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Blaptica dubia vs. Blaberus craniifer

Erstellt von Sven G., 10.08.2008, 17:53 Uhr · 10 Antworten · 6.092 Aufrufe

  1. #1
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    Blaptica dubia vs. Blaberus craniifer

    Hi!

    Meine Frage richtet sich an die Leute, die mit beiden Arten Erfahrung haben. Wie kommen die Arten bei euren Vogelspinnen an? Konntet ihre beobachten ob Blaberus craniifer lieber gefressen wird als Blaptica dubia? Meine bisherigen Erfahrungen beschränken sich auf Shelfordella tartara und Blaptica dubia. Erstere werden von nahezu allen Spinnen gerne gefressen, während letztere von einigen Baumbewohnern verschmäht werden, selbst wenn sie sich in unmittelbarer Nähe der Spinne aufhalten. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schonmal verbindlichsten Dank.

    Grüße,
    Sven


  2. #2
    Kali Gast
    Morgen

    Ich kann keinen Unterschied dabei sehen, welche Art nu besser ankommt
    Alle werden gleich schnell vertilgt

  3. #3
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    Hi,

    hatte jetzt beide Arten hier. Fresstechnisch muss ich sagen, dass die carnifer bei meinen Grammostolen recht gut ankamen, allerdings hat meine große immanis das Vieh nur zubombardiert O.o ...

    Habe die carnifer dann auch endgelöst. Habe beide Arten gleich gehalten allerdings stanken die carnifer mehr und die adulten Tiere sind mir unerklärlicherweise immer recht flott abgenippelt... die dubias halten sich da deutlich besser und riechen überhaupt nicht.

    Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Schaben insgesamt nicht als ideales Futter ansehe... Für kleinere bis subadulte VS kamen bei mir Schockoschaben bisher am besten an. Nicht ganz so groß, eher weichen Panzer, vergraben sich nicht... Manko dabei ist, dass se verdammt flink sind...

    Schönen Abend noch

  4. #4
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    hi,

    Habe beide Arten gleich gehalten allerdings stanken die carnifer mehr und die adulten Tiere sind mir unerklärlicherweise immer recht flott abgenippelt... die dubias halten sich da deutlich besser und riechen überhaupt nicht.
    bei mir wars anders rum.

    cranifer konnte ich auch an spinnen verfüttern die dubias nicht angerührt haben.

    gruß karsten

  5. #5
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    Hallo!

    Geruchsentwicklung wie bei Karsten ^^!

    Ansonsten muß auch ich sagen, B. craniifer gehen besser weg als B. dubia, welche auch neben anderen Gründen bei mir nun bloß noch reine Hobbyschaben sind.
    Bei den dubia fiel mir auf, daß nur adulte Tiere, egal ob Bock oder Weib, ganz gern genommen werden. Bei den Nymphen reagierten die meisten Spinnen zwar durchaus prompt, bissen dann aber nicht zu, sondern ließen teils bis zu einer halben Stunde die Tarsen auf der sich hinduckenden Nymphe stehen, und nahmen sie dann entweder nur gaaanz zögerlich, oder ließen sie laufen und von Stund an absolut unbehelligt.
    Diese Erfahrungen machte ich inzwischen bei den Grammostolen, Brachypelmen und Xenestis immanis.

    Gebe ich Totenkopfschaben, dann merke ich um vieles bereitwilligere Akzeptanz, obwohl ich hier vorwiegend adulte Tiere verfüttere, die dann auch an entsprechend große Spinnen gehen, allerdings ist an denen relativ wenig dran...

    Jedwede Spinne (passender Größe) egal welchen Alters akzeptiert hingegen Schokoschaben auf der Stelle und ohne das geringste Zögern, auch jene, die bei B. dubia rummäkeln.

    Mein Fazit: B. dubia gehen kaum weg, B. craniifer sind zwar nett groß, aber bissi "knochig", Schokoschaben gehen bombig weg, sind aber arg klein.
    Die ideale Futterschabe wäre demzufolge etwa B. craniifer- groß und ähnlich weichhäutig/ saftig prall wie Schokoschaben.

    Ich habe einen relativen Kompromiß gefunden, und zwar Madeiraschaben (Rhyparobia maderae und deren gelbe Mutation cf. 'Goldy')!
    Die sind um einiges größer als B. dubia, schön saftig und weichhäutig, und werden auch sehr gut genommen, haben aber den Nachteil, daß sie teils würzig riechen (mein Eindruck, andere nennen es übelsten Gestank).

