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Aphonopelma bicoloratum Spiderlinge graben sich ein

Erstellt von Gracy, 09.08.2011, 03:41 Uhr · 17 Antworten · 3.793 Aufrufe

  1. #1
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    Aphonopelma bicoloratum Spiderlinge graben sich ein

    Hallo,

    Seit Samstag habe ich nun endlich meine beiden A. Bicoloratum Spiderlinge! Sie sind in der 8. Fresshaut und knapp 1 cm groß. Ich halte sie in einer runden Dose mit einem Durchmesser von 10 cm und einer Bodengrundtiefe von 7 cm. In der Dose dürften ca. 24°C sein. Als Höhle haben sie eine Muschel und außerdem habe ich jedem ein kleines bisschen Moos wegen der Feuchtigkeit reingetan.
    Normalerweise gräbt diese Art wohl nicht sehr viel und deshalb bin ich zur Zeit ein bisschen besorgt um meine Beiden. Der eine hat seine Höhle bis fast zu Boden runter vergrößert und der Andere hat seine auch größer gebuddelt und sitzt irgendwo unter der Erde.

    Hab ich vielleicht irgendwas falsch gemacht oder warum haben sich die beiden eingegraben? Eigentlich graben die sich doch ein, wenn es zu warm ist, aber soweit ich informiert bin sind 24 ° für diese Art völlig okay. Oder liegt das irgendwie an der Feuchtigkeit? Zwischendurch war nämlich der Deckel von der Dose etwas beschlagen, obwohl ich, seit ich die Dosen eingerichtet habe, garnichts mehr bewässert habe. Ich habe dann den Deckel kurz abgenommen, um ein bisschen durchzulüften.

    Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte! Ich bin ja schon ein bisschen besorgt...

    LG


  2. #2
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    hallo,

    kleinere tiere graben auf jeden fall. lass die erde trocknen, sollte alles glatt gehen.also kein grund zur sorge.

    was mich bisl stutzig macht ist, dass die tiere in der 8FH sein sollen, bei ner größe von 1cm. da stimmt i-was nicht.

    A. bicoloratum wächst zwar ned schnell und wird ned groß aber die daten sind schon bisl übertrieben.


    so long..

  3. #3
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    Normalerweise gräbt diese Art wohl nicht sehr viel
    Woher hast du die Info?



    was mich bisl stutzig macht ist, dass die tiere in der 8FH sein sollen, bei ner größe von 1cm. da stimmt i-was nicht.
    Würd ich nicht sagen, die wachsen wirklich so langsam.

    Gruß

  4. #4
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    bin davon ausgegangen dass das langsame wachstum an den langen häutungsintervallen liegt und nicht weil die wachstumsschübe so gering sind.
    das die wachstumsschübe nicht wie bei Theraphosa ssp sind ist mir schon klar aber
    das es so extrem minimal nicht

    wenn du die daten bestätigst, kanns also doch durchaus sein...

    wegen dem zu langsamen wachstum würde ich mir sowieso keinen A.ssp sling
    kaufen..

    so long.

  5. #5
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    Hallo,

    Normalerweise gräbt diese Art wohl nicht sehr viel
    Woher hast du die Info?
    Im Artenteil steht "(...)recht häufig zu sehen, (...) Die Art gräbt in der Regel nicht so viel."
    Außerdem steht in den meisten Erfahrungsberichten, dass dies der Fall ist. Einige Außnahmen scheint es zu geben, ich war mir da nur immer nicht sicher, ob das an der Haltung oder an der Spinne lag.


    was mich bisl stutzig macht ist, dass die tiere in der 8FH sein sollen, bei ner größe von 1cm. da stimmt i-was nicht.
    Ich hab die Tiere von einem recht bekannten, seriösen Züchter. Ich bin mir sehr sicher, dass er die Wahrheit gesagt hat.
    Dazu muss man sagen, dass die Art sehr, sehr langsam wächst, was nicht an den Häutungsintervallen, sondern an den kaum sichtbaren Wachstumsschüben nach der Häutung liegen soll.

    Also sind meine Haltungsbedingungen soweit okay?

