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G. porteri; neues Terrarium mit Sandecke

Erstellt von Kumonosu, 29.01.2017, 23:11 Uhr · 7 Antworten · 721 Aufrufe

  1. #1
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    G. porteri; neues Terrarium mit Sandecke

    Hallo in die Runde.

    Ich wollte mal das neue Terrarium meiner G. porteri zeigen. Es handelt sich um ein ordinäres 40 x 40 x 30 cm Falltürterrarium mit Doppelbelüftung.

    Einrichtung:
    Korkrückwand 5mm.
    Grabfähiges Anzuchterde - Lehmsand-Gemisch vorne bis Lüftungsgitter (9 cm) hinten auf 19 cm ansteigend. Korkröhrenhöhle als erweiterbarer Unterschlupf.
    Vorne rechts "Wasserstelle" in reine, lockere Anzuchterde eingelassen, mit Moos und Efeututen; oben auf dem Plateau Sonnenplatz, davon linke Hälfte ca. anderthalb cm Terrariensand hell mit Kunststeinplatte.
    Mitbewohner sind tropische Springschwänze, weiße Asseln und eine argentinische Waldschabe namens Henry.

    Ich hatte früher schonmal eine G. porteri, allerdings auf Maulwurfserde. Nachdem ich jetzt nochmal viel gelesen und mit einer Freundin gesprochen habe, die aus Peru kommt und die Tiere in ihrem natürlichen Habitat gesehen hat, habe ich mich für die Sandecke entschieden.
    Daß es einige skeptische Stimmen und sonst eher Schulterzucken gibt wenn es um Sand im Vogelspinnenterrarium geht ist mir bewußt. Für mich auch Neuland.
    Fakt ist: Obwohl die Hälfte des Sonnenplatzes aus Erde besteht sitzt Rosinante konsequent zum Sonnen auf dem Sand.

    Ich hoffe, die Fotos sind nicht gar zu dunkel. Mehr gibt das Tablet bei den Lichtverhältnissen nicht her.
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  2. #2
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    Die sitzt auf dem Sand weil das der vermeintlich wärmste Platz ist.

    Wenn ich meinem Löwen ein halbes Zebra in den winzigen Zwinger lege, wird er sich auch dort hinbegeben und genüßlich die Zeit verbringen anstatt in sein weitläufiges Gehege zu gehen. Deswegen zieht er den Zwinger nicht grundsätzlich seiner nachempfundenen Savane vor. Das nennt man Interessenwahrung.

    Ergo: Fehlinterpretation!

  3. #3
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    Was Du mir damit sagen willst, Lightman? Meiner Wahrnehmung nach habe ich nichts (fehl)interpretiert sondern lediglich meine Beobachtungen geschildert.

    Die Spinne bewegt sich gemütlich frei im gesamten Terrarium, benutzt die Höhle und den Wassernapf, und wenn sie sich "sonnt" tut sie das auf dem Sand und nicht auf der zum gleichen Teil beleuchteten Erde. Ich gehe ebenfalls davon aus, daß sie dort sitzt, weil der Sand wärmer ist und sie das genießt, und das spricht ja total für meinen Impuls, den Versuch mit dem Terrariensand zu starten.

    Cool, daß Du die Einschätzung teilst.

  4. #4
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    Hallo,
    wenn ihr der Sand als Untergrund gefällt, warum steht sie dann so auf den "Zehenspitzen"? Das sieht alles andere als entspannt aus.
    Sand ist die optimale Brutstätte für Keime.
    Gruß, Karola

  5. #5
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    Zitat Zitat von Lightman Beitrag anzeigen
    Die sitzt auf dem Sand weil das der vermeintlich wärmste Platz ist.

    Wenn ich meinem Löwen ein halbes Zebra in den winzigen Zwinger lege, wird er sich auch dort hinbegeben und genüßlich die Zeit verbringen anstatt in sein weitläufiges Gehege zu gehen. Deswegen zieht er den Zwinger nicht grundsätzlich seiner nachempfundenen Savane vor. Das nennt man Interessenwahrung.

    Ergo: Fehlinterpretation!
    Ergo: Spinnen sind Löwen und Sand steht für Zebras

    Beim Arbeitsamt wärst du damit durchgefallen, hier die richtige Lösung

    Spinnen- Heuschrecken, Löwen-Zebras

    Also entweder redest du am Thema vorbei oder du benutzt total doofe Beispiele, hier gehts nach wie vor um eine Sitzecke aus Sand

  6. #6
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    Zitat Zitat von geniculatorfreak Beitrag anzeigen
    Ergo: Spinnen sind Löwen und Sand steht für Zebras

    Beim Arbeitsamt wärst du damit durchgefallen, hier die richtige Lösung

    Spinnen- Heuschrecken, Löwen-Zebras

    Also entweder redest du am Thema vorbei oder du benutzt total doofe Beispiele, hier gehts nach wie vor um eine Sitzecke aus Sand
    Völlig falsch verstanden. Es geht nicht um das Futter, sondern um die positive Verknüpfung mit einem ungeeigneten Ort. Bei der Spinne ist es die Wärme, die sie auf dem Sand hält und beim Löwen ist es das Futter, das ihn im winzigen Zwinger hält, statt das Freigehege zu nutzen.

  7. #7
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    Moin Moin

    Zitat Zitat von Wildlife Beitrag anzeigen
    wenn ihr der Sand als Untergrund gefällt, warum steht sie dann so auf den "Zehenspitzen"?
    Wenn ihr der Sand so extrem unangenehm ist warum ist die dann da rauf gekrabbelt und bleibt auch noch drauf?
    Die Körperhaltung ist übrigens auch vollkommen normal.

    Zitat Zitat von Wildlife Beitrag anzeigen
    Sand ist die optimale Brutstätte für Keime.
    Schlimmer als Erde? Wohl kaum. Sand trocknet wesentlich schneller und gerade an dieser Stelle,als dünne Schicht ganz oben auf dem Haufen.....ich behaupte einfach das genau dieser Platz der mit der geringsten Anzahl an Keimen im gesamten Terrarium ist.

    Man muss ja nicht mit Gewalt alles schlecht reden.Die dünne Sandschicht stört das Tier definitiv nicht und ja es gibt Tiere die Sand als Oberfläche bevorzugen.
    Das natürlichste Verhalten bei G.rosea und porteri erzielte ich mit Lehm/Sand Gemisch als Substrat.Das gleiche bei C.cyaneopubescens,bei dieser sogar eine dünne Schicht losen feinen Sand als Oberfläche.
    Bei P.murinus habe ich Sand mit unter die Erde gemischt.
    Arten die in der Natur auf und in ariden Böden leben werden im Terrarium nicht darunter leiden.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Wildlife
    Sand ist die optimale Brutstätte für Keime.
    Ich lerne gerne dazu: Welche Art von "Keimen" werden denn in Quarzkörnchen ausgebrütet? Bakterien, Viren, Pilze, Algen?

    Zitat Zitat von Wildlife
    wenn ihr der Sand als Untergrund gefällt, warum steht sie dann so auf den "Zehenspitzen"? Das sieht alles andere als entspannt aus.
    Ich wollte auf dem Bild eher die Höhe der Sandschicht zeigen, nicht die Spinne mit einem Cocktail am Pool. Ich weiß nicht (mehr), warum sie stand, woher sie kam oder wohin sie ging, aber meine Vogelspinnen habe ich noch nie auf "flachem Fuß" stehen sehen, egal auf welchem Untergrund. Machen das deine?

    Wenn sie entspannt (oder etwas tut, das jemand aus der Gruppe der Hominidae als Enstpannen interpretieren könnte) sieht das so aus:
    Rosi beim Sonnen 2.jpgRosi beim Sonnen 3.jpg

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von theraphosa71
    Das natürlichste Verhalten bei G.rosea und porteri erzielte ich mit Lehm/Sand Gemisch als Substrat.Das gleiche bei C.cyaneopubescens,bei dieser sogar eine dünne Schicht losen feinen Sand als Oberfläche.
    Bei P.murinus habe ich Sand mit unter die Erde gemischt.
    Arten die in der Natur auf und in ariden Böden leben werden im Terrarium nicht darunter leiden.
    Ich hatte zuerst überlegt, mehr von dem Lehmsand unter die Erde zu mischen, habe mich dann aber aus finanziellen und praktischen Gründen dagegen entschieden. In diesem Terrarium habe ich fast den gesamten 20 L Sack Anzuchterde vermischt mit Sand und Lehm verwendet; und das Ganze ist so abartig schwer geworden, daß es ein ganzes Regalbrett für sich alleine hat.

    Meine C. c. lebt auf fest angedrücktem Lehmsand pur, lediglich der Wasser-/ Badenapf steht auf einer erdigen Ecke (in der auch die Terrarienpolizei lebt).
    Sie scheint sich mit dem Substrat wohlzufühlen; im Gegensatz zu meiner Alten, die so gut wie nie einen Fuß auf den Walderdeboden gesetzt hat benutzt diese auch das "Erdgeschoß".

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