    Diese Art ist bislang so meine Bestlösung, wenngleich die für blondi und Co. immer noch zu klein sind, doch bin ich ganz optimistisch...
    Es gibt um einiges mehr beschriebene Schabenarten als Vogelspinnenarten, und es werden wirklich ständig neue Arten entdeckt und meist auch sogleich versucht, im Hobby zu etablieren (Schaben unterliegen glücklicherweise keinerlei Einfuhrbeschränkungen), so daß da sicher eines nicht allzu fernen Tages DIE Futterschabe auftaucht, die allen gerecht wird.
    Im Moment hilft da aber leider nur eine anständige Schabenkollektion, um vom A. bicoloratum- Spiderling bis zur T. blondi jeder Spinne die passende Beute bieten zu können...
    Für kleinste Spiderlinge sind zB Symloce pallens super. Von denen werden die Adulti bloß nen cm groß (max. 1,5 cm), und die Nymphen sind entsprechend winzig, also prima Futter selbst für solche Staubfussel wie eben A. bicoloratum- Slings, oder jene anderer kleiner Spinnenarten. Leider sind S. pallens Scheibenläufer, lassen sich aber in einer mittelgroßen Faunabox mit doppelt Damenstrumpf (Nylon) drüber ganz prima halten =)!

    Grüße, Andreas

  6. #6
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    Hi!

    Mhm. Züchte im Moment Blaptica dubia und Shelfordella tartara. Die Zucht läuft auch bombig. Überlege ob es sich für meine knapp 40 Spinnen rentiert nun auch Blaberus craniifer zu holen als Test. Die Madeiraschaben hören sich auch interessant an, nur bietet die kaum jemand an. Haben die nicht eine extrem lange Entwicklungszeit? Habe irgendwas von 8 Monaten gelesen. Der Gestank würde mich weniger stören.

    Grüße,
    Sven

  7. #7
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    Hallo!

    Kuck mal auf dem Link =)

    www.schaben-spinnen.de

    Da gibt es R. maderae, B, craniifer und viele mehr zum günstigen Kurs, und du kannst, alternativ zum Versand, da auch Schaben bestellen, und dann auf einer Börse bei Matthias Köhler am Stand abholen, habe ich auch schon so gehandhabt.

    Die R. maderae sollen so eine lange Entwicklungszeit haben, aber mit einem ordentlichen Ansatz von 50+ Tieren sollte das schon gehen, bedenkt man, daß B. craniifer auch teils ein halbes Jahr brauchen, bis sie anlaufen.

    Grüße, Andreas

  8. #8
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    Hi!

    Danke Andreas. Würdest du sagen, dass die Tiere an B. craniifer gleich gut gehen wie an R. maderae?

    Grüße,
    Sven

  9. #9
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    12
    Hallöö,

    Habe ca Zeitgleich (etwa ende februar oderso) R.maderae "tcf", und "gold", B. carniifer "tcf" und "BlackWing" bekommen.

    Jeweil nur eine "Packung" und die B. carniifer "tcf" haben als erstes von den Viere Nachwuchs bekommen. Wobei da auch schon Adulte dabei waren.. nich so wie bei "BlackWing". Eine sehr hübsche Schabe zudem

    Kurz darauf konnte ich auch bei R.maderae"gold" welchen feststellen.. diese Pflanzen sich bei mir eindeutig schneller fort als die R.maderae"tcf".

    Die B. dubia (30st)die ich schon deutlich länger hatte, hatten später Nachwuchs und wurde ab und zu nicht angenommen.. die anderen Schabenarten wurden immer angenommen..

    Ich würde immer zu B.carniifer tendieren.. sind größer, vermehren sich gut, trockene Haltung und riechen nicht so..
    So ein voller R.maderae Kasten kann schon richtig wiederlich sein

    mfg

  10. #10
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    Hallo!

    @Sven: Ja, ich würde sagen, beide kommen gleich gut an.

    @elemii: Naja, wichtig ist bei den R. maderae, daß man regelmäßig tote Tiere raussammelt, und vielleicht auch etwas Kleintierstreu auf den Boden macht, damit eventuelle Leichen schneller abtrocknen/ nicht festpappen etc. ... Sicher sind sie geruchlich ein Erlebnis, doch wenn man da etwas hinterher ist, geht das schon. Zudem sind die für kleinere Spinnen eine doch vorteilhaftere Portion als craniifer- Nymphen, finde ich.
    Im übrigen gedeihen die "Goldy" bei mir auch besser als die normalen R. maderae (sind auch netter anzuschauen ^^), und du wirst die Black Wings doch nicht etwa verfüttern *entsetzt aufkreisch*?

    Grüße, Andreas

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