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Das richtige Futter

Erstellt von coolflame, 24.11.2008, 00:12 Uhr · 156 Antworten · 49.113 Aufrufe

  1. #21
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    @varg

    ich komm immer dabei immer wieder zu § 18 abs 1.

    schliesslich und endlich bin ich im moment des kaufs eines futtertiers dafür verantwortlich.


    und das mit dem töten ist ja auch so eine auslegungssache: als halter der maus muss ich ja auf die maus achten und keinen schaden/schmerz zufügen. dh. für mich 'ich hätte auch verhindern können die maus in das terri zu setzen', und komm damit wieder zu §18 abs 1

    vielleicht sollte doch mal einer einen juristen fragen ...


  2. #22
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    @coolflame:

    Ich bin Jurist, ob Du`s glaubst oder nicht, sonst würd ich mich dazu gar nicht äußern

    Grüße

  3. #23
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    Ich bin Jurist, ob Du`s glaubst oder nicht, sonst würd ich mich dazu gar nicht äußern
    dann solltest du doch eigentlich wissen von was für faktoren ein urteil beeinflusst werden kann.
    z.b. vom kater des anwalts, mestruation der rechtsanwältin, stuhlgang des richters....

    gruß karsten

  4. #24
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    Okay, noch ein letzter Versuch: Wo das Gesetz eine auslegungsbedürftige Lücke lässt, darf und muss der Richter (nicht der Anwalt, btw) auslegen. Vorliegend lässt der insoweit eindeutige Gesetzestext diesen Raum aber nicht, und gegen das Gesetz kann auch kein Richter entscheiden. Alles andere wird dann sehr philosophisch bzw. auch meinungslastig, aber ich denke, wir müssen hier nicht auch noch den Zustand der Gesellschaft im Allgemeinen und der Justiz im Besonderen diskutieren.

    Zum guten Schluss: Ich will und wollte hier niemanden provozieren, sondern nur zu einem Thema, von dem ich berufbedingt deutlich überdurchschnittlich Ahnung habe, etwas Aufklärung leisten, weil ich ja genauso froh bin, wenn zu Themen, von denen ich weniger verstehe, mir ein Fachmann/-frau was sagt. Von diesen Themen gibt es gerade hier genug. Wie schonmal gesagt, es bleibt ja jedem selbst überlassen, das, was ich hierzu gepostet habe, für Stuß zu halten. Ich weiß, was ich weiß und werde mich auf diese sinnlose Diskussion mit Leuten die es nicht verstehen können/wollen nicht weiter einlassen. Man muss auch wissen, wann man anfängt, seine Zeit zu verschwenden

    In diesem Sinne, nichts für ungut und Grüße, Stefan

  5. #25
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    gruß
    na ich wusste doch das die Diskussion weiter geht


    punkt es ist nicht verboten da das verfüttern von tieren ein annehmbarer Grund zu dessen Tötung darstellt
    das ist das was mir das veterinäramt in berlin momentan sagen konnte sie möchten aber noch weiter etwas überprüfen
    gruß

  6. #26
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    na dann bearbeite ich mal die liste ...

  7. #27
    zappa Gast
    Zitat Zitat von Stefanbbg18 Beitrag anzeigen
    na ich wusste doch das die Diskussion weiter geht


    punkt es ist nicht verboten da das verfüttern von tieren ein annehmbarer Grund zu dessen Tötung darstellt
    Hallo,

    argh, nein nicht schon wieder Hiiiillllffffeeee!

    Hier geht es um "Futter für die Vogelspinne"
    und mehr nicht.

    Sorry, aber kann den nicht mal jemand bremsen??

    mfg

  8. #28
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    hallo zusammen!

    bei weitreichenden digitalen ausgrabungsarbeiten in der internet-prärie bin ich in der google-ausgrabungsstätte auf folgendes artefakt gestoßen:

    http://www.vetvita.de/experten/repti...raege/55.shtml

    um es genauer zu untersuchen habe ich es mal hier in unser labor gebracht:

    >>>
    Hallo,

    ob Sie das lebende Mäusebaby an den Skorpion verfüttern dürfen, ist gesetzlich nicht eindeutig geregelt!

    Nach §1 des deutschen Tierschutzgesetzes darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen (http://www.vetvita.de/tierrecht/tschg/tschg1.shtml).

    In §4 Absatz 1 heißt es weiterhin: "Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden..." und "... Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat..." (http://www.vetvita.de/tierrecht/tschg/tschg3.shtml).

    Daraus ließe sich schließen, dass die Verfütterung des lebenden Mäusebabys an den Skorpion verboten sei! Sie würden sich strafbar machen, weil Sie gegen die §§ 1 und 4 verstoßen.

