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Brachypelma smithi hängt von der Decke - warum?

Erstellt von milena.vr, 05.06.2015, 12:04 Uhr · 31 Antworten · 4.989 Aufrufe

  1. #21
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    Zitat Zitat von Xyonon Beitrag anzeigen
    Sind diese Terras nicht schrecklich? Ich meine jetzt die Mit dem Gitternetz als Decke. Feuchtigkeit vergeht zu schnell und Spinnen werden sich immer so verfangen, besonders die nicht so klettergewandte Smithi :/
    Hi,

    ich hab die Gaze abgedeckt - schlimmer finde ich bei den Terrarien eher, dass die Höhe falsch angegeben wird. Dadurch, dass die Türen erhöht sind, ist bei meinem die Höhe um einiges höher als gedacht und entspricht nicht den angegebenen Maßen. Die cm scheinen erst am Steg anzufangen. Das heißt, man muss ganz schön viel Erde reinschaufeln...
    meine smithi ist leider extrem klettergewandt, wenn sie muss ;P Aber hab ja aus den Fehlern gelernt.
    Hinzu kommt, dass nur die Oberfläche trocken erscheint, in den Tiefen ist die Erde aber noch feucht. Ich hatte auch lange Zeit keine Pflanzen und hab vor einer Weile Sukkulenten eingepflanzt, die keine Stacheln oder extreme Spitzen besitzen..die überschlagen sich regelrecht im...äh, Aufblühen kann man ja nicht sagen...in ihrer Entfaltung ;P Und das sagt mir, dass sie ganz schön viel Feuchtigkeit abbekommen. Und dass ich ganz gut bewässert hab...;P
    Ich habe auch beobachten können (und tu das bei meiner B. emilia immer noch), dass meine Spinnen sich öfter mal in der Nähe der Pflanzen befanden. Klettern tun sie trotz Regenzeit nicht mehr.
    Dennoch sieht die Erde auf den Bildern viel zu niedrig angesetzt und auch trocken aus...das kann man ja durch das Glas schon sehen.

    lg


  2. #22
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    Hallo
    habe auch eine Brachypelma Smithi seit 2,5 jahren. Sie klettert auch viel in ihrem Terrarium seit anfang Mai. bei meinen 2 Kollegen genau das selbe. Laufen umher und klettern, chillen auch an den Luftungsschlitze vorne. (alle Exo-Terras.) das wird wahrscheinlich denke Ich an der Jahreszeit liegen. (Regenzeit). Daher sprühe ich mehr so das die LF bei 70% liegt. Wenn sie sich ab und an festhängt an der Gaze befreie ich sie. Aber nach paar tagen vergisst sie es wieder. Denke das legt sich im September wieder, und sie lebt wieder normal weiter..

    Liebe grüße aus Heilbronn

  3. #23
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    Zitat Zitat von Spider86 Beitrag anzeigen
    Hallo
    habe auch eine Brachypelma Smithi seit 2,5 jahren. Sie klettert auch viel in ihrem Terrarium seit anfang Mai. bei meinen 2 Kollegen genau das selbe. Laufen umher und klettern, chillen auch an den Luftungsschlitze vorne. (alle Exo-Terras.) das wird wahrscheinlich denke Ich an der Jahreszeit liegen. (Regenzeit). Daher sprühe ich mehr so das die LF bei 70% liegt. Wenn sie sich ab und an festhängt an der Gaze befreie ich sie. Aber nach paar tagen vergisst sie es wieder. Denke das legt sich im September wieder, und sie lebt wieder normal weiter..

    Liebe grüße aus Heilbronn
    Hallo.

    Ich glaube nicht, dass es normal ist wenn eine Brachypelma den ganzen tag klettert, herunterfällt, neu klettert.. und dies auch noch Tagsüber.
    Auch bei mir komm es in Zeiten wo das Klima wechselt immer wieder mal dazu, dass eine Spinne nachts aktiver ist als sonst. Aber tagsüber vielleicht mal für 1-2 tage wo sie das Terrarium erkundet, aber auch kaum an scheiben immer wieder hochklettert.

    Also, normal ist es nicht wenn eine Spinne 3-4 Monate dauernd klettert.

    Übrigens, wenn eine Spinne öfter auf dem Lüftungsblech sitzt, oder vorne vor dem Lüftungsschlitz hockt, dann ist es ihr im Terrarium eher zu feucht, als dass sie es noch feuchter haben möchte.
    Von "draußen" kommt in der regel frische und vor allem trockenere Luft ins Terrarium und diese versucht die Spinne dadurch mitzubekommen und will dieser stickigen Feuchtwarmen Luft entgehen.
    Ich habe dies oft wenn die Terrarien -frisch eingerichtet- am Anfang noch feuchter sind. Dann sitzen die Spinnen oft nachts die ersten tage noch auf der Lüftung und bauen sich dort kleine Gespinste.

