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Winterruhe einer Grammostola Rosea

Erstellt von Rob2011, 09.01.2011, 16:38 Uhr · 78 Antworten · 20.465 Aufrufe

  1. #1
    Registriert seit
    09.01.2011
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    11

    Beitrag Winterruhe einer Grammostola Rosea

    Hallo Leuts,


    ich bin Rob komme aus Rostock bin 25 und habe eine G.Rosea 15 Monate alt (Weibchen) und bin ein Neuling hier im Forum. Ich wollte was über die Winterruhe wissen und die Verpaarung bei der Rosea. Wer kann mir bei den Fragen helfen die ich habe...?


    Lg Rob


  2. #2
    Super-Moderator
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    Hallo Rob,

    erst einmal hallo
    Was genau möchtest Du denn wissen bzgl.der Winterruhe und der Verpaarung? Du schreibst leider nicht, welche Fragen Du genau hast...

    Generell streiten sich die Geister (oder: die Forenmitglieder) ob eine Winterruhe in der Winterzeit des natürlichen Habitates (also in unserem Sommer) oder "eingedeutscht" im europäischen Winter stattfinden sollte. Ich persönlich und viele andere auch führen die Winterruhe in unserem Winter ein.
    Schau mal IN DIESEN THREAD, da findest Du viele Infos darüber, und in den Threads, die ganz zum Schluß als verwandte Themen angezeigt werden, ebenfalls.

  3. #3
    HW Gast
    Hallo,

    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Generell streiten sich die Geister (oder: die Forenmitglieder) ob eine Winterruhe in der Winterzeit des natürlichen Habitates (also in unserem Sommer) oder "eingedeutscht" im europäischen Winter stattfinden sollte. Ich persönlich und viele andere auch führen die Winterruhe in unserem Winter ein.
    Jahreszeiten sind nun mal genetisch verankert.
    Es mag sein, dass eine "Umgewöhnung" machbar ist - streite ich auch gar nicht ab, aber denk doch einfach mal drüber nach, wie viele echte Terrariennachzuchten es von Grammostola rosea (und anderen Arten der südlichen Halbkugel) gibt und nimm dazu auch die Anzahl der im Laufe der letzten Jahrzehnte importierten Tiere.

    Zudem wären einige Argumente für eine Umstellung der Jahreszeiten auf unser Klima für eine Diskussion hilfreich, die sich nicht auf reine Bequemlichkeit stützen...

    Schönen Gruß

    HW

  4. #4
    Super-Moderator
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    moin moin

    Ich sehe eigentlich nur Gegenargumente.
    Was mich etwas irritiert ist die Frage nach der Verpaarung einer 15 Monate alten Grammostola, der fehlen noch einige Jahre bis dorthin.

  5. #5
    Denton Van Zan Gast
    Hallo,

    Zitat Zitat von HW Beitrag anzeigen
    Zudem wären einige Argumente für eine Umstellung der Jahreszeiten auf unser Klima für eine Diskussion hilfreich, die sich nicht auf reine Bequemlichkeit stützen...
    so banal es klingen mag aber ein Argument könnte sein, dass es einfach möglich ist.
    Eine Grammostola porteri NZ von mir wurde auf unsere Hemisphäre umgewöhnt und hat mir viele gesunde Nachkömmlinge geschenkt. Bei dem Tier handelte es sich seinerzeit um ein WF-Tier.

    Wenn man fertile Kokons und gesunde Nachzuchten zum Massstab nehmen möchte, dann war die Umstellung möglicherweise nicht von Nachteil.

    Gruß

  6. #6
    Super-Moderator
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    3.638
    Hallo HW,

    Ich habe keine Argumente für eine Winterruhe in unserem Winter, aber auch keine dagegen.

    Da ich sowohl Leute kenne die die eine Methode praktizieren als auch welche, die die andere wählen und beide gleichermaßen Probleme/keine Probleme mit erfolgreichen Nachzuchten haben, belasse ich es bei der meinigen Methode, zumal ich nicht unbedingt auf biegen komm raus züchten möchte.
    Sollte es trotzdem tatsächlich so sein, dass die Tiere bei einer Winterruhe im Sommer besser erfolgreich verpaart werden können, so verstehe ich absolut, wenn diese Methode praktiziert wird.
    Da aber meine Tiere bei einer Winterruhe im europäischen Winter bestens gedeihen, gut fressen und einfach fit sind, werde ich es weiterhin so praktizieren.
    Einfach aus der Bequemlichkeit, weil ich sie im Winter nur in den Keller packen muß und gut.

    Einige schreiben, sie packen die Tiere im Sommer in einen Kühlschrank. Auch nicht besonders habitatsnah, denn im Kühlschrank ist es Tag wie Nacht stockfinster; das hat's in der Natur nicht.

