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Tipps für die Spinnenauswahl

Erstellt von Claudia S, 10.09.2017, 14:20 Uhr · 49 Antworten · 1.220 Aufrufe

  1. #21
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    Ich hab gleich mal nach einem Schloss geschaut. Was haltet ihr von Gummikeilen statt Metallschloss? Ohne Schlüssel, kratzt nicht, aber ist das auch sicher?


  2. #22
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    Hm, das funktioniert schon. In Hinsicht auf ein 9jähriges Kind im Haus, der in das Alter kommt, wo er dann mal hin und wieder alleine bleibt, oder auch mal Freunde zum Spielen kommen, würde ich eine Möglichkeit wählen, die im Zweifel absolut sicher ist. Für gesunde Menschen soll der Biss einer B. hamorii ja nicht lebensbedrohlich sein, aber bei Kindern weiss man nie wie es wirkt. Auf jeden Fall soll es durch die großen Chelizeren sehr schmerzhaft sein.

    Meine Wahl würde auf sowas fallen

    https://www.amazon.de/TerraBasic-Ter.../dp/B004GWSQI6

    Ich hab auch einen Enkel von 9 Jahren und noch drei Kleinere.

  3. #23
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    Also ich finde die Hälfte der Sachen aus dem Terrarium kannst schon mal vergessen. Die sind m.M.n. falsch oder unnötig. Dazu zähle ich mal die Korkröhre, das Termo-/Hygrometer und die lebenden Steine(Pflanze).

  4. #24
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    Zitat Zitat von R4B3 Beitrag anzeigen
    Also ich finde die Hälfte der Sachen aus dem Terrarium kannst schon mal vergessen. Die sind m.M.n. falsch oder unnötig. Dazu zähle ich mal die Korkröhre, das Termo-/Hygrometer und die lebenden Steine(Pflanze).
    Was davon ist denn falsch? Was unnötig?
    noch ist ja nix fest verbaut...

    beim Thermometer staune ich. Wie soll ich es denn sonst überprüfen?

  5. #25
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    - Die Korkröhre ist für baumbewohnende Spinnen optimal, denn sie ist sehr hoch. Die B. hamorii ist allerdings eine bodenbewohnende Spinne und wird eher ein vorgegrabenes Loch im Boden annehmen. Die Röhre eingegraben in der Erde, wäre ihr vermutlich zu groß vom Durchmesser her. Was du machen kannst, ist sie auseinanderzubrechen und dann so Schattenplätze zu schaffen oder auch quasi einen Vorraum zur Höhle.
    - Beim Thermometer eignet sich ein digitales mit Messsonden, so dass du an verschiedenen Stellen die Temperatur messen kannst. Eins an der Scheibe würde nur dort die Temperatur messen.
    - Das Hygrometer wird dich nur verrückt machen, das brauchst du nicht. Kaum machst du im Raum dein Fenster auf, verändert sich der Wert und du kommst ins Schleudern. Einfach die Wasserschale ab und zu überlaufen lassen und die Pflanzen gießen.
    - Die lebenden Steine sind meiner Erfahrung nach blöd zu halten und gehen dir ein.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Claudia S Beitrag anzeigen
    Was davon ist denn falsch? Was unnötig?
    noch ist ja nix fest verbaut...

    beim Thermometer staune ich. Wie soll ich es denn sonst überprüfen?
    Ein Thermometer benutzt man hauptsächlich zur groben Kontrolle - gerade bei einer Vogelspinne machen das hier sehr viele Pi-mal-Daumen (ich habe bei > 20 Spinnen, die ich bei Raumtemperatur halte, eines im Zimmer). Die Korkröhre erachte ich in dieser Form auch als überflüssig - kannst du hier aber noch gebrauchen (wenn auch anders als gedacht): Säge die Korkröhre in der Mitte durch und baue eine Hälfte mit in die Erde ein - das soll dann im Endeffekt der Höhleneingang für die Spinne sein (gehe aber sicher, dass die Spinne bei Bedarf die Höhle noch nach hinten erweitern kann.
    Die Pflanzen sehen für eine Hamorii okay aus - das Terrarium muss nun natürlich noch bei entsprechenenden Lichtverhältnissen platziert werden. Du kannst es hier im Endeffekt nur versuchen - wenns nicht klappt gehen dir die Pflanzen halt ein. Bei Kindern empfehle ich dir auf jeden Fall das Schloss, was Bärbel gepostet hat.
    Ansonten ist gerade bei Vogelspinnen sehr oft eher Geduld angebracht und nicht direkt in Panik verfallen (die erste Häutung eurer Spinne wird da garantiert noch ein Erlebnis :-) ). Bezügl. Männchen oder Weibchen empfehle ich dir 100%ig ein Weibchen. Jedoch wird da von Zoohandlungen öfters Pfusch betrieben (teilweise auch aus Unwissenheit) bezügl. Geschlecht und Alter. Weniger Risiko gehst du da definitv mit einem Züchter. Kaufe dir auch bitte schon ein Tier was so gut wie ausgewachsen ist - bei den kleinen Spinnen könntest du da Probleme bekommen, dass du sie in dem eher grossen Terra gar nicht findest. Falls du noch Hilfe benötigst, dann melde dich einfach. Viele Grüsse - Christian

    P.s.: Kauft euch bitte noch eine grosse Pinzette - sowas ist bei Vogelspinnen immer sehr hilfreich

  7. #27
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    Genauso war es gedacht mit der Röhre. Die steht halt jetzt noch so im Ganzen drin.
    Die lebenden Steine bleiben dann auf der Fensterbank.
    Thermometer schau ich noch mal.
    Danke für die Tipps.

    nochmal zu meiner Eingangsfrage der für uns geeigneten Spinne:
    abgesehen vom Alter: gibt es sonst noch Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen, die eins von beiden für eine Anfängerfamilie geschickter machen?

    - - - Aktualisiert - - -

    Oh Mann, ich sehe eure Beiträge zum Teil verspätet, deswegen manche Fragen doppelt. Entschuldigt bitte, kann besser mit Tieren als mit Computern....


    Vielen, vielen Dank für eure Mühe!
    Claudia

  8. #28
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    Also zurück zur Eingangsfrage: Meine erste VS war eine schon erwachsene Grammostola rosea, die ich dann noch 16 Jahre hatte. Da das für viel Neulinge aber zu lange würde ich zu eine bestimmten Männchen mit einer KL von 2,5-3cm raten. Wenn man dann in der Zeit bis dieser Adult geworden ist feststellt das es nicht das richtige ist, findet man vlt noch einen Abnehmer für die Zucht bzw ist die Zeit bis zur "natürlichen Abschaffung" ist nicht mehr ganz so weit.

  9. #29
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    @R4B3: dein Argument mit dem Alter ist absolut nachvollziehbar.
    @Christian: was spricht denn für ein Weibchen? Und die lange Pinzette haben wir. Ich habe nicht vor, meine Hände in das Terrarium zu stecken, erst recht nicht ohne ein Mindestmaß an Erfahrung.

    wahrscheinlich gehen wir mit einer Wunschvorstellung nach Karlsruhe und schauen, dann wie weit sich das umsetzen lässt.

  10. #30
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    Zitat Zitat von Claudia S Beitrag anzeigen
    @Christian: was spricht denn für ein Weibchen? Und die lange Pinzette haben wir. Ich habe nicht vor, meine Hände in das Terrarium zu stecken, erst recht nicht ohne ein Mindestmaß an Erfahrung.
    Die Bemerkung mit der Poinzette war eher darauf bezogen, dass es in einem Terra schon die ein oder andere Stelle gibt, wo du mit blossen Händen auch gar nicht ran kommst, ohne die halbe Einrichtung auseinanderzunehmen.

    Der Vorteil eines Weibchens ist für mich ganz klar das regelmässigere Verhaltensmuster: Grob gesagt fist ein Weibchen, dann häutet es sich irgewndwann mal und frisst dann wieder... . Ein Männchen verhält sich bis zur Reifehäutung ähnlich - dann jedoch stellt es normalerweise jegliche Nahrungsaufnahme ein, lebt dann noch ein halbes bis ganzes Jahr (hier gibt es Abweichungen) und stirbt dann langsam. Dies zu begreifen und zu ertragen stelle ich mir für einen 9-jährigen ein wenig hart vor.
    Aber R4B3`s Argumentation finde ich auch schlüssig - ich würde es halt nur andersherum machen.

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