    Aber: In §2 des deutschen Tierschutzgesetzes heißt es: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, 1. muß das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,..." (http://www.vetvita.de/tierrecht/tschg/tschg2.shtml).

    Würde also der Skorpion, wenn er das lebende Mäusbaby nicht zur Fütterung bekommt, leiden und aller Voraussicht nach sterben, würden Sie sich strafbar machen im Sinne der §§ 1 und 2 des Tierschutzgesetzes.

    Wie Sie sehen, ist das ein Dilemma! Wie Sie sich auch entscheiden, so wird ein Tier dabei sterben. Wir können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen!

    Grundsätzlich empfehlen wir die Fütterung mit gekauften, toten (tiefgekühlten) Futtertieren. Diese Futtertiere müssen vor der Fütterung aufgetaut und "körperwarm" dem zu fütternden Tier gereicht werden. Oft hilft es, das tote Futtertier mit einer Pinzette zu bewegen, um dem zu fütternden Tier einen Anreiz zu geben, das Futtertier als Nahrung zu akzeptieren.

    Rechtlich gesehen, ist die Verfütterung von lebenden Tieren nicht klar geregelt. Es fehlt vom Gesetzgeber hierzu eine eindeutige Verordnung bzw. ein rechtskräftiges Gerichtsurteil über solch einen Fall! Dies betrifft übrigens alle Halter von fleischfressenden Terrarientieren. Das Thema wird kontrovers diskutiert.

    Vielleicht helfen Ihnen folgende Veröffentlichungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei Ihrer Entscheidung weiter:

    Moritz, Johanna; Kölle, Petra:
    Tierschutzrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Haltung, Transport und Verfütterung von Futtertieren in der Terraristik

    Moritz, Johanna; Kölle, Petra:
    Futtertiere in der Terraristik

    Mit herzlichem Gruß

    Christine Steinke-Beck (Tierheilpraktikerin) und
    Achim Schellenbach (Geschäftsführer von vetvita.de)
    <<<

    meines erachtens nach ein erhaltenswerter und interessanter fund. vor allem auf die verwiesenen dokumente möchte ich hinweisen, sie enthalten ebenfalls interessantes material.

    da ich bei meinen ausgrabungen zu keinem anderen ergebnis gekommen bin (keine, die nennenswert waren) sollten wir das doch als kleinen abschluss dieser leidigen diskussion sehen und jeder für sich selbst entscheiden, wie er es handhabt, ohne das hier zu kund zu tun und so weiterhin öl ins feuer zu schütten.


    greez

  9. #29
    HW Gast
    Ganz abgesehen davon, dass auf jeder größeren Börse entsprechende Tiere (Mäuse, Ratten, Meerschweinchen) ganz offiziell und unter Aufsicht des anwesenden Amtsveterinärs als Futtertiere verkauft werden, würde ich gerne mal wissen, warum das Verfüttern von Wirbeltieren so verteufelt, während das Verfüttern von Wirbellosen so hingenommen wird.
    Eine Maus die an eine entsrechend große Vogelspinne verfüttert wird, ist i.d.R. nach wenigen Sekunden am Ende, während eine Totenkopfschabe mitunter noch nach 12 Stunden in den Chelizeren der Spinne herumzappelt.

    Schönen Gruß

    HW

  10. #30
    z.Zt. gesperrt
    Registriert seit
    15.06.2006
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    1.589
    Hallo!


    Zitat Zitat von coolflame Beitrag anzeigen
    Würde also der Skorpion, wenn er das lebende Mäusbaby nicht zur Fütterung bekommt, leiden und aller Voraussicht nach sterben, würden Sie sich strafbar machen im Sinne der §§ 1 und 2 des Tierschutzgesetzes.
    Ich hau mich weg. ( @Sven: wo ist eigentlich der smilie der sich vor Lachen auf´m Boden rumwälzt? Den hab ich schon oft vermißt! )

    Was´n Schwachsinn (na gut, wenn man sieht wer´s geschrieben hat, relativiert sich das wieder). Der Skorpion kann auch was anderes fressen und muß nicht sterben, wenn er die Maus nicht bekommt.
    Mein Hund muß auch nicht sterben wenns mal kein Chappi im Laden gibt.


    Der Frage von HW sind wir eigentlich schon länger auf der Spur, so richtig beantwortet hat das noch keiner.

    Vielleicht weil Mäuse niedlich sind und kleinen Nasen haben und Knopfaugen, wohingegen Heimchen und Kakerlaken bekanntermaßen eklige Schädlinge sind, die es nicht anders verdient haben, als einen qualvollen Tod zu sterben.




    Gruß
    KATRiN

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