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Futtertiere für eine Spinne aufbewahren

Erstellt von CraBz, 10.03.2019, 20:29 Uhr · 9 Antworten · 244 Aufrufe

  1. #1
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    Futtertiere für eine Spinne aufbewahren

    Hallo liebes Forum,
    mein Name ist Max, ich bin 20 Jahre alt und ich bin sehr fasziniert von Spinnen, weswegen ich mir auch gerne eine halten würde.
    Lese mich jetzt schon die letzten paar Wochen in das Thema ein und es stellt sich hier und da mal eine Frage, zwei davon würde ich hier gerne loswerden:

    1. Wenn ich mit nur einer Spinne anfange und die, je nach Größe, alle 1-2 Wochen was zu futtern bekommt, was mache ich dann mit den ganzen Schaben/Heimchen/Grillen/... in der Zwischenzeit? wenn in so einer Dose 10 drin sind, hält die ja schon mindestens 10 Wochen. So lange werden die vermutlich nicht frisch bleiben, oder?

    2. Von dem Futtertier bleibt ja etwas übrig, muss ich dieses Überbleibsel aus dem Terraium fischen, oder bleibt das einfach da drin, weil die Spinne das eh in der Höhle einspinnt o.Ä.?

    Ich hoffe die Fragen sind verständlich und mir kann geholfen werden.


  2. #2
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    Hallo, und willkommen im Forum!

    1. Ich empfehle eine Faunabox mit etwas Futter und Wasser wie z.B eingeweichte Heucobs. Allerdings habe ich meine Spinne auch schon mal etwas unregelmäßiger gefüttert: wenn Futter da war, gabs davon, und wenn grad keins da war, war schon mal ne längere Pause. Nur Wasser braucht die Spinne dann immer zur Verfügung (bitte flüssiges Wasser und kein Gel!).
    Naja, auch bei mir ist in der Regel ein Gutteil natürlich verstorben, bzw bei einer Dose Blaufliegenmaden hab ich sie als Fliegen einfach freigelassen, wenn sie die Spinne nicht geschafft hat.

    2. Hier empfehlen sich z.B. Weiße Asseln. Ab einer bestimmten Größe von Spinne verschmäht die diese Winzlinge, und sie tun gute Arbeit als Müllabfuhr, fressen Kot und Futterreste und stehen auch auf Schimmel.

  3. #3
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    Hallo,

    wenn man Grillen und Heimchen sehr trocken und sauber hält, leben sie schon ziemlich lang. Ich gebe sie auch in eine Faunabox und zwar ohne dieses Granulat was sich in der Verkaufsbox befindet. Wenn die Eierkartons zu dreckig sind, werden diese auch erstmal ausgetauscht. Als Tränke nehme ich den Deckel eines Gurkenglases o.ä. und lege da ein nasses Wattepad rein. Ich füttere Sie mit Fischfutter und ab und zu eine Banane. Wichtig ist nur, dass es immer trocken ist und sich kein Schimmel bist bildet! Die toten Tiere muss man natürlich auch entfernen...

    Bei mir leben die Tiere auf die Art und Weise sehr lang.

    Die Effizienz der Futterverwertung lässt sich auch gut durch das halten mehrerer Spinnen erhöhen... Spätestens, wenn sich deine für drei Monate eingräbt, wirst du eh darüber nachdenken.

    Grüße

  4. #4
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    Danke schonmal für die Tipps. Denke mal ich werde das Futter zum gefütterten machen.
    Lässt sich das Prinzip auch auf andere Futtertiere, z.B. Schaben, übertragen?

    @MaxFra
    Bei dem was ich bisher gehört habe, gehe ich mal davon aus dass mir mehrere Spinnen nicht erspart bleiben.

  5. #5
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    Bei dem was ich bisher gehört habe, gehe ich mal davon aus dass mir mehrere Spinnen nicht erspart bleiben.
    Das kommt darauf an wie Konsiquent man dieses Hobby betreibt. Ich kenne 2 Personen die nur eine einzige VS über Jahre gehalten haben. Bei der einen Person war die VS aber auch nur mehr "Beiwerk" im Terrarium.

  6. #6
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    Ich habe eine Faunabox mit Schaben seit 2-3 Monaten rumstehen. Bisher ist hier noch kein natürlicher Todesfall zu beklagen. Die leben viel länger als Grillen und Heimchen.

    Aber mein B. Albiceps frisst sie nicht... Man bekommt sie dann schlecht wieder aus dem Terrarium raus, da sie sich sehr gut und lange verstecken.

    Aber von der Aufbewahrung her gibt es keinen Unterschied zu den anderen Futtertieren.

  7. #7
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    Bekommt man Schaben überhaupt platt? Ich hab eine beim ausräumen eines trockenen Brachypelma Terrariums gefunden. Die hockte für mich total überraschend unter einer Wurzel.

    Ich hab zu der Zeit das letzte mal vor 5-6 Monaten Schaben gefüttert.

    Die halten sich unter widrigsten Bedingungen. Daher habe ich davon wieder abstand genommen. Werden die nicht gefressen, dann flüchten die in die kleinsten Spalten und wurden nie wieder gesehen.

    Wenn dann nur direkt von der Pinzette.
    Gruß

  8. #8
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    Dann ergibt sich ne andere Frage; wie füttert ihr? Terra auf, Futter rein und fertig? In YouTube Videos in denen ich bisher Fütterungen gesehen habe, wird der Spinne das Futtertier direkt gegeben, wenn sie das nicht will gehts eben wieder raus.
    Ist das nicht nervig immer am nächsten Tag das Futtertier zu suchen wenn man's nir reinschmeisst?

  9. #9
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    Wenn du sie immer mit Pinzette fütteret geht doch eins der Spannendsten Kapitel der Spinnen-Haltung flöten....der Jagd.

    Mit Pinzette füttere ich nur bei Tieren wo ich nicht weiß, ob se sich bald häuten wollen.

    Ich lass die Heimchen aber auch drin und hol sie nicht sofort wieder heraus.

    Bei Babyspinnen habe ich meist tote Futtertiere hinen gelegt. Oft auch mal nur ein Heimchenbein, wenn die Tiere sehr klein waren.

    Wenn ich zu viele Futtertiere hatte, dann habe ich bei adulten Tieren auch oft die Männchen eingefroren. So hab ich das zirpen unterbunden und hatte für den “Notfall“ immer was in der Hinterhand.

    Gruß

    - - - Aktualisiert - - -

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    So halte ich die Tiere.

  10. #10
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    Hallo nochmal,

    irgendwie kommt das Heimchen immer zur Spinne. Da kannst du nicht viel falsch machen. Das wichtigste ist, dass du nicht zuviel fütterst. Die brauchen ganz wenig. Meine B. Albiceps frisst jetzt seit 3 Monaten nichts mehr. Sie hat mir aber in den letzten Tagen einen großen Haufen Erde aufgeschüttet, da sie gerade wieder an ihrer Höhle baut. Ich finde das absolut faszinierend, wie wenig Futter diese Tiere benötigen...

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