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Schimmel bei jeglichem Holz im Terrarium?!

Erstellt von Zerri92, 13.04.2017, 14:35 Uhr · 7 Antworten · 573 Aufrufe

  1. #1
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    Schimmel bei jeglichem Holz im Terrarium?!

    Hallo,
    ich bzw. wir haben da ein kleines Problem.
    Wir würden bei manchen Vogelspinnen gerne ein paar Äste mit einarbeiten, damit sie dort auch spinnen können etc.
    Nur leider passiert dies uns immer wieder, dass sobald wir Äste reinmachen, das ganze anfängt zu schimmeln.
    Da wäre die Frage nun, was machen wir falsch? Was sollten wir anders machen? Welche Äste könnten nicht schimmeln?
    Denn nur Kork reinmachen ist halt gerade bei den Slings meistens sehr überdimensioniert.
    Haben hier etliche Avicularia Arten und auch 10x die murinus und die sind alle sehr sperrlich eingerichtet derzeit.


  2. #2
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    Moin,

    Haselnuss funktioniert üblicherweise ganz gut.

    Gruß

  3. #3
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    Hi Zerri.

    Ich habe neben Korkrinde und Rebholz auch Birken- und Eichenzweige in den Terrarien, ohne Schimmelproblem.
    Es hatte seinerzeit aber auch den ein oder anderen Versuch gebraucht um rauszubekommen, daß das Holz richtig durchgetrocknet sein und nicht ansatzweise morsch, brüchig oder weich sein darf, und dazu eine intakte, glatte Rinde haben muß.
    Da ich meine Terrarien mindestens 2 bis vier Wochen vor Einzug der Bewohnerin fertig eingerichtet und bepflanzt in Betrieb nehme (inklusive Springschwänzen, Asseln, der richtigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit für die jeweilige Spinne, die rein soll) kann ich im "Notfall" noch Zweige / Äste austauschen. Das war aber erst einmal bisher nötig, und das war bei einem Buchenaststück mit breiter Schnittfläche; das fing nach einer Woche quasi über Nacht an so richtig fies Fell anzusetzen.

    Eine Arbeitskollegin hat Bambus in einem Terrarium, das sieht auch nett aus und schimmelt nicht.

  4. #4
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    Hallo,
    Also ich verwende da meistens Wurzeln von umgestürzten Bäumen,findet man sicher irgendwo im Wald,ich schaue da schon immer im vorhinein und hab da schon ein schönen Bestand angesammelt für alle Fälle.
    Ich kann nur sagen das ich damit noch nie Schimmel Problem hatte,und wenn's feuchter sein soll sollten sowieso wie schon erwähnt Springschwänze usw.rein
    Muss aber dazusagen ich hab die oft schon lange vorher schon trocken gelagert und ganz selten frisch ausm Wald.

  5. #5
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    Vielen Dank schon einmal für die netten Antworten.
    Wir waren jetzt ebenfalls mal im Wald und haben uns Ästchen usw mitgenommen und lassen diese im Moment trocknen.
    Dann werden wir nochmals mit weißen Asseln einen versuch starten und schauen ob sich wieder Schimmel bildet.

    Haben schon manchmal die Vermutung das es hier am Wasser liegt, dass bei uns sehr kalkhaltig ist.
    Denn als wir woanders gewohnt hatten, hatten wir nie Probleme mit Schimmel & Holz aus der Natur.

  6. #6
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    Dabei frage ich mich was an ein wenig Schimmel so tragisch ist... In der Natur fault Holz im Wald ja auch weg, da hält niemand die Umgebung restlos schimmelfrei, und die Tiere leben dort doch auch sehr gut.
    Man schafft der Spinne im Optimalfall doch eine natürliche Umgebung, oder? Jedenfalls so naturnah wie möglich, so gut das in einem Glaskasten eben geht. Da kann dann aber meiner Ansicht nach auch alles natürliche mit rein, auch die nicht so schönen Dinge (aus unserer Sicht).

    Ich habe meiner Brachypelma vagans einen schönen Buchenast spendiert, Grasbüschel abgestochen und Maulwurfshügelerde reingepackt. Ohne etwas zu sterilisieren oder abzukochen, mit allem was darin kreucht und fleucht. Allerdings dann doch ohne Hundertfüßer oder Ameisen . Dazu noch ein paar einheimische Rollasseln.
    Der Buchenast schimmelt bei mir zwar auch etwas im oberen Bereich (nicht unterirdisch wo meine vagans inzwischen wohnt), und auf dem Schimmel tummeln sich die Rollasseln. Die halten das gut in Schach.
    Solange er nicht überhand nimmt ist ein wenig Schimmel durchaus nicht schlimm.

    Liebe Grüße
    Kat

  7. #7
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    Naturnah möchte man es den Spinnchen schon machen.
    Allerdings ist mir vor gut 3 Jahren durch den Schimmel auch ne Avi Versicolor kaputt gegangen als juveniles Tier.
    Generell mögen die Avi's weder den Schimmel, noch mögen sie es zu feucht.
    Und gerade bei den Avis bin ich dann natürlich vorsichtig und möchte bei den ganzen Slings keinen Schimmel haben.

  8. #8
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    Zitat Zitat von KatZa Beitrag anzeigen
    Dabei frage ich mich was an ein wenig Schimmel so tragisch ist... In der Natur fault Holz im Wald ja auch weg, da hält niemand die Umgebung restlos schimmelfrei, und die Tiere leben dort doch auch sehr gut....
    In der Natur ist die Luftzirkulation allerdings nicht auf eine relativ kleine Belüftungsfläche innerhalb von (wie Du selbst sagst) Glaswänden begrenzt, KatZa. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern Schimmelpilzsporen problematisch für die Buchlungen unserer Haustiere sein könnten, aber ich persönlich möchte da nichts riskieren.
    Und Schimmel kann sich trotz Asseln sehr plötzlich massiv ausbreiten.

    Wie heißt das so schön? Better safe than sorry.

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