breite zu prüfen. Heute konnte ich beobachten, wie sie sogar ihre (zum Glück) noch ziemlich kleinen Zähne eingesetzt hat und versuchte, die Stäbe zu zerbeißen bzw aufzureißen.

    Ist das normal oder stimmt etwas nicht? Man kann ja glatt den Eindruck gewinnen, dass "Baboon" für "Ausbrechen" steht. Kein einziger anderer Sling oder Juvenile zeigte bisher so ein Verhalten.

    Das kann ja später Mal heiter und Terrarien müssen entsprechend gesichert werden.


  2. #2
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    Moin.

    Die Art mag es nicht Feucht. Abtrocknen lassen.

    Lehmige Erde reicht vollkommen.

    Wozu Kokos?

    Das Zeug kann man getrost weglassen, vor allem weil die Art eher in der Steppe, bzw. Savanne vorkommt.

    Ne Wasserstelle reicht vollkommen.

    Nen Bild wäre toll. ��

    Gruß

  3. #3
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    Hä?
    Wem soll man denn als Anfänger glauben?
    Ich hatte mir vorab bei einem deutschen Youtuber ein paar Tipps geholt, der meinte:

    - eigentlich sollte diese Art in einen Haplotank
    - in der Natur buddelt sie bis zu 2m tiefe Röhren. Dort sei es immer feucht. Daher soll es im Terrarium ebenfalls so sein (die Erde).

    Daher mein SetUp.

    Ich hab sie jetzt, da das Erdreich wirklich feucht war und es ewig gedauert hätte, das trocknen zu lassen, noch einmal fix in neues Substrat umgezogen. Erde, Lehm, bisserl Kokos-Fasern als Deko oben drauf. Wasser dazu, fertig, oder?

    Foto reiche ich noch nach.

  4. #4
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    Es sollte unten auch leicht feucht sein. Aber nicht überall.

    Mein Tier damals ist bei hoher Luftfeuchte auch die Wand hoch gegangen. Ständig.

  5. #5
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    Auch wenn es jetzt ei wenig besserwisserisch klingt usw.: Aber als Anfänger ne Citharischius crawshayi ist so ziemlich die ungeeigneste Spinne, die man sich da zulegen kann. Die Tiere sind in der Regel verdammt aggressiv, bauen sehr tiefe Röhren und sehen, tut man sie gar nicht, weil sie so gut wie IMMER in der Röhre sind.

  6. #6
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    Nun, was soll ich sagen.
    Die cleverste Idee war es nicht und sicher ein Impulskauf. Ich habe aber eh einige Spinnen, die eher nicht für Anfänger geeignet sind. Daher habe ich aber bisher auch noch keine gekauft, die kein Sling mehr wäre. So will ich mit den Spinnen zusammen wachsen und lernen. Eine andere Wahl habe ich nun eh nicht mehr. Die crawshayi war aber auch erstmal die letzte. Nun wird sich zeigen, ob ich mit ihnen zurecht komme. Wirklich Probleme hat bisher noch keine bereitet, nur Sorgen. Wie es mit einer ausgewachsenen in ein paar Jahren aussieht, kann ich noch nicht sagen.

    Im Zweifelsfall hab ich aber eine Bekannte und Spinnenexpertin, die mir das Exemplar sonst sicher abnimmt.

    Hier noch einige Bilder.
    In "voller" Größe:

    IMG_20190705_123421 - Kopie.jpg

    In der Ecke sitzend:

    IMG_20190705_133114 - Kopie.jpg

    Terrarium von der Seite:

    IMG_20190705_133212 - Kopie.jpg

    Von oben:

    IMG_20190705_133309 - Kopie.jpgIMG_20190705_133343 - Kopie.jpg

    - - - Aktualisiert - - -

    Update: So sitzt sie da noch immer. Hhmmm.

  7. #7
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    Hallöchen,

    man sollte sich auch immer fragen, warum die Tiere denn in der Natur teilweise sehr tiefe Röhren bauen. Oft geht es auch darum, dem Klima zu weichen bzw. bevorzugte klimatische Bedingungen zu suchen, was die Tiere oft ins Erdreich führt. Wenn es ihr zu trocken ist, geht es tiefer ins feuchtere Erdreich, wenn es zu feucht ist, eher Richtung Oberfläche.

    Sieht für mich auch, wie schon geschrieben wurde, so aus als wäre es ihr zu feucht und sie ist auf der Suche nach nem trockenen Fleck, was natürlich in einer Faunabox voll mit feuchtem Substrat eher schwierig ist.

    MfG Matthias

  8. #8
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    Hmmm, da habt ihr sicher Recht gehabt.
    Ich hatte ihr ja nach eurem ersten Tipp direkt neues, trockeneres Substrat gegeben. Das krampfhafte im Kreis krabbeln und raus wollen, hat aufgehört. Dafür sitzt sie nun einfach nur, mit dem Hinterteil in die vorgebohrte Röhre gestreckt, da und wirkt ein wenig lethargisch. Sie hat bisher nicht Mal einen Grabversuch unternommen.

    Ich mache mir zwar sicherlich unnötig Sorgen, aber nu...sind mir ja doch recht schnell ans Herz gewachsen...die kleinen Krabbler.

  9. #9
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    Ich hoffe du hast auch bedacht, das du evtl. nach einem halben Jahr die Faunabox fluten musst um wieder Feuchtigkeit in die Erde zu bringen. Hätte da vorher ein paar Löcher in den Boden gebohrt, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Die Art wächst ja sehr langsam und ich vermute mal die wird die nächsten Jahre noch diese Faunabox behausen, also hätte man sich da schon mal Gedanken machen sollen, wenn man keinen Haplotank verwendet.

  10. #10
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    Die habe ich leider nicht gebohrt. Daran hab ich um ehrlich zu sein, nicht gedacht. Wäre es ratsam, das nachzuholen? Müsste ich aber wohl oder übel sie wieder einmal kurz in den Becher sperren, damit ich es käme. Da ich sie in so kurzer Zeit bereits aus der Kauf-Box in ihr erstes, zu feuchtes Terrarium und dann in ihr aktuelles gesetzt habe, hab ich gerade ein wenig Sorge, dass das zuviel Stress für die Kleine bedeutet. Oder sehe ich das, wie ja scheinbar so einiges, falsch und ihr macht das nix aus?

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