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Agression bei Wildfängen?

Erstellt von Helga, 30.03.2009, 21:31 Uhr · 18 Antworten · 3.589 Aufrufe

  1. #1
    Helga Gast

    Agression bei Wildfängen?

    Hallo!

    Ich habe gelesen, dass die meisten adulten G. rosea eher nicht aus einer Zucht stammen, sondern Wildfänge sind. Ich habe mir am Wochenende ein Weibchen gekauft und würde behaupten, sie ist schon adult. Und sie war ein Schnäppchen im Vergleich zur B. smithi meines Freundes, die zudem noch halb so groß ist. Papiere habe ich keine dazu bekommen, weil die wohl nicht benötigt werden.

    Glaubt ihr, ich habe einen Wildfang gekauft? Der Verkäufer wollte sich nicht dazu äußern. Sind Wildfänge agressiver, als Nachzuchten? Ich würde meine Spinne schon mal gerne (nicht oft!) auf die Hand nehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie mich gleich beißt. Habt ihr damit schon Erfahrungen gesammelt?

    Liebe Grüße
    Julia


  2. #2
    Registriert seit
    29.06.2008
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    503
    Hallo...

    Grammostola WF kosten ja auch im Einkauf nur ein paar Euro. Daher sind sie billiger als Brachypelma, die gezüchtet werden (normalerweise) und ewig brauchen, bis sie gross sind.

    Ob WF aggressiver sind, weiss ich nicht. Aber ich weiss, dass Vogelspinnen nicht auf die Hand gehören, weil die Verletzungsgefahr von Mensch und Tier zu gross ist.

    Gruss
    Katja

  3. #3
    Registriert seit
    26.03.2009
    Beiträge
    19
    Hallo Julia,
    die Tatsache das du keine Auskunft über die Herkunft bekommen hast läßt mich schon die Stirn runzeln.
    Ich kenne das selbst von mir,wenn ich was haben will sehe ich oft über manches hinweg aber in dem Fall sollten die Alarmglocken angehen.

    Das Wildfänge etwas "launischer" sind als NZ habe ich auch nur gehört,allerdings bei schlangen. Wie es sich bei Spinnen verhält kann auch ich nur raten.

  4. #4
    Helga Gast
    Erstmal danke für eure schnellen Antworten.

    Mist, genau das mit dem Wildfang-Import wollte ich nämlich vermeiden. Kommt davon, wenn man sich erst zu spät informiert bzw. über die falschen Arten (nämlich Brachypelma). Und dabei hatten wir sogar einen "Spinnenexperten" dabei. Bis Samstag dachte ich nämlich noch, Vogelspinnen sind ekelig, wollte aber meinen Freund beim Kauf unterstützen. Leider hatten mich diese Achtbeiner doch so fasziniert, dass ich kurzerhand alles auf die Beine gestellt und eine mitgenommen hab. Asche auf mein Haupt

    Wieviel würde es denn grob kosten, wie lang würde es dauern, Nachwuchs bis sagen wir mal 3cm Körperlänge groß zu ziehen?

    LG

  5. #5
    Hubi Gast
    Nabend,

    eine pauschale, fundierte Aussage bezüglich der Aggression von WF kann dir niemand sagen. Es gibt zwar Theorien, dass Spinnen sich an die Hand gewöhnen lassen und sogar den Halter wiedererkennen aber diese sind allesamt sehr umstritten und werden von ebenso umstrittenen Buchautoren vertreten.

    Generell ist es ratsam, keine Spinne auf die Hand zu nehmen, scheint sie auch noch so zahm zu sein. Wenn du wissen willst, wie sie sich anfühlt, dann warte besser die nächste Häutung ab.
    Die Gefahr eines Bisses ist bei jeder Art zu jeder Zeit gegeben. Dir muss klar sein, dass jedes Handling ein Risiko für Mensch und Spinne ist.

    Bei adulten G. rosea handelt sich leider meistens noch um WF. Da die Spinnen sehr langsam im Wachstum sind aber generell relativ günstig angeboten werden, zahlt es sich für die meisten Züchter nicht aus, selbst Zucht zu betreiben.
    Ich lehne mich als Nicht-Züchter mal etwas aus dem Fenster und würde sagen, bis du sie auf 3cm Körperlänge hast, vergehen gut rund 3 Jahre.

