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Einige Fragen zu Haplopelma-Arten

Erstellt von Johnny Fontane, 05.04.2014, 21:14 Uhr · 13 Antworten · 2.509 Aufrufe

  1. #11
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    Sorry für Doppel-Post!!

    Würde sich eher dieses:

    Take off Kanister Dose Vorratsbehälter Spaghetti Behälter Vorratsdose 30cm | eBay

    oder dieses:

    http://www.amazon.de/Plastteam-Sch%C.../dp/B00G9YEVFQ

    Behältnis besser eignen?


  2. #12
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    Hallo,

    was die Feuchtigkeit betrifft, wurde alles von Mark völlig korrekt beschrieben: Je nach Jahreszeit kann der Bodengrund der aus Thailand und angrenzenden Ländern stammenden Haplopelma Arten schon mal recht trocken werden. Einen lesenswerten Artikel dazu gab es bereits in der Zeitschrift ARACHNE von Jan-Philipp Samadi: Vereinszeitschrift »ARACHNE« - Inhalt - Deutsche Arachnologische Gesellschaft e.V.

    Was die Terrarien betrifft: Den Vorratsbehälter aus dem ersten Link halte ich für recht ungeeignet. Die Bauten von Haplopelma verlaufen nur das erste Stück senkrecht nach unten, knicken dann aber ab; d.h. sie verlaufen mehr oder weniger L-förmig. In so einem so schmalen, röhrenförmigen Behälter wie dem aus dem ersten Link ist das allerdings nicht möglich.
    Der Behälter aus dem zweiten Link wäre dagegen als Alternative zu den von von Wirth & Huber beschriebenen Haplopelma Spezialterrarien aus Glas (siehe den Artikel dazu: http://www.dearge.de/arachne/doc/2002_11_7.pdf ) durchaus geeignet, wenn er auch für größere adulte Spinnen etwas klein sein mag.
    Und noch ein Tipp: Viele Vogelspinnen, darunter auch Haplopelma und Ornithoctonus Arten, legen ihre Bauten in der Natur häufig an Hängen an. In vom Menschen beeinflussten Gegenden findet man sie häufig an z.T. sehr steilen Wegböschungen - das folgende Bild zeigt den Bau einer wissenschaftlich bislang unbeschriebenen Ornithoctonus Art aus Thailand - die Böschung verlief dabei beinahe senkrecht: Ornithoctonus burrow.jpg

    Entsprechend könnten auch kleinere Hänge in handelsüblichen Glasterrarien nachgeahmt werden. Die Breite der Terrarien ist dabei eher nebensächlich; wichtiger ist eine möglichst große Tiefe und Höhe der Terrarien um ausreichend Substrat - am besten bis unter die Decke - einfüllen zu können.

    Übrigens, den oben gezeigten Ornithoctonus Bau habe ich während der Trockenzeit gefunden -> das sandige Substrat war während dieser Zeit an der Oberfläche völlig trocken!

    Viele Grüße,
    Tobias

  3. #13
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    @ Tobi.H: Danke für deinen informativen Thread.

    @ Alle: Welcher Behälter (auch der, den ich nicht verlinkt habe) eignet ihr (auch für adulte Spinnen) für geeignet. In irgendeinem Thread war auch von einem 5,8 l BraPlast Behälter die Rede.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Johnny Fontane Beitrag anzeigen
    @ Alle: Welcher Behälter (auch der, den ich nicht verlinkt habe) eignet ihr (auch für adulte Spinnen) für geeignet. In irgendeinem Thread war auch von einem 5,8 l BraPlast Behälter die Rede.
    Es gibt einige, die diese BraPlast-Behälter nehmen. Ich würde davon abraten, weniger funktionell als wegen der Optik. Viele Ornithoctoninae-Arten sind wirklich sehr hübsch gezeichnet, was man aber durch das Milchige der Dosen nicht gut sieht. Für Züchter sind diese Behälter sicher sehr hilfreich, aber für Hobbyisten halte ich diese für zu schade.

    Meine H. longipes habe ich aus Konstengründen (bzw. der Behälter war sehr billig) in einem leicht blauen Tank getan. Ich bereue es jeden Tag, da sie deswegen eher wie ne lividum aussieht und ich nur selten die richtige Farbe sehe. Aber sie hat sich so gut in dem Behälter eingelebt, dass ich wegen dieser ästhetischen Komponente die Spinne nicht umsiedeln will.

    Gruß

    Christopher

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