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Einige Fragen zu Haplopelma-Arten

Erstellt von Johnny Fontane, 05.04.2014, 21:14 Uhr · 13 Antworten · 2.508 Aufrufe

  1. #1
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    Einige Fragen zu Haplopelma-Arten

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe in Erwägung gezogen mir eine Haplopelma albostriatum und eine Haplopelma lividum anzuschaffen. Da ich mich mit unterirdisch lebenden Spinnen nicht auskenne, habe ich versucht, ein paar Infos zu googlen. Leider sind ein paar Fragen ungeklärt geblieben. Diese wären:

    1. Muss nur der obere Teil oder das ganze Substrat feucht gehalten werden?

    2. Wird das Futtertier nur in den Haplotank gelegt und die Spinne holt sich die Beute selbst?

    3. Sollten Spiderlinge erst in einem Würfel oder direkt in einem Haplotank gehalten werden?

    Weil Ihr die Experten seid, bin ich sicher, mich bestens aufzuklären. Wenn für den ein oder anderen meine Fragen logisch erscheinen, bitte ich um Verständnis. Ich möchte jeder Vogelspinne ein artgerechtes Leben ermöglichen. Falls Ihr noch irgendwelche Tricks oder Tipps habt, so lasst es mich wissen. Ich bin für jede Hilfe dankbar.



  2. #2
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    Hallo, das ganze Substrat muss feucht gehalten werden.
    Das Futtertier wird meist nachts erbeutet, kann aber auch direkt in den gegrabenen Gang geworfen werden.
    Spiderlinge halte ich vorerst in kleineren Kunststoffbehältern, denn im Endterrarium sieht man sie sonst kaum wieder.

    Gruß Swen

  3. #3
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    Hallo

    Swen hat ja schon alles gesagt. Also ich habe meine H.lividum und H.minax so gefüttert, dass ich einfach ein Futtertier ins Terrarium gegeben habe und oft konnte man sie schon durch die Vibration an ihren Höhlenausgang kommen sehen. Man glaubt oft gar nicht wie fein die Sinne von Spinnen sind.
    Mal ehrlich, wenn man der Haplopelma ihre beute noch in ihre Wohnhöhle gibt, muss man sich nicht wundern wenn man die Spinne gar nicht mehr zu Gesicht bekommt, dann hat sie keinen wirklichen Grund ihre Wohnhöhle zu verlassen.

    Ich füttere alle meine Tiere so, selbst 2 cm Spinnen im 60x40 Terrarium. Die sollen sich ihre Beute gefälligst selber besorgen und ich will dann auch dabei zu sehen.

    Es ist doch total spannend wenn man vor dem Terrarium steht und quasi mitfiebert ob das Heimchen jetzt wirklich endgültig erbeutet wird.

    grüße

    Patrick

  4. #4
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    @ Spinnentier & Patrick_81: Danke für Eure guten Tipps!

  5. #5
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    Hey,

    das ganze Substrat muss feucht gehalten werden.
    Ist das so?
    In natura sieht das etwas anders aus. Da ist die Feuchtigkeit nämlich von der Jahreszeit abhängig, was in Süd-Ost Asien bedeutet, dass es eine Trockenzeit und eine Regenzeit gibt, welche unterschiedlicher kaum sein könnten.
    Das heisst, dass der Boden während der Trockenzeit austrocknet und lediglich in den "tieferen" Regionen der Erde ist noch Feuchtigkeit vorhanden. Also im Prinzip genau andersherum als vom TE gefragt
    Während der Regenzeit wird ja dann bekanntlich geflutet um genau diesen Zustand zu ermöglichen.

    Hier mal ein schöner Bericht aus dem Habitat von H. lividum und albostriatum(etwas runterscrollen):
    Kumalo.de - Thailand

    Gruß,
    Mark

  6. #6
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    Laut von Wirth soll der Haplotank zweimal im Jahr geflutet werden, das bedingt automatisch, dass die Erde auch abtrocknet, wenn der Tank auch beleuchtet wird und/oder bei 20 bis 25° gehalten wird.

    Gruß

    Chris

  7. #7
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    Kann man als Substrat auch Walderde verwenden, oder wäre Blumenerde wegen der Saugstärke besser?

  8. #8
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    Zitat Zitat von Johnny Fontane Beitrag anzeigen
    Kann man als Substrat auch Walderde verwenden, oder wäre Blumenerde wegen der Saugstärke besser?
    Das kommt bei beiden wohl auf die Zusammensetzung an. Ich kenne weder DIE Walderde noch DIE Blumenerde.

    Gruß

    Chris

  9. #9
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    Hallo Jonny Fontane,

    da du schon etwas von "Haplotank" schreibst, gehe ich davon aus, dass du einen Haplotank (oder ähnlich hohes "Terrarium") hast.

    Spiderlinge in etwas höheren Bechern großziehen.Ab ca. 1-2cm KL das Tier in den Haplotank.

    Füttern ist kein Problem.Ich kenne Haplopelma nur als gierige Fresser,die sofort rauskommen,wenn sie etwas an der Oberfläche "spüren".(Hunger vorausgesetzt) Fressen auch größere Futtertiere als sie selbst sind.

    Zu deiner Frage 1.(ist wohl die wichtigste)

    Ich kann da die Antworten von "Blacksaiwhite" und "Qurk" unterschreiben.Der Rest ist "Quark".

    101_0339.jpg

    Ich halte Haplopelma spec. in solchen "Säulen". Ich stelle diese 2x im Jahr (ca.März. und ca.September) in eine Größe Wanne, und mach diese komplett mit wasser voll....Durch die Löcher unten saugt sich das Substrat voll.Nach 1-2 Tagen kommen die Teile in eine bereitstehende leere Wanne, wo das Restwasser ablaufen kann......Wenn's da wieder 1-2 Tage stand, kann es zurück an seinen Platz.
    Dann trocknet es natürlich ab, bis es das nächste mal geflutet wird.

    Natürlich muss trotzdem immer kontrolliert werden, wie es dem Tier geht, was es macht.......


    Zum Substrat.

    Meiner Meinung nach völlig egal, ob Walderde,Blumenerde,Maulwurferde,Erde vom Garten, Erde von "hinterm Haus", Erde vom besten Kumpel, vom Weihnachtsmann oder Erde vom Mond.............

    Ich hab billige gekaufte Blumenerde (das dunklere) und Lehm (das hellere - speichert Feuchtigkeit) geschichtet, und fest angedrückt.
    Kann man sicher auch richtig mischen.....oder sonstwie in Verbindung einbringen.

    So.Hoffe dir etwas geholfen zu haben.Steht aber auch alles schon hier im Forum. (zumindest das mit den 2 Regenzeiten/Flutungen)

    MfG

  10. #10
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    Danke! Jetzt bin ich wieder um einiges schlauer geworden.

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