    Da es sich bei deiner G. rosea um einen Spontankauf handelt und du dich davor scheinbar noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hast, wäre es zum Wohl der Spinne vielleicht angebracht, deine Haltungsparameter mit eventuell ein paar Bildern zu veröffentlichen.

    ciao
    Hubi

  6. #6
    Helga Gast
    Hallo Hubi,

    da Grammostola auch Bodenbewohner sind und ich mich vorher ja schon über Brachypelma eingelesen hatte, wusste ich, dass ich viel Bodengrund benötige. Mit Bildern kann ich leider nicht dienen, jedoch beträgt die Bodengrundschicht vorne etwa 10 cm und steigt nach hinten auf etwa 15 cm an. Ich habe normale (möglichst wenig gedüngte) Blumenerde verwendet und fest angedrückt, insgesamt bestimmt 15 Liter. Im hinteren Teil des Terrariums (30er Würfel) im Boden eingegraben befindet sich eine kleine Korkröhre, die jedoch noch nicht von der Spinne genutzt wird. Hinten links wird beheizt mit einem 20 Watt Spot, der dort 28 - 30° C erzeugt. Außerdem befindet sich noch für die Luftfeuchtigkeit eine kleine Sukkulente auf der rechten Seite mittig, vorne rechts eine kleine Wasserschale mit Wattepad, damit mir die Spinne nicht absäuft.

    Ich füttere mit mittleren Heimchen, sie hat schon 4 Stück gefressen seit Samstag. Das Abdomen ist aber noch nicht größer als das Prosoma. Ist es besser, einmal ein großes Futtertier anzubieten oder lieber mehrere kleine?

    LG

  7. #7
    irminia1983 Gast
    Hi,

    kommt auf die Spinne an.... versuchs mal mit was größerem und füttere weniger..... Meine Tiere werden nur einmal im Monat gefüttert.. und allen gehts bestens .

    Ach ja.... zum Thema auf die Hand nehmen... tu dem Tier und dir den Gefallen und lese dich noch etwas ein....

    LG und viel Spaß mit dem Tier

  8. #8
    Helga Gast
    Hm nein mir geht es nicht in erster Linie darum, das Tier ständig zu nerven und auf der Hand zu tragen. Ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass es ein Wildtier ist und seine Ruhe braucht. Ich dachte eher daran sie rauszuholen, um zu kontrollieren, ob alles noch so ist, wie es sein soll. Oder ob ich Angst haben muss, dass sie mich "anfällt", wenn ich mal Wasser wechsel. Aber dann werde ich einfach mit der nötigen Vorsicht an die Sache rangehen.

    Ich würde mir gerne fundierte Literatur zu Grammostola zulegen und bin auf das Buch von Striffler gestoßen. Ist es empfehlenswert? Oder steht eher nur "das gröbste" drin?

    LG

  9. #9
    Commander M Gast
    Zitat Zitat von Helga Beitrag anzeigen
    Ich dachte eher daran sie rauszuholen, um zu kontrollieren, ob alles noch so ist, wie es sein soll.
    Ich würde mir gerne fundierte Literatur zu Grammostola zulegen und bin auf das Buch von Striffler gestoßen. Ist es empfehlenswert? Oder steht eher nur "das gröbste" drin?

    LG

    Morgens.


    Ist auf jeden Fall für einen Anfänger zu empfehlen, ob du zur Kontrolle des allg. Gesundheitszustandes allerdings die Spinne aus dem Terra holen musst, sei mal dahingestellt. Die allg. Dinge (Pilze, Schimmel, Milben, Allg. Zustand) lassen sich durchaus mit dem blossen Auge erkennen. Nur wenn die VS wirklich krankt, würde ich sie aus dem Terra nehmen, und zwar mittels der guten alten HD.


    Grüße

  10. #10
    Rammstein Gast
    Hi,
    zu thema aggression:
    Die Spinne soll als frischer WF noch aggressiv sein was sich später legen soll (laut Striffler)
    ich denke, bei falscher Haltung, sprich keine Winterruhe oder diese auch bei adulten tieren in unseren Winter zu legen,ist ein nervöses und eventuell aggressiveres verhalten m.E. nach vorprogrammiert....

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