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inteligente futtertiere

Erstellt von claire, 15.11.2007, 05:32 Uhr · 6 Antworten · 1.964 Aufrufe

  1. #1
    z.Zt. gesperrt
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    inteligente futtertiere

    wenn ich versuche meine spinnen (außer meiner große )mit heuschrecken zu füttern,dann passiert meistens folgendes. die heuschrecken laufen so gut wie nie zur spinne hin, höchstens davor weg,als wenn sie wüsten,wenn ich da hin gehe dann bin ich verloren. wie kommt das? kann es sein das manche heuschrecken wissen das von den spinnen gefahr droht?


  2. #2
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    Hi,
    gerade bei Heuschrecken verhält sich das in der Regel so, dass sie dorthin wandern, wo es warm und hell ist.
    Wenn dort dann auch die Spinne sitzt sind sie halt dran...

    Aber intelligent sind sie mit Sicherheit nicht. Sonst würden sie nicht wieder an die Stelle gehen an der sie von der Spinne attackiert wurden (falls sie die Spinne nicht beim ersten Mal erwischt).

    Grüße
    Sebastian

  3. #3
    Shanoby Gast
    @Muelli

    da muss ich dir Recht geben. Genau das beobachte ich auch häufig.
    Kaum ist die Heuschrecke im Terrarium läuft sie zur Lampe und verbringt dort ne ewigkeit...

    Naja, außer man gibt das Tier direkt der Spinne...

    Aber sobald das Licht ausgeht und die Spinne auf Nachtwanderung geht ist es eh zu spät

  4. #4
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    Hallo Claire und Sebastian, ich beobachte diese Verhalten von Heimchen, Steppengrillen und auch anderen Futtertieren schon sehr lange. Sobald die Futtertiere die Gefahr erkannt haben verhalten sie sich sofort regungslos. Das dauert manchmal 10 bis 15 Minuten bis sie es vergessen haben. Selbst wenn sie Gespinnste gespührt hatten war das gleiche Verhalten erkenbar.
    Es gibt also keine unintellegenten Lebewesen, die nicht versuchen ihre Art zu schützen ( Menschen ausgeschlossen ). Es ist schön, dass ihr solche Beobachtungen macht, freue mich sehr darüber. Natur ist Leben und über Naturgesetze kann man sich nicht hinweg setzen.
    Gruß Dieter !

  5. #5
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    Das dauert manchmal 10 bis 15 Minuten bis sie es vergessen haben. Selbst wenn sie Gespinnste gespührt hatten war das gleiche Verhalten erkenbar.
    Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe schon oft Grillen beobachtet, die direkt in das Gespinnst gelaufen sind.
    Auch bezweifle ich, dass die Tierchen verharren, weil sie sich "erinnern".
    Wenn überhaupt, hat das mit Instinkt zu tun.

    ...ist ja aber auch recht egal. Letztendlich sind sie in der Regel chancenlos und werden früher oder später doch gefressen, Intelligenz hin oder her.


    Gruß
    Sebastian

  6. #6
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    omg, jetzt mal an alle:

    Die Tiere verharren sobald ihre Fühler an der Spinne ankommen. Sie wissen dann sofort, ob das ding lebt, oder Futter ist, oder sonst was. Die Spinne verharrt ja oft auch und so warten beide, nur dass das Futter schneller die Geduld verliert (nach instinkt versucht zu flüchen und dann wieder Futter oder Paarungspartner sucht). Dann beissen die Spinnen zu. Heimchen hassen übrigens das Licht, sowie Häuschrecken die Dunkelheit, beide bevorzugen Wärme. Es kann auch sein, dass sie nicht verharren und in ihr bevorzugtes Gebiet gehen; Heimchen unter Steinen/ Wurzeln und Schrecken zum Licht.

  7. #7
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    Zitat Zitat von maurusdf Beitrag anzeigen
    Sobald die Futtertiere die Gefahr erkannt haben verhalten sie sich sofort regungslos.
    Hallo,

    das hat wie bei fast jedem Tier mit der instinktiven "Angst vor dem gefressen werden" zu tun. In der freien Natur würden die Heuschrecken beim geringsten Anzeichen von Gefahr mit großen Sprüngen flüchten. Nur, wo sollen sie im Terrarium hin? Also lieber mal regungslos verharren. Tiere sind wandlungs- und anpassungsfähig, viele auch in gewissem Grad intelligent, sogar Futtertiere wie Heuschrecken etc.

    Aber wie es das Gesetz der Natur es eben so will wird am Ende der "Räuber" die Beute bekommen, zumindest im Terrarium.

    Gruss, Jarvis

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