    Ist in etwa so, wenn du in einem schwülen warmen raum bist und deshalb das Fenster öffnest und dich in den Durchzug stellst um etwas frische Abkühlung zu bekommen.

    Gruß

    Patrick

  4. #24
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    @Patrick_81 Die Situation hatte ich bei einem neu eingerichteten Terrarium auch, aber auch mal bei versehentlicher "Überflutung" ohne die 10 Cent-Münze unter der Falltür. Aber...ich glaube, dass gerade in der Regenzeit instinktiv erwartet wird, dass es eben feuchter ist...und wenn man das gewisse Klima nicht hinbekommt, beginnt die Spinne, unruhig zu werden.
    Das ist in etwa so, wie wenn du im Sommer nicht mehr atmen kannst und in den Wald gehst, wo es genügend Schatten gibt und man sich seine Erfrischung holen kann...aber es ist so schwierig zu deuten, man kann die Natur eben nicht nachbauen Man kann nur schauen, was man im Rahmen des Möglichen tun kann und wenn die Spinne sich nicht mehr komisch verhält, weiß man, dass die eigenen, bisherigen Annahmen über die Haltung falsch waren.

    lg

  5. #25
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    Zitat Zitat von Ebony Beitrag anzeigen
    Aber...ich glaube, dass gerade in der Regenzeit instinktiv erwartet wird, dass es eben feuchter ist...und wenn man das gewisse Klima nicht hinbekommt, beginnt die Spinne, unruhig zu werden.
    Huhu

    Wenn sie sich in einem Terrarium Richtung Lüftung bewegt und dort verhaart, dann gibt es für mich 2 Erklärungen.

    - Der Luftaustausch ist zu gering.

    - Die Spinne sucht trockenere Luft (zumindest in einem Standard Terrarium).

    Wenn sie unruhig wird weil sie Feuchtigkeit erwartet, dann würde sie der Logik nach irgendwo ins Terrarium gehen wo es etwas feuchter ist, nicht aber wo trockene Luft ins Terrarium strömt! Dies halte ich für relativ unlogisch. Und meist ist die Luft die aus dem Zimmer ins Terrarium strömt die weitaus trockenere. Wenn es andersherum wäre, würde ich mir sorgen machen. ;-)

    Ich kann ja nur von eigenen Erfahrungen sprechen. Und da kenne ich dieses Verhalten mit der Lüftung halt nur wenn der Boden noch etwas feucht ist und der Spinne so eine Schwüle Luft nicht direkt zusagt. Dann hocken sie sich oft für eine gewisse zeit in die nähe der Lüftung. Trocknet der Boden ab, normalisiert sich dieses Verhalten aber sehr schnell.

    Ich hab diesen Extremen Wandertrieb noch bei keiner meiner Brachypelma spp. gesehen. Es gibt natürlich mal tage wo sie aktiver sind, aber dass sie monatelang durch das Terrarium wandern, sich an Gaze hängen und versuchen auszubrechen kenne ich nicht.

    Ich kann mir schon vorstellen dass sie mehr wandern, so ist es nicht! In der Regenzeit gibt es in vielen sehr trockenen Gebieten sicherlich eine flut an Futtertieren die auf einmal auftauchen, daher kann ich mir gut denken, dass auch Spinnen zu der zeit aktiver sind.

    Wenn ich ein Klimawechsel von Trockener - Feuchter durchführe, erhöhe ich auch immer das Nahrungsangebot. Vorher halte ich sie eigentlich meist relativ dürftig und auf Diät und zur Regenzeit erhöhe ich die Futterfolge, nehme dafür aber kleinere Futtertiere.


    Grüße

    Patrick

  6. #26
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    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Huhu

    Wenn sie sich in einem Terrarium Richtung Lüftung bewegt und dort verhaart, dann gibt es für mich 2 Erklärungen.

    - Der Luftaustausch ist zu gering.

    - Die Spinne sucht trockenere Luft (zumindest in einem Standard Terrarium).
    Das klingt auch für mich logisch, aber das machen meine in der Regenzeit auch (oder haben gemacht), wenn ich nicht zusätzlich gesprüht/gegossen habe...obwohl! Ich muss mich korrigieren, meine smithi war eigentlich die Einzige, die das getan, dann aber recht auffällig.

