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Brachypelma smithi

Erstellt von Seziererin, 26.04.2017, 22:04 Uhr · 23 Antworten · 877 Aufrufe

  1. #1
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    Brachypelma smithi

    Hallo,

    ich habe eine Brachypelma smithi, die ziemlich "verschmutzt" ist. Beim Terrarienkauf habe ich mich von der Verkäuferin "beschnacken" lassen, weshalb es zu einem Terrarium mit Erde/Aquarienusand(/kies)-Gemisch kam. Kurze Zeit nach dem Einzig meiner smithi habe ich sie doch nochmal rausgenommen und den Grund noch mehr aufgefüllt. Ihr Terrarium ist ein 40er-Würfel, also ein bisschen zu groß, aber theoretisch sehr viel Platz für einen hohen Bodengrund.

    Ich hatte befürchtet, dass dieses Bodengemisch nicht grabfähig ist und ein Faunarium bestellt, indem ich meine smithi dann während eines Bodenwechsels untergebracht hätte. Während dieses Faunarium geliefert wurde, hat sie plötzlich angefangen zu graben. Hatte ziemliche Angst vor einem Einsturz, da ich wirklich dachte das Gemisch hält gar nichts aus. Dann wollte ich den Bodengrund aber auch nicht mehr ändern, hat ja auch einige Zeit gedauert, bis sie mit dem Graben angefangen hat.

    Nun ist es aber so, dass der Sand/Kies gerne mal runterrutscht und nicht so mit der Erde zusammenhält. Dementsprechend sieht sie jetzt aus. Ihr Carapax ist wirklich sogut wie vollständig vom Bodengemisch bedeckt. Ein Anfänger könnte an ihrem Carapax die Art wahrscheinlich nicht mehr bestimmten

    Es scheint auch mal was auf ihren Augen zu bleiben. Ihren Carapax putzen kann sie ja auch nicht. Wegen ihrer Lungen etc. mache ich mir keine sorgen, da staubt eigentlich nichts und der hält ja nicht so gut irgendwo fest.
    Muss ich mir wegen dem ganzen Sand auf ihrem Carapax gar keine Sorgen machen, selbst wenn der auf ihren Augen mal mehr oder weniger verweilt?

    Diese Woche hat sie ihren Tunnel sogar noch erweitert. Hat nun eine Länge von ca. 20cm an der Seite (sie hat den Tunnel freundlicherweise an der Terrarienscheibe entlanggebaut ) und dürfte insgesamt 25-30cm lang sein.
    Deswegen würde es so schmerzen, den Bodengrund nochmal auszutauschen. Aber wenn ich wüsste, dass ihr der Sand schaden kann (bei der Häutung??), wäre mir ihre Gesundheit langfristig tausendmal wichtiger.

    Jetzt hab ich hier einen ellenlangen Text geschrieben, ich hoffe ihr könnt damit was anfangen und bleibt nachsichtig mit mir. Sie ist meine erste Vogelspinne, einen Vorwurf, ich hätte mich nicht informiert, wäre quatsch. Habe allerdings noch nie was vom Sand, der auf das Tier fällt, bei anderen was gehört. Eben nur von der Problematik mit staubigem Sand.

    Liebe Grüße,
    Seziererin

    P.S.: Bei Bedarf kann ich natürlich da Terrarium ablichten sowie meine smithi und ihr Sandproblem auf dem Carapax. Falls man sich das mit dem Sand nicht so gut vorstellen kann.


  2. #2
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    Hi

    Fotos sind immer von Vorteil.
    Grundsätzlich würde ich sagen, wenn das Erde/Sandgemisch rutscht, dann raus damit und mit normaler Blumenerde, Walderde oder Maulwurfshügelerde (ich bevorzuge Letzteres) schön auffüllen und schichtweise andrücken, dass der Boden gut verdichtet ist. Und mindestens 20 cm hoch.
    Spinne in eine Heimchendose, da kann sie ein paar Stunden drin bleiben, das macht nichts. Musst sie ja sonst vom Faunarium auch bloß wieder mit ner HD rausfangen und zurück setzen ins Terra. Dann würde ich sie gleich in der HD lassen.
    Stell Dir vor die liegt mal in ihrer Höhle in der Häutung und da rutscht Bodengrund nach und auf die Spinne.

    Ein 40er Würfel ist für eine ausgewachsene B. smithi in Ordnung. Das ist nicht zu groß, es sei denn sie hat eine Körperlänge kleiner als 2 bis 2,5 cm. Ab 2,5 bis 3 cm setze ich meine VS ins Endterrarium.

  3. #3
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    Also das rutschen konnte ich beobachten wenn ich mal die Terrarientür zu "energisch" aufgemacht habe. Das klingt jetzt aber übertrieben, ich bin da vorsichtig, da meine smithi recht scheu ist bei Vibrationen. Da sind dann halt ein paar Krümelchen gerutscht
    Das habe ich mir aber auch mal gedacht, würde sie sich häuten und die Beine wirklich ausstrecken, da wäre wirklich kein Platz und ob die vmtl. 10cm Erde über dem Tunnel dann noch halten würden, glaube nicht.

    Habe quasi direkt ums (Studenten)haus einige Maulwurfshügel. Weiß aber nicht, was das Studentenwerk hier so mit der Erde angestellt habe. Walderde ist für mich so gut wie unmöglich zu besorgen... Denke, die Hügelerde hier wäre schon ganz gut geeignet... Müsste man dann erst "graben" und die tiefere Erde nehmen oder direkt von oben? Kann mir das nicht so recht vorstellen.
    Bei 20cm dürfte es dann aber wirklich passen. Jetzt sind es hinten wieder vmtl. ca 15cm Höhe und am Anfang ist sie dann ständig umhergewandert und von der Scheibe gefallen. Konnte kaum zusehen, das war wirklich schrecklich... Aber draus lernt man (auch wnen ich die Gefahr da schon kannte, hatte aber halt nur diesen Boden...), ich würde dann es soweit auffüllen, wie nur möglich. auch wenn dann vielleicht was durchs Lochblech fällt. Hauptsache beim erkunden macht sie nicht wieder solche Sachen. Davor habe ich allerdings jetzt große Angst, dass sie dann wieder anfängt. Jetzt, wo sie sich endlich eingelebt hat, wieder alles ändern.
    Sie ist übrigens ca. 5-5,5 cm lang (ohne Beine natürlich)(, laut Züchter, seitdem keine Häutung). Frage mich auch noch, wie oft sie sich bei dieser Größe noch häuten. Weiß nur, wie oft sich Spiderlinge und "ganz alte" häuten. Bei einer 5jährigen smithi habe ich von den Abständen nie gelesen.
    Kann ich denn vom Maulwurfshügel die Grabfähigkeit selber testen?
    Und ist es denn nun gefährlich/ungesund für meine Hübsche, wenn Sand auf ihr ist?

  4. #4
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    Im Zweifel raus mit dem Zeug und anderen Boden rein. Wenn die Maulwurfshügel nicht grad von Hunden angepinkelt werden, ist das so okay. Das was der Maulwurf oben raus schaufelt, schaufelst Du ein Eventuelle Steine bissel raus sammeln.
    Aber einen 10 l Eimer solltest Du schon mitnehmen.
    Beim Einfüllen kurz unterm Lochblech bleiben, denn ab und zu musst ja auch mal nen Schluck Wasser rein gießen und in unserem Sommer ist Regenzeit im Habitat, da haben sie es gerne auch mal feuchter. Nach hinten dann schräg hoch gehen, dass Du an der Rückwand ca. 20 cm Höhe hast.
    Ah ja 40er Würfel, ich hab die Höhe nicht berücksichtigt. Grundfläche ist okay, Höhe könnte etwas weniger sein. Ich hab auch eine VS in einem Terra welches 40 hoch ist. Ab und an geht sie auch mal klettern. Seit ich den Boden jetzt erneuert habe, ist es weniger geworden. Aber passiert ist bisher nichts, obwohl sie auch schon mal abgestürzt ist während der Eingewöhnung im neuen Terrarium.

    Der Sand auf Deiner VS ist nicht gefährlich.

  5. #5
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    Morgen,

    also ich würde am liebsten erstmal ein paar Fotos von dem Terrarium sehen eh ich über Bodenwechsel was sagen kann. Denn Anhand deiner Beschreibung kann ich mir noch nicht so wirklich ein Bild machen.

  6. #6
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    So habe jetzt mal einige Bilder hier. Und ja ich weiß es ist sehr schlicht :P der Spinne ist es aber egal wie es optisch aussieht und mir auch so Nur eine Klettermöglichkeit fehlt meiner Meinung nach und ihr Versteck ist recht offen...
    20170424_164436.jpg<- Ihr Tunnel von der Seite (durch den Aufnahmewinkel sieht der Tunnel verkürzt aus, der nimmt mehr als die Hälfte der Terrarienseite ein.
    20170428_164821.jpg Dann einmal ein Überblick über das Terrarium.
    20170428_164849.jpgHier kann man den Sand auf ihr sehen...
    20170428_164903.jpgUnd hier ist der Eingang ihres Tunnels.

    Werde möglicherweise die Möglichkeit bekommen, in Kürze ein Terrarium mit 30*30*20 zu bekommen. Dort könnte ich dann vom nahegelegenen Maulwurfshügel den Boden bekommen und sie dahin umziehen lassen. Dann wäre auch keine Gefahr, dass sie zu hoch fällt, wenn sie das Terrrarium erkundet.
    Außerdem könnte ich dann im 40er Würfel eine weitere Bewohnerin unterbringen...

  7. #7
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    Moin. Wie schon gesagt, Lehmerde von draußen und die sehr hoch einfüllen. So hoch wie es geht. Relativ kleine höhle vorgraben und gut ist. Dazu trocken halten. Das sie mit Erde bedeckt ist, das ist nicht schlimm. Passiert leider oft wenn Blumenerde so krüsselig wird, die ist nicht wirklich gut geeignet für so trockene Terrarien.

    Ich weiß, es ist nur Optik, aber ich würde noch was an den Rückwänden machen, dazu ein paar Blätter und Äste und es sieht super aus.

    Gruß

  8. #8
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    Hi,

    Terrarium mit 20er Höhe finde ich zu wenig, da kannst ja maximal hinten 15 cm hoch Boden einfüllen. Da wird Dein Bagger nicht zufrieden sein.

  9. #9
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    Hi,

    hört doch mal auf mit den pauschalen cm-Angaben in punkto Höhe des Bodengrundes.
    30x30x20 ist völlig ausreichend, wenn man's gut gestaltet. Ob das Tier nun 15, 20, 25cm oder nen Meter Bodengrund hat, wird ihm ziemlich latte sein. Es wird gegraben (wenn überhaupt), bis es eben nicht mehr weiter geht. Meinst Du, nach 15cm kommt's unten an und denkt sich: "ach Mist... so 5-10cm mehr wäre jetzt schon nice..."?
    Das Tier muss eine Versteckmöglichkeit haben oder sich selbst eine graben können, mehr nicht. Die Hauptgründe, wieso Bodenbewohner in der Natur buddeln, sind in den Terrarien doch überhaupt nicht gegeben. Zum Spass oder als Hobby / Zeitvertreib machen sie das jedenfalls ganz sicher nicht.


    Grüße

  10. #10
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    Zitat Zitat von Andreas Be Beitrag anzeigen
    Die Hauptgründe, wieso Bodenbewohner in der Natur buddeln, sind in den Terrarien doch überhaupt nicht gegeben. Zum Spass oder als Hobby / Zeitvertreib machen sie das jedenfalls ganz sicher nicht.


    Grüße
    Und trotzdem tun es einige arten auch im Terrarium sehr stark. Hoher Bodengrund ist ein muss bei einer artgerechten Haltung für Vogelspinnen!
    Gruß

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