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Weiße Asseln in schimmeligem Terrarium animpfen

Erstellt von Seziererin, 07.09.2017, 13:31 Uhr · 7 Antworten · 163 Aufrufe

  1. #1
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    Weiße Asseln in schimmeligem Terrarium animpfen

    Mahlzeit, (ich hoffe mein Beitrag ist hier richtig...?)

    mein Terrarium ist sehr Schimmelüberwuchert und die letzte Rettung sollen nun die weißen Asseln sein. Allerdings weiß ich nicht so richtig, wie sich das animpfen gestalten soll, denn die "Erdoberfläche" des Terrariums ist staubtrocken, 3-4 cm dadrunter beginnt dann die (wohl durch Staunässe?) feuchte und schimmelnde Erde. Nur an einer Stelle, und zwar in einer (von zwei, beide werden nicht von meiner hamorii bewohnt, sie hält sich nur draußen auf) Korkhöhle ist die Erde auch an der Luft feucht und schimmelt.
    Sollte ich also die Asseln einfach in die feuchte Höhle "schmeißen" und die machen sich dann auch unterirdisch an die Arbeit? Oder fressen die dann auch nur den Schimmel von der Oberfläche?
    Oder wäre es besser von der trockenen Oberfläche was wegzunehmen und die dahin zu packen? Das würde allerdings ja auch dafür sorgen dass mehr Schimmel an der Oberfläche wäre, was ich meiner Vogelspinne nicht wirklich antun will.

    Für Vorschläge und Infos ob sie unterirdisch auch wegfressen wäre ich sehr dankbar.

    LG,
    Seziererin


  2. #2
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    Hi - also das hört sich ja nun nach ziemlich viel Schimmel an. Bei so einer grossen Menge helfen dir Asseln meines Erachtens eher weniger. Sie sorgen eher dafür das sich der Schimmel nicht weiter ausbreitet. Wenn es wirklich so viel Schimmel ist, wie es deine Beschreibung vermuten lässt, dann ware es vielleicht besser den ganzen Inhalt deines Terras zu entfernen, neue Erde rein und dann erst mit den Asseln animpfen. Des Weiteren sollte gerade bei Hamorii eher kein Schimmel entstehen, da die eigentlich furztrocken gehalten werden... .
    Bezügl. Animpfen - es ist wirklich egal, wo du die Asseln hinschmeisst - sie "wandern" normalerweise durch das Terrarium bzw. das Erdreich.

  3. #3
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    Was hast du für Vorstellungen? Asseln rein und die fessen einfach den ganzen Schimmel?

  4. #4
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    @Chris0910
    Da ich eigentlich nur Blumenerde zur Verfügung hätte und genau diese hier wohl auch den Schimmel verursacht hat möchte ich eine Komplettreinigung als letzten Ausweg sehen (da das auch bei der Menge an Substrat in einem 40er-Würfel kein gerade geringer Aufwand ist). Vor der letzten Reinigung war dann auch nur sehr geringer Schimmel unter dem Wassernapf, da da natürlich keine Luft rankam und somit nichts trocken konnte. Nun ist es mit Sicherheit fast das dreifache an Substrat im Vergleich zu vorher und so ist es wohl auch zur Staunässe gekommen, gegossen habe ich da seit Ewigkeiten trotz Regensaison bei den hamorii nicht. Und da halt aber trotzdem wieder auch unterm Wassernapf. Das konnte ich aber einfach entfernen und da kam durchs trocknen nichts mehr. 3cm in der Erde geht das aber halt nicht so einfach und so konnte das leider gut gedeihen da.

    @Patrick_81
    So ähnlich. Wegen der eher langsamen Vermehrungsrate der Asseln wird das natürlich ein bisschen dauern, aber über die Zeit werden die den wohl fressen können, sofern die Bedingungen für die Vermehrung auch stimmen. Und wo der Schimmel ist kann es nicht trocken sein und die Temperaturen lassen sich auch gut dafür einstellen. Also warum dieser für das Lösen des Problems ziemlich nutzlose Beitrag von dir?

    LG,
    Seziererin

  5. #5
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    Hi,

    Zitat Zitat von Chris0910 Beitrag anzeigen
    Des Weiteren sollte gerade bei Hamorii eher kein Schimmel entstehen, da die eigentlich furztrocken gehalten werden...
    B. hamorii kommen aus Trockenwäldern, nicht aus der Wüste...
    Aktuell ist da zudem noch Regenzeit.

    @TO
    Wenn schon so viel Schimmel vorhanden ist, wie von Dir beschrieben, hilft nur noch der Austausch des Bodengrundes. Bei so einer Menge hilft keine Bodenpolizei mehr.
    Danach dann evtl. die Belüftung überdenken, Schimmel entsteht u.a. wegen einer unzureichenden Luftzu- und Abfuhr.
    Vor allem aber direkt nach dem Einbringen des neuen Substrates Asseln und/oder Springschwänze mit reinpacken.


    Grüße

  6. #6
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    Ein Bild des Terrariums wäre mal interressant, da ich irgendwie bezweifel das es sich um so viel Schimmel handelt. Auch die Bemerkung über "Erdoberfläche ist Staubtrocken", lässt mich da sehr zweifeln, sowie das mit der Staunässe.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Andreas Be Beitrag anzeigen
    Hi,


    B. hamorii kommen aus Trockenwäldern, nicht aus der Wüste...
    Aktuell ist da zudem noch Regenzeit.


    Grüße
    Hatte irgendwo in einem Ratgeber mal gelesen, dass die sehr oft auf Müllkippen gefunden werden und deswegen bin ich davon ausgegangen, dass die irgendwo in stadtnähe vorkommen. Aber nach einer weiteren Recherche habe ich gesehen, dass du recht hast. Dann war meine vorherige Aussage somit kompletter Müll...

  8. #8
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    Als kompletten Müll würde ich Deinen Post nun nicht bezeichnen. Viele Brachypelma leben opportunistisch, es kann also durchaus sein, dass es Tiere gibt, die auch auf Müllkippen gefunden werden.
    Mit trockenem Bodengrund kommen sie schon klar (in einigen Ländern werden sie tatsächlich staubtrocken gehalten), aber wenn man auf naturnahe Bedingungen Wert legt, sollte das Substrat eine gewisse Feuchte aufweisen...vor allem in den tieferen Bereichen.

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