    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Wenn sie unruhig wird weil sie Feuchtigkeit erwartet, dann würde sie der Logik nach irgendwo ins Terrarium gehen wo es etwas feuchter ist, nicht aber wo trockene Luft ins Terrarium strömt! Dies halte ich für relativ unlogisch. Und meist ist die Luft die aus dem Zimmer ins Terrarium strömt die weitaus trockenere. Wenn es andersherum wäre, würde ich mir sorgen machen. ;-)
    Keine Sorge ;P

    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Ich hab diesen Extremen Wandertrieb noch bei keiner meiner Brachypelma spp. gesehen. Es gibt natürlich mal tage wo sie aktiver sind, aber dass sie monatelang durch das Terrarium wandern, sich an Gaze hängen und versuchen auszubrechen kenne ich nicht.
    Also monatelang hatte ich das auch noch nie. Höchstens ein paar Tage lang bis ich anfing, mehr Feuchtigkeit hinzuzufügen. Das ist es ja eben...aber auch dann hat sich teilweise nichts geändert. Ich denke da irgendwie anders und wenn ich meine Meinung mit deiner vergleiche, war es ihr unten eher nicht "schwül" genug, um das richtige Klima zu schaffen. Aber ich hab keine Ahnung und auch nicht, warum sie damit aufgehört hat.

    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir schon vorstellen dass sie mehr wandern, so ist es nicht! In der Regenzeit gibt es in vielen sehr trockenen Gebieten sicherlich eine flut an Futtertieren die auf einmal auftauchen, daher kann ich mir gut denken, dass auch Spinnen zu der zeit aktiver sind.
    Ja, das ist ein guter Gedanke und das könnt ich mir auch vorstellen. Gut möglich, dass meine Dicke vollgefressen war, als sie mit den Wanderschaften begann.

    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Wenn ich ein Klimawechsel von Trockener - Feuchter durchführe, erhöhe ich auch immer das Nahrungsangebot. Vorher halte ich sie eigentlich meist relativ dürftig und auf Diät und zur Regenzeit erhöhe ich die Futterfolge, nehme dafür aber kleinere Futtertiere.
    Danke für den Tipp

    lg

  7. #27
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    Hallo.

    Ja das beobachte ich auch bei meiner Smithi. Das sie abends eher läuft und tagsüber vorne an den Schlitze Verharrt oder näher am Wassernapf sitzt.
    Also ist das ja dann normal. Meine Rosea hingegen verhält sich da normal...


    Liebe grüße aus Heilbronn

  8. #28
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    Zitat Zitat von Spider86 Beitrag anzeigen
    Also ist das ja dann normal.
    Moin.

    Das kannst du dir gerne noch bissel einreden, normaler wird es trotzdem nicht wenn sie dauernd an der Lüftung hängt und umherwandert.

    Gruß

    Patrick

  9. #29
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    Ich find es richtig schlimm,
    dass sich so viele Leute ein Tier zulegen ohne sich zumindest mal ein wenig vorher zu informieren,
    wie man es artgerecht hält.

    Man sieht leider immer wieder bei YouTube oder hier im Thread Terrarien für Vogelspinnen,
    die nur eine dünne Schicht Erde haben
    o.ä.
    Und dann freuen sich die Leute auch noch, dass die Vogelspinne wie wild umher rennt und klettert,
    ohne zu wissen,
    dass das alles andere als normal ist
    und das Tier sich ganz offensichtlich nicht wohl fühlt.

    Man könnte den Tieren so viel Leid ersparen wenn sich Anfänger erst informieren würden bevor sie sich ein Tier kaufen.
    Und dazu muss man noch nicht mal teure Fachliteratur kaufen.
    Im Internet gibt es so viele gute Seiten die kostenfrei über die artgerechte Haltung informieren.

  10. #30
    Gast30946 Gast
    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    Man könnte den Tieren so viel Leid ersparen wenn sich Anfänger erst informieren würden bevor sie sich ein Tier kaufen.
    Und dazu muss man noch nicht mal teure Fachliteratur kaufen.
    Im Internet gibt es so viele gute Seiten die kostenfrei über die artgerechte Haltung informieren.
    Man würde vielen Tieren viel Leid ersparen, wenn solchen dummen Menschen, die sich keine Gedanken um die artgerechte Haltung machen und sich nicht korrekt informieren (und denen nicht mal in den Sinn kommt, dass Tiere auch Bedürfnisse und Gefühle haben), verboten werden würde Tiere zu halten.

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