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Winterruhe einer Grammostola Rosea

Erstellt von Rob2011, 09.01.2011, 16:38 Uhr · 78 Antworten · 20.466 Aufrufe

  1. #11
    Lina-Marie Gast
    Also, wir wohnen im Dachgeschoss, da ist es durchaus mehr als warm im Sommer.


  2. #12
    HW Gast
    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: solange mir niemand beweisen kann, dass eine Winterruhe im europäischen Winter schädlich für die Tiere ist, sehe ich keinen Grund, es zu ändern.
    Sowas kann man auch als Ignorant bezeichnen. Leider ist noch niemand auf mein Argument eingegangen, dass jeder Firlefanz der natürlichen Daten des Habitats versucht wird umzusetzen, nur die Jahreszeiten werden vernachlässigt.
    Nochmal: Bequemlichkeit?

    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    BTW: Was Genetik ist, das weiß ich sehr wohl......genau deshalb frage ich mich, wie eine Jahreszeit in der Genetik verankert sein kann. Bzw: wenn dem so ist, wer hat es festgestellt und mit welcher Methode?
    Du wirst sicherlich nicht erwarten, dass es spezielle Untersuchungen zum Thema Grammostola rosea gibt, aber das Verhalten von Zugvögeln und der Winterschlaf von Säugetieren sind glaube ich Anhaltspunkte...
    Und das Zugverhalten von Vögeln ist bewiesenermaßen genetisch veranlagt...

    Schönen Gruß

    HW

  3. #13
    Registriert seit
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    Hallo,

    Ein Argument für die Winterruhe im Winter, vorrausgesetzt es schadet den Tieren nicht, was aber bisher offensichtlich keiner feststellen konnte, ist schlicht und ergreifend ob man die Möglichkeit besitzt eine Winterruhe im Sommer durchzuführen.
    Ich habe 3 Tiere die eine sommerliche Winterruhe benötigen würden, aber ich werde mir in der Tat keinen Kühlschrank dafür anschaffen, welcher im Sommer auf Hochtouren laufen müsste, da ich auch in einer Dachgeschosswohnung lebe und im Sommer über 30° hier habe. Da läuft sowieso schon die Klimaanlage...
    Und wie gesagt: Die Tiere werden nicht verhaltensauffällig, sondern verhalten sich genauso wie die Tiere mit "passender" Winterruhe.


    @HW: Ich frage mich erlich gesagt auch, warum du dir so sicher bist, dass die Zeiten genetisch verankert sind. Ich will es nichteinmal abstreiten, aber wenn du dir so sicher bist wirst du doch auch einen Beweis dafür erbringen können. Würde mich nämlich durchaus interessieren, ich glaube nämlich eher, dass die Tiere auf die Anzeichen bzw. Bedingungen der sich ankündigenden Jahreszeiten reagieren.

    Gruß,
    Mark

    edit: Zu den Zugvögeln:
    Man konnte beobachten, dass Zugvögel ihr Verhalten aufgrund der veränderten Temperaturverhältnisse ändern, sprich zeitlich verschieben, würde für meine These sprechen...

  4. #14
    HW Gast
    Zitat Zitat von Qurk Beitrag anzeigen
    Ein Argument für die Winterruhe im Winter, vorrausgesetzt es schadet den Tieren nicht, was aber bisher offensichtlich keiner feststellen konnte, ist schlicht und ergreifend ob man die Möglichkeit besitzt eine Winterruhe im Sommer durchzuführen.
    Eben, wie mehrmals erwähnt - reine Bequemlichkeit...

    Zitat Zitat von Qurk Beitrag anzeigen
    @HW: Ich frage mich erlich gesagt auch, warum du dir so sicher bist, dass die Zeiten genetisch verankert sind. Ich will es nichteinmal abstreiten, aber wenn du dir so sicher bist wirst du doch auch einen Beweis dafür erbringen können. Würde mich nämlich durchaus interessieren, ich glaube nämlich eher, dass die Tiere auf die Anzeichen bzw. Bedingungen der sich ankündigenden Jahreszeiten reagieren.
    Ganz einfach: weil die Jahreszeiten nun mal im Pflanzen- und Tierreich eine entscheidende Rolle spielen...
    Ich muss mich ja nicht ständig wiederholen, oder?

