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Einige Fragen zum Wohlbefinden meiner B. vagans

Erstellt von Spinni-an-der-Wand, 27.04.2017, 21:34 Uhr · 8 Antworten · 356 Aufrufe

  1. #1
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    Einige Fragen zum Wohlbefinden meiner B. vagans

    Hallo,
    ich besitze eine B. Vagans 1.0.0 RH. August 2016 und habe einige Fragen zu seiner Gesundheit.

    Er ist nun ziemlich abgemagert, obwohl ich rund alle 2 Wochen futter einwerfe, einiges vom Futter wird auch gefressen. Ist das alles nur altersbedingt, oder kann es eine Erkrankung sein? Er zeigt keine Symptome einer parasitären Erkrankung.

    Ich habe vor 3 Tagen gemerkt, dass er eine Art weißen Belag auf den Spinnwarzen hat. Eventuell Kot? Fungus?
    Was meint ihr?
    Danke im Voraus
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  2. #2
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    Geh mal damit zum Arzt. Nicht das es ansteckend ist...armes adultes altes Böckchen





    Ich hol mir mal eben Popcorn. Noch jemand?

  3. #3
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    Also wenn man die Bilder so sieht, sieht der schon aus wie tot. Wenn er das noch nicht ist, dann erlöse ihn. Die Beine sind unter den Körper gezogen, das Abdomen ist nackt, schrumplig und verkümmert.
    Das wird nichts mehr.
    Generell fressen adulte Männchen schlecht bis gar nicht mehr. Das ist normal.

  4. #4
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    Hi,

    Zitat Zitat von Bärbel80 Beitrag anzeigen
    Generell fressen adulte Männchen schlecht bis gar nicht mