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Probleme mit Larven (verkrüppelte Beine)

Erstellt von Kai Gebhardt, 09.05.2005, 15:24 Uhr · 15 Antworten · 4.333 Aufrufe

  1. #11
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    Hi Andreas,

    natürlich kommt einem der Gedanke an einen viel zu kleinen Genpool.
    Ich finde allerdings nicht, dass es das Naheliegendste ist.

    Ob die Tiere vom gleiche Züchter kommen weiß ich nicht.
    Das Weibchen kommt vom Jens Reifenrath und das Männchen vom Stefan Hammelsbruch.
    Sicherlich kann der Bock ein um Ecken verwandtes Geschwistertier sein - möglich ist alles.

    Das Weibchen ist zwar noch recht jung müsste aber locker nen Jahr älter sein als der Bock.

    Die geringe Anzahl an Eiern im Kokon führe ich darauf zurück, dass es sich eben um ein sehr junges Weib handelt.

    Und soooo viele Tiere sind bei mir ja nun auch nicht verkrüppelt. Einige sind eben steckengeblieben beim Häutungsvorgang und einige haben sich rauspulen können sind dabei aber verkrüppelt. Das führe ich schon auf zu trockene Haltung zurück.

    Tut mir Leid, aber ich glaube wirklich, nun ist ein Knackpunkt in der Spinnenzucht erreicht, der lange ignoriert und abgetan wurde...
    Sollte das der Fall sein (ich glaube da nicht dran - und nicht weil ich es nicht glauben will ) dann steht unser Hobby vor einem Einbruch.

    Aber ich finde das ist ein Weltuntergangsszenario was man nicht an die Wand malen sollte.

    Soviel dann also bis auf weiteres dazu, das Inzucht im Grunde kein Thema ist, und man keine WF zur Blutauffrischung braucht...
    Nun ist es offenbar doch soweit...
    Diese Konsequenz aus einem kleinen Kokon und einigen verkrüppelten Tieren abzuleiten finde ich schon derbe .


  2. #12
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    Hallo Kai,

    wegen Poecilotheria fasciata speziell würde ich dir z.B. raten mal den Micha zu fragen. Im Forum des VSeV müsste noch ein Thread zu "Aktives Trinken von Larven" zu finden sein, da steht u.a. folgendes drin (sinngemäss):
    L2 lieber Wasser zu trinken geben als zu feucht zeitigen, wegen Schimmelgefahr. Nun betrifft dein Problem aber die Häutung L1 -> L2. Löcher mal den Micha!

    Eigene Beobachtungen konnte ich bei T. purpureus anstellen:

    Ein Weibchen hat mir viel über die Zeitigung begebracht, indem sie ihren Kokon in einem gut einsehbaren Versteck pflegte. Nachdem die Larven den Kokon verlassen hatten, fielen mir Einzelne darunter auf, deren Lebensfähigkeit ich als recht gering einschätzte. Diese Larven wirkten schlapp und kaum beweglich, allerdings nicht deformiert. Am Morgen nach dem Schlupf sah ich dann die Mutter, wie sie fein säuberlich die nicht lebensfähigen Nachkommen aussortierte und samt dem Kokonrest verspeiste. Ich tippe einfach mal auf Nesthygiene. Immerhin ist das ein Aspekt, der bei künstlich gezeitigten Kokons vom Pfleger übernommen werden muss. Ich war wirklich fasziniert von ihrer Präzision, immerhin war nach der Aktion kein problematisches Tier mehr dabei.

    Greetz, Claudia

  3. #13
    Inkognito Gast
    jaja so fängt das an gar nich beachten :lol:

    Zitat Zitat von sebo24
    ....

    Zitat Zitat von Inkognito
    Kann es evt. auch sein das Sie zu feucht waren.. wenn Sebo schon schreibt fast nasses Tuch?

    Gruß Sven
    hab ich dich einfach übersehen..tss,tss 8)

    ich habe das tuch erst feuchter gemacht als die ersten schon probleme hatten...
    Das ist gut zu wissen.. dann wird es vielleicht ein anderes problem sein? vielleicht temperatur unterschied oder sowas.. man weiss ja nie was es alles für faktoren gibt..

    Gruß Sven..

    Ps. zur Inzucht also es ist zwar keine Poeci aber Iridopelma spec Recife zb. Die weibchen sind eine Häutung eher geschlechtsreif als die Männchen ob sie nen befruchteten kokon bauen weiss ich noch nicht aber Inzucht stellt eigendlich kein großes broblem dar was ich bisher weiss..

  4. #14
    HW Gast
    Zitat Zitat von sebo24
    ich habe das tuch erst feuchter gemacht als die ersten schon probleme hatten...
    Das suggeriert dass das Tuch zumindest feucht war...

    Bei der künstlichen Zeitigung von Eiern/Prälarven sollten man sich den Zustand der Innenseite des Kokons genaue anschauen/befühlen.
    Bei Poecilotheria spp, Avicularia spp, Psalmopoeus spp usw... sollte er absolut trocken sein.
    Dementsprechend zeitige ich die Prälaven (bzw. Larven bei Avicularia) auch. Ein trockenes Tuch und keinerlei Feuchtigkeit - höchstens eine Wasserschale in der weiteren Umgebung - und die Ausfälle halten sich in Grenzen.
    Gestern sind P. pederseni Larven in einer absolut trockenen Umgebung geschlüpft.
    Erst beim Übergang in das Larvenstadium (wenn das Weibchen den Kokon eh öffnen würde) werden die Larven in Aufzuchtbehälter mit feuchter Erde und einem trockenen Stück Kork übersiedelt.
    Ausnahme: Avicularia spp, da diese i.d.R. erst als Nymphe schlüpfen.

    Anders sieht es natürlich bei Theraphosa spp und Haplopelma spp. aus. Der Kokon ist von innen recht nass. Entsprechend werden die Eier/Prälarven/Larven gezeitigt.

    Schönen Gruss

    HW

  5. #15
    Registriert seit
    27.05.2002
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    2.335
    Hi HW,

    danke für den Hinweis.

    Ich hatte die Tiere in einer Heimchendose gezeitigt.

    Unten lag ein feuchtes Stk. Küchenpapier drin. Oben drüber ein trockenes Stk. Küchenpapier auf denen die Prälarven lagen. Dies wurde auch nicht nassgemacht.

  6. #16
    Registriert seit
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    484
    Zitat Zitat von Kai Gebhardt
    Hi HW,

    danke für den Hinweis.

    Ich hatte die Tiere in einer Heimchendose gezeitigt.

    Unten lag ein feuchtes Stk. Küchenpapier drin. Oben drüber ein trockenes Stk. Küchenpapier auf denen die Prälarven lagen. Dies wurde auch nicht nassgemacht.
    genau so hab ichs auch gemacht.das tuch war auch etwas angefeuchtet aber eben nur ein wenig...

    EDIT:können denn die deformationen ihre ursache in zu feuchter "lagerung" haben? :?:

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