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Richtiges Bewässern des B. smithi-Terrariums

Erstellt von Digi, 28.06.2014, 23:53 Uhr · 12 Antworten · 3.343 Aufrufe

  1. #1
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    Richtiges Bewässern des B. smithi-Terrariums

    n'Abend!

    Über das Bewässern/Feuchthalten des Terrariums liest man so einiges - teils widersprüchlich. Trotz meiner Recherche leuchten mir einige Dinge aber noch nicht so richtig ein. Deshalb formuliere ich noch einige Fragen - sorry, wenn das Thema schon so oft durchgekaut wurde.

    Also, was ich bislang für mich festgehalten habe:

    - Die Annahme, dass Smithis eher trocken gehalten werden sollen, ist weit verbreitet, aber falsch. Auch ein Smithi-Terra braucht genügend Feuchtigkeit. An genaue %-Zahlen halten ist aber schwierig, da Hygrometer meist nicht so wirklich genau sind und Bodenfeuchte ohnehin wichtiger ist als die Luftfeuchte, die das Hygrometer nur misst.

    - Bodenbewohner-Terras werden gegossen. Zusätzliches Sprühen kann man in den Regenzeit-Monaten machen.

    - Wassernapf sollte mit ins Terra, aber nicht die einzige Wasserquelle sein. Zusätzliches Gießen ist also nötig. ("Wassernapf überlaufen lassen" habe ich auch schon einige Male gehört).

    - Die obere Bodenschicht sollte eher trocken sein. Tiefe Schichten (da wo die Smithi ihre Höhle hinbauen kann) aber feuchter.


    So, meine Fragen dazu sind nun:

    - Wie stelle ich mir das "Gießen" genau vor? Schnapp ich mir eine Mini-Gießkanne und lass Wasser über den Boden laufen?
    - Wieviel Wasser sollte das denn sein? Sumpfig soll's ja sicher nicht werden - also nur leicht Wasser drüber, bis der Boden leucht-feuchtig aussieht?
    - Das mache ich nur in einer kleinen Ecke? Oder schon eher in den meisten Teilen des Terras?
    - Wie bewerkstellige ich denn dann "Oberfläche Trocken und nur untere Bodenschichten feucht"?
    - Wenn ich an nur einer Terrarienstelle gieße - zieht das Wasser im Untergrund rüber in den Rest des Terras? Wenn die Spinne sich in ihre Höhle vergraben hat, gieße ich ja nicht über sie - wie erhält sie also ihre Feuchtigkeit?

    Hoffe ihr könnt mir ein bisschen Klarheit in der Thematik geben!

    Vielen Dank und schönes Restwochenende!


  2. #2
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    Hallo,

    wie genau das Terrarium am besten bewässert wird, kommt auf dein Bodensubstrat, auf dessen Verdichtung und auch auf die Belüftung an. So ein Pauschalrezept kann man Dir da nicht geben.
    Ich handhabe das giessen mit einer 0,5 l-PET-Flasche und bewässere meist etwas mehr als 1/3 des Beckens recht ordentlich.

  3. #3
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    30er Würfel. Im Augenblick mit 50/50 Mischung Terrarienerde und rotem "Termite Sand". Wobei ich ggf auf Wald/Wiesenerde (Stichwort Maulwurfshügel) wechseln würde. Belüftung: vorn ein kleiner Spalt, oben ganz normal Lochblech.

  4. #4
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    Hi,

    ich finde das eine gute Übersicht zu der Thematik als auch eine kluge Frage, die ich genau so wie Spidermum beantworten würde.

    Was "feucht" für das Tier bedeutet, kannst Du nur selbst herausfinden. Aber das gilt im Grunde für jede Art bzw. für jedes Terrarium.

    Die gegenwärtige Bodenmischung könnte suboptimal sein, wobei ich aber in Unkenntnis von Terrarienderde plus Termite Sand es nicht begründen kann, außer dass ich glaube, es ist suboptimal. Aber Du denkst ja eh selbst über einen Wechseln nach.

    Gruß

    Chris

  5. #5
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    Ja, wegen dem Bodensubstrat habe ich den Fehler gemacht, und auf die Empfehlungen und Tipps des Zoofachhandelangestellten gehört. Musste leider schnell feststellen, dass er mir ziemlich viel Unsinn verklickern wollte, obwohl er selbst Spinnen züchtet.

