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Erste Erfahrungen Grammostola rosea

Erstellt von josepe45, 05.08.2011, 15:10 Uhr · 34 Antworten · 6.943 Aufrufe

  1. #21
    Rammstein Gast
    Hallo,

    Was ist dein Problem mit dieser nicht allzu schweren Aussage?
    In erster Linie habe ich mit gar nichts ein Problem. Wenn für Dich eine Diskusion ein Problem ist..naja.
    Ich bestreite auch nicht, dass alle Spinnen nur in Lehmboden sitzen, nur frage ich mich die ganze Zeit, warum dann auch Leute wie Boris Striffler in Büchern schreiben, das lehmhaltiger Boden am optimalsten ist?


    LG
    René


  2. #22
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    Hey,

    Problem an dieser Diskussion für mich ist, dass wir aneinander vorbei reden.
    Dass Lehmboden gut, wenn nicht optimal ist, habe ich auch nirgends bestritten... eigentlich hatte ich nur die Korrektur der Aussage: "Naturgetreuer wäre natürlich lehmhaltiger Bodengrund.." vor. Nichts anderes. Aber dann ist die Sache ja geklärt.

    Gruß,
    Mark

  3. #23
    Rammstein Gast
    Hallo,

    Problem an dieser Diskussion für mich ist, dass wir aneinander vorbei reden.
    Finde ich eigentlich nicht, denn es geht ja wie gesagt darum :
    Dass Lehmboden gut, wenn nicht optimal ist, habe ich auch nirgends bestritten... eigentlich hatte ich nur die Korrektur der Aussage: "Naturgetreuer wäre natürlich lehmhaltiger Bodengrund.." vor
    Hmm wenn ich aber doch gut oder optimal schreibe, kann man dach sehr stark davon ausgehen, dass das optimale auch das natürlichste ist? Demnach schießt Du Dich mit Deiner Aussage selber ab.
    Wenn Wissenschaftler im VS-Gebiet sagen, lehmhaltiger Boden ist optimal in der Terrarienhaltung, da sehr natürlich vom Grabverhalten, dann muss da ja was dran sein, oder?

    Aber dann ist die Sache ja geklärt.
    Wo? ich fänds cool..

    Helfen könnte in dieser Diskusion evtl jemand, der Länder mit diesem Bodengrund wegen VS besucht hat.
    Mir gehts in dieser Diskusion ja nicht darum, Dir einen reinzudrücken und ich hoffe anders herum ists genau so, aber ich möchte schon gerne wissen, was denn jetzt stimmt, was optimal ist.


    LG
    René

  4. #24
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    Hey,

    Zitat Zitat von Rammstein Beitrag anzeigen
    Hmm wenn ich aber doch gut oder optimal schreibe, kann man dach sehr stark davon ausgehen, dass das optimale auch das natürlichste ist? Demnach schießt Du Dich mit Deiner Aussage selber ab.
    Das optimalste in der Terrarienhaltung. Das bedeutet aber noch lange nicht das natürlichste.
    Und auch inder Natur finden die Tiere nunmal nicht umbedingt optimale Bedingungen vor... der eine lebt in einem Gebiet mit mehr Futter, der andere hat dafür festeren Boden, beides natürlich.

    Wenn Wissenschaftler im VS-Gebiet sagen, lehmhaltiger Boden ist optimal in der Terrarienhaltung, da sehr natürlich vom Grabverhalten, dann muss da ja was dran sein, oder?
    Du sagst es ja selbst. Und bestritten habe ich es immer noch nicht.

    Gruß,
    Mark

  5. #25
    Rammstein Gast
    Hallo,

    Das optimalste in der Terrarienhaltung. Das bedeutet aber noch lange nicht das natürlichste.
    Für meinen Geschmack ist optimale Haltung in Terrarien so zu definieren, dass die Jahreszeiten simuliert werden, sprich Temperaturen und Bodenfeuchte stimmen und dass das Terrarium ist Artgerecht eingerichtet, sprich nicht überfüllt mit irgend nem Müll, und vernünftigen Bodengrund in der richtigen Höhe.

    Und auch inder Natur finden die Tiere nunmal nicht umbedingt optimale Bedingungen vor
    Sind die Bedingungen nicht optimal für das Tier, so lebt es dort nicht. Deswegen lebt Brachypelma smithi in Mexico und Grammostola pulchripes im Chaco.
    Gibt es in einem Gebiet nicht genügend Nahrung, so ist das Vorkommen der Art dort auch nur gering oder gar nicht vorhanden. das gleiche gilt auch bei suboptimalem Substrat.

    Und bestritten habe ich es immer noch nicht
    Nicht? und was ist dann das:
    eigentlich hatte ich nur die Korrektur der Aussage: "Naturgetreuer wäre natürlich lehmhaltiger Bodengrund.." vor
    Hmm wenn ich aber doch gut oder optimal schreibe, kann man dach sehr stark davon ausgehen, dass das optimale auch das natürlichste ist?
    Wenn Wissenschaftler im VS-Gebiet sagen, lehmhaltiger Boden ist optimal in der Terrarienhaltung, da sehr natürlich vom Grabverhalten, dann muss da ja was dran sein, oder?
    Wäre also diese Bodenart nicht besser als reine Blumenerde, so würde sicher kein Autor in sein Buch schreiben, das Bodensubstrat mit lehmanteil am natürlichsten ist.
    Denn wie ich schon sagte, wenn wir von natürlichen Bodengrund in terrarien reden, dann bezieht sich das natürlich ja wohl auf das Substrat, was auch in der Natur vorkommt, da das ziehl von Terrarianern ist, den Tieren das naturnahste, sprich das natürlichste zu bieten.


    LG
    René

  6. #26
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    Zitat Zitat von Qurk Beitrag anzeigen
    Das optimalste in der Terrarienhaltung. Das bedeutet aber noch lange nicht das natürlichste.
    Und auch inder Natur finden die Tiere nunmal nicht umbedingt optimale Bedingungen vor... der eine lebt in einem Gebiet mit mehr Futter, der andere hat dafür festeren Boden, beides natürlich.
    Hallo

    Bedenke bitte das in der Natur die Spinne selber die wahl hat wo sie lebt. Ist ihr der Boden zu feucht oder zu weich kann sie sich was anderes suchen. In der Terrarien haltung geht das nicht. Insofern ist es falsch zu sagen das die Spinnen nicht immer optimale Bedingungen haben. Wenn sie in der Natur einen Unterschlupf irgendwo errichten erscheint ihnen dieser sehr wohl Optimal (für ihre bedürfnisse).

    Im Terrarium tun sie es weil sie keine wahl haben. Daher sollte das bestrebnis sein den Boden so natürlich wie möglich zu gestalten.



    Gruß


    EDIT: oh da war Rammstein wohl schneller ^^

  7. #27
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    Hey,

    Es gibt einen Unterschied zwischen geeignet und optimal. Wie Rammstein schon schreibt, bei optimalen Bedingungen ist die Populationsdichte am höchsten, aber auch bei geeigneten Bedingungen existiert sie nunmal... Und diese Tiere leben nicht natürlich oder was darf ich daraus interpretieren? Dafür leben viele Tiere auf Müllkippen und das ist für die Tierchen zum Teil das reine Paradies. Ist das aber auch natürlich?
    Optimal wäre es für ein Tier z.Bsp. auch wenn du die Futtertiere mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen künstlich vollpumpst um den Tieren so ein möglichst langes und gesundes Leben zu ermöglich, aber natürlich ist auch das ganz sicher nicht.
    Die Aussage das optimal (erst recht optimal in der Terrarienhaltung) gleichzusetzen mit den natürlichen Bedingungen eines Tieres ist stimmt schlicht und ergreifend nicht.

    Für meinen Geschmack ist optimale Haltung in Terrarien so zu definieren, dass die Jahreszeiten simuliert werden, sprich Temperaturen und Bodenfeuchte stimmen und dass das Terrarium ist Artgerecht eingerichtet, sprich nicht überfüllt mit irgend nem Müll, und vernünftigen Bodengrund in der richtigen Höhe.
    Die Temperaturen stimmen? Also zum Teil über 40°C im Sommer? Und damit die Tiere dabei nicht eingehen auch 1 Meter Bodengrund! Und damit die Bodenfeuchte stimmt, müsste man auch die Menge des Niederschlags so abpassen, dass auch Abfluss bzw. Wasserspeicherung und Verdunstung so funktionieren wie im Habitat! Das wäre natürlich! Aber nicht optimal bzw. nicht umsetzbar in der Terrarienhaltung...

    Gruß,
    Mark

  8. #28
    Rammstein Gast
    Hallo,

    sorry, aber wenn Du nichts kapieren willst und/oder so engstirnig bist, bitte. Aber Deine Aussagen sind entweder blödsinnig (mülkippe,vollgepumpt mit vitamine..) oder einfach nur falsch (siehe den Teil nach dem Zitat...).

    Ich versuchs Dir jetzt noch ein letztes Mal verständlich zu machen:

    Eine natürliche Haltung ist logischerweise optimal. Natürlich kommt von Natur. Somit sind diese Unterscheidungen, die Du da bringst, falsch.

    Das die Population bei gutem Futterangebot größer ist, ist logisch, genauso wie sie bei wenig Futter geringer ist. Das liegt einfach daran, das ein gewisser Ausgleich stattfindet. Das ist alles natürlich, von daher verstehe ich Dein Problem da nicht..

    Gegenfrage zu den Müllkippen: Sind die natürlich? Beantwortet die Frage schon..

    Du weißt schon, dass ein Vitaminüberschuss nicht unbedingt fördernt ist, zumal sich diese Geschichte bei VS sich ander verhält als bei uns. Auch logisch. Und Insekten, die mit Vitaminen vollgepumpt sind, wirst Du auch nicht in der Natur finden.

    Die Aussage das optimal (erst recht optimal in der Terrarienhaltung) gleichzusetzen mit den natürlichen Bedingungen eines Tieres ist stimmt schlicht und ergreifend nicht.
    Ich wüsste nicht was dagegen spricht.. die Natur ist für unsere Terrarientiere das optimalste, deswegen leben sie auch dort.

    Die Temperaturen werden in den Terrarien niedriger gehalten, weil keine VS den vollen 40° ausgesetzt wäre. In den Höhlen ist es nunmal kälter.
    Es graben bei weitem nicht alle VS einen Meter tief..manche graben nur flache Röhren unter Steine oder Wurzeln. Die VS versucht damit, die Temperaturen zu regeln, sprich sich davor zu schützen. Ist es kühler, hat die Spinne keinen Grund, so tief zu graben.
    Also ich halte den Niderschlag bzw die Menge schon ein.. indem ich den Boden dementsprechend befeuchte.
    Dass eine VS die Verdunstung interessiert, wage ich zu bezweifeln.. allerdings herrscht auch eine in den terrarien. Und das ist ganz normal...



    LG
    René

  9. #29
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    Hey,

    Zitat Zitat von Rammstein Beitrag anzeigen
    sorry, aber wenn Du nichts kapieren willst und/oder so engstirnig bist, bitte.
    Mit solchen Aussagen sollte man immer vorsichtig sein, denn das gleiche habe ich mir gedacht, als ich gerade deinen Post durchgelesen habe...


    Das die Population bei gutem Futterangebot größer ist, ist logisch, genauso wie sie bei wenig Futter geringer ist. Das liegt einfach daran, das ein gewisser Ausgleich stattfindet. Das ist alles natürlich, von daher verstehe ich Dein Problem da nicht..
    Optimale Bedingungen beziehen sich allerdings nicht nur auf das Futterangebot...

    Gegenfrage zu den Müllkippen: Sind die natürlich? Beantwortet die Frage schon..
    Gut, dass du das auch erkannt hast. Aber genau davon rede ich irgendwie die ganze Zeit oder? Die Tiere leben dort wunderbar, obwohl es mit Natürlichem nichts zu tun hat.

    Du weißt schon, dass ein Vitaminüberschuss nicht unbedingt fördernt ist, zumal sich diese Geschichte bei VS sich ander verhält als bei uns. Auch logisch. Und Insekten, die mit Vitaminen vollgepumpt sind, wirst Du auch nicht in der Natur finden.
    Wer redet denn von Überschuss? Unter Nährstoffmangel werden deine Knochen vielleicht instabiler, bringt dich aber lange nicht um... Ähnliches kann man auf eine Spinne übertragen: Genug Futter und Nährstoffe um zu leben, aber nicht um ideal zu leben. Und in der Natur kommt der Zustand des ideal lebens seltenst vor... Lässt sich aber künstlich herstellen.

    Die Temperaturen werden in den Terrarien niedriger gehalten, weil keine VS den vollen 40° ausgesetzt wäre. In den Höhlen ist es nunmal kälter.
    Es graben bei weitem nicht alle VS einen Meter tief..manche graben nur flache Röhren unter Steine oder Wurzeln. Die VS versucht damit, die Temperaturen zu regeln, sprich sich davor zu schützen. Ist es kühler, hat die Spinne keinen Grund, so tief zu graben..

    In der Natur sind aber keine angenehmen 24°C an der Oberfläche - unnatürlich! Deiner Meinung nach also nicht optimal.
    In der Natur gibt es Spinnen die bis zu 1m tief graben, im Terrarium können sie das nicht - unnatürlich! Deiner Meinung nach also nicht optimal.
    In den Tropen gibt es keine Lehmböden - unnatürlich! Deiner Meinung nach also nicht optimal.
    Fällt dir eventuell jetzt etwas auf?
    Wenn nicht bin ich auch am Ende meines Vermögens dir das näher zu bringen...

    Gruß,
    Mark

  10. #30
    Super-Moderator
    Registriert seit
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    2.492
    Moin

    Zitat Zitat von Spidermum78 Beitrag anzeigen
    Das würd ich nicht sagen; ich hab vor knapp anderthalb Jahren meine letzten Kokosziegel zweckentfremdet und probehalber mal damit experimentiert - die beiden Freunde hier und noch ein paar andere wachsen und gedeihen prächtig in dem Zeug

    Anhang 27240Anhang 27241Anhang 27242
    Naja ,wachsen und gedeihen prächtig?
    Das Bild von der halb vergammelten Bananenleiche zeigt etwas anderes.

    P1010002.JPG

    Diese Pflanze ist jetzt 13 Monate alt und schon Mutter,allerdings steht die in Blumenerde und nicht in extrem nährstoffarmen Kokoshumus.
    Es gibt Pflanzen die solche mageren Böden brauchen,allerdings sehr wenige und von denen scheiden die allermeisten als Terrarienpflanzen aus.

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