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0.1 Grammostola rosea verweigert Futter, Hilfe! Was fehlt ihr?

Erstellt von zwurni, 17.12.2012, 00:14 Uhr · 12 Antworten · 3.351 Aufrufe

  1. #1
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    Beitrag 0.1 Grammostola rosea verweigert Futter, Hilfe! Was fehlt ihr?

    Liebe Freunde der 8-Beiner!
    Habe seit ca. 3 Monaten eine adulte 0.1 rosea (ca. 6 cm), weil der Vorbesitzer sie loswerden wollte. Man liest ja überall, dass diese Art ganz gerne Sitzfleisch (häufiges und längeres Sitzen an ein und der selben Stelle) zeigt und auch längere Fresspausen einlegt. So auch mein Exemplar. Mache mir, trotz aller Beschreibungen genau dieses Verhaltens Sorgen um sie. Ich muss erwähnen, dass ich sie 1 x heraus gesetzt habe und Boden, sowie Einrichtung erneuert habe, da die ,,mitgelieferte´´ Erde den Eindruck machte, dass sie schimmelt.
    Bodensubstrat ist festgedrückte Blumenerde, 30 x 30 Becken, Einfüllhöhe 5 cm (nach hinten ansteigend), eine leicht eingegrabene Korkrinde zum Verstecken mit einem kleinen Rankpflanzen-Ableger daneben. Die Blätter liegen über der Korkrinde. Dazu immer frisches Trinkwasser.
    Sie hat bis jetzt sämtliches Futter (Wanderheuschrecken, Heimchen) verweigert, macht aber trotz dem einen fitten Eindruck. Sie hat ein eher ruhiges Wesen, mag es aber nicht, wenn ich die Blätter der Pflanze zurück auf die Rinde zupfe, nachdem SIE sie herunter gelatscht hat. Dann kommt sie, anders als gewöhnlich, angeschneit und droht.
    Andauernd lese ich, diese Art sollte Winterruhe halten. Kann mir jemand Genaueres darüber sagen? Z. B. bei welcher Temp./LF? Und von wann bis wann, etc. Wäre generell dankbar für zutreffende Angaben, wie Temp. und LF am Besten sein sollten für G. rosea.
    Auch sonst bin ich für nützliche Tips gern zu haben!
    Freue mich, hoffentlich vieles wissenswertes über dieses SEHR GEMOCHTE ,,Haus´´tier zu erfahren. -Und hoffentlich muss ich mir keine Sorgen um SIE machen!

    LG Gabi


  2. #2
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    Hallo Gabi,

    ist deine rosea (wenn es eine ist ) denn besorgniserregend dünn? Wenn sie nicht dünn aussieht, dann brauchst du dir keine Sorgen machen. Du sagst ja, dass sie ansonsten ok wirkt.
    Es dauert wirklich seeeeehr, seeeeehr lange, bis eine gut genährte, große Vogelspinne verhungert. Und vorher würde dir das bedrohlich kleine Abdomen sicher wirklichen Grund zur Sorge bereiten

    Soweit dazu, die Winterpause darf jemand anders erläutern, ich muss jetzt unter meine Bettdecke huschen!

    Grüße
    Wiebke

  3. #3
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    Moin.
    Hast vermutlich n Wildfang erwischt, dem keine Winterruhe ermöglicht wurde.
    Die Winterruhe im Habitat ist ca. von Juni bis August.
    Die Temperatur sollte unter 10°C betragen. Ich habe dieses Jahr die Winterruhe durchschnittlich zwischen 3-7°C durchgeführt,
    was mir bei der kleinen mit ner Häutung und bei der großen mit nem Kokon gedankt wurde.

    5cm sind nicht wirklich viel, selbst wenn es nach hinten noch etwas ansteigt. Du solltest der Spinne soviel Bodengrund gönnen, wie das Terrarium erlaubt. Also bis zum Steg vorne und hinten immer mehr.

    Natur und Tier Verlag: Die Rote Chile-Vogelspinne (Grammostola rosea)
    Das wäre eine gute Einsteigerlektüre.

  4. #4
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    Hallo Wiebke,

    danke für die Antwort! Das Abdomen ist gut genährt, also nicht besorgniserregend. Aber die Sache mit der Winterruhe scheint doch sehr kompliziert, da die Angaben hier im Forum doch stark UNTERSCHIEDLICH sind... Das muss ich dringend näher erforschen!

    Gruß, Gabi

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Kalle!

    Vielen Dank für deine Antwort, Kokon klingt gut! Leider bin ich nun komplett wirrsch, was die Winterruhe betrifft, denn in einem anderen Beitrag stand zu lesen, dass die Winterruhe von November bis Februar bei ca. 18 Grad C und LF ca. 50-60 % gehalten werden soll. Dummerweise weiß ich von dem Tier schlichtweg NICHTS (weder Alter, noch Herkunft, etc.), außer, dass der Vorbesitzer es umgehend los werden wollte... Ja, und nun ist SIE bei mir und es scheint gar nicht so einfach zu sein, das Tierchen RICHTIG unterzubringen... Ich hatte sie vor ca. 3 Wochen schon einmal aus dem Terra genommen, weil das Substrat den Anschein machte, dass es schimmelt und ich es gegen frische Blumenerde ausgetauscht habe. Der vordere Steg des Terras ist gerade einmal 4,5 cm hoch und die Höhe ist bis zum oberen Rand ausgeschöpft. Nach hinten könnte ich es natürlich noch erhöhen. Allerdings frage ich mich, ob es dem Tier gut tut, nach so kurzer Zeit schon wieder dem Terra entnommen zu werden. -Das scheint IHR nämlich nicht wirklich gefallen zu haben. Sie ,,irrte´´ danach erst einmal ,,planlos´´ umher. Auch hat sie schon beim Vorbesitzer keinen Drang zum Graben gehabt. Sie nutzte ihre Korkröhre als Behausung, seit dem Substratwechsel hockt sie oben drauf. Für jegliche, VERLÄSSLICHE Pflegehinweise (Winterruhe, Temperatur, Luftfeuchte,etc.) wäre ich höchst DANKBAR! Ich schaue auch, dass ich umgehend das empfohlene Buch bekomme.

    Gruß, Gabi

  5. #5
    z.Zt. gesperrt
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    Hallo Gabi,

    nicht verrückt machen. Die Winterruhe führst Du ab nächstes Jahr zwischen von Juli bis Ende September durch, bei moderaten Temperaturen ~12°C an einem dunklen Ort, wo die Spinne möglichst nicht gestört wird. Dazu findest Du hier mehr: Was ist Winterruhe und wie gestaltet man sie?

    In den Kühlschrank würde ich die Tiere auch nicht packen, wenn Du einen Steinkeller hast, würde ich diesen präferieren.
    Ansonsten würde ich Ende Juni das Tier langsam etwas feuchter und kühler halten, dann die Winterruhe durchführen und Ende September die Temperaturen wieder langsam erhöhen.

    Fürs Terra empfiehlt sich:

    Möglichst viel Bodengrund (Gartenerde/Walderde), ~25cm hoch. Ein paar trockene Gräser, Steinchen etc rein, ein Versteck in die Erde drücken und gut ist.

    Grüße

  6. #6
    Super-Moderator
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    Hi Gabi,

    frag doch mal den Vorbesitzer wie er es bisher mit der "Winterruhe" gehandhabt hat, wie lange er das Tier hatte bzw. ob er weiss wie alt es ist. Vermutlich ist es ein Wildfang. Im natürlichen Habitat von G. rosea fällt der Winter in unseren Sommer, sodass viele Wildfänge dieser Art in unseren Terrarien eher zum Frühsommer hin "komische Fresspausen" einlegen.
    Es kann gut sein dass sich Deine VS bald häutet (frag bitte den Vorbesitzer wann die letzte Häutung stattgefunden hat). Du sagst Du hast das Tier jetzt schon seit 3 Monaten, wie sind die aktuellen Haltungsparameter?
    Ich halte meine G. rosea bei ca. 23°C, die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 60% +/- ein paar %, sie hat einen Trinknapf den sie oft nutzt (welcher aber nicht dringend nötig ist wenn eine Stelle im Terrarium ordentlich feucht ist).

    Grüsse!

    Steffi

    P.s.: Schlafsofa war schneller

  7. #7
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    Huhu zwurni,

    Der vordere Steg des Terras ist gerade einmal 4,5 cm hoch und die Höhe ist bis zum oberen Rand ausgeschöpft.
    ich denke mal, jetzt ist es zu spät, aber wennn du mal n neues Terra haben solltesst oder das doch abänderst.

    DU kannst ja einfach ne Plexiglas-Scheibe o.ä. als "Damm" verwenden. Einfach vor den Steg zb. eine 9 cm hohe Scheibe einsetzten. Kleben oder sowas sollte nicht nötig sein, da die ja durch die untere Erde gehalten wird, so kannst du ein bischen mehr Bodengrund einfüllen :-)

    Mein das in etwa so: Rot: Plexiglasscheibe, Schwarz: Steg

    Erde|
    Erde||
    Erde||

  8. #8
    z.Zt. gesperrt
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    Das mit dem Steg ist zu umständlich. Außerdem ist kann es sein, dass sich die Spinne dazwischen quetscht, was machst Du dann, wenn Du ans Terrarium mußt? (Krankheit des Tieres o.ä.)?
    Weiter ist es auch in der Praxis störend.

    Die Erde füllt man einfach nach hinten ansteigend ein und gut ist.

    Für Grammostola rosea oder porteri kann man auch prima ein Aquarium benutzen, das man modifiziert. Muss man aber nicht.
    Dort hat man aber die Möglichkeit, bei einem 60x30x30cm Aquarium die Hälfte des Platzes mit 25cm Erde aufzuschütten.

    Grüße

  9. #9
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    Zitat Zitat von Schlafsofa Beitrag anzeigen
    Das mit dem Steg ist zu umständlich. Außerdem ist kann es sein, dass sich die Spinne dazwischen quetscht, was machst Du dann, wenn Du ans Terrarium mußt? (Krankheit des Tieres o.ä.)?
    Zwischen Steg und Plexi-Scheibe sollte kein Platz sein wo sich die Spinne zwischenquetschen könnte. Oder meinst du jetzt zwischen der Plexiglasscheibe und Schiebe/Falltür? Wenn ja, kann man die Idee wieder verwerfen

    GRuß J.

  10. #10
    z.Zt. gesperrt
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    Zweiteres meine ich.

    Selben Fehler habe ich vor Jahren mal gemacht. Gerade dann, wenn Du einen schmalen Steg hast, ist das gefährlich.
    Wie bekommst Du dann noch die Falltüre (obwohl, das ginge ja noch) oder die Schiebetüre auf, wenn das Tier wie in meinem Fall
    hilflos dazwischen klemmt.

    Grüße

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