    Kann schon verstehen, dass die Bewässerung abhängig von Spinne und Terra ist. Bin trotzdem über Anregungen / Beispiele in Bezug zu meinen obigen Fragen dankbar. Kann im Augenblick leider schwer mit meiner Smithi "üben", da sie seit über einer Woche in ihrer Wohnung eingegraben ist. Und da sorge ich mich als Anfänger natürlich, wie ich ihr die nötige Feuchtigkeit liefern kann.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Digi Beitrag anzeigen
    JKann im Augenblick leider schwer mit meiner Smithi "üben", da sie seit über einer Woche in ihrer Wohnung eingegraben ist.
    Na wenn sie eh grad weg ist und sich womöglich auf ne Häutung vorbereitet, kann es ihr grad nicht an viel fehlen. Insofern nicht sorgen und das weitere für später aufheben.

    Grüßle

    Chris

  7. #7
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    Hallo,
    dann versuche ich auch mal grob eine Richtlinie zu finden:
    Ich habe in allen Terrarien normale Erde - also kein Gemisch. Als "Indikator" habe ich außerdem wenigstens eine echte Pflanze drin. Die Pflanzen gieße ich zweimal wöchentlich - kräftig. Also mehr als meine Zimmerpflanzen im Topf. Das ist für mich inzwischen das Maß, um die Feuchtigkeit sowohl des Bodens als auch die Luftfeuchtigkeit zu regulieren/überwachen.
    Das Wasser fließt ja unten am Boden vom Terrarium lang - sodaß dadurch die Oberfläche trocken bleibt.
    Und... sobald Pilze aus dem Boden schießen oder es zu naß aussieht, lasse ich einmal das gießen ausfallen. D. h., lieber mal aus Versehen etwas zu viel Wasser, als auf Dauer zu wenig.
    Sprühen tue ich überhaupt nicht mehr (Ausnahme: Moos in einem Terrarium aus der Anfangszeit, das geht nicht zu gießen).
    Grüße, Karola

  8. #8
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    Huch, habe die Antwort garnicht wahrgenommen...

    Das klingt nicht verkehrt! Ich hatte auch vor, echte Pflanzen einzusetzen.
    Leider macht die Smithi da im Augenblick nicht mit. Nun ist sie schon 2 Wochen vergraben und keine Spur von ihr. Wie lang will sie das durchziehen? ;-(

  9. #9
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    Hi,

    ich kann ja mal sagen, wie ich es mit meiner Dicken mache...oder wie ich es getan hab. Anfangs, als ich sie bekommen habe (war meine erste Spinne), hab ich öfter mal den Napf überlaufen lassen. Später sprühte ich noch ein wenig, aber es war in einem 30er-Würfel zu viel, sowas merkt man schnell, wenn die arme Spinne ans Lüftungsgitter hetzt oder auch sonst an den Glaswänden hängt.
    Je nach Größe des Terrariums und der Tiefe der Erde stellt man sich dann neu ein. Ich persönlich würde sagen, im Grunde immer zu einem Drittel bewässern - aber nicht so, dass es schlammig wird, sondern eher so, dass die Erde das Wasser zum Teil aufnehmen kann. In einem großen Terrarium mit viel Bodengrund bringt es nicht viel, verzagt ein wenig Wasser hinzutropfen. Umgekehrt gilt dasselbe - ein kleineres Terrarium sollte man auch nicht gerade überschwemmen. Wenn es doch mal passiert, dann sorge für ausreichend Belüftung, je nachdem, was für ein Terrarium du hast.
    Dann kommt es auf die Jahreszeit an - in den Sommermonaten ist es natürlich wärmer und das Wasser ist schneller verdunstet. Es ist für die Spinne aber auch die Regenzeit angebrochen - also kann (sollte) man etwas großzügiger gießen.
    Meine Spinne läutet diese Zeit ein, indem sie etwas unruhiger wird, aber man kann sich auch an den gängigen Vorlagen orientieren, die meistens auch die richtigen sind und somit die Spinne relativ ruhig halten.
    Beobachte deine Spinne und du wirst merken, wie oft sie überm Wassernapf hängt, an den Scheiben klebt oder gar nichts davon macht (was natürlich am besten wäre). Eine gewisse Vorsicht beim Handeln ist dabei angebracht.

    lg

  10. #10
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    Schöner Text. Das hilft mir auf jeden Fall alles schonmal weiter.

    Mit Bobachten ist nur leider im Augenblick nicht. Ich starre seit 3 Wochen auf ein "leeres" Terra. Wenn sie nicht gerade ninja-mäßig durch ein kleines Loch im Deckenglas oder durch den winzigen Spalt unter der Falltüre geflohen ist, hockt sie irgendwo verbuddelt unter der kleinen Korkröhre, die sie hat. Zumindest meine ich, dass da ein kleiner Erdhaufen davor liegt, der am Vorabend noch nicht da war.
    Welche Abwesenheit wäre für eine 2 - 2 1/2 Jahre alte Smithi denn noch normal?

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