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"Gebrochenes" Bein bei B. emilia

Erstellt von Bine, 07.08.2006, 22:47 Uhr · 25 Antworten · 5.524 Aufrufe

  1. #1
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    "Gebrochenes" Bein bei B. emilia

    Hallo zusammen!

    Ich hab gerade eben bei meiner B. emilia festgestellt, dass sie offensichtlich ein Bein (hinter dem ersten Beinglied) "gebrochen" hat. Sie hat eigentlich keine Gegenstände im Terri bei denen sie sich verletzen (nur Korkrinde und keine Steine oder ähnliches) könnte. Sie ist auch nicht an den Scheiben geklettert.
    Das Bein ist schon abgeknickt und an der Bruchstelle hängt teilweise Substrat (Infektionsgefahr?!?). Sollte ich abwarten ob sie es von selbst komplett abwirft oder sollte ich es amputieren? Wie man an der Glatze sehen kann, wird die nächste Häutung noch ne ganze Weile dauern...

    Zur Randinfo noch Haltungsbedingungen:

    Terri 30x30x30 cm
    tags ca. 28°C nachts etwa 26°C
    LF schätzungsweise 60%
    Substrat ist ein Gemisch aus Sand, Lehm und Waldboden

    Hier mal die Bilder:


    und etwas größer:



    Bin dankbar für jeden Rat!

    LG
    Bine

    EDIT:
    Sie belastet das Bein nicht, scheint aber ansonsten nicht eingeschränkt zu sein...


  2. #2
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    Hey!

    Wenn es sie nicht beeinträchtigt würde ich nichts unternehmen.Sie wird das Bein von selbst abwerfen wenn es sie stört.

    Lg Jürgen

  3. #3
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    Hallo,

    mir kommt das sehr bekannt vor. Ich kann auf dem Bild zwar nicht einwandfrei erkennen, ob es sich bei dem Tier um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, würde aber auf ersteres tippen. Mein G. Rosea - Männchen hat sich kurz vor seinem Tod auch ein Bein gebrochen, und zwar auch genau im Gelenk. Das sah ähnlich aus. Ich tippe mal auf eine Form von "Altersschwäche", wie sie auch bei uns auftritt (ähnlich einer Arthrose). Aber das ist pure Spekulation.

    Falls es doch ein Weibchen ist, dann kannst Du auf die nächste Häutung hoffen. Wenn nicht... dann hat sich hiermit vielleicht das Ende für Dein Tier angekündigt, so hart das auch klingen mag.

    mfg und Daumen drückend, Gerd.

  4. #4
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    Hallo!

    Ich persönlich würde das Bein abnehmen, denn falls Phoriden ( Buckelfliegen) im Bestand sind, kann es passieren, daß Eier auf die Wunde gelegt werden, und dann kann es mit der Spinne recht schnell vorbei sein, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung berichten kann...

    Ein weiterer Grund: Falls die Spinne kein adultes Männchen ist, so kann sich die Anlage für ein neues Bein umso besser bilden, je eher das verletzte Bein vor der nächsten Häutung ab ist, will heißen, je eher das Bein vor der nächsten Häutung ab ist, umso besser gerät das Regenerat ^^!

    Grüße, Andreas

  5. #5
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    Hallo zusammen!

    Danke für die schnellen Antworten. Ich hab in meiner Bestürzung gestern total vergessen zu schreiben, wie groß das Tier ist. Er/Sie hat eine KL von ca. 3,5 cm, denke also noch nicht adult.

    Ich werde jetzt erst mal heute abwarten (muß sowieso gleich arbeiten gehn) und mir das heut Abend nochmal anschauen.

    Falls ich das Bein abnehmen würde... Wie würde das konkret aussehen? Mit einer Pinzette möglichst dicht an der Bruchstelle greifen, festhalten und sie "gegenziehen" lassen? Ist damit zu rechnen dass dann noch Hämolymphe austritt? Sieht ziemlich verkrustet aus bisher (sorry für die schlechten Photos, meine Cam gibt leider nicht mehr her ). In dem Fall dann am besten Mehl oder Backpulver bereithalten? Sollte ich sie vorher kurz in den Kühlschrank stellen (zusätzlich langsamerer Blutfluß?) und wenn ja wie lange? Besser in der Heimchendose oder im Terri amputieren?
    Viele Fragen sorry, aber ich hab noch nie ein Bein amputieren müssen und will vorher alle Eventualitäten abdecken.
    Danke nochmal!

    LG
    Bine

  6. #6
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    Hallo!

    Ich denke ,wie gesagt, das du sie in Ruhe lassen lassen solltest.
    Wenn sie das Bein stört wird sie es von selbst abwerfen.Sie wird wohl selbst am besten wissen was gut für sie ist...

    Wenn du aber unbedingt werken willst dann halte das Bein vorsichtig mit einer Pinzette fest und bring das Tier dazu das es flüchten will.Im Normalfall wird sie das Bein das dann abwerfen.
    Ob jetz noch Hämolyphe austreten wird kann ich nicht sagen.

    Lg Jürgen

  7. #7
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    Hallo!

    Bei meiner Chromatopelmen- Verpaarung griff das Weib den türmenden Bock auch an einem Bein, das er dann auch genau an der Sollbruchstelle losließ. Hier glänzte die Wunde nur etwas feucht, weiterer Flüssigkeitsaustritt aber war nicht zu verzeichnen, und das fehlenden Bein störte ihn auch nicht weiter!

    Grüße, Andreas

  8. #8
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    gute besserung an deine kleine spinne

  9. #9
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    204
    wenn sie kein bock mehr auf ihr gebrochens bein hat wird sie es abwerfen ansonten würde ich es lassen...

    meine boehmei hat es sich nach ca. einer woche von selbst abgetrennt und gefressen von daher würde ich sagen sie kann sich selbst helfen wenn ihr danach ist... mir ist auch aufgefallen sobald sich die gebrochene stelle wieder verhärtet hat wird das bein überwiegend als stütze verwendet...

    http://www.arachnophilia.de/forum/viewtopic.php?t=7734

  10. #10
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    388
    Hi!

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit Amputation, jedoch hat mal meine A. geniculata mit ca. der selben KL irhen Taster bei einer Häutung verloren. Da ist dann 1 einziger großer Tropfen Hämolymphe ausgetreten und damit war die Sache erledigt. Wenn du halt mit der Pinzette drangehst, dann solltest du aber zwischen dem Bruch und der Spinne festhalten, weil es nicht gut wäre, wenn das Bein an der Bruchstelle abreißt. Ich persönlich würde auch zu einer Amputation raten, da wenn die Verletzung tiefer geht, als von außen zu erkennen, dann könnte das Probleme bei der nächsten Häutung geben, die dazu führen, dass das Bein bei dieser von der Spinne abgeworfen wird. Wenn du aber es jetzt amputierst, dann hat die Spinne bei eben dieser Häutung schon ein neues Bein und so 2-3 Häutungen danach sieht man gar keinen Unterschied mehr. Ich würde auch vermuten, dass selbst wenn es ein junges Männchen ist, dass bis zur Reifehäutung die Sache komplett erledigt sein dürfte.
    Zu der Frage nach dem Behälter: Ich würde sie im Terrarium lassen aber auf ein Korkstück oder ähnliches lotsen, damit nicht unbedingt wieder Substrat an der Wunde kleben bleibt und außerdem dürfte wirklich fester Boden unter den Füßen ihr beim ziehen behilflich sein.

    Hoffe etwas geholfen zu haben.

    Schöne Grüße,

    Pawel!

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