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Welche Pflanzen benötige ich aus der Heimat von B. smithi?

Erstellt von Vögelspinner, 03.08.2014, 23:14 Uhr · 7 Antworten · 1.332 Aufrufe

  1. #1
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    Welche Pflanzen benötige ich aus der Heimat von B. smithi?

    Hallo,

    welche "lebenden Pflanzen" (auch Gräser) kommen in der Heimat von B. smithi vor, und sind für´s Terrarium in Deutschland zu beziehen? Ich, als Anfänger, möchte das Terrarium so artgerecht wie möglich nachahmen.

    Quelle Wikipedia:

    Diese Vogelspinne kommt in Mexiko vor. Dort findet man sie in regengrünen Trockenwäldern und Trockensavannen. Ihre Höhlen baut sie in Hängen oder unter Steinen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Süd-Westen von Mexiko, am Fuße der Sierra Madre del Sur (Bundesstaat Guerrero). Es gibt auch noch eine zweite Population, im nördlicher gelegenen Bundesstaat Colima.


    Nach Anraten mehrerer "Experten" habe ich mir, für die Art, zwei Terrarien mit den Maßen 30x30x30cm zugelegt, frischen Waldboden und lehmhaltige Erde von Maulwurfhügeln, 1:1 gemischt und antrocknen lassen, diese dann schichtweise, angedrückt, in die Terras eingebracht.

    Jetzt fehlen mir aber noch die richtigen Pflanzen, da ich etwas "Grün" mit einbringen möchte, und die restliche "natürliche Deko" wie Korkröhre, Steine, oder Schiefer und eine schöne Wurzel oder ein zwei Äste.

    Bücher habe ich jetzt schon zur genüge gelesen, im Internet noch vieles mehr, aber die "richtigen Pflanzen-und arten" fehlen mir irgenwie.

    Hilfe und Unterstützung dringendst erwünscht.


    - - - Aktualisiert - - -

    Nach Anraten mehrerer "Experten" habe ich mir, für die Art, zwei Terrarien mit den Maßen 30x30x30cm zugelegt, frischen Waldboden und lehmhaltige Erde von Maulwurfhügeln, 1:1 gemischt und antrocknen lassen, diese dann schichtweise, angedrückt, in die Terras eingebracht.
    NACHTRAG: Ganz vergessen, ich habe wegen der noch fehlenden Pflanzen, 1 Teil
    Canna Terra Seed Mix 25 düngerfreie Anzuchterde untergemischt.


  2. #2
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    Guten Morgen..also ich arbeite bei meiner smithi komplett ohne Pflanzen, die gute mag Pflanzen nicht sonderlich zerlegt sie oder buddelt sie aus und wirft sie mir gegen die Scheiben


    wäre auch noch dankbar wenn jemand noch ein paar Tips geben könnte bei so zerstörungswütigen Tieren wie meiner

  3. #3
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    Hiho,

    wäre auch noch dankbar wenn jemand noch ein paar Tips geben könnte bei so zerstörungswütigen Tieren wie meiner
    größeres Terrarium und mehr Pflanzen wären machbar. Ober mal andere Stellen bzw Pflanzen wählen.

  4. #4
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    meine Dicke wohnt in nem 60x30x30 hab bisher alle Pflanzen die ich getestet habe an allen stellen getestet aber nichts ist sicher vor ihr...ausser ein paar kleineren Kunstpflänzchen...werde wohl dabei bleiben müssen

