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Einige Fragen zu meiner Haplopelma Lividum!

Erstellt von GrauerStar, 15.02.2005, 13:42 Uhr · 8 Antworten · 2.777 Aufrufe

  1. #1
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    Einige Fragen zu meiner Haplopelma Lividum!

    Hallo erstmal ...

    Ich habe mir vor einigen Tagen von einem nahelgelegenen Züchter eine H. Lividum (Subadult; KL 3cm; weiblich; NZ) zugetan (für ca. 20 Euro). Ich habe sie auch sogleich in mein Glas Terri umgesiedelt, damit sie nicht länger in dieser Quarkbecher grossen Zuchtkapsel hausen muss.
    Ich habe in der Einrichtung natürlich darauf geachtet, da es sich ja um eine tunnelgrabende Spinne handelt, dass genügend Erdvolumen vorhanden ist (so ca. 15cm Torf-Erde-gemisch) ich bin auch sogleich in den Wald gelaufen, um mir ein bisschen Moos zu hohlen, denn auch wenns jez der Spinne nicht so viel bringt, es muss halt auch fürs Auge stimmen.
    Ich habe dann das Moos dann bewusst so angeordnet, dass meine gute Thailänderin ihre Höhle fast nur noch an dem Ort bauen kann, an dem sie vorgesehen ist. Im Moment hockt sie eifach hinter einer Farnpflanze und hat sich dort ein Zelt gesponnen.
    :?: Und hier kommt meine Frage ...

    Wie lange braucht meine Lividum nun, bis sie sich an den Bau ihrer Behausung macht? Bzw. ist dieses Zelt schon das Grundgerüst?

    Soll ich ihr schon eine Höhle vorbuddeln? Oder nimmt sie diese dann gar nicht mehr an?

    Soll ich das Moos wieder entfernen, sodass sie sich die Baustelle selbst aussuchen kann?

    Vielleicht noch einige Infos zu meinem Terri: Es ist 30x30x30 (das mit dem Spezial Terri habe ich nach gründlicher überlegung dann gelassen) mit Falltür vorne, hinten ist Erde ca. 15-18 cm aufgeschüttet (ich nenne den Hügel "Hamburger Hill" für Heimchen), 3 Regenwaldpflanzen (aus dem sie ja kommt) schmücken den Hügel. Alles ist üppig mit Moos aller Arten bepflanzt, bis auf einen Fleck auf halber höhe des Hügels an der Terri-Wand ... dies soll die einstiegsstelle für den Wohntunnel werden. Das ganze wird immer schön feucht gehalten.

    Vielen Dank schonmal...

    Der GraueStar :lol:


  2. #2
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    837
    Hallo,

    ich würde erst mal den Bodengrund auf ca. 20-25 cm erhöhen.

    Bei allen meinen Röhrenbewohnern habe ich an einer Ecke einfach mit einem Stock ( z.B. Besenstieldicke ) senkrecht nach Unten eine Röhre vorgegraben. Diese werden dann super angenommen und weiter ausgebaut.
    Gerade bei größeren Tieren habe ich es erlebt, dass sie selber gar nicht von sich aus graben, nur wenn sie sich z.B. häuten wollen.

    Also vorgraben an der Stelle, die du dir gedacht hast, ist in Ordnung.

    Moos etc. übrigens auch, und wenn gleich wieder jemand etwas von Parasiten etc. aus dem Wald erzählt, hör nicht drauf.

    Grüße,
    Philipp

  3. #3
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    In welchen Wald bekommst du im Winter Moos??

    MFG Alex

  4. #4
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    Gegenfrage. In welchem nicht :wink: .

  5. #5
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    Meine Herren es geht hier um die H.L. nicht um Moos aus dem Wald :idea:

  6. #6
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    Es gibt in jedem Wald Moos nur im Winter, in der Schweiz --> Schnee.

    Ein bisschen umständlich, aber gut.

    MFG Alex

  7. #7
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    Hallo
    ich würde den Bodengrund auch auf ca. 20-25cm erhöhen.
    Was den Beginn der Grabtätigkeit betrifft,so kann ich Dir sagen das es bei meiner ca. 3Tage gedauert hat bis sie sich eine Wohnröhre gebaut hat.
    Sie hat sich jetzt (ca. 6Monate später) eine zweite Röhre gebaut und komplett zugesponnen.Ich hoffe sie bereitet sich auf den Kokonbau vor.
    Was das Moos betrifft,ich kann Dir sagen das es die Spinne herzlich wenig interessiert ob da nun was liegt oder nicht.Sie baut sich ihre Höhle dort hin wo sie eine haben will.So war es bei meiner.Das Moos lag dann halt ganz woanders.
    Laß sie einfach machen.
    Gruß
    Michael

  8. #8
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    7
    Danke Kumalo für den Tipp mit dem Besenstiel ... meine Fragen sind eigentlich damit beantwortet ...

    Also zum Moos, das man übrigens immer und überall finden kann, das hab ich dem Sturmtief "Lothar", das vor einigen Jahren gewütet hat zu verdanken, denn alles was damals umgeworfen wurde ist nun im Begriff zu verrotten und so ist es ein leichtes in der Nähe solcher Wurzelstöcke eine reichliche Vielfalt an schönen Moosen zu finden.

    Soweit sogut ... ich werde sicher nochmal vorbeischauen, ob jemand noch Erfahrung mit dem Höhlenbau der Lividum hat...

    Gruss
    GrauerStar

  9. #9
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    Re: Einige Fragen zu meiner Haplopelma Lividum!

    Hey!

    erstmal herzlich willkommen im forum! :wink:

    Zitat Zitat von GrauerStar

    Und hier kommt meine Frage ...

    Wie lange braucht meine Lividum nun, bis sie sich an den Bau ihrer Behausung macht? Bzw. ist dieses Zelt schon das Grundgerüst?
    das kann schon ein paar tage dauern.gib ihr noch zeit.

    Soll ich ihr schon eine Höhle vorbuddeln? Oder nimmt sie diese dann gar nicht mehr an?
    es ist nicht notwendig eine höhle vorzubuddeln.als ich mein tiere noch hatte hab ich ebenfalls nix vorgemacht und nach einigen tagen war sie am grund ihres behälters angekommen*gg*

    Soll ich das Moos wieder entfernen, sodass sie sich die Baustelle selbst aussuchen kann?
    kannst du ruhig drinlassen.

    Vielleicht noch einige Infos zu meinem Terri: Es ist 30x30x30 (das mit dem Spezial Terri habe ich nach gründlicher überlegung dann gelassen) mit Falltür vorne, hinten ist Erde ca. 15-18 cm aufgeschüttet (ich nenne den Hügel "Hamburger Hill" für Heimchen), 3 Regenwaldpflanzen (aus dem sie ja kommt) schmücken den Hügel. Alles ist üppig mit Moos aller Arten bepflanzt, bis auf einen Fleck auf halber höhe des Hügels an der Terri-Wand ... dies soll die einstiegsstelle für den Wohntunnel werden. Das ganze wird immer schön feucht gehalten.
    wenn dir die variante des spezialbeckens nicht gefällt dann würde ich mir eine andre möglichkeit überlegn ein anderes spezialterri anzufertigen um mehr substrat unterzubringen.
    das geht zB mit einem ausgedienten aquarium,oder ner alten hohen frischhaltedose.
    auf die einrichtung legt deine spinne nicht viel wert da sie in absehbarer zeit sowieso nur im "untergrund" lebn wird.
    geniesse die zeit in welcher du sie noch siehst ;-)

    lg jürgen

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