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Mäuse verfüttern?

Erstellt von Vanessa P., 23.07.2007, 22:09 Uhr · 76 Antworten · 20.855 Aufrufe

  1. #11
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    Zitat Zitat von Ferdinand Beitrag anzeigen
    ...sondern nur deshalb weil's auf die Dauer ganz einfach billiger kommt mit Mäusen zu füttern!
    Ich glaub leider nicht, dass der einzige Grund ist! sondern viele meinen sicher es ist cool sagen zu können: "meine Spinne frisst Mäuse, wie geil..."
    Wenn ihr wisst was ich mein! Ich war mal in einem Geschäft und neben mir stand ein Kunde der wieder mit Spinnen anfangen wollte und der ertzählte nur Schwachsinn...unter anderem auch: "...ich hatte früher eine Blondi und die war ur geil..der hab ich sogar Ratzen gfüttert...ur leiwand...."

    Solchen Leuten kann man nur helfen indem man Ihnen keine Spinnen gibt! Denn sie halten diese nicht aus Interesse und Liebe zu den 8Beinern sondern um aufzufallen....


  2. #12
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    Ey,
    das lass ich mir jetzt aber nicht anhängen! Mir ist es egal, was ich für das Futter von meinen Süßen bezahle. Also echt, ich finde das mal richtig unverschämt, das einem hier unterstellt wird, man will seine Spinne töten. Gehts eigentlich noch?
    Ich hab das auserdem nur gefragt, weil sich ne Freundin von mir eine Schlange geholt hat und da halt wie vorhin erwähnt mal was übrig bleibt. Und mich hats halt mal interessiert. Sorry!!!!
    Macht echt keinen Spaß sich hier über Sachen informieren zu wollen und dann heißt es ich will meine Spinnen killen.

    Naja @ Chromi: Ich habe das Buch gelesen und mir sogar Skizzen gemacht. Damit ich das mit den Fachbegriffen besser verstehe und solche Dinge. Aber das mit den Mäusen finde ich ist in dem Buch nicht so groß erläutert worden.
    MfG
    Vanessa

    Ps.: Soll nicht angreifend auf andere wirken!

  3. #13
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    Achso und das mit dem Milbengiftzeugs da das wusste ich überhaupt nicht darum habe ich gefragt will doch nur das beste für meine Tiere.
    Aber egal das sollte kein Thread werden wo man sich so angreift

  4. #14
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    Hallo, liebe Leute!
    Hallo Vanessa!

    Jetzt war ich seit über einem Jahr nicht mehr in diesem Forum aktiv und es ist doch schon witzig zu sehen, daß dieses Thema, welches auch bei meiner ersten Anmeldung schon als reichlich abgegriffen galt, scheinbar immer noch nicht abschließend ausdiskutiert wurde.

    Im Gegensatz zu vielen Leuten hier im Forum habe ich schon Pinkies verfüttert und ich muß sagen: Man überschätzt das Erlebnis. Eine Nachbarin eines guten Freundes züchtet Mäuse für ihre Schlangen. Eines Tages kam sie zu ihm rüber (als ich zu Besuch da war) und brachte das Nest ohne Elterntiere mit. Da waren schon einige tote Babys drin. Die Eltern hatten angefangen, ihre Jungen totzubeißen. Die Besitzerin hatte das bemerkt und die Elterntiere sofort aus der Kiste genommen. Ich habe daraufhin zwei der toten Mäuse mit nach Hause genommen und eingefroren. Zu der Zeit hatte ich keine Spinne, die fressen wollte, weil sich alle mehr oder minder Zeitnah häuten wollten.

    Einige Zeit später habe ich die tote und natürlich aufgetaute Babymaus dann an meine damals bestenfalls halbwüchsige Acanthoscurria Geniculata (http://www.arachnophilia.de/de/art/52) verfüttert. Die hat die Maus auch genommen, als ich ihren Imbiß mit der Pinzette am Schwanz in das Terrarium gehalten und leicht bewegt habe. Die Maus war erstaunlich schnell weg und die übliche riechende Brühe, von der hier etliche Leute auch geschrieben haben, gab es bei mir auch nicht.

    Auch wenn ich die zweite Maus ebenfalls an die Geni verfüttert habe (alle anderen wollten sie nicht), gibt es etwas, was mich davon abgehalten, es jemals wieder zu tun: Als die Nachbarin von meinem Kumpel ein paar von den lebenden Babys aus dem Nest hob, haben diese ganz erbärmlich geschien. Ich habe mir dann vorgestellt, was für Höllenqualen eine lebendige Maus ertragen muß, wenn sie von den Beißwerkzeugen einer Vogelspinne aufgestochen und langsam von innen nach außen verdaut wird. Ich glaube, ich hätte zu viel bekommen, wenn die Maus dann noch länger unter Schmerzen geschrien hätte. Während des medizinischen Teils meines Studiums habe ich so einige Sachen gesehen, die viele Leute in ihrem Leben nicht sehen wollen, darunter einige derbe Unfallopfer. Aber ich bin mir ganz sicher: Zu sehen, wie eine Babymaus qualvoll stirbt: Das brauche ich ganz sicher nicht!

    Unter Teenagern sind momentan Snuffvideos und -fotos ungemein beliebt und "in". Ich kann mir vorstellen, daß die Vorstellung so ein Tier sterben zu sehen, sehr gut in den derzeitigen Hype paßt. Ob das auch Deine Motivation ist, kann ich freilich nicht wissen. Sollte es der Grund sein, ist es eindeutig der falsche!

    Lebende Babymäsue wirst Du übrigens kaum bekommen können. Laut Tierschutzgesetz darf ein Neugeborenes nur sehr kurz von der Mutter getrennt werden darf (ich glaube max. 20 Minuten). Du wirst also eher tote (und tiefgefrorene) Pinkies nehmen müssen - wenn überhaupt. Ferner ist es laut TierSchG auch verboten, Wirbeltiere qualvoll zu töten und das verfüttern an einer Spinne zählt für mich eindeutig dazu.

    Das nächste Problem, was Dir wohl begegnen wird, ist Deine Spinne. Rosis sind nicht wirklich agressive Jäger und springen nicht sofort auf alles drauf. Wenn sie fast verhungert sind, werden sie auch bei der Beute etwas "flexibler", aber normalerweise bevorzugen sie eher kleine Beutetiere. Geschmacksnerven haben Spinnen ohnehin nicht und daher merken sie auch nichts davon, wenn sie ihr Leben lang nur Heimchen oder Heuschrecken bekommen. "Langweilig" wird ihnen dabei nicht.

    Wenn Du wirklich sehen willst, wie es aussieht, wenn ein Tier von einer Spinne gefressen wird, sich dabei noch bewegt und auch "ausläuft", dann besorge Dir Zophobas Larven. Die werden von den Spinnen (aus Rosis) gerne genommen, haben aber kein zentrales Nervensystem und entsprechend auch nicht das Schmerzempfinden eines Wirbeltieres. Gib Deinen Spinnen aber nicht zu viel davon, weil die Viecher fast nur aus Festt bestehen und Deine Spinnen auch mal Eiweiß brauchen. Wenn Du also eine Portion (Heimchendose) leer hast, solltest Du erstmal wieder auf etwas anderes umsteigen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen und bin Dir nicht zu nahe getreten!

    Gruß
    Christian

  5. #15
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    Zitat Zitat von Vanessa P. Beitrag anzeigen
    Ey,
    das lass ich mir jetzt aber nicht anhängen! Mir ist es egal, was ich für das Futter von meinen Süßen bezahle. Also echt, ich finde das mal richtig unverschämt, das einem hier unterstellt wird, man will seine Spinne töten. Gehts eigentlich noch?
    Liebe Vanessa,
    wenn Du mal ein paar Jahre lang Spinnen hast und merkst, was für Affen sonst noch alles Spinnen halten (ein großer Hype bei Vogelspinnen geht ja gerade zuende), dann wirst Du merken, daß es den Leuten weniger auf die Tiere selbst, sondern auf's eigene "Coolsein" ankommt. Das sind auch die Leute, die ihre Spinnen laufend auf die Hand nehmen - vorzugsweise natürlich, wenn andere Leute dabei sind. Und sehr viele Leute wollen damit angeben, daß ihre ach-so-große Spinne sogar Mäuse frißt.

    Ich kenne ein paar Jugendliche zwischen 15 und 18, die nichts geiler finden als diverse Snuff-Sites im Internet. Mir ist absolut unverständlich, wie man sich an verstümmelten Leichen, Menschen, die von Unfällen total entstellt wurden oder sogar Aufnahmen, auf denen tatsächlich ein Mensch stirbt, ergötzen kann. Doch es wird getan - und die von denen ich hier spreche sind Mädels! Daher ja auch die Idee, daß die Motivation, Mäuse zu verfüttern, möglicherweise da liegen könnte.

    Ich hab das auserdem nur gefragt, weil sich ne Freundin von mir eine Schlange geholt hat und da halt wie vorhin erwähnt mal was übrig bleibt. Und mich hats halt mal interessiert. Sorry!!!!
    Du kannst es (noch) nicht wissen, doch gerade dieses Thema ist doch sehr heikel und die Gemüter sind darüber erhitzt. Sehr viele Leute halten sich Spinnen aus den falschen Gründen. Und Leute, die wie viele hier in dem Forum seit vielen Jahren Spinnen halten, reagieren teilweise etwas allergisch, wenn so ein Verdacht aufkommt. Besonders, weil Spinnenhalter häufig auch Tierfreunde sind und entsprechend die Qual einer sterbenden Babymaus für unnötig halten.

    Sollte die Frage kommen:
    Ich halte Spinnen, weil ich sie entspannend finde (kein Scherz). Gerade wenn ich Streß hatte, sitze ich manchmal recht lange vor dem Terrarium und gucke einer meiner Spinnen zu, wie sie durch das Terrarium marschiert. Das finde ich ungemein beruhigend. Ich hatte auch schon fast alle meine Spinnen auf der Hand. Das letzte Mal hatte ich eine vor 18 Monaten auf der Hand, nämlich als ich eine umgetopft habe und das scheiß Vieh lieber auf meine Hand klettern wollte als in die Heimchendose. Doch es gibt mir einfach nichts, die anzufassen. Anglubschen finde ich da doch besser.

    Macht echt keinen Spaß sich hier über Sachen informieren zu wollen und dann heißt es ich will meine Spinnen killen.
    Du glaubst nicht, wie viele Spinnen durch falsche Haltung sterben. Teilweise ist es nur Unwissenheit, teilweise Ignoranz oder Gleichgültigkeit. Gerade bei den Leuten, denen es in erster Linie darum geht, kEwL zu sein, kommen die Bedürfnisse der Spinne eher zu kurz. Und oft wird sich dann eine neue Spinne gekauft. Gerade eine Rosi kostet selbst als adultes Tier ja nicht viel (keine Anspielung auf Dich). Und bevor man sich für sowas uncooles wie Tierschutz oder richtige Tierhaltung interessiert, läßt man die Spinne doch lieber eingehen.

    Hier will Dir also keiner auf den Schlips treten oder Dich schlecht machen. Dein Alter ist auch kein Problem für uns. Es gibt sehr viele ausgesprochen gute Spinnenhalter, die noch deutlich jünger sind als Du. Doch es gibt dummerweise auch die andere Art von Spinnenhalter und die Frage, wann man denn der Spinne (endlich) Mäuse zu fressen geben darf, kommt bei denen sehr schnell.

    Gruß
    Christian

  6. #16
    Registriert seit
    13.07.2007
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    35
    @vanessa
    ich versteh deine Reaktion
    nachdem ich die Antworten hier gelesen habe fühl ich mich auch grad ein bisschen wie ein Spinnenkiller.

    ich habe mir auch schon überlegt mal ne maus zu vefüttern,wenn ich denn mal die "geeignete" Spinne dafür haben sollte.
    naja,jetzt habe ich diesen Thread gelesen und in zweierlei hinsicht etwas gelernt..
    1. verfüttere deiner Vogelspinne keine Maus
    2. einem Anfänger sollte man das Buch von Peter Klaas nur bedingt empfehlen.
    da drinn steht nämlich das man je nach Spinne, auch nestjunge Mäuse verfüttern kann....(Seite 43+44)

    Gruss

  7. #17
    Kali Gast
    Zitat Zitat von fuzzy Beitrag anzeigen
    2. einem Anfänger sollte man das Buch von Peter Klaas nur bedingt empfehlen.
    da drinn steht nämlich das man je nach Spinne, auch nestjunge Mäuse verfüttern kann....(Seite 43+44)

    Das steht in so gut wie jedem Buch, egal ob über Spinnen, oder Skorpione oder Mantiden

    Ich habe auch Schlangen und bin noch nicht auf die Idee gekommen deren übriggebliebenden Mäuse zu verfüttern (mal abgesehen davon, dass sie eh nix übriglassen )
    Allerdings wurde meine blondi früher mit Mäusen oft gefüttert und ich kann sagen, das ist kein schöner Anblick. Es gibt auch Reptilien wo ich es nicht empfehlen kann welche zu vefüttern, obwohl man es ja bei ihnen darf. Aber viele Echsen veranstalten mit Mäusen auch eine riesen Sauerrei.

    Und wie schon mehrfach erwähnt, es ist aus Tierrestlichen Gründen verboten Wirbeltiere an Wirbellose Tiere zu verfüttern, da es für, in dem Falle die Maus, unglaubliche Schmerzen sind, bei Reptilien geht das alles weit aus schneller und schmerzfreier. Außerdem darf man eigentlich keine lebenden Mäusebabys kaufen, egal ob das nu viele Geschäfte trotzdem machen, oder nicht. Bereits tote Mäuse werden mit Sicherheit ungerne genommen. Und es ist nicht toll, wenn die Maus nur halbverdaut/ gefressen ist und dann wohlmöglich noch in der Höhle liegt.

  8. #18
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    67
    Kali das war du sagt würde mich jetzt auch mal interessieren. Mir ist schon aufgefallen das nirgendwo beschrieben wird wie das Gift von VS eigentlich wirkt. Wenn man sich die Videos von „Tötungen“ (sorry nen das jetzt mal so da wir von Säugetieren sprechen) anschaut bemerkt man ja dass die Tiere noch lange zappeln. Keine Ahnung ob dies durch Nervenimpulse passiert oder dadurch dass dieses Gift Praktisch nur lähmt und sonnt nix macht und das Tier solange nicht Sterben kann bis die „Verdauersäfte“ die Lebenswichtigen Stellen zerstört haben.

    Ich für meinen Teil kann als langjähriger Halter schon vieler Hamster wirklich keiner VS so ein Tier Füttern, egal ob mit ohne Schwanz oder mit. Zumal ich es eh nicht einsehe Säugetiere an Reptilien oder Wirbellose (wie es so schön heißt) zu verfüttern. Außer es gehl halt nicht anders. Keiner würde einen Affen einer Schlage vorwerfen, wenn sie ihn fressen könnte.

  9. #19
    Kali Gast
    Das ist wie immer von Art zu Art unterschiedlich. P.murinus soll eine adulte Maus in 3 Sekunden töten, bei manchen Scolopendra Arten dauert es 5 Minuten und dabei sollen die giftiger sein und bei Skorpionen wie P.imperator ist das wieder ganz anders, da der nicht sticht, sondern quetscht. Wenn der also nicht richtig gequetscht hat und anfängt zu fressen, frisst er die Maus bei lebendigem Leib.

    Und die Zuckungen hängen wieder von der Giftart ab, wie die nu wirken.

  10. #20
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    Also interessant wäre der LD50-Wert! Und der liegt sicher in etwa wie der eines P.imperator...ich denke mal über 1000mg/Kg!

    Und dass eine P.murinus eine Maus in 3 sec. tötet, halt ich für ein Gerücht! Vielleicht wenn sie adult ist und mit den Chelizeren zufällig an der richtigen Stelle zubeißt und so die Wirbelsäule schädigt oder so...

    Ein P.imp. auf jeden Fall, wie schon erwähnt, tötet generell, im Normalfall, ausschließlich mit den Pedipalpen!

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