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Futterzusätze?

Erstellt von WhereIsMyMind, 17.01.2005, 17:14 Uhr · 10 Antworten · 3.834 Aufrufe

  1. #1
    Registriert seit
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    Futterzusätze?

    Hallo,

    ich hab mal eine allgemeine Frage... Bei Reptilien bestäubt man das Futter ja oft mit irgendwelchen Kalzium- und Vitaminzusätzen... Das dürfte doch bei Spinnen auch von Vorteil sein, oder?
    Wenn die Spinne das Futtertier "aufweicht" sollte sich das Pulver ja auch einigermaßen mit dem Tier vermischen...
    Hat schon jemand Erfahrungen mit Futterzusätzen gemacht? Gerade bei großen Spinnenarten könnte doch Kalzium zur Stärkung des Außenskellets gut sein.

    Viele Grüße,
    Oliver

  2. #2
    Registriert seit
    26.09.2004
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    201
    Hallö

    Hab meinen Spinnen bisher nie irgendwas dazu gegeben, warum auch?
    Kalzium ist Kalk, gut für Knochen, aber für Chitin?
    Der ist doch eher Hornähnlich.
    Und ob Spinnen das nun umwandeln können, damit das Kalzium eventuell auch wirkt, oder wirken kann, ist eine andere Frage.

    Ich weiß von einem Bekannten her, dass seine Spinnen dann nicht mehr ans Futter sind, wenn sie bestäubt wurden, mit irgendwelchen Zusätzen.
    Und auch die Heimchen sind schnell dran eingegangen.

    Gruß

    Vini

  3. #3
    Registriert seit
    29.08.2003
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    853
    Hallo,

    Gerade bei großen Spinnenarten könnte doch Kalzium zur Stärkung des Außenskellets gut sein.
    Wird in Chitin Kalzium verbaut ?

    g,
    Philipp[/code]

  4. #4
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    06.01.2005
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    324
    Zitat Zitat von Kumalo
    Wird in Chitin Kalzium verbaut ?
    Soweit mir bekannt ist nein, denn
    • Chitin ist ein Polysaccharid, das aus mehreren Acetylglucosaminen besteht (präzise: N-acetyl-D-glucos-2-amine). Die Acetylglucosamine sind durch β-1,4 Verbindungen gekoppelt - dies ist die gleiche Kopplung wie die von Glukose zu Zellulose.

      Chitin kann also als Abart der Zellulose aufgefasst werden, bei der eine Hydoxyl-Gruppe jedes Monomers durch eine Acetylamin-Gruppe ersetzt wurde. Dadurch wird eine stärkere Wasserstoff-Bindung zwischen angrenzenden Polymeren erreicht, die Chitin härter und stabiler als Zellulose macht.

      Entgegen der landläufigen Meinung ist aber nicht Chitin dafür verantwortlich, dass ein Insektenpanzer hart ist. Chitin ist für dessen Weichheit und Biegsamkeit verantwortlich. Erst durch die Zugabe von Sklerotin wird die Cuticula hart und stabil.


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chitin

    ** EDIT **
    Der nachfolgende Teil bezieht sich auf den menschlichen Organismus, dürfte aber (?) im wesentlichen auf Insekten übertragbar sein:

    • Kalzium ist an der Blutgerinnung, an der Erregung von Muskeln und Nerven sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt. So führt erst der Einstrom von Kalzium-Ionen zu einer Kontraktion der Muskulatur. Im Blut muss ständig eine Konzentration von 2,1-2,6 mmol/l Kalzium gegeben sein. Sie wird durch die Hormone Kalzitonin und Parathormon reguliert.


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalzium

    *FG*
    Uwe

  5. #5
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    läuft denn jemand in der wildnis rum und bestreut die insekten mit irgendwelchem pulver? :lol:

    lg

  6. #6
    tex
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    24
    hallo,

    bislang habe ich dazu noch keine Erfahrungen, habe jedoch von einem Händler mal den Rat bekommen, das Futter der Grillen oder Heimchen entprechend zu bestäuben. Alternativ könnte man auch mal ein paar Vitamine in Form von Äpfeln oder Bananen an die Futtertiere verfüttern.

    Soll dann über die Futtertiere bei der Spinne ankommen, keine Ahnung wie gut der Vorschlag ist, aber das mit den Früchten kann ich mir vorstellen, kommt in der Natur ja auch mal vor.

  7. #7
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    Tach,

    ich denke nicht, das Futterzusätze notwendig sind. Einfach die Futtertiere gut in Schuss halten (d.h. sie auch mal füttern und nicht in einer Heimchenbox gepfercht lassen...) und dann klppt's m.M. auch mit den Spinnen... :wink:

  8. #8
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    wenn man bedenkt wie Spinnen ihre Nahrung aufnehmen, kommt man recht schnell von selbst drauf ob ein Bestäuben der Futtertiere Sinn macht oder nicht !
    Es ist doch so, dass die Spinne Verdauungsenzyme ins Futtertier abgibt was ein Auflösen des kompletten "Innenleben" des Heimchens hat. Dieser vorverdaute Brei wird dann durch den - sehr kleinen - "Mund" aufgesogen - schon mal einen Saugmuskel in einer frischen Exuvie gesehen !?

    Da sich dabei der Chitinpanzer nicht auflöst, wird das jeweilge Pulver auch nicht aufgenommen, also bleibt einem nur das Futtertier durch gute und vitaminreiche Kost "aufzurüsten" damit die Spinne auch hochwertiges Futter bekommt !

    LG, Ferdinand

  9. #9
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    OK, vielen Dank. Kling alles einleuchtend Werde meinem Futter dann mal lieber ein wenig Obst und Gemüse verabreichen....

    viele Grüße,
    Oliver

  10. #10
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    Dürfte außerdem auch billiger sein...

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