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Riesen Spinnen/Insekten

Erstellt von Blain, 31.07.2009, 21:41 Uhr · 25 Antworten · 15.415 Aufrufe

  1. #1
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    Riesen Spinnen/Insekten

    Hi hi, ich hab da mal ne Frage.

    Viele von euch wissen ja schon warscheinlich das Insekten die mit Tracheen atmen, in der Steinzeit ziehmlich groß waren. Ich hab damals schon gelesen das diese extreme Größe durch ihren Tracheen und den Sauerstoffgehalt kommt. Gerade ist mir das wieder eingefallen und ich hab mal danach gegoogelt und das gefunden:

    Das Zeitalter der Insekten — Planet Erde

    Meine Frage nun, wär es nicht möglich, größere Insekten wieder zu "erschaffen"? Es gibt genug Geräte um ein Sauerstoffgehalt von 90%+ zu erreichen.

    Was würde passieren, wenn man ein Terrarium hat, was komplett luftdicht verschlossen ist und nur oben ein Schlau zu ein Gerät führt, wo der Sauerstoff in das Terrarium gepumpt wird mit 70-90% Sauerstoffgehalt. In das Terrarium ist z.b. eine Ameisenkolonie. Diese Ameisenkolonie lebt also dauerhaft mit einen viel höheren Sauerstoffgehalt.

    Wär es nicht möglich das über Generationen und nach vielen Jahren die Ameisen größer werden? Wenn sowas klappen würde, wie lange würde das dauern bis eine normale Ameise doppelt so groß wird als eine normalen? Wär es nach 20-30 Jahren schon möglich oder eher über Jahrhunderte?

    Ist eine blöde Frage aber sowas würde mich brennend interessieren. Ich hab es jetzt einfach mal in Arachnophilia Forum geschrieben, da ich in kein anderen "Insekten Forum" vertreten bin und Spinnen ja auch dazu zählen. Vielleicht hat sich einer mal genauer damit beschäftig und weiß etwas mehr.

    MfG

    Blain


  2. #2
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    Nabend,

    finde es sehr gut, das du dich damit beschäftigst bzw. eine solche Frage aufwirfst.
    Aber sollte das überhaupt funktionieren, so würdest du es sicher nicht erleben können. Solch eine Entwicklung braucht enorm viel Zeit und die Anpassung kann auch nur schrittweise erfolgen und nicht mir einem Schlag so wie du es vorschlägst.

  3. #3
    Aaron K. Gast
    Moin!

    Zitat Zitat von Blain Beitrag anzeigen
    Was würde passieren, wenn man ein Terrarium hat, was komplett luftdicht verschlossen ist und nur oben ein Schlau zu ein Gerät führt, wo der Sauerstoff in das Terrarium gepumpt wird mit 70-90% Sauerstoffgehalt.
    Das Terrarium würde platzen, weil die Luft nirgends raus kann (nur ein Schlauch ).
    Aber ob das wirklich was bringt kann man so wohl nicht sagen. Ich denke mal, dass das dann über (sehr) viele Generationen laufen müsste, um das Wachstum darauf schieben zu können.

    Grüße,

    Aaron

  4. #4
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    Zitat Zitat von Neurotoxin Beitrag anzeigen
    Moin!


    Das Terrarium würde platzen, weil die Luft nirgends raus kann (nur ein Schlauch ).
    Aber ob das wirklich was bringt kann man so wohl nicht sagen. Ich denke mal, dass das dann über (sehr) viele Generationen laufen müsste, um das Wachstum darauf schieben zu können.

    Grüße,

    Aaron
    Naja meine halt so ein Gerät was die Luft vielleicht auch filter also alte luft raus filtern und neue rein. Kenne leider kein so ein Gerät, oder wie man nach sowas ähnlichen am besten googlen könnte aber denke sowas in der Art wird es schon geben z.b. ne art Wasserpumpe/filter.

  5. #5
    Benutzername Gast
    Viele von euch wissen ja schon warscheinlich das Insekten die mit Tracheen atmen, in der Steinzeit ziehmlich groß waren.
    Die Steinzeit war vor ca. 10.000 Jahren, ich glaube wir sollten hier eher von einem Zeitraum vor etwa 200.000.000 - 50.000.000 Jahren reden.
    Und Insekten haben alle Tracheen.

    Meine Frage nun, wär es nicht möglich, größere Insekten wieder zu "erschaffen"? Es gibt genug Geräte um ein Sauerstoffgehalt von 90%+ zu erreichen.
    Ich denke 90% Sauerstoff würden jedes Lebewesen auf einmal töten. Heute liegt der O2-Gehalt bei 21% (hab ich grad bei Wikipedia nachgelesen); vor etwa 200.000.000 Jahren war der zwar höre, aber niemal bei 70-90%.

