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Das richtige Futter

Erstellt von coolflame, 24.11.2008, 00:12 Uhr · 156 Antworten · 49.129 Aufrufe

  1. #11
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    hallo

    ich bin davon ausgegangen, dass fleischreste einen höheren feuchtigkeitsanteil haben und sich zersetzende fleischreste leichter in den bodengrund eindringen können, als bspw. die 'ausgelutschten' reste eines insekts.

    sorry, habe schlichtweg übersehen, sie (5.) bei den anderen kategorien einzufügen. hole ich nach.


    greez


  2. #12
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    Hallo, auch hier noch mal kurz:
    Es ist definitiv falsch, dass das Verfüttern lebender Wirbeltiere an Wirbellose gesetzlich verboten sei, eine Legende wie die Geschichte mit der gedüngten Blumenerde

    Allerdings sollten die übrigen genannten Gründe immer noch reichen, es zu lassen.

    Gruß Stefan

  3. #13
    Phantasmagoria Gast
    Hi,

    ich halte eh nix vom verfüttern von Wirbeltieren, aber habe gestern noch auf ner Schlangenseite gelesen, dass es verboten ist.

    Hier unter Ernährung..http://www.lampropeltis.eu/

    Lg, Sarah

  4. #14
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    Interresant was die auf der Seite so schreiben! Möchte wissen von wo er diese Quelle mit dem Tierschutzgesetz hat? Mfg.

  5. #15
    Kahless Gast
    Mahlzeit!

    Wobei das Verfüttern von lebenden Nagern an Schlangen auch nicht zur Diskussion stand, da herrschte an sich Einigkeit, dass es nicht verboten sei. Im Gegensatz zur Lebendfütterung bei anderen Tieren.

    Und eine Seite, die "Schlangenwürste" empfiehlt..sorry, aber wer Schlangen hält und nicht mal Tiefkühlnager verfüttern möchte, hat wohl die falschen Tiere.

    Schönen Abend
    Andreas

  6. #16
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    Hallo, ja, hab`s gelesen, aber wie gesagt, es kann auf tausend Homepages stehen und wird doch nicht wahrer. Dort, wo es stehen soll, nämlich im Gesetz, gibt es nichts dazu.

    Grüße

  7. #17
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    Nabend! Ja, stimmt. Find das total witzig. Wennst mich fragst sind da einige Widersprüche auf der Seite.

    Hab da was gefunden. Eventuell hilfreich, aber interresant sicher!


    Dritter Abschnitt
    Töten von Tieren



    § 4


    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen
    Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung
    eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder
    auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger
    Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei
    nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer
    die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.


    (1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben
    oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu
    erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer
    Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt
    oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im
    Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt
    oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.


    (2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.


    (3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8b, 9
    Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr.
    7 entsprechend.


    § 4a


    (1) Ein warmblütiges Tier darf nur geschlachtet werden, wenn es vor Beginn des
    Blutentzugs betäubt worden ist.


    (2) Abweichend von Absatz 1 bedarf es keiner Betäubung, wenn


    1. sie bei Notschlachtungen nach den gegebenen Umständen nicht möglich ist,


    2. die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung für ein Schlachten ohne
    Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit
    erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter
    Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen
    zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder
    den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen oder


    3. dies als Ausnahme durch Rechtsverordnung nach § 4b Nr. 3 bestimmt ist.


    § 4b


    Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des
    Bundesrates


    1. a) das Schlachten von Fischen und anderen kaltblütigen Tieren zu regeln,


    b) bestimmte Tötungsarten und Betäubungsverfahren näher zu regeln, vorzuschreiben,
    zuzulassen oder zu verbieten,


    c) die Voraussetzungen näher zu regeln, unter denen Schlachtungen im Sinne des § 4a
    Abs. 2 Nr. 2 vorgenommen werden dürfen,


    d) nähere Vorschriften über Art und Umfang der zum Betäuben oder Töten von
    Wirbeltieren erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie über das Verfahren zu
    deren Nachweis zu erlassen,


    e) nicht gewerbliche Tätigkeiten zu bestimmen, die den Erwerb des Sachkundenachweises
    zum Töten von Wirbeltieren erfordern,
    um sicherzustellen, dass den Tieren nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen zugefügt
    werden,