    LG

  6. #6
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    Diese Ausnahmen dürften die NZ-Tiere sein, die leider recht selten zu kriegen sind...

    Gruß

  7. #7
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    Hallo,

    also aus eigener Erfahrung kann ich folgendes Berichten:

    Ich halte ein Böckchen, großgezogen vom Spiderling auf. Meiner Meinung nach steht er kurz vor der Reifehäutung. Er hat sich von Beginn an immer eingegraben. In dem Terrarium in dem er jetzt sitzt gibts drei Eingänge zur Wohnhöhle. Ich kenne Ihn eigentlich nur eingegraben. Hat auch alle Kokosnusschalen oder ähnliches "links" liegen lassen. Trotzdem zeigt er sich recht häufig auch draußen.

    Ich persönlich halte die Temperatur etwas höher, aber das ist Ansichtssache. Mit deinen 24 Grad machst Du nichts falsch. Wenn der Deckel dauerhaft beschlägt ist die Durchlüftung offenbar nicht ausreichend. Ich würde ein paar Lüftungsöffnungen an zwei verschiedenen Seiten, wenn möglich gegenüberliegend, schaffen, dann ist die Luftzirkulation besser.

    Viel Spaß damit, ich finde es sind wunderschöne Tiere.

    Gruß

  8. #8
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    Hallo Scorpiorufus,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich fand sie sehr aufschlussreich.
    Überwinterst du eigentlich deine Spinne, oder muss man das bei der Art gar nicht? Ist das bei Spiderlingen überhaupt empfehlenswert? Außerdem gibt es doch in Mexico kaum Temperaturschwankungen, die Jahreszeitenbedingt sind. Oder soll man da einfach im Sommer Regen simulieren?

    Und an Slaughtercult:
    Diese Ausnahmen dürften die NZ-Tiere sein, die leider recht selten zu kriegen sind...
    Meinst du mit den Ausnahmen die Tiere, die viel graben? Warum sollten Nachzuchten denn mehr graben als Wildfänge? Meine Tiere sind übrigens Nachzuchten.

    LG

  9. #9
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    Hi,

    diese Art ist, wie die meisten Aphonopelma Arten ein typischer Röhrenbewohner. Wenn man dem Tier natürlich nicht die erforderliche Substrathöhe bietet, sitzen sie auch häufig draussen.
    A.bicoloratum kommt im gleichen Habitat wie B.auratum vor. Dort wird es mitunter sehr heiß. Deswegen sind die Tiere meist in ihren Wohnhöhlen. Im Sommer (ca. Juni-Sept) ist dort Regenzeit, welche man simulieren sollte. Das heisst nicht, dass es dann ununterbrochen regnet, sondern die Intensität und Häufigkeit der Schauern deutlich zunimmt. Es trocknet auch wieder ab.
    Die meisten Spiderlinge stammen aus Wildfangkokons die aus Mexiko mitgebracht wurden. Es soll da so gewisse, in der Szene bekannte Experten geben, die diese einsammeln
    Deswegen wäre ich vorsichtig mit der Aussage, dass es sich um eigene Nachzuchten handelt. Mir ist im Augenblick niemand bekannt, dem das gelungen wäre (was aber nichts heissen soll)

    LG

  10. #10
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    Hallo Gracy,

    tut mir leid, ich bin zu spät mit meiner Antwort, aber ich hatte mit den Tücken der Technik zu kämpfen und denen des Urlaubs!!
    Um auf deine Fragen zu Antworten: Ich überwintere meinen Bock nicht und habe auch in der Vergangenheit keines meiner Tiere dieser Art überwintert. Die Temperaturen im Habitat sinken in der Regenzeit, denn Winter im herkömmlichen Sinne gibt es da nicht, nicht so weit ab, dass die Tier nicht aktiv bleiben. Sie haben auch nie Anstalten gemacht sich einzugraben und den Röhereneingang zu verschließen, außer bei der ein oder anderen Häutung.

    Zum Thema Regen simulieren schließe ich mich darkcrow an: Nicht überwässern, aber öfter mal mit Wasser bestäuben. Aber dann wieder Trocknen lassen, nicht das da noch Pilze entstehen.

    Gruß

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