  5. #5
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    Hi,
    falls die Ursprungsfrage noch interessiert , das Habitat "nachbauen" ist zwar eine tolle Idee, doch meist lassen sich die dort vorkommenden Pflanzen aufgrund ihrer Endgrößen schlecht halten, ist auch nicht nötig. Man kann mit terratauglichen Zimmerpflanzen genauso gut arbeiten, der Spinne ist das egal solange die übrigen Bedingungen passen.
    Es hängt natürlich auch sehr von der Terragröße ab. Hast du ein Terra mit z.B. ab 45 cm Kantenlänge aufwärts, kannst du eine feuchte und eine trockene Zone einrichten die jeweils für die Pflanzen gut beleuchtet sind, dann geht in der trockenen Ecke z.B. fast alle Sukkulenten in den feuchteren Zonen z.B. Farne (Achtung, die meisten werden sehr groß), in den leicht feuchten Bereichen Efeutute (für kleine Terras die grünweißlaubigen Sorten wählen, die bleiben meiner Erfahrung nach kleiner und wachsen langsamer als grüne und grüngelbe) und/oder Fittonie und Peperomia. Es gibt je Pflanzengattung viele Varianten und Arten, da findet sich das richtige und von den meisten lassen sich später gut Ableger nehmen.
    Hast du ein eher kleines Terra bis 30cm Kantenlänge, würde ich nur vorn bepflanzen als leicht feuchte Zone und nach hinten oben die Erde ansteigen lassen, dann ist dort "trocken", würde da aber nichts mehr pflanzen, sei denn dein Terra ist sehr tief und hoch, dann bliebe "Raum" (als Beispiel 30x50x50 oder so ein unübliches Maß).
    Unsere eigene B. smithi hatte damals 100x40 Bodenfläche und hat ihre Höhle unter eine Wurzel in der feuchteren Ecke gegraben, bis unter einen großen Farn, dem tat das auf Dauer nicht gut, dann gab es den nächsten... die trockenere Ecke hat unsere Spinne unbehelligt gelassen, die Sukkulenten überlebten, allerdings hatte die Spinne auch viel Platz sich zu bewegen und zu buddeln ohne umräumen zu müssen.
    Jeder macht das wohl etwas anders und viele Wege führen zum Ziel, wenn das erste Terra nicht "perfekt" ist, macht nichts, vieles bringt Erfahrung, auch grad was die Pflanzen angeht.
    Lieben Gruß
    Karen

  6. #6
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    @HazelBerlin...Vielen Dank, das war mal sehr nützlich.

    Habe mir letzte Woche schon "kleine unbehandelte Terrarienpflanzen", vom ansässigen Gartenmarkt mitgebracht.

    - - - Aktualisiert - - -

    EDIT: Bild nachgepflegt
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #7
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    Hi!

    Auch wenn man, wie Hazel sagt, Schwierigkeiten hatben wird, originale Habitatpflanzen zu bekommen, ist diese Version nun ziemlich weit weg von Trockenwald und Trockensavanne.
    Da nimmt man etwa Gräser und was Rankendes oder so. Aber vier Pflanzen, die in erster Linie in die Höhe gehen? Näh.

    Purpurtute benutze ich auch sehr gern und hat sich als pflegeleichte Terrariumspflanze erwiesen. Wächst moderat, braucht nicht zu viel Wasser und macht was her - aber meiner Ansicht nach was für Baumbewohner.
    Hab ich bei T. violaceus in der dunklen Farbvariante oder in hell bei L. nigerrimum drin, wo sie schön hoch gewachsen ist, ohne zu "stopfen".

    Die beiden anderen Pflanzen scheinen mir Dracaena sp. oder so was in der Art zu sein. Auch die benutze ich gerne und sind gut in Terrarien zu pflegen. Tendenziell benutze ich die gerne bei Poecilotheria, die in weniger grünen Habitaten wohnen, da Dracaena und Co. nicht so ein wahnsinniges Grün- und Üppigambiente bringen, aber dennoch die Vorteile von Pflanzen im Terrarium und etwas Grün. Bei subfusca hab ich die zum Beispiel oder auch bei einer kleineren metallica. Bei der subfusca sehe ich im übrigen auch, dass die Pflanze sehr gut ohne extra Lichtquelle auskommt.

    Gruß

    Chris

  8. #8
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    Hi,
    es kann ja sein, da die Drachenbäume/Dracaena mit wenig Feuchte genug auskommen, die Pupurtute glaube ich aber nicht, insofern vermute ich, du hast das genau verkehrt herum aufgebaut (vermutlich damit die Pflanzen viel Bodengrund haben?). Du wirst hinten den Boden leicht feucht halten müssen, logischerweise ist er das dann vorn zwangsweise auch (die untere Bodenschicht ist immer die feuchteste und die geht ja bis vorn durch) und deine Spinne hat keine wirklich trockene Zone. Sollte sie eine solche suchen oder es ihr generell zu feucht werden (geht dann wochenlang immer wieder die Scheiben hoch und sitzt fast nie in der Höhle oder auf dem Boden), würde ich das Konzept nochmal überarbeiten in Richtung nur vorn feucht halten müssen (notfalls gehen die Pflanzen hinten ein und sind Braundeko), einfach abwarten, vielleicht ist deine Spinne auch so zufrieden.
    Lieben Gruß
    Karen

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