    2. das Schlachten von Tieren im Rahmen der Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens
    vom 10. Mai 1979 über den Schutz von Schlachttieren (BGBl. 1983 II S. 770) näher zu
    regeln,


    3. für das Schlachten von Geflügel Ausnahmen von der Betäubungspflicht zu bestimmen.
    Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b und d bedürfen, soweit sie das
    Betäuben oder Töten mittels gefährlicher Stoffe oder Zubereitungen im Sinne des
    Chemikaliengesetzes oder darauf bezogene Voraussetzungen für den Erwerb eines
    Sachkundenachweises betreffen, des Einvernehmens der Bundesministerien für Wirtschaft
    und Technologie sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.


    Aber von Verfüttern an andere Lebewesen ist nix zu finden!


    Editfunktion benutzen!
    Wie wäre es mit Grußformeln?

  8. #18
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    dann darf ich an dieser stelle mal das TSchG zitieren:

    [...]

    Dritter Abschnitt
    Töten von Tieren

    § 4

    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.


    die notwendigen kenntnisse und fähigkeiten hat wohl kaum einer von uns ...


    [...]

    Zwölfter Abschnitt
    Straf- und Bußgeldvorschriften

    § 17

    Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
    1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
    2. einem Wirbeltier
    a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
    b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.


    § 18

    (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
    1. einem Wirbeltier, das er hält, betreut oder zu betreuen hat, ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt,
    [...]
    5. entgegen § 4 Abs. 1 ein Wirbeltier tötet



    auch interessant für viele viele filme bei den videoportalen:

    § 3

    Es ist verboten,
    [...]
    6. ein Tier zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltung heranzuziehen, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind.



    und wenn wir schon dabei sind *SCNR*:

    Zweiter Abschnitt
    Tierhaltung

    § 2

    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
    [...]
    3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.


    damit macht sich hier bestimmt der ein oder andere strafbar sorry, nicht ernst gemeint.


    so, zurück zum ernst des lebens: wenn ich mir das alles so durchlese ist das thema lebendverfütterung für mich eigentlich klar verboten.


    greez

  9. #19
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    hi,

    das BMELV erwähnt in den mindestanforderungen an die haltung von reptilien von der sachverständigengruppe tierschutzgerechte haltung von Terrarientieren bei schlangen folgendes.

    Schlangen sind ausnahmslos carnivor und leben meist räuberisch, d. h. sie jagen lebende Beutetiere. Häufig wird das Jagdverhalten erst durch deren Bewegungen ausgelöst. Im Terrarium gelingt es daher oft nicht, Schlangen an tote Futtertiere zu gewöhnen. In solchen Fällen gehört das Verfüttern lebender Beutetiere zu einer artgemäßen Schlangenhaltung. Dies gilt insbesondere für Giftschlangen, denn beim Tötungsbiß werden auch Enzyme injiziert, die für eine optimale Verdauung erforderlich sind.
    da dieses nur bei schlangen erwähnt wird kann man davon ausgehen daß es generell erstmal nicht erlaubt ist lebdene wirbeltiere zu verfüttern es sei denn man hat ein tier was nicht an totfutter ran geht.
    sicherlich sind die richtlinien keine gesetze, jedoch dürfte der gesetzgeber solche quellen als referenz herranziehen.

    gruß karsten

  10. #20
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    @ coolflame:

    Die nötigen Kenntnisse benötigen die Leute, die Wirbeltiere bzw. Warmblüter verfüttern auch nicht, weil sie keine Tiere töten.

    Steht doch da, man muss in diesem Fall sogar einfach nur lesen. Wenn Du der Maus selbst den Hals umdrehst, sieht die Sache schon ganz anders aus, dann kommst Du zu Deinem § 17 etc.

    Klingt vielleicht kleinlich, ist aber so.

    Gruß

    Edit: Im Übrigen bin ich aus dieser doch reichlich fruchtlosen Diskussion zumindest erstmal raus. Manche werden es nie begreifen, vielleicht auch nicht begreifen wollen. Aber Hauptsache ist doch, dass sie es am Ende lassen, und sei es auch, weil sie glauben, es sei verboten.

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