    Schönen Gruß

    HW

  5. #15
    Registriert seit
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    @HW:

    Ganz einfach: weil die Jahreszeiten nun mal im Pflanzen- und Tierreich eine entscheidende Rolle spielen...
    Ich muss mich ja nicht ständig wiederholen, oder?
    Siehe edit

    Eben, wie mehrmals erwähnt - reine Bequemlichkeit...
    Hm..Auch hier: Nein?
    Ich würde wenn ich könnte, aber ich als Schüler habe leider nicht das Geld dafür. Und sollte es tatsächlich erforderlich sein, dann hätte ich mir die Tiere nicht angeschafft, aber es ist offensichtlich ja auch so möglich. Aber eine Gegenüberstellung des Verhaltens der Tiere bei unterschiedlichen Winterruhen wäre schon interessant... Ich denke, wenn ich mal die Mittel habe, dann werde ich das durchaus mal ausprobieren und zwei Grupppen entsprechend halten.

  6. #16
    Super-Moderator
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    3.638
    Lieber HW,

    ich zitiere mich mal selbst:

    Da aber meine Tiere bei einer Winterruhe im europäischen Winter bestens gedeihen, gut fressen und einfach fit sind, werde ich es weiterhin so praktizieren.
    Einfach aus der Bequemlichkeit, weil ich sie im Winter nur in den Keller packen muß und gut.
    hör also bitte auf, auf der Bequemlichkeit rumzuhacken, wenn ich dies bereits bestätigt habe - oder lies einfach mal anständig.

    Möchtest Du jetzt Zugvögel/Säugetiere mit Vogelspinnen vergleichen?

    Was hat es mit ignorant zu tun wenn ich sage, dass ich meine Form der Winterruhe weiterhin so handhabe wie bisher da ich noch keine Anzeichen hatte, dass es den Tieren dabei schlecht geht bzw.eine Erklärung, inwiefern Vogelspinnen tatsächlich genetisch gesehen eine "innere Uhr" haben?

    BTW: wenn ich meine Vogelspinne aufgrund ihrer nachgewiesenen Bedürfnisse wie Temperatur/Luftfeuchte/Bodensubstrat habitatsnah halte, dann mache ich das, weil es ansonsten bei jedem Tier irgendwann abzusehen ist, dass es ihm nicht gut geht. (was sich dann auch am Verhalten des Tieres bemerkbar macht). Wenn ich hingegen eine "eingedeutschte" Winterruhe praktiziere und das Tier frisst ohne lange Freßpausen, ist aktiv und es zeigt ein normales Verhalten, warum sollte ich dies ändern? Bitte gib mir hierfür einen Grund, ohne es schlichtweg falsch als Ignoranz zu bezeichnen.

    Es gibt hier kein "richtig" oder "falsch"....als verantwortungsbewusster Halter schaue ich mir das Verhalten meiner VS an und ändere Dinge, bei denen ich feststelle, dass das Tier sich nicht wohl fühlt. Man sollte bei VS und bei allen Tieren schon ein gewisses Maß an Beobachtungsgabe haben und nach eigenen Erfahrungswerten handeln, solange dies keinen erkennbaren Nachteil für das Tier mit sich führt. Und das tut es bei meinen Spinnen nicht. Der Winter im europäischen Winter ist kein Problem für die Spinne. Warum sollte ich dann was umstellen?

    (anderes Beispiel: P.murinus - einige halten die Tiere sehr trocken, andere im regenwaldähnlichen Habitat. Warum? Weil die Tiere ein großes Einzugsgebiet haben und die einen Tiere sich trocken wohler fühlen, andere feuchter. Wenn ich nun merke, meine VS mag es nicht trocken, beharre ich dann auf Bücher und Aussagen, die einfach gemeinhin im Umlauf sind, oder schaue ich auf die Bedürfnisse meines eigenen Tieres?)
    = Auf die Winterruhe bezogen: Wenn ich merke, dass Tiere kein offensichtliches Problem mit einer Winterruhe in unserem Winter haben, dann belasse ich es dabei. Sollte ich einmal an ein Tier geraten, bei dem ich Gegenteiliges feststelle, dann bekommen diese Tiere eine Winterruhe im Sommer. Ganz einfach.

    Ich finde es wesentlich bedenklicher, ein erworbenes Tier, welches u.U. schon seit der Geburt auf eine europäische Winterzeit eingestellt ist, nochmal umzugewöhnen....

    Ich für meinen Teil habe eine Erklärung dazu abgegeben, warum ich die Winterruhe so handhabe - von Dir habe ich noch keine erhalten, warum Du der Annahme bist, dass Vogelspinnen eine genetische innere Uhr haben.

  7. #17
    Registriert seit
    09.01.2011
    Beiträge
    11
    Zitat Zitat von theraphosa71 Beitrag anzeigen
    moin moin

    Was mich etwas irritiert ist die Frage nach der Verpaarung einer 15 Monate alten Grammostola, der fehlen noch einige Jahre bis dorthin.
    oh gott nein, das habe ich noch lange net vor... Da hat sie echt noch zeit. Ne, ich möcht mir schon mal Infos und Tipps einholen wie das mit der Verpaarung so verläuft und der Winterruhe.

    Lg Rob

  8. #18
    Registriert seit
    01.09.2010
    Beiträge
    290
    Hi,

    das einfache Ergebnis zählt: Lebenserwartung, Krankheitsanfälligkeit und Fortpflanzung. Wenn das prima funktioniert, ist NICHTS einzuwenden, gegen eine hemisphären-angepaßte Ruhephase! Und diese Vorgehensweise ist nicht nur bei Vogelspinnen akzeptabel, sondern auch bei "höheren" Tierarten usus (zum Beispiel beim Züchten diffiziler Zierfische etc.).

    Beste Grüße

  9. #19
    HW Gast
    Zitat Zitat von Qurk Beitrag anzeigen
    edit: Zu den Zugvögeln:
    Man konnte beobachten, dass Zugvögel ihr Verhalten aufgrund der veränderten Temperaturverhältnisse ändern, sprich zeitlich verschieben, würde für meine These sprechen...
    Verhaltensbiologie von Markus Schumacher (Uni Würzburg - einfach mal Googlen) mit vieeeeeel Text...

    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Ich für meinen Teil habe eine Erklärung dazu abgegeben, warum ich die Winterruhe so handhabe - von Dir habe ich noch keine erhalten, warum Du der Annahme bist, dass Vogelspinnen eine genetische innere Uhr haben.
    Auch nochmal: explizit für Vogelspinnen gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen. Für das Tier- und Pflanzenreich im Allgemeinen allerdings schon. Man kann es sich natürlich jetzt wieder bequem machen und behaupten, dass das für Spinnentiere nicht gilt...

    However, naturnahe Haltung wird zugunsten der Bequemlichkeit (oder Geldmangel) nicht durchgeführt. Das ist mein Anliegen.
    Ich bin keinesfalls ein Hardcoreverfechter der Haltung bei bestimmten Klimawerten, nur ist eure Argumentation nicht nachvollziehbar.
    Man hat relativ sichere Klimadaten aus dem natürlichen Habitat und kommt mit nicht nachvollziehbaren Argumenten um diese Daten nicht anwenden zu müssen.

    Schönen Gruß

    HW

  10. #20
    Registriert seit
    17.01.2010
    Beiträge
    867
    @HW:
    Werd ich mir antun, vielen Dank!
    Warum Geldmangel jedoch ein nicht nachvollziehbares Argument ist, das musst du mir allerdings erklären

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