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Spinnen in der Mietwohnung

Erstellt von Lieber.Gott, 28.07.2006, 19:17 Uhr · 70 Antworten · 17.596 Aufrufe

  1. #21
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    Zitat Zitat von xiang
    Zitat Zitat von celtic
    @xiang:
    Aber bei ungewöhnliche Tiere wie zum Beispiel eine Würgeschlange bedarf es der Zustimmung des Vermieters, auch wenn die Tierhaltung generell im Mietvertrag erlaubt ist.
    vielleicht solltest du texte die du verlinkst auch durchlesen. demnach sind aussergewöhnliche tiere zustimmungspflichtig.
    und ich bin mir relativ sicher, dass spinnen dazu auch zählen.....

    SCHLANGE -> grosses Tier !
    SPINNEN laufen als Kleintiere !!!

    dann gilt wenn im Mietvertrag steht """"kleintiere durch deren Haltung keine Beschädigung, Belästigung* oder Gefährdung enstehen""" brauch KEINE Zustimmung des Vermieters. So ist es bei mir.

    *: z.B. durch: Papagei, Hundgebelle, gestank durch Affen usw usw.

    g. xiang
    außerdem:

    Das Halten von Schlangen ist in der Wohnung erlaubt, solange niemand belästigt oder gefährdet wird. Auch wer sich weigert, die Schlangen abzuschaffen, riskiert keine Kündigung, denn der Vermieter muss trifftige Gründe nennen, etwa einen Ausbruch der Schlangen. Ängstliche Nachbarn, reichen nicht. AG Bückeburg. (AZ: 73 C 353/99 - 9/00)


  2. #22
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    http://www.anwalt-tip.de/artikel,Tie...hnung,1005.htm

    Hier wird die Vogelspinne grundsätzlich zu den "gefährlichen Tieren" gezählt und deren Haltung kann verboten werden!

    Bei gefährlichen Tieren (Bullterrier und andere Kampfhunde, Giftschlangen, Vogelspinnen) kann grundsätzlich die Erlaubnis versagt werden.

    P.S.:

    Gerade hab ich noch etwas gefunden:
    Lassen Sie sich jedoch kein X für ein U vormachen: Vogelspinnen und Skorpione sind und bleiben giftig!
    http://www.hausverwalter-abc.de/tierhaltung.html

    So ein gequirlter Mist - das ist doch genau das gleiche, wie wenn ich behaupten würde, dass alle Amerikaner Vollidioten sind, nur weil die Hälfte Bush gewählt hat.... :evil:

  3. #23
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    Hallo,

    aha, die Haltung von Vogelspinnen kann untersagt werden, aber

    Unter Kleintieren versteht man Tiere, von denen ihrer Art nach irgendwelche Störungen und Schädigungen Dritter unter keinen Umständen ausgehen können, also z. B. Zierfische (AG WuM 1992, 240); Hamster, Kleinvögel, Eidechsen, ungefährliche Schlangen in Terrarien (AG Köln, NJW-RR 1991, 10), Zwergkaninchen (AG Aachen, WuM 1989, 263), etc.
    Kann man davon ausgehen, dass ich jetzt einen ausgewachsenen Tigerpython oder ähnliches halten darf, aber keine Vogelspinnen? Frag mich, was da gefährlicher sein könnte.....

    Gruß

    Ingo

  4. #24
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    Zitat Zitat von Krusty
    Hallo,

    aha, die Haltung von Vogelspinnen kann untersagt werden, aber

    Unter Kleintieren versteht man Tiere, von denen ihrer Art nach irgendwelche Störungen und Schädigungen Dritter unter keinen Umständen ausgehen können, also z. B. Zierfische (AG WuM 1992, 240); Hamster, Kleinvögel, Eidechsen, ungefährliche Schlangen in Terrarien (AG Köln, NJW-RR 1991, 10), Zwergkaninchen (AG Aachen, WuM 1989, 263), etc.
    Kann man davon ausgehen, dass ich jetzt einen ausgewachsenen Tigerpython oder ähnliches halten darf, aber keine Vogelspinnen? Frag mich, was da gefährlicher sein könnte.....

