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Dauer der Häutungsphase von juvenilen Vagans

Erstellt von isabella, 16.05.2004, 13:46 Uhr · 10 Antworten · 3.003 Aufrufe

  1. #1
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    Dauer der Häutungsphase von juvenilen Vagans

    Hallo allerseits,

    Ich hab mir bei einer Börse im März eine kleine B. vagans gekauft. Sie hat sich gleich unter einer Rinde eine Höhle gegraben und bezogen. Nachts und zum Fressen ist sie rausgekommen.
    Seit Ostersonntag hat sie sich komplett eingemauert. Kurz davor hat sie noch gefressen.

    Nun meine Frage: Ist es bei einer KL von ca. 3 cm (ihr Abdomen hat ca. die Größe eines 2 Euro Stückes und der Verkäufer hat gesagt, dass sie ein halbes Jahr alt ist) normal, dass die Eingrab- und Häutungsphase so lange dauert, oder muß ich mir Sorgen machen?

    Nochwas! Kurz bevor sie sich eingeschlossen hat, habe ich einen kleinen Schimmelpilz in der Nähe ihrer Wohnhöhle gefunden und entfernt. Ich habe die Belüftung verbessert und seitdem außen keinen Schimmel mehr gesehen. Wie es in der Höhle aussieht weiß ich allerdings nicht.

    Wäre für jeden Erfahrungsbericht mit juvenilen Vagans dankbar.

    Grüße Isabella


  2. #2
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    Hallo Isabella,

    5 Wochen sind lang, aber nicht zu lang. Mach dir mal keine Sorgen.

    Wenn sie wirklich 3 cm groß ist und der Hinterleib die Größe eines 2-Euro Stückes hat, dann wäre der Vorderkörper etwa 5mm groß und der Hinterleib 2,5 cm! Das kann ich mir sehr schwer vorstellen. 3 cm sind außerdem viel zu viel für eine 6 Monate alte Spinne. Meine hatte mit 2 Jahren diese Länge! So ganz können deine Zahlen nicht stimmen.

    Gruß Garagatt

  3. #3
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    ich würde mir auch keine sorgen machen. meine vagans hat jetzt eine länge von ca. 3cm. sie häutet sich noch in ziemlich fixen abständen (6-8 wochen), stellt aber auch lange voher schon das fressen ein (~ drei wochen) - aber ich hab' sie gut im blick, da ich sie noch in eine heimchendose halte... :wink:

    kannst du nicht durch abrücken des terris ein einblick in den unterschlupf bekommen 8O :?:

  4. #4
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    Hallo Isabella

    Ich würde mir erstmal überhaupt keine Sorgen machen...wenn Spiderlinge bis subadulte Br.vagens die Möglichkeit zum Graben haben , dann nutzen sie die auch. Das ist auch eine "artgerechte Haltung".
    Ich halte meine in Faunaboxen und ich kann dir nicht sagen wann ich einen an der Oberfläche gesehen habe. :wink:

    Wobei meine grösseren/älteren Tiere sehr oft durch`s Terrarium spazieren.

    Gruss Christoph

  5. #5
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    Herzlichen Dank für eure Antworten. Ich denke ich werde noch 1-2 Wochen warten bevor ich mich daran mache, sehr vorsichtig :roll: nachzusehen.

    Was die KL der Vagans betrifft, scheiden sich die Geister, da wir sie ja nur kurz gesehen haben, bevor sie sich eingrub. Ich persönlich schätze auf ca. 2,5 cm KL ohne Spinndrüsen und Chelizeren; mein Mann schätzt sie auf 3 cm. Aber Männer schätzen ja bekanntlich immer größer ein.

    Liebe Grüsse Isabella

  6. #6
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    Hallo nocheinmal,

    heute früh ist die Süße in neuer Pracht erschienen. Sie dürfte die Häutung gut überstanden haben. Leider hat sie sich gleich wieder in ihre Höhle verdrückt. Sie ist sehr scheu.
    Wir freuen uns jedenfalls riesig, dass sie wieder da ist.

    Zur Größe sei noch gesagt. Der abgelegte Vorderdeckel (Carapax) ist genau 1 cm lang. Die Abdomenhaut ist total zusammengenudelt. Leider ist nichts erkennbar, weder Spermathek - falls vorhanden, noch Lungen.

    Lustig ist, dass sie sich zu Ostern vergraben hat uns zu Christi Himmelfahrt wieder auferstanden ist. Dürfte sich um eine katholische Spinne handeln :lol:

    vielen Dank nochenmal für eure netten Antworten auf diese doofe Anfängerfrage.

    Greetings
    Isabella

  7. #7
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    Hallo Isabella,
    wenn du die Haut in Wasser mit einem winzigen Klecks Spüli einweichst, dann kannst du die Haut z.B. mit zwei Sicherheitsnadeln o. Ä. "auseinanderprummeln". Du könntest versuchen,mit einer Lupe nachzuschauen, denn ich nehme mal an, du hast kein Binokular?
    Mit viel Glück könnte man vielleicht schon was sehen...
    LG, Sibylle

  8. #8
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    Plädoyer für mehr Geduld!!!

    Hallo allerseits,

    ich möchte an dieser Stelle doch mal alle Vogelspinnenhalter - vor allem natürlich auch die Anfänger unter Euch - zu etwas mehr Geduld raten.

    Dass Vogelspinnen Fresspausen vor und in geringerem Maß auch nach Häutungen machen, ist ja wohl bekannt; dass sich die Tiere zur Häutung meistens in irgendeiner Form zurückziehen (verbuddeln, einspinnen, Höhle verbarrikadieren etc.) wohl auch.

    Ich kriege nur immer wieder eine Krise :x, wenn ich lese, dass die Leute ihre Tiere, wenn diese sich zurückgezogen haben und ein paar Wochen nichts gefressen haben oder nicht zu sehen waren, einfach wieder ausgraben, das Gespinst öffnen, um nach dem Rechten zu sehen usw. Ich bin der Meinung, dass man auf diese Weise im Zweifelsfall höchstens Schaden anrichten kann, indem man das Tier z. B. bei der Häutungsvorbereitung oder sogar bei der Häutung stört.

    Wenn bei den Haltungsbedingungen nichts Grundlegendes schiefläuft, bin ich generell immer dafür, die Tiere in Ruhe zu lassen - sowohl was Fress- als auch Häutungspausen betrifft.

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass es selbst bei ein und demselben Tier extreme Unterschiede geben kann. Meine A. geniculata z.B. hat sich bei ihrer vorletzten Häutung für über 2 Monate komplett eingegraben und hat in dieser Zeit keinerlei Lebenszeichen von sich gegeben, bis sie eines Nachts frisch gehäutet und wunderschön wieder draußen saß. Die nächste Häutung dagegen kam völlig unverhofft, da sie trotz Höhle fast ständig draußen saß - genau wie immer. Eine Fresspause hatte ich ihr sowieso schon verordnet, da sie mir irgendwann einfach zu fett wurde. :wink: Ich war völlig überrascht, als sie plötzlich frisch gehäutet im Terri saß.

    Was ich damit sagen will, ist, dass es da große Unterschiede gibt, die nicht immer vorhersehbar sind, dass es absolut nichts Ungewöhnliches ist, dass sich Tiere mitunter monatelang nicht blicken lassen und auch nichts fressen - mit oder ohne Häutung. Auch bei Spiderlingen sind wochenlange Fresspausen durchaus nichts Besonderes und kein Grund zur Beunruhigung.

    Ich lasse meine Tiere grundsätzlich so machen wie sie wollen und bin damit immer sehr gut gefahren. Irgendwann sind alle wieder putzmunter aufgetaucht, auch die, an die ich mich schon kaum noch erinnern konnte 8O Ihr könnt Euch sicher sein, dass die Spinnen selbst am besten wissen, was sie tun und was gut für sie ist.

    Bemüht Euch, den Tieren ein möglichst artgerechtes Umfeld zu geben und ansonsten lasst sie doch einfach machen.

    Mit besten Grüßen
    Sabine

  9. #9
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    @tarantula
    wegen des störendem ausbuddeln der tiere. ein paar faktoren müssen für diesen schritt bedacht werden.
    z.b.:wenn sich das tier verkrochen hat und "die katze" auf das terrarium springt.
    um nachzusehen ob die störung nicht negativ ausfiel muss manchmal die höhle bis zu einem gewissen grad ausgehoben werden.
    zwar bin ich auch deiner meinung aber für das wohl der tiere muss auch mal ein ungewohnter schritt getan werden.

  10. #10
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    1.048
    hallo
    aber für das wohl der tiere muss auch mal ein ungewohnter schritt getan werden.
    Für das wohl der Tiere ? Seh ich ja nicht so...

    lg ch

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