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Grableistung von Vogelspinnen

Erstellt von galland19, 07.06.2007, 20:52 Uhr · 12 Antworten · 3.382 Aufrufe

  1. #1
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    Grableistung von Vogelspinnen

    Nabend zusammen!

    Neuerdings habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie es mit den Grabfähigkeiten von "gewöhnlichen" Vogelspinnen aussieht wie z.B. amerikanische Bodenbewohner von Brachypelma spp. oder Grammostola spp.
    Da ich bei der ariden Terrarienhaltung von Brachypelma smithi oder Grammostola rosea immer etwas Lehm dem Erde-Sand-Gemisch beimenge, fiel mir kürzlich beim Umsetzen auf, dass dieses Gemisch nach einigen Monaten Trockenheit wirklich steinhart wird.

    Daher hatte ich Sorge, ob das Substrat mit der Zeit überhaupt grabfähig bleibt, was natürlich in meiner Absicht läge. Habt ihr da genauere Erfahrungen, wie Vogelspinnen damit umgehen? Fahren sie eventuell "schwerere Geschütze" auf und setzen bspw. die Chelizeren ein?
    So wie ich es bisher beobachtete, dass kleine Stellen Substrat übersponnen werden um sie dann mit den Tastern und den Laufbeinen zu packen und wegzutragen, dürfte bei diesem harten Bodengrund unmöglich werden.

    Über eure Antworten freue ich mich sehr.

    Viele Grüße
    Chris

  2. #2
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    Zitat Zitat von galland19 Beitrag anzeigen
    Nabend zusammen!

    Da ich bei der ariden Terrarienhaltung von Brachypelma smithi oder Grammostola rosea immer etwas Lehm dem Erde-Sand-Gemisch beimenge, fiel mir kürzlich beim Umsetzen auf, dass dieses Gemisch nach einigen Monaten Trockenheit wirklich steinhart wird.
    Also hab jetzt 4 smithi´s verschiedenen Alter,
    aber egal welchen Boden ich benutze, graben tut da keine,
    die sonnen sich viel lieber auf nem Stein oder ner Rinde als dass sie sich anstrengen würden,
    wies in natura aussieht kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da sind andere gefragt...

  3. #3
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    Hi,
    also ich habe meinen Boden neben so na Tongrube geholt, da dürft ein ziemlich großer Lehmanteil drin enthalten sein (als des noch etwas feucht war, konnte man es richtig kneten und ich könnt wetten, wenn man so nen Klumpen an die Wand geworfen hätte, wäre er hängen geblieben )
    Ich hab das ganze dann leicht angedrückt und da ich vor kurzem eine neue Pflanze reingesetzt habe, ist mir aufgefallen, dass das Zeug wirklich bröckelhart war, die Spinne schien dabei aber kein Problem zu haben, sie hat quer durchs Terri ne Höle gezogen und schien dabei keine besonderen Probleme gehabt zu haben. Ich denke wenn die wollen schaffen die so einiges, unterschätze die guten mal nicht . Ich denke in Natur wird der Boden ja auch ziemlich fest sein (wenn man so in den Wald geht, gräbt man da auch nicht so einfach mit bloßen Händen) aber sie scheines ja zu schaffen auch wenn ich mich frage wie.
    Gruß David

  4. #4
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    Hi!

    Meine Rosea hat mit dem steinharten Boden auch kein Problem gehabt und sich bis zum Boden gegraben. Die Chelizeren sind wie Pickel.

    Grüße,
    Sven

  5. #5
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    Guten morgen...

    danke, gut zu wissen den ich habe auch solche Lehmhaltige erde aus'm Wald geholt. Für die trocken Terri's werde ich noch etwas Kokosfaser drunter mischen. Die Terri's sind wohl mega schwer geworden, mit diese erde.

    Gruß. Anne

  6. #6
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    Hi all,

    ja die Probleme kenne ich auch. Bei mir bekommt die Walderde auch noch so große Risse ! Da ich allerdings trockenes Moos darauf habe sieht man es nicht.

    Ah und wer behauptet, zuviel Moos würde die VS vom Graben abhalten, falsch gedacht.
    Meine B.Smithi hat Ihre normale Höhle ausgebaut und einen Tunnel nach oben gegraben und das Moos darüber schön säuberlich ausgeschnitten, sprich einen Kreis zum rausschauen ... dachte schon die wird zur Falltürspinne *g*

    Sprich es gibt wohl nix, wo die nicht durchkommen.

    Gruß Armin

    PS:Risse im Boden, da die ja schön trocken gehalten werden sollen

  7. #7
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    naja, ich vermute(!) mal dass z.B. Brachypelma smithi im natürlichen Habitat nur in der "Regenzeit", also dann wenn der Boden weicher wird, ihre Behausung erweitert und in der "Trockenzeit" die Grabungsarbeiten einstellt eben weil das Substrat zu hart ist !?

    Das heisst natürlicht nicht dass die durch hartes Substrat nicht auch durchlämen aber warum sollte man es sich schwerer machen wenn's doch Zeiten gibt wo's viel einfacher geht

    LG, Ferdinand

  8. #8
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    Moin...

    die sind bestimmt schlauer als wir es ihnen zutrauen.

    Gruß. Anne

  9. #9
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    Hi!

    Viele Brachypelmen graben in der Natur gar nicht, sondern nehmen natürlich Verstecke aller Art an.

    Gruß,
    Sven

  10. #10
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    24.04.2007
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    158
    Zitat Zitat von Sven G. Beitrag anzeigen
    Hi!

    Viele Brachypelmen graben in der Natur gar nicht, sondern nehmen natürlich Verstecke aller Art an.

    Gruß,
    Sven
    Hallo...

    versteck wurde sofort in Bezug genommen... hast vielleicht ne idee warum die in den terri's trotzdem wie wild alles umgraben? tun zumindest meine 2 vagans.

    Grüsse. Anne

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