    Allerdings würde ich sagen, dass Deine Überlegung evtl. klappen könnte, wenn man Insekten/ Spinnen in einem hermetisch abgeriegelten Gefäß bei erhöhtem O2-Gehalt halten würde (wenn man jetzt alles sehr idealistisch sieht). Um einen Effekt zu sehen, müsste man das allerdings über ein paar 1000 Jahre lang machen denk ich.
    Thomas

  6. #6
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    Zitat Zitat von Benutzername Beitrag anzeigen
    Die Steinzeit war vor ca. 10.000 Jahren, ich glaube wir sollten hier eher von einem Zeitraum vor etwa 200.000.000 - 50.000.000 Jahren reden.
    Und Insekten haben alle Tracheen.

    Ich denke 90% Sauerstoff würden jedes Lebewesen auf einmal töten. Heute liegt der O2-Gehalt bei 21% (hab ich grad bei Wikipedia nachgelesen); vor etwa 200.000.000 Jahren war der zwar höre, aber niemal bei 70-90%.
    Also in den Link stand, das die Zeit "Devon" oder sowas genannt wird, als die Zeit der größen Insekten war. In den Link steht auch warum, ganz unten, irgendwas mit den Bäumen hatte das zutun.

    Devon (Geologie) ? Wikipedia

    In den ersten Link steht auch, das der heutige Sauerstoffgehalt bei 19% liegt also passt das mit 21% so ca. es steht eh überall was anderes.
    Zu dieser Devonzeit war ein Sauerstoffgehalt von 30%. Würde man so ein Experiment machen, könnte man ja erstmal mit 30% anfangen und alle 3-4 Jahre den Gehalt auf 5% hochschrauben bis man 50-60% erreicht hat irgendwann und dabei erstmal belassen.
    Naja nur woher so eine art Pumpe bekommen und die kostet dann bestimmt auch par tausend Euro.
    Ich denke mal, das solche Experimente aber irgendwo schon gemacht werden aber darüber gelesen hab ich noch nix...

  7. #7
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    Zitat Zitat von Blain Beitrag anzeigen
    woher so eine art Pumpe bekommen
    Nabend,

    wozu solch eine Pumpe? Das richtige Gasgemisch kannst du dir in Pressluftflaschen abfüllen lassen und die Abgabe wird über ein Ventil gesteuert...

  8. #8
    Benutzername Gast
    Anyway, so ein Experiment ist sinnlos und in einem normalen haushalt nicht durchführbar (und schon erst recht nicht über sehr lange Zeit).
    Falls das Experiment doch klappt und die richtigen Bedingungen kontinuierlich beibehalten wurden, kann der Experimentator ja mal nach 1000 Jahren schreiben, ob man ein erstes Ergebnis erkennen kann.
    Thomas

  9. #9
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    115
    Moin,

    also zu den Fakten: die Rieseninsekten à la Meganeura (Riesenlibelle, Flügelspannweite ca. 75 cm), Arthropleura (Riesentausendfüßer, 1 - 3 m Länge) oder Mesothelae (Urzeitspinne, ca. 1 - 1,50 m) oder existierten vor ca. 300 - 360.000.000 Jahren, also im Karbonzeitalter, dem Erdaltertum: Paläozoikum (Kambrium - Perm). Damals war der Sauerstoffanteil so ca. 30% höher als heute, im Devonzeitalter (Zeitperiode ca. 416. - 444.000.000 Jahren; hinter Silur,vor Karbon) dagegen eher ungefähr 20% weniger, weshalb die Tiere eher ihre heutige Größe erreichten. In dieser Zeitspanne haben sie Jahrmillionen gebraucht, um überhaupt die Größe von ca. 1 - 3 m Länge erreichen zu können. Und was Jahrmillionen braucht, kannst Du nicht innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte erreichen. Die Insekten benötigen auch ihre Zeit, um sich den klimatischen Verhältnissen anzupassen, es sei denn, man würde mit Hilfe von Genetik oder Chemie, was auch immer, nachhelfen. Allerdings könnten die Resultate daraus auch möglicherweise dementsprechend sein, was ich mir lieber nicht ausmalen möchte. Davon mal abgesehen, bräuchte man riesige Behältnisse mit einem artgerechten Biotop wie Sumpf-, Fluß- oder Waldlandschaften, damit die Tiere sich auch wohlfühlen. Laß es doch so, wie es ist. Unsere Insekten sind doch auch in ihrer jetzigen Größe interessant genug .

    LG
    Stin

    P.S. Orientiere Dich bitte nicht an Wikipedia. Das ist der allerletze Strunz. Solange jeder dort herumpantschen kann, sind die dortigen Angaben meist eher fantastisch. Es gibt bessere Seiten wie z.B. www.planet-wissen.de.

  10. #10
    Registriert seit
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    Beiträge
    711
    Moin,

    Und dazu kommt das die Tiere Ersticken würden wen man sie dann dem gegenwärtigen o2-gehalt aussetzt.

    Grüsse
    KoS

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