    Gruß

    Ingo
    naja ein ausgewachsener tigerpython ist kein kleintier mehr, zumindest meines erachtens nach

  5. #25
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    Hi,

    das Problem ist doch ganz einfach: Wenn man bei der Wohnungssuche mit offenen Karten spielt wird es sicherlich Vermieter geben die das ablehnen. Wenn nicht und der Vermieter entdeckt die Tiere spaeter (Heizungsablesen etc) und ist dagegen, kann man zwar versuchen seine rechtlichen Mittel auszuschoepfen - allerdings wird wohl der weitere Umgang mit dem Vermieter nicht gerade rosig ablaufen und der naechste Kuendigungsgrund abgewartet werden.

    Es kommt ja auch immer darauf an wie man es dem Vermieter beibringt bzw. welche Art Wohnung es ist.

    Wir hatten auch schon Vermieter die bei der Erwaehnung von einem Kaninchen die Augen verdreht haben....("Ja, also, naja, eigetnlich wollen wir keine Tiere....") - ist ja schoen und gut dass ich darauf bestehen kann das Recht zu haben das Tier zu halten - nuetzt aber nix wenn Vermieter im gleichen Haus wohnt und dann das Leben zur Hoelle macht.

    Lieber laenger suchen und dann wenigstens vernuenftige Rahmenbedingungen finden.

    Gruss,
    deus_ex

  6. #26
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    Zitat Zitat von Flo/Hessen
    http://www.anwalt-tip.de/artikel,Tie...hnung,1005.htm

    Hier wird die Vogelspinne grundsätzlich zu den "gefährlichen Tieren" gezählt und deren Haltung kann verboten werden!

    Bei gefährlichen Tieren (Bullterrier und andere Kampfhunde, Giftschlangen, Vogelspinnen) kann grundsätzlich die Erlaubnis versagt werden.

    P.S.:

    Gerade hab ich noch etwas gefunden:
    Lassen Sie sich jedoch kein X für ein U vormachen: Vogelspinnen und Skorpione sind und bleiben giftig!
    http://www.hausverwalter-abc.de/tierhaltung.html

    So ein gequirlter Mist - das ist doch genau das gleiche, wie wenn ich behaupten würde, dass alle Amerikaner Vollidioten sind, nur weil die Hälfte Bush gewählt hat.... :evil:

    Vogelspinnen und Skorpionen können zu den Gefährlichen Tieren zählen,
    ändert aber nichts daran das von den Spinnen keine Gefahr im Sinne von Lebensbedrohung für Mensch ausgeht.
    Also kann kein Vermieter den Grund bringen das die Tiere Giftig sind und diese abzuschaffen sein. Kann ja auch keiner Wespe oder Hornisse klar machen das SIE hier in der Wohung nicht rein fliegen darf. Jeder Dipl. Biologe eines Naturkunde Museum oder des gleichen kann dies Bestätigen.
    das Vogelspinnen nicht im o.a. Sinn giftig sind.
    Um so eine Bestätigung habe ich mal bei einem Naturkundem. gebeten. Habe eine erhalten. Von der jetzt eine Kopie beim Anwalt meines Vermieters ist und ich schon lange nichts mehr von Anwalt gehört habe. Habe mir die Bestätigung machen lassen falls doch irgendwie mal was durchsickern sollte. z.B durch blöde Nachbarn usw.

    abgesehen davon hier ein ausschnitt aus einem bekannten URTEIL :

