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Brachypelma annitha Haltung

Erstellt von Spiderman200, 01.07.2014, 16:49 Uhr · 48 Antworten · 7.298 Aufrufe

  1. #41
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    Hi,

    nur leider ist ein Terrarium alles andere als natürlich. Mit Hilfe eines Napfes können die Tiere einfach schnell und effektiv Wasser aufnehmen. Nach einem Regen leben sie, zumindest kurzzeitig, auf feuchtem Boden, inklusive Pfützen.

    Grüße,
    Sven


  2. #42
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    Hi,
    die Diskussion ob Napf oder nicht ist ja so eine Art Glaubenskrieg - ich finde es absolut praktisch und es gibt mir ein sicheres Gefühl, wenn die Spinnen "wissen" an welchem Platz sie immer Wasser erwarten können = Wassernapf. Egal ob ich mal wenig Zeit habe und mich nicht so kümmern kann wie sonst oder verreise.
    Denn wenn ich mal wegfahre, dann hat der Ersatzpfleger nicht die gleiche Erfahrung mit meinen Terras wie ich und so ist eines klar, der Napf hat regelmäßig Wasser drin zu haben, ob dann mal ne Pflanze eingeht wegen zuviel oder zuwenig Wasser, damit könnte man leben, aber bei Wassernapf läßt sich ja kein Fehler begehen. So kann meiner Meinung nach keine richtig üble Situation für die Spinne entstehen, auch wenn der Ersatzpfleger nur nach gesundem Menschenverstand und ohne Detailkenntnis handelt. Futtermangel ist für die Spinnen vorübergehend (je nach Größe ganz schön lange sogar) kein Thema, aber Dehydration schon.
    Lieben Gruß
    Karen

  3. #43
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    Wie Karen ja sagt, ist Napf oder nicht eher ein Glaubenskrieg. Zur Urlaubsüberbrückung oder auch Erleichterung für das Pflegepersonal absolut sinnvoll. Zur Simulation der Regenzeit als Anregung für den Kokonbau habe ich auch Näpfe benutzt.

    Ein Terrarium erst mal grundsätzlich als nicht natürlich abzutun, finde ich zu einfach. Und daraus abzuleiten, wenn das Terrarium schon nicht natürlich ist, es auch nicht so weit es geht natürlich zu gestalten, kann ich auch nicht verstehen. Aber das ist sicherlich auch eher ne Glaubensfrage, solange keiner wirklich weiß, wie es bei den Arten im Habitat unter der Oberfläche in Sachen Feuchtigkeit aussieht.

    Die hier im Forum zuletzt vertretene "feuchtere" Haltung bezog sich, so weit ich lesen konnte, auch nur auf Spekulationen und nicht auf Kenntnis diverser mittelamerikanischer Untergründe. Logisch scheint mir eine trockene Haltung mit Napf grundsätzlich jedenfalls nicht zu sein.

    Insofern...

    Gruß

    Chris

  4. #44
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    Hi,

    Zitat Zitat von Blacksaidwhite Beitrag anzeigen
    Ein Terrarium erst mal grundsätzlich als nicht natürlich abzutun, finde ich zu einfach. Und daraus abzuleiten, wenn das Terrarium schon nicht natürlich ist, es auch nicht so weit es geht natürlich zu gestalten, kann ich auch nicht verstehen.
    Die hier im Forum zuletzt vertretene "feuchtere" Haltung bezog sich, so weit ich lesen konnte, auch nur auf Spekulationen und nicht auf Kenntnis diverser mittelamerikanischer Untergründe. Logisch scheint mir eine trockene Haltung mit Napf grundsätzlich jedenfalls nicht zu sein.
    es geht hier nicht um die Einrichtung, die kann man natürlich naturnah gestalten, wo steht, dass ich das nicht tue? Mir geht es um das Mikroklima, welches nicht einfach ist zu simulieren, sofern keine genauen Werte vorliegen und wenn man bedenkt welche Faktoren dort alle einfließen. Ich orientiere mich an die Beobachtungen, die Leute gemacht haben, die vor Ort waren.
    Wenn ich den Boden gründlich Wässern würde, würden Werte enstehen, die sicher nicht natürlich sind bzw. im Habitat nur für kurze Zeit herrschen. Bis der Boden im Terrarium antrocknet dauert es oft sehr lang. Die Verdunstung von Wasser aus der der Wasserschale, ich lasse immer etwas Wasser überlaufen, tut ihr übriges um die Luftfeuchtigkeit anzuheben. Damit halte ich Brachypelma spp. schon seit 15 Jahren erfolgreich.

