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"Wachsen" Spinnen mit dem Terrie ?????

Erstellt von stfo, 04.12.2004, 14:26 Uhr · 13 Antworten · 4.414 Aufrufe

  1. #1
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    "Wachsen" Spinnen mit dem Terrie ?????

    Hallo Leute !!

    Kann es sein , dass VS ihr Wachstum an den , ihnen zur Verfügung stehenden Platz, koppeln ?? :?:

    Ich habe einen Spiderling von G.rosea. Der lebte bis vor knapp zwei Monaten in einer Heimchendose und hat sich dort circa alle zwei Monate gehäutet.
    Seit dem die Rosea aber nun in einem Terrarium ist, hat sie sich gestern schon zum zweitenmal gehäutet - sprich einmal pro Monat !!!!

    Ist das Zufall oder gibt es wohl wirklich einen Zusammenhang, dass VS ihre Größe/Wachstum dem Umfeld anpassen ????

    Ich muss dazu sagen, dass die Rosea DNZ 10/03 ist. Die Luftfeuchtigkeit , Fütterungsmenge/zeit und die Temperatur haben sich NICHT VERÄNDERT !!!!!



    Gruß

    Stefan


  2. #2
    David Reber Gast
    benutz mal die suchfunktion. vor nem zeitchen wurde sowas ähnliches besprochen, wo man dann auf den schluss gekommen ist, dass spinnen in einem kleinen behälter schneller wachsen als in einem riesen kübel.

  3. #3
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    Hallo !!

    Aber bei mir ist das ja genau umgekehrt !!!!

    In der (relativ) kleinen Heimchendose wuchs sie ja langsamer und nun in einem Terrarium wächst sie schneller !!!!


    Zufall ???? Oder liegt es vielleicht daran - je mehr Platz und (so gesehen) keine Feide und gutes Nahrungsangebot desto besser und schneller wächst eine VS ?????

    Gruß

    Stefan

  4. #4
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    ich glaube dazu wären ein paar hundert, besser tausend Vesuche nötig. Die Zeit und das Geld hat wahrscheinlich niemand über...

    Ich persönlich halte es für Zufall, oder zumindest andere Faktoren für gravierender. Es git ja auch Berichte, wonach sich adulte Tiere nach 1-2 Monaten ein zweites mal häuten, obwohl da die Abstände erwartungsgemäß noch deutlich größer sein müssten.

  5. #5
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    206
    Hi,

    KLICK MICH (und siehe Antwort Micha2)

    Gruss
    Wolfgang

  6. #6
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    Moin Leute

    Das Wachstum hat denke ich nichts mit der größe des Behälters zu tun, sondern nur mit den anderen Faktoren wie z.ß Nahrungsangebot und Haltungsmethoden ( Luftfechtigkeit, Temperatur) und natürlich mit der Art. Eine Smithi z.ß wächst sehr langsamer als eine Blondi. ich habe mein rosea mit einer Körperlänge von 3 cm in ein 30*30*30 Becken gesetzt und hat sich nicht anders weiterentwickelt als sonst auch von daher denke ich das es kein zusammenhang gibt.

    mfg Niclas

  7. #7
    Inkognito Gast
    Moinsen,

    Zu dem Thema melde ich mich auch mal wieder..

    Ich habe da auch mal ne kleine frage.. warum wachsen denn Poecis in GEMEISAMER aufzucht schneller als Tiere die alleine leben?
    Die Tiere fressen ja im Wesentlichen auch nicht mehr oder?