    """"""""""Als gefährliche Tiere in diesem Sinne gelten nach allgemeiner Ansicht diejenigen Tiere, bei deren Umgang es aufgrund der eigentümlichen Veranlagungen und Verhaltensweisen der Tiere zu Verletzungen und Schäden in Bezug auf Leben, Gesundheit und Eigentum von Personen kommen kann, ohne dass es dabei auf die Eigenschaften des einzelnen Tieres wie etwa Gezähmtheit, Gutmütigkeit, Alter oder Größe ankommt (vgl. Bengl/Berner/Emmerig, Bayer. Landesstraf- und Verordnungsgesetz, Anmerkung 2 zu Art. 37). Dabei kann jedoch nicht jede, möglicherweise von einem Tier ausgehende Auswirkung, bzw. jede (noch so geringe) Verletzungsgefahr die Einstufung dieses Tieres als gefährlich im Sinne von Art. 37 Abs. 1 LStVG rechtfertigen, da ansonsten nahezu jede Haltung von Tieren einer wildlebenden Art sicherheitsrechtlich verboten bzw. genehmigungspflichtig wäre. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch von nahezu jedem Haustier eine gewisse Gefährdung ausgeht, können nur solche Tiere als gefährlich im Sinne von Art. 37 Abs. 1 LStVG angesehen werden, die Verletzungen bzw. Auswirkungen einer gewissen Intensität oder Dauerhaftigkeit oder sonstige weiterreichende Folgen, die nicht allgemein als hinnehmbar gelten, zu verursachen vermögen. Wie sich aus der zu Art. 37 LStVG ergangenen Vollzugsbekanntmachung ergibt (vgl. insbesondere Nr. 37.1, wo als Beispiele für im Sinne von Art. 37 LStVG gefährliche Tiere Löwen, Tiger und Bären genannt werden), zielt Art. 37 LStVG in erster Linie auf Tiere ab, von denen schon aufgrund ihrer körperlichen Größe und Kraft im Zusammenhang mit einer gewissen der Tierart eigenen Aggressivität eine Gefahr insbesondere auf den Menschen ausgeht (Gefahr durch Hiebe, Bisse und ähnliche "physikalisch" wirkende Übergriffe, insbesondere durch Raubtiere). Neben der Gefährdung, die sich aus der Stärke und Größe eines Tieres ergeben kann, kann die von einem Tier ausgehende Gefahr auch von den von einem Tier in Gang gesetzten biochemischen Vorgängen ausgehen, insbesondere durch die Abgabe von Giften, die zu Verletzungen und Gesundheitsgefährdungen bei Menschen oder anderen Lebewesen führen können.""""""""""""


    einige gifltschlangen, einige Skorpione, Kampfhunde,
    aber KEINE Vogelpinnen!


    Wie schon öfters gelesen : Einfach machen :P

  7. #27
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    @xiang:

    Wo hast du das her? Kann man irgendwo den gesamten Text nachlesen? Danke!

  8. #28
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    auf die steine fertig los... ich sage jetzt MEINE meinung:

    ich finde es mehr als verantwortungslos sich einfach tiere anzuschaffen ohne mit dem vermieter darüber zu reden.
    nehmen wir mal an der vermieter bekommt es raus und sagt : entweder sind die tiere mit ner frist von 14 tagen draussen oder ich kündige fristlos das mieterverhältnis!
    und nun mal ehrlich was würdet ihr tun? lieber auf der strasse stehen oder dann doch die tiere weggeben?
    ich wette der einfachheitshalber würden viele die tiere weggeben, und das ist verantwortungslos dem tier gegenüber.
    ich rede hier jetzt nicht nur von spinnen sondern tieren im allgemeinen!
    so nun könnt ihr die steine werfen :wink:

  9. #29
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    Hallo!

    ich pers. wohne auch in einer Mietwohnung.Zwar Privat aber wurscht.

    Ich hab lange gesucht und immer wieder Absagen bekommen wegn der Tiere.Teilweise waren auch die Platzbedingungen da ich ja ein eines Tierzimmer brauche aber im Grossen und Ganzen waren es die Tiere die mir einige schöne Wohnungen "vermiesst" hatten.

    Ich pers. kann diese Aussage von Deus_ex nur mehr als unterschreiben.

    Lieber laenger suchen und dann wenigstens vernuenftige Rahmenbedingungen finden.

    Ich hab jetz die Perfekte Wohnung und darf/kann nach Absprache vor dem Einzug mit meiner Vermieterin meine Tiere offiziell und uneingeschränkt halten.
    Früher musste ich meine Terrarien oder Tiere unter einer Jacke o.ä. verdeckt ins haus tragen damit ich keine Klagen von andren Mietern abbekomm und meine Tiere abgeben oder gar ausziehn muss....


    Lg Jürgen

  10. #30
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    Wo wir da grad dabei sind.....

    Es gibt hier bei uns in der Region die "Sperrmüll-Zeitung", da werden allerhand Sachen, und auch Tiere drüber angeboten!
    Seit ein paar Wochen lese ich immer wieder bei den Schlangenverkäufen folgenden Satz:

    "Nur an Halter mit einer Erlaubnis zum halten gefährlicher Tiere"

    Was hat es damit jetzt schon wieder auf sich? Ist da irgendein neues Gesetz auf den Markt gekommen, und ich hab das verpasst?

    Dieser Satz steht auch nur bei verkäufen von Boas und Phytons, nicht aber bei Kornnattern!

    Ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen!

    Ach so... diese Zeitung erscheint in Teilen von Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Würtemberg!

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