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Anfängerbericht zum Austausch, um den Lernprozess zu verbessern.

Erstellt von Redback93, 10.08.2017, 18:00 Uhr · 135 Antworten · 3.194 Aufrufe

  1. #41
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    Aber man muss es doch nicht schlimmer machen, als es ist, oder? Spinnen können meines Wissens nach keine emotionale Nähe wie etwa Hunde aufbauen.
    Du möchtest Vogelspinnen züchten, sie aussetzen und hoffen, dass sie sich dann in Deutschland verbreiten und sich entsprechend anpassen? So klingt das jetzt.

    Dein Engagement hier klang wirklich vernünftig und es ist löblich, dass man sich vor dem Kauf eines Tieres so ausgiebig informiert und Fragen stellt. Schade.


  2. #42
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    Ich glaub wir stehen hier vor einem philosophischen "Dilemma".
    Ich bin Pharmaziestudent und interessiere mich für psychologie. Ich habe wie jeder persönliche Probleme und sehe in Spinnentieren therapeutisches Potential.
    Allein durch beschäftigung mit dem Thema konnte ich bisher eine sogar lästige Arachnophobie auf ein irrelevantes Maß reduzieren.

    Diese Tiere mit ihrem "extremen" Aussehen, Fressverhalten und ihren gefährlichen Giftdrüßen sind meiner Meinung nach nicht unbegründet das Symbol für Horror und Böses.

    So viel Leid und und Boshaftigkeit in dieser Welt. Eine Spinne zu halten und ihre Nähe zu suchen ist für mich als isolierte Verhaltensweise gesehen glaub ich ein enorm friedliches vertrauensvolles demütiges Verhalten und ich schäme mich nicht dafür.

    Diese Tiere haben für uns therapeutisches Potential. Heutzutage herrscht glaub ich ein Geschprächstherapiewahn und meines erachtens oft viel erfolgsversprechendere produktive Methoden die auch tatsächlich viel bewirken können wie Psycholyse oder eben Therapien mit Spinnen werden übergangen.

    Ich habe also sehr weitreichendes Interesse an den Spinnen. Und als einsamer Mensch hab ich irgendeinen Bezug zu Spinnen die niemand sehen will.

  3. #43
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    Zitat Zitat von Redback93 Beitrag anzeigen
    Und das mit dem Handling werd ich mir wohl eben nicht ganz verkneifen können. Ich versuche vorsichtig zu sein aber es ist nunmal ein in Gefangenschaft gehaltenes Haustier und ich rede mir da nichts schön das wäre miese Heuchelei. Was wir Menschen mit Tieren machen und welchen Umgang wir tolerieren ist so und so eine Sache für sich. Ich hab kein schlechts Gewissen wenn ich das schöne Tier halten wil l und insgeheim hoff ich das sie Kontakt mit mir knüpft.
    Ganz ehrlich, Spinne abgeben und kauf dir eine Katze, oder einen Hund. Wenn du nicht fähig bist so ein Tier richtig zu halten, dann verkneif es dir einfach. Das Tier hat kein Gehirn, es wird - vereinfacht ausgedrückt - durch ein paar größere Nervenknoten gesteuert und reagiert NUR auf reize die seine Umwelt aussendet.

    Die Tiere müssen sich nach jedem rausnehmen wieder tage/wochenlang an ihre Umgebung gewöhnen. Sie Spinnen sich Fäden im Terrarium an denen sie sich Orientieren, sie legen sich quasi "Straßen" an und jedes mal wenn du da unnötig rumhampelst machst du einiges davon wieder kaputt.

    Aber du sagst es ja schon, du willst die schönen Tiere auch "Herumzeigen". Völlig falscher Ansatz und in mir steigt schon das kalte Kotzen hoch. Wenn ich lese "Ich hoffe dass ich mit ihr in Symbiose leben kann"..... ernsthaft, du scheinst nicht fähig zu sein diese Tiere zu halten dann lass es einfach und steck deine "Sensationsgier" nach einem "Faszinierenden fremdartigen Wesen" direkt wieder ein.

    Gruß

  4. #44
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    Ich will hier keinen Streit verursachen oder so und kenn mich eben noch nicht so gut mit Spinnen aus und weis also nicht ob die Konsequenzen für die Tiere wirklich derartig weitreichend sind. Was ich weis ist das sehr viele Menschen Vogelspinnen in die Hand nehmen und dass es deshalb ständig Diskussionen gibt und ständig Leute glauben es gäbe die perfekte Lösung und Antwort auf alles und sie sei den Menschen bekannt beziehungsweise ergründbar.

    Aber mir erscheinen eure Kommentare als absolut ekelhafte Heuchelei die auf einem für mich verqueren Weltbild beruht.
    Das sind wie ihr sagt relativ primitive Wirbellose Tiere mit Ganglien statt Gehirnen.

  5. #45
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    Deswegen wird hier ja versucht, dir das mit dem auf die Hand nehmen auszureden, damit du eben nicht selber zu so einem "Vorbild" wirst, an dem sich wieder andere bei der Spinnenhaltung orientieren. Mal eine andere Perspektive: Du kennst deine Spinne noch gar nicht, sie befindet sich in der Eingewöhnungsphase und du weißt überhaupt nicht, wie sie auf deine Hand reagieren wird. Die Spinnen, die z.B. bei solchen Tiershows auf die Hand genommen werden, sind meist ausgesprochen ruhige Tiere (aber auch die sind unberechenbar und können flink sein oder zubeißen, ist sogar mal im TV passiert).

    Wenn wir hier schon von absolut ekelhafter Heuchelei sprechen, dann darfst du dich gleich mit einreihen. (: Hier auf Typ machen, der sich informieren möchte und dann tatsächlich gar nichts von den Infos annehmen, es selber besser wissen wollen (entgegen Vorschläge hast du ja dann doch wieder was anderes gemacht) und dann auch noch die Krönung mit dem Handling.

  6. #46
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    Was habe ich anders gemacht??

    Die Heizmatte? Die wurde mir von einem Fachmann empfohlen!

    Ganz am Rande erwähnt habe ich die Spinne noch nicht angefasst. (Die Geißelspinnen schon)

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich hab eigentlich relativ viele Vorschläge angenommen auch wenn ich die Zusammenfassung viel später machen wollte mal !ganz kurz!:

    Spinne bei einem erfahrenen Züchter gekauft und nicht im Zoohandel.
    Lehmige Gartenerde und nicht aus dem Zoohandel
    2 Jahre alte Spinne und kein Spiderling
    Springschwänze im Substrat
    keine Beheizung von unten
    Falltür statt Schiebetür


    Das sind nur die Infos die ich Hauptsächlich von hier hab und die ich noch weiter geprüft hab.

    Was bitte habe ich bisher nicht befolgt??
    Und das ich gar nichts angenommen hätte. Wie du darauf kommst kann ich mir absolut nicht erklären

    Das gibts doch wohl nicht korregiere mich aber bisher habe ich doch nur 2 Dinge anders gemacht als ihr "Experten" hier empfohlen habt:
    1.Eine Geißelspinne angefasst
    2.3W Heizmatte und LED statt max 25 Watt Heizlampe

    - - - Aktualisiert - - -


    Das mit der direkten Sonne zähl ich jetzt nicht weil ich das relativ genau (ausreichend) beobachtet habe und eher versuchsweise gemacht hab da ich in Wien sehr begrenztes Platzangebot habe.

  7. #47
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    Zitat Zitat von Redback93 Beitrag anzeigen
    Ich will hier keinen Streit verursachen oder so und kenn mich eben noch nicht so gut mit Spinnen aus und weis also nicht ob die Konsequenzen für die Tiere wirklich derartig weitreichend sind. Was ich weis ist das sehr viele Menschen Vogelspinnen in die Hand nehmen und dass es deshalb ständig Diskussionen gibt und ständig Leute glauben es gäbe die perfekte Lösung und Antwort auf alles und sie sei den Menschen bekannt beziehungsweise ergründbar.

    Aber mir erscheinen eure Kommentare als absolut ekelhafte Heuchelei die auf einem für mich verqueren Weltbild beruht.
    Das sind wie ihr sagt relativ primitive Wirbellose Tiere mit Ganglien statt Gehirnen.
    Ja und viele Menschen sind dumm und scheisse,wenn du glaubst das das Handling von Spinnen ok ist und du weder Fachliteratur noch die Tips und Anmerkungen hier beherzigen willst,frage ich mich wieso du in weniger als einem Monat 26 Beiträge hier reinhaust.Wenn dir hier Leute schreiben das das nicht ok ist und das dann auch noch begründen solltest du es entweder hinnehmen oder mit Argumenten kommen die das Gegenteil belegen anstatt von Heuchelei zu reden...
    Bei dem was ich hier von dir lese ist wohl nicht die Frage wie sondern ob du eine Spinne halten solltest.Nein,blos nicht und auf keinen Fall sind da wohl die richtigen Antworten.
    Meiner Meinung nach hast du völlig falsche Vorstellungen von der Haltung,anatomie und dem Verhalten von VS.Ich empfehle dir dich mit Fachliteratur und Klimadiagrammen auf ein Grundwissen zu bringen und dann nochmal zu überlegen ob die Anschaffung von VS für dich das geeignete ist.
    Ich kann dem Kommentar von Patrick nur zustimmen und denke auch das die Art wie du mit Kritik umgehst wohl nicht die beste ist.
    Bitte bitte denk nochmal über den Kauf einer Spinne nach.Und solltest du trotz allem für eine Spinne sein,dann mach dich richtig schlau und nutze die von mir beschriebenen Quellen anstatt ins blaue heraus zu handeln.
    Gruß und mein Beileid an deine zukünftige Errungenschaft...

  8. #48
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    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Wenn ich lese "Ich hoffe dass ich mit ihr in Symbiose leben kann"..... ernsthaft, du scheinst nicht fähig zu sein diese Tiere zu halten dann lass es einfach und steck deine "Sensationsgier" nach einem "Faszinierenden fremdartigen Wesen" direkt wieder ein.

    Gruß
    Zuerst möchte ich etwas zu meiner Theorie bezüglich einer Symbiose zwischen Tier und Mensch sagen:

    "Symbiose (von altgriechisch σύν sýn, deutsch ‚zusammen‘ sowie altgriechisch βίος bíos, deutsch ‚Leben‘)[1] bezeichnet in Europa die Vergesellschaftung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist." aus Wikipedia der freien Enzyklopädie

    Ich habe den Eindruck, dass Vogelspinnen durch die Haltung durch den Menschen als systematische Familie auch profitieren:
    Sie erhalten im Allgemeinen Schutz vor Fressfeinden, Umweltkatastrophen und ungünstigen Bedingungen und bekommen regelmäßig einfach zu erlegendes Futter. Darüberhinaus Leben sie jetzt nicht nur in den Gebieten ohne Kältextreme sondern auch in Menschlichen Häusern fast überall auf dem Globus auch dies sollte das Überleben der Theraposidae unterstützen und genau dieser Überlebenstrieb, bzw. der Drang zu erhalten und fortzupflanzen, den alles Leben, dass wir bisher erforscht haben hat ist Grundvoraussetzung dafür, dass es hier existiert.
    Der Mensch profitieren denke ich dadurch, dass sein Geist mit Beschäftigung und Arbeit versorgt wird und nicht zuletzt Kosten Haustiere viel Geld und sind Statussymbole ob ihr das nun wahrhaben wollt oder nicht. Weiters kann aus den Giften und der Erforschung dieser Tiere mannigfaltiger Nutzen gezogen werden und Menschenleben gerettet werden.

    Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Biologie und glaube hier durchaus eine mögliche Symbiose, Kommensalismus oder sogar teils parasitisches Zusammenleben zu erkennen.

    So nebenbei (fand ich ganz interessant und passt hier ein bisschen rein):https://www.researchgate.net/profile...-Sri-Lanka.pdf


    Das Urteil über meine Fähigkeiten eine Spinne zu halten nehme ich nicht an da ich nicht glaube ,dass du dich ausreichend mit meiner Haltung beschäftigt hast und auf festgefahrenen nicht zuendegedachten Vorstellungen beharrst was für dich ja ok sein kann. (Ich meine nur weil ich überlege die Spinne mal anzufassen was gängige Praxis ist im Verhältnis Spinne-Mensch und eine Wärmematte statt Heizlampe kaufe.)

  9. #49
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    Im Grunde war meine Aussage diesbezüglich übertrieben, ja. Ich nehme sie auch zurück, da du dich ansonsten sehr engagiert und interessiert gezeigt hast und lieber gefragt, anstatt einfach gemacht hast.
    Mein letzter Beitrag entstand aus Empörung und Wut heraus, dass du Spinnen halten möchtest, um deine Ängste zu überwinden, um sie herumzuzeigen, um mit ihnen „kuscheln“ zu können. Das sollten nicht die primären Gründe für eine Haltung von derartigen Tieren sein. Es ist nicht verkehrt, wenn man eine Spinne hält und nebenher seine Phobie vor ihnen therapiert oder anderweitig Ängste und Probleme durch ihre bloße Anwesenheit angeht. Was ich aber ganz und gar nicht nachvollziehen kann, ist der Drang, diese Tiere auf die Hand zu nehmen. Rumzeigen kann man auch Fotos oder man lädt Leute zu sich ein und zeigt sie, wenn sie im Terrarium sitzen. Wenn du dich emotional an sie binden möchtest, sollte das auch ohne Körperkontakt funktionieren. Ist die emotionale Nähe deinerseits nämlich vorhanden und dann passiert was, ist das doch eigentlich noch viel schlimmer.

    Um auf deinen Beitrag zum Thema Philosophie und Psychologie zurückzukommen:
    Spinnen bzw. Vogelspinnen sind meiner Ansicht nach eben völlig unbegründet ein Symbol für Horror und Böses. Viel gefährlicher ist der Mensch. Oder viele andere Tiere, die in ihrer potenziellen Gefährlichkeit unterschätzt werden, weil sie nicht so „alienmäßig“ aussehen. Eine Vogelspinne, die einen Rückzugsort hat oder bei übermäßiger Aggressivität einfach besonders behutsam behandelt wird (Scheibe z.B. nur einen Spalt auf), stellt für mich keine Gefahr dar. Die Gefahr, die von mir für die Vogelspinne ausgeht, ist somit auch weitaus geringer, denn ich riskiere nicht sie zu zerquetschen, sie fallen zu lassen, sie aufzuspießen oder sie wegzuschleudern.
    Ich teile den Aspekt, dass es nicht besonders toll ist, wenn man ein Tier in Gefangenschaft hält und ich kann gewissermaßen das Argument von geheuchelter Tierliebe nachvollziehen. Ich teile aber nicht die Ansicht, das dann auszureizen und quasi nach dem Motto „Wenn schon Tier „quälen“, dann auch richtig“ zu handeln.

  10. #50
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    zu mz guevera:

    Hast du überhaupt gelesen??

    Ich hab schon eine Spinne. Habe sie nichtmal angefasst und argumentiere die ganze Zeit warum ich überlege mir zu erlauben sie vielleicht mal anzufassen. In der Fachliteratur wird das "Handling" oft sogar erklärt.

    Und bitte was habe ich bezüglich der Anatomie von Spinnen falsches behauptet???
    Das Mikroklima versuche ich einzuhalten oder passen die Werte die ich angegeben hab nicht

    Und zu den restlichen Aussagen deinerseits. Ich glaub nicht so recht an "dumme" Menschen viele machen sichs aber denke ich einfach.

    Was hast du nur für ein Problem hier

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