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Chelizere von G. rosea bleibt stecken

Erstellt von ddoc, 22.08.2010, 22:13 Uhr · 16 Antworten · 4.890 Aufrufe

  1. #1
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    Chelizere von G. rosea bleibt stecken

    Hi!

    Nach langer Umzugsabstinenz hab ich nun endlich wieder Internet aber leider auch gleich ein Problem. Mein adultes G. rosea Weib hat sich nun nach 26 Monaten endlich wieder gehäutet. Sie ist ein Wf und ich habe sie nun seit gut 4 Jahren in meiner Obhut. Vorher hat sie einige Jahre bei einem ehemals bekannten auf Vogelsand gehaust und sollte aus Mangel an Interesse zertreten werden. Mit anderen Worten, ich hab keine Ahnung wie alt sie ist. Aber bei der größe und den Häutungsintervallen dürfte das schon eine betagte alte Dame sein.
    Nun zu meinem Problem, bzw zu dem der G. rosea. Sie hatte sich spät nachmittags auf den Rücken gelegt und mit der Häutung begonnen. Als ich am nächsten morgen nach schaute lag sie immer noch unverändert auf dem Rücken. Mittags hat sie sich dann endlich gepellt. Als ich dann am darauf folgenden morgen in das Becken sah war da nur ein wirwar an Beinen. Da mir das alles zu lang vor kam hab ich sie vorsichtig mit zwei Löffeln aus dem Becken geholt und sie in eine Box gelegt. Dann habe ich nach und nach alle Beine der alten Exuvie und was ich noch ab bekommen hab entfernt. Als sie da auf dem Rücken lag und das Chaos sich langsam lüftete hab ich gesehen das eine Chelizere gehäutet war und die andere nicht. Ich habe wie erwähnt alle was ging entfernt, sie dann zurück gelegt(auf die Beine) und dann die Lf durch gießen erhöht. Lediglich die beiden alten Chelizeren hab ich gelassen wo sie sind. Ich kann leider im Moment kein Foto machen. Das reiche ich morgen nach. Es sieht momentan so aus als würde es ihr den umständen entsprechend gut gehen. Das ganze ist jetzt drei Tage her. Sie bewegt sich im Terrarium, sitzt aber die meiste zeit zusammen gekauert da. Wie bekomme ich jetzt die alte Chelizeren Haut runter? Haben die Chelizeren auch Sollbruchstellen?

    Vielen Dank für die Hilfe im voraus!

    MfG Michael


  2. #2
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    Hallo Michael,

    26 Monate Häutungsintervall deuten nicht auf hohes Alter sondern auf fehlenden Jahreszeitenwechsel hin. Auch schön, daß du von "der Größe" sprichst, sie uns aber vorenthälst. Es ist auch nicht relevant, daß sie vor vier Jahren mal auf Vogelsand saß, sondern wie sie jetzt gehalten wird.
    Es kann natürlich sein, daß die Dame einfach zu alt ist und daher Probleme mit der Häutung hatte, möglicherweise ist aber auch was an den Haltungsbedingungen verkehrt.
    Was das Problem mit der feststeckenden Chelizere angeht, würde ich mir keine Sorgen machen, selbst Vogelspinnen die beide Chelizeren verloren haben sind problemlos durchzubringen. Problematischer finde ich, daß sie zusammengekauert rumsitzt.
    Ich fürchte allerdings, daß einzige was du jetzt noch tun kannst ist abwarten und sie einfach in Ruhe lassen.
    Ich hoffe das Tier erholt sich nochmal.

    Gruß

    Frank

  3. #3
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    Hi Frank!

    Zitat Zitat von _Frank Beitrag anzeigen
    26 Monate Häutungsintervall deuten nicht auf hohes Alter sondern auf fehlenden Jahreszeitenwechsel hin.
    Ich führe den Jahreszeitenwechsel durch, nur angepasst an unsere Erdhälfte.

    Zitat Zitat von _Frank Beitrag anzeigen
    Auch schön, daß du von "der Größe" sprichst, sie uns aber vorenthälst.
    Aus dem einfachen Grund, weil ich nicht gemessen hab und auch nicht wild schätzen will. Sie ist schon Ausgewachsen gewesen als ich sie vor vier Jahren bekahm und der Vorbesitzer hatte ebenfalls gesagt das er sie so bekommen hat. Ergo, wie wir alle wissen brauchen Grammostola eine weile um ausgewachsen zu sein, das plus min. zehn Jahre ist für mich alt.

    Zitat Zitat von _Frank Beitrag anzeigen
    wie sie jetzt gehalten wird.
    Nicht auf Vogelsand
    Den Jahreszeiten entsprechend lasse ich den Trinknapf mehr überlaufen oder auch nicht, bei Zimmertemperatur und im Winter auf dem Boden.

    Zitat Zitat von _Frank Beitrag anzeigen
    selbst Vogelspinnen die beide Chelizeren verloren haben sind problemlos durchzubringen.
    Naja, problemlos ist für mich was anderes. Die Spinne dann regelmäßig mit Hackfleisch zu füttern ist schon aufwendig. Was jetzt nicht bedeutet das ich dies nicht in Kauf nehmen würde.
    Aber ich hoffe du hast das richtig verstanden. Im moment hat sie eine intakte gehäutete Chelizere soweit ich das erkennen konnte und die andere steckt noch in der alten Haut, weil ich nicht daran rum zippeln wollte als ich ihr geholfen hab!
    Fällt die Haut jetzt irgendwann von alleine ab oder gibt es eine möglichkeit die alte Haut entfernen? Wenn nicht, haben die Chelizeren auch eine Sollbruchstelle wie die Beine?

    Danke!

    Gruß Michael

  4. #4
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    Also solange eine Chelizere i.O. ist wird es auch kein Problem mit der Ernährung geben. Ich gehe mal fest davon aus, das sie die Haut selber entfernen wird wenn sie stört. Oder sie bleibt einfach im Futtertier hängen.

    Gruß, Olli!

  5. #5
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    Zitat Zitat von ddoc Beitrag anzeigen
    Hi Frank!
    Den Jahreszeiten entsprechend lasse ich den Trinknapf mehr überlaufen oder auch nicht, bei Zimmertemperatur und im Winter auf dem Boden.
    Verstehe ich richtig, daß die Temperaturabsenkung dadurch geschieht, das du die Spinne einen Meter tiefer stellst? Oder meinst du den Dachboden?

    Solange eine Chelizere in Ordnung ist, wird es keine Probleme geben. Entweder das Stückchen Haut fällt ab oder halt nicht.
    Vorausgesetzt das Tier überlebt die nächste Zeit überhaupt.

    Gruß

    Frank

  6. #6
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    Hi!

    Zitat Zitat von _Frank Beitrag anzeigen
    Verstehe ich richtig, daß die Temperaturabsenkung dadurch geschieht, das du die Spinne einen Meter tiefer stellst? Oder meinst du den Dachboden?
    Richtig verstanden. Das und die tatsache das es zudem zeitpunkt Herbst/Winter ist und sie nur indirekt beleuchtet wird sollte ausreichen. Ich erreiche damit ca. 15°C.

    Oder sie bleibt einfach im Futtertier hängen.
    Das Problem dabei ist, das die Chelizere deformiert erscheint. Es sieht aus als hätte sie zwei Hörner. Ich denke das dass davon kommt, dass sie sich selber befreien wollte und sich dagagen gestemmt hat. Ich hoffe ich kann heute abend Fotos einstellen.

    Gruß Micha

  7. #7
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    Zitat Zitat von ddoc Beitrag anzeigen
    Richtig verstanden. Das und die tatsache das es zudem zeitpunkt Herbst/Winter ist und sie nur indirekt beleuchtet wird sollte ausreichen. Ich erreiche damit ca. 15°C.
    Das ist zuviel für Winterruhe - um die 8° wäre klasse!

  8. #8
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    Hi!

    Zitat Zitat von draagsalia Beitrag anzeigen
    Das ist zuviel für Winterruhe - um die 8° wäre klasse!
    Ist mir bewusst. Ich hatte aber bis vor kurzem nur eine Mietwohnung in deren Keller es auch schon mal deutlich kälter geworden ist, so erschien mir das als einzige möglichkeit wenigstens ein wenig die Teperatur zu senken.Jetzt hab ich endlich mein eigenes Haus mit nem vernünftigen Keller. Ab diesen Winter kommt die Dame in den Keller. Sowie die andern Grammostola auch.

    Gruß Micha

  9. #9
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    Chelizere von G. rosea bleibt stecken

    Hallo.
    Ähm,wie kommt Ihr auf das schmale Brett von 15 und 8 Grad?
    Ihr geht da doch nicht etwa nach ner Klimatabelle?

  10. #10
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    Nabend,

    für mich war immer nur wichtig das eine Temperaturwechsel stattfindet an dem sich das Tier orientieren kann und ich es zu einer Häutung bewegen kann. Hab jetzt übrigens eine Kamera. Morgen kommt das versprochene Foto.

    Gruß Micha

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