    Mir konnte noch niemand wirklich schlüssig aufzeigen, dass die Tiere bewiesenermaßen in der Genetik die Jahreszeiten verankert haben. (Vor allem keine DNZ)

    EDIT: hab mich falsch ausgedrückt: die Tiere sind nicht IN der Winterruhe fit und fressen; damit meinte ich nur das allgemeine Verhalten, wenn die Winterruhe im europäischen Winter durchgeführt wird

  7. #7
    Super-Moderator
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    2.492
    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen

    Einige schreiben, sie packen die Tiere im Sommer in einen Kühlschrank. Auch nicht besonders habitatsnah, denn im Kühlschrank ist es Tag wie Nacht stockfinster; das hat's in der Natur nicht.
    Ich z.B. führe die Winteruhe im Kühlschrank durch. In meinem Kühlschrank ist eine kleine 15Watt Glühlampe angebracht die Tagsüber leuchtet wärend der Kühlschrank Nachts arbeitet. Das dient aber eher einer schwankenden Temperatur als dem Lichtbedürfnis der Tiere welche den Winter unter der Erde verbringen wo kaum Licht ankommen dürfte.
    Der Grund warum ich die Winterruhe in unserem Sommer durchführe ist auch der das unsere Sommertemperaturen viel zu hoch für die Tiere sind und ich das damit einfach umgehen kann.


    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Mir konnte noch niemand wirklich schlüssig aufzeigen, dass die Tiere bewiesenermaßen in der Genetik die Jahreszeiten verankert haben. (Vor allem keine DNZ)
    Die "normalen" monatelangen Fresspausen bei Grammostola ohne Jahreszeiten sehe ich als Beweis genug, bei überwinterten Tieren treten diese inaktiven Phasen außerhalb der Ruhe nicht auf.

  8. #8
    Lina-Marie Gast
    Hallö,

    Ich bin ganz klar der Meinung, man sollte ihnen die Winterruhe in unserem Sommer ermöglichen.
    Auch aus dem Grund, dass es bei uns im Sommer für die Tiere zu warm ist.
    Ich halte es auch nicht für unbequem, sie in den Kühlschrank zu stellen.
    Man kann die Temperatur gut regeln und zudem Spidermum, kann man auch im Kühli
    Licht machen....





    Langsam-tipper....zu spät

  9. #9
    HW Gast
    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Mir konnte noch niemand wirklich schlüssig aufzeigen, dass die Tiere bewiesenermaßen in der Genetik die Jahreszeiten verankert haben.
    Was für Beweise aus der Tier- und Pflanzenwelt möchtest du haben?
    Und selbst wenn es noch keinen Beweis gibt - was spricht dagegen die Tiere nach den natürlichen Begebenheiten zu halten, bis ein Beweis erbracht ist?
    Es gibt keine Beweise, aber es gibt ausreichende Fakten - wie die erwähnten Fresspausen zur (für unsere Klimawerte) falschen Jahreszeiten und die wenigen echten DNZ.
    Natürliche Haltung ist doch sonst beim normalsterblichen Spinnenhalter "genetisch" verankert - wenns kompliziert wird auf einmal nicht mehr?

    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    (Vor allem keine DNZ)
    Du weisst aber schon was genetische Verankerung bedeudet? Da ist ein Hinweis auf eine DNZ sinnlos. Wenn etwas genetisch verankert ist, dann gilt das auch für eine Nachzucht...

    Schönen Gruß

    HW

  10. #10
    Super-Moderator
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    23.11.2010
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    Zitat von Theraphosa71:
    Der Grund warum ich die Winterruhe in unserem Sommer durchführe ist auch der das unsere Sommertemperaturen viel zu hoch für die Tiere sind und ich das damit einfach umgehen kann.
    Zitat von Lina-Marie:
    Auch aus dem Grund, dass es bei uns im Sommer für die Tiere zu warm ist.
    Die Tiere sind in unserem Sommer doch nicht den Außentemperaturen ausgesetzt....also unser Haus ist so gut isoliert, dass im Inneren nicht mehr als 22-24 Grad herrschen im Sommer...das ist doch nicht zu warm für die Tiere...

    Edit: @HW: dieselbe Diskussion mit denselben Antworten hatten wir vor einigen Wochen schonmal. Ich bleibe dabei: solange mir niemand beweisen kann, dass eine Winterruhe im europäischen Winter schädlich für die Tiere ist, sehe ich keinen Grund, es zu ändern. Meine Tiere hatten noch nie ewige Fresspausen etc....sollte dieser Umstand einmal eintreten und sollte ich dann feststellen, dass sich dies bei einer eingeführten Winterruhe im Sommer ändert, dann bin ich natürlich der letzte, der an seiner Meinung festhält.
    Ich kann ja nicht von anderen Spinnenhaltern sprechen, mich interessiert primär erstmal, was meine eigenen Tiere machen. Und solange ich an derem Verhalten nichts feststellen kann, was kontraproduktiv ist - warum sollte ich da was ändern.

    BTW: Was Genetik ist, das weiß ich sehr wohl......genau deshalb frage ich mich, wie eine Jahreszeit in der Genetik verankert sein kann. Bzw: wenn dem so ist, wer hat es festgestellt und mit welcher Methode?

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