    MfG Sven

  5. #45
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    Zitat Zitat von Sven G. Beitrag anzeigen
    Mir geht es um das Mikroklima, welches nicht einfach ist zu simulieren, sofern keine genauen Werte vorliegen und wenn man bedenkt welche Faktoren dort alle einfließen. Ich orientiere mich an die Beobachtungen, die Leute gemacht haben, die vor Ort waren.
    Und welche Beobachtungen sind das? Wie sehen die Röhren das Jahr über in Sachen Feuchtigkeit aus? Wie schnell trocknet im Habitat der Boden aus? Das sind doch die interessanten Fragen.

    Zitat Zitat von Sven G. Beitrag anzeigen
    Wenn ich den Boden gründlich Wässern würde, würden Werte enstehen, die sicher nicht natürlich sind bzw. im Habitat nur für kurze Zeit herrschen.
    Welche Werte meinst Du denn? Die rLF außerhalb des Baus halte ich eh für nicht ausschlaggebend. Und wie die rLF-Werte innerhalb der Röhren sind, über das Jahr, abhängig von der Regenzeit und und und, habe ich noch nirgends gelesen.


    Zitat Zitat von Sven G. Beitrag anzeigen
    Damit halte ich Brachypelma spp. schon seit 15 Jahren erfolgreich.
    Das ist für mich nicht ausschlaggebend, was wiederum keine Aussage sein soll, die Dich persönlich trifft.

    Aber einerseits heißt es, ohhhh, Brachypelma ist so genügsam und leicht zu halten. Andererseits sollen die und die Bedingungen absolut richtig sein.

    Ich frage mich, wie sieht man an einer genügsamen Gattung, dass ihr nicht was passt? Meine bekommen keine extra RZ-Simulation. Ich sehe nicht, dass es ihnen schadet. Wenn ich sprühe oder gieße sehe ich nicht, dass es ihnen schadet. Ich bringe die Erde frisch ein und die Brachypelma hängt nicht an der Scheibe, sondern fängt in der Nacht an zu buddeln.

    Es kommen so viele Anfänger mit Fragen zu smithi an, aber sie sagen nie: "Sie verhält sich komisch, ist es ihr zu trocken?" Höchstens zu feucht mal, wenn zu viel gegossen wurde oder die Erde wirklich triefnass eingebracht wurde.
    Worauf ich hinaus will, ist, dass Brachypelma spp. womöglich sowohl zu trocken als auch zu feucht gehalten werden könnten als es ihnen gut tun würde, ohne dass man sieht, dass es für sie nicht die besten Möglichkeiten sind.

    Ohne dass man erfährt, wie sich die Feuchtigkeit im Boden übers Jahr verhält, wird man das kaum beantworten können, will ich meinen.

    Gruß

    Chris

  6. #46
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    Hi,

    Zitat Zitat von Blacksaidwhite Beitrag anzeigen
    Und welche Beobachtungen sind das? Wie sehen die Röhren

    das Jahr über in Sachen Feuchtigkeit aus? Wie schnell trocknet im Habitat der Boden aus? Das

    sind doch die interessanten Fragen.
    Ich berufe mich auf die Informationen in dem Bericht von Boris Striffler den ich oben erwähnt habe bzw. das Buch die Rotknievogelspinne und der Zeitschrift ARACHNE. In dem Bericht geht es zwar um B. auratum aber das Vebreitungsgebiet soll sich mit dem von B. smithi und B. annitha überlappen.
    In den Höhlen der Vogelspinnen ist es deutlich kühler in dem Beispiel nur etws 24°C bei 35°C Außentemperatur und natürlich ist dort auch die Luffeuchtigkeit höher. Diese lag außerhalb der Röhre bei 34%. Am besten Du besorgt Dir diese Artikel und liest sie, dann können wir weiter diskutieren.

    Zitat Zitat von Blacksaidwhite Beitrag anzeigen
    Welche Werte meinst Du denn? Die rLF außerhalb des Baus halte ich eh für nicht ausschlaggebend. Und wie die rLF-Werte innerhalb der Röhren sind, über das Jahr, abhängig von der Regenzeit und und und, habe ich noch nirgends gelesen.
    Ich auch nicht, aber wenn man sich anschaut wie lange so eine Trockenzeit andauert bei den extrem hohen Temperaturen, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese tropische Werte erreichen. Was anderes ist es während der Regenzeit.

    Zitat Zitat von Blacksaidwhite Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, wie sieht man an einer genügsamen Gattung, dass ihr nicht was passt? Meine bekommen keine extra RZ-Simulation. Ich sehe nicht, dass es ihnen schadet. Wenn ich sprühe oder gieße sehe ich nicht, dass es ihnen schadet. Ich bringe die Erde frisch ein und die Brachypelma hängt nicht an der Scheibe, sondern fängt in der Nacht an zu buddeln.
    Woran man erkennt ob sich eine Spinne wohl fühlt ist vermutlich schwerer zu beantworten. Ich würde sagen, wenn es mit der Nachzucht klappt, die Spinne nicht ständig herumklettert, sie normal frisst und häutet bzw. alt wird.
    Halte deine B. annitha oder B. smithi halt weiterhin feucht ohne Wasserschale und in ein paar Jahren reden wir nochmal drüber.

    MfG Sven

  7. #47
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    Hallo Spiderman,

    ich hab mir jetzt nicht alle antworten durchgelesen, aber möchte kurz auf eines deiner ersten Kommentare eingehen.

    Zitat Zitat von Spiderman200 Beitrag anzeigen
    Hi,
    Ja ich weiß, dass die Art nicht in der Wüste lebt, ich habe nach einer anderen gefragt. Aber ich bleibe dann wie du sagst besser bei der einen. Ist mein Aqua denn für solche Arten wirklich ungeeignet? Eine oberhalbe Lüftung kann ich selber bauen oder brauchen die welche wie Mantiden seitlich?
    Also ich bin auch kein Spezialist, habe meiner Annitha aber gleich ein richtiges Terra gekauft, Auqarium = für Fische. Und Sorry das ich das jetzt so sagen muss, aber entweder du machst was richtig oder du lässt es sein. Ich habe einen 45/45 Würfel für nur 49,90 glaub ich gefunden im Internet. Also Schritt 1. richtiges Terrarium kaufen!!!! ist auch stressloser für dich wie ein Aquarium zu pimpen.

    Wegen dem giftig sein musst du dir keine Sorgen machen wenn du das Tier nicht anfässt. ich bin Bienenstich Allergiker und muss auch aufpassen, da es ja eine Insektenstichallergie ist un das dann eventuell auch bei Spinnen gefährlich sein kann.
    Wenn du die Spinne in Ruhe lässt, was auch das Tier sehr begrüssen wird! und mit einer Pinzette im Terra arbeitest oder wenn sie im Versteck ist, kann meiner Meinung nach nichts passieren. Also bei mir ist so in über einem Jahr noch nichts passiert. Beim umsetzten hab ich ein Glas drüber und nen Deckel drunter geschoben.

    Bezüglich ob feucht oder trocken habe ich auch schon sehr viele unterschiedliche Meinungen gelesen. Ich handhabe das jetzt nach Lust und Laune, also nicht ganz. aber die Natur das Wetter hat ja auch seine Launen. Mal befeuchte ich mehr mal weniger und auch je nach den Regenphasen bzw. Jahrezeiten die die Spinne auch in ihrem Urspungsland hat (zb von Juni bis August mehr aber dies nach Ursprungsland wen du dich dann für eine Art entschieden hast) Ich achte allerdings darauf das ihr Trinknapf immrr voll ist.

    Um das alles kurz zusammen zu fassen: Je Natur getreuer desto besser!!!! und wenn dir das zuviel Arbeit ist oder Geld für ein neues Terra, dann überleg dir ob du dir wirklich so einen Freund anschaffen willst.

    LG viel Erfolg und gutes gelingen wenn die dich für eine Spinne entscheidest.
    Mary

  8. #48
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    Hallöchen,

    ihr geht ja ganz schön ab

    Zum Thema Terrarium: ich persönlich würde mir kein Terrarium in einem Zooladen kaufen und auch keinen 45-er Würfel für 'nur' 49,90. Das ist mir schlicht zu teuer, auf einer Börse habe ich ein Terrarium mit den maßen 50x40x40 für 27€ gekauft, sieh dich lieber mal auf Börsen um, bevor du ein völlig überteuertes nimmst

    Aquarien sollen ja auch manchmal gehen, habe ich gehört, ich würde das aber mit Vorsicht genießen, da man entweder die Belüftung oder die Luftfeuchte nicht so richtig hinkriegt. 50-60% gehen vielleicht, wenn man den Deckel nicht vollständig aus Gaze macht das müsste man ausprobieren bevor die Spinne reinkommt.

    Grüße!

  9. #49
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    Hi,

    der Nachteil an einem Aquarium ist, dass meinen keine richtige Luftzirkulation hinbekommt. Für Skolopender und Tiere die es sehr feucht mögen evtl. okay aber nicht ideal.

    MfG Sven

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