    Schönen Gruß Sven

  8. #8
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    613
    Hi Sven,
    sowas schimpft sich "Gruppendruck" *löl*

    Aber mal im Ernst, ich habe sowas auch schon festgestellt, nur nicht bei Poecis.
    Ich denke, das liegt in der Natur der Dinge, das der Größere/Stärkere bessere Überlebenschancen hat, als der lütte Wurm daneben.
    Bei Einzelaufzucht ist das Wachstum wohl recht egal, weil Futter und Wasser pünktlich und regelmäßig kommen und nur einem Tier zu verfügung stehen.
    Bei Gruppenaufzucht muss sich das einzelne Tier seinen Geschwistern gegenüber durchsetzten, und ich denke, das hier der Unterschied liegt.
    Die Schnelleren/Größeren/Stärkeren haben da einfach die besseren Chancen, also werden viele eben genau das, Schneller/Größer/Stärker.
    Zudem stand irgendwann auch mal im Raum, in wie weit eine Häutung "ansteckend" ist. Sprich, die Hormone/Gerüche oder was weiß ich, die anderen Tiere dazu anspornen, sich ebenfalls zu Häuten.
    Auch dies könnte in einer Gruppe viel dynamischer ablaufen, als bei Einzel-Aufzucht/-Haltung.
    Z.B. Einer schmeißt sich auf den Rücken, und signalisiert so den Anderen, Häutungs-Time, also, wenn ihr nicht hinter mir zurück bleiben wollt, dann macht mal hinne *gg*

    Nachtrag:
    Ist mir noch was zu eingefallen, und zwar:
    Ich werde alle meine zukünftigen Nachzuchten bis zum Alter von ca. drei Monaten zusammen aufziehen. Nicht weil sie so größer werden/oder ich mir das erhoffe, sondern mehr aus dem Grund, das die "Mickerlinge" so gleich, oder eher ausfallen. Wenn man gleich vereinzelt, haben die "Mickerlinge" bessere Chancen, klar, aber das heißt ja nun nicht, das diese dann dadurch stärker werden, oder doch noch aufholen.
    So überlasse ich die Selektion der Natur, statt eventuelle Schwächlinge aufzuziehen, die dann zu einem späteren Zeitpunkt sterben, einfach weil sie irgendwie nicht in Ordnung sind/waren.

    Liebe Grüße

    Kerstin

  9. #9
    Inkognito Gast
    Hi Kerstin,
    Zitat Zitat von Aline
    Hi Sven,
    sowas schimpft sich "Gruppendruck" *löl*

    Aber mal im Ernst, ich habe sowas auch schon festgestellt, nur nicht bei Poecis.
    Ich denke, das liegt in der Natur der Dinge, das der Größere/Stärkere bessere Überlebenschancen hat, als der lütte Wurm daneben.
    Bei Einzelaufzucht ist das Wachstum wohl recht egal, weil Futter und Wasser pünktlich und regelmäßig kommen und nur einem Tier zu verfügung stehen.
    Ich denke irgendwie nicht das die Spinne in der Einzelaufzucht weiss das sie regelmäßig Wasser und Futter bekommt..

    Bei Gruppenaufzucht muss sich das einzelne Tier seinen Geschwistern gegenüber durchsetzten, und ich denke, das hier der Unterschied liegt.
    Die Schnelleren/Größeren/Stärkeren haben da einfach die besseren Chancen, also werden viele eben genau das, Schneller/Größer/Stärker.
    Zudem stand irgendwann auch mal im Raum, in wie weit eine Häutung "ansteckend" ist. Sprich, die Hormone/Gerüche oder was weiß ich, die anderen Tiere dazu anspornen, sich ebenfalls zu Häuten.
    Also das die Tiere sich gleichzeitig häuten btw, in sehr kurzen abständen zu einander kann ich nicht niederlegen jedoch habe ich von einem Bekannten gehört das die Tiere in der Gruppenhaltung wohl ziehmlich groß0e Wachstumsschübe zwischen den Häutungen haben.. was natürlich auch nur ein Zufall gewesen sein kann!


    Auch dies könnte in einer Gruppe viel dynamischer ablaufen, als bei Einzel-Aufzucht/-Haltung.
    Z.B. Einer schmeißt sich auf den Rücken, und signalisiert so den Anderen, Häutungs-Time, also, wenn ihr nicht hinter mir zurück bleiben wollt, dann macht mal hinne *gg*
    Sehr weit her gegriffen aber nagut jedem seine Fantasie
    (nicht ernst nehmen )


    Nachtrag:
    Ist mir noch was zu eingefallen, und zwar:
    Ich werde alle meine zukünftigen Nachzuchten bis zum Alter von ca. drei Monaten zusammen aufziehen. Nicht weil sie so größer werden/oder ich mir das erhoffe, sondern mehr aus dem Grund, das die "Mickerlinge" so gleich, oder eher ausfallen. Wenn man gleich vereinzelt, haben die "Mickerlinge" bessere Chancen, klar, aber das heißt ja nun nicht, das diese dann dadurch stärker werden, oder doch noch aufholen.
    So überlasse ich die Selektion der Natur, statt eventuelle Schwächlinge aufzuziehen, die dann zu einem späteren Zeitpunkt sterben, einfach weil sie irgendwie nicht in Ordnung sind/waren.

    Liebe Grüße

    Kerstin
    Dazu wollte ich noch fragen.. :
    Warum denn diese Zeitspanne 3 Monate?
    Warum nicht 4 bis 7 monate oder sowas??
    Interessiert mich wirklich.. Ich könnte mir "vorstellen" das es wirklich was bei der Gruppenhaltung mit verschwendung der Resourcen der Tiere zu tun haben könnte. Die Tiere jagen zusammen usw. und verschwenden daher weniger ernergie. naja bin mal gespannt..

    Gruß Sven

  10. #10
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    20.06.2003
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    1.377
    Hy !

    Naja, auch in Gruppen gehaltene bekommen ja regelmäßig Futter und Wasser...
    Ich denke dennoch, da hier die Konkurrenz unter den Geschwistern vorliegt, das einige Tiere sich im Wachstum hervortun, um Vorteile gegenüber den anderen zu bekommen !
    Ich sage mal, in einem dicht gepflanzten Jungwald schießen die Bäumchen weit schneller in die Höhe, stecken nicht soviel in die Substanz, um möglichst schnell in dieser Enge ihren Vorteil gegenüber den anderen zu bekommen, sich hervorzutun und letztendlich zu überleben.
    Würde man wie im Wald die Bäumchen alle Slings zusammenlassen, würde sich alsbald vielleicht, je nach Platz, ein Zehntel besonders hervortun, während die anderen sang- und klanglos untergehen !
    Und ebenso wie ein einzeln stehender Jungbaum wächst auch ein einzelner Sling wesentlich gemäßigter, wird dafür aber viel kräftiger, als wenn er mit vielen anderen um die Ressourcen konkurrieren müßte !

    Das wäre direkt mal einen Versuch wert !
    Man müßte mal einen Sling aus Gruppenhaltung nicht nur nach Größe, sondern auch nach Gewicht ( bezogen auf die Größe) mit einem einzeln aufgezogenen Sling vergleichen...
    Ich würde jede Wette machen, das der aus der Gruppe zwar größer sein mag, aber nicht signifikant mehr wiegt als ein Solitär- Sling gleicher Art und gleichen Alters !

    Das mit der Häutung halte ich ebenfalls für nicht an den Haaren herbeigezogen, jedenfalls nicht unbedingt !
    Schon mehrmals hatte ich es jetzt, das sich von meinen damals noch 24 Spinnen auffällig viele in einem Zeitraum von zwei Wochen häuteten, und das unter verschiedenen Arten, auch von unterschiedlichen Kontinenten !
    Eine fing an, und ratzfatz, machten 10 andere mit !
    Momentan habe ich wieder drei Brachypelmen und eine Grammostola in der Warteschleife...
    Aber selbst Geschwister häuten sich gar nicht unbedingt zum selben Zeitpunkt, wiederum...
    Mein Albopilosum x wohl angustum- Bock ist seit 1. 10. adult, seine Schwester folgte Mitte November, während deren beider Bruder noch immer kein dunkles Abdomen zeigt, eher sogar noch frißt !
    Hier bietet sich also noch einiges Beobachtungs- und Erforschungspotential, finde ich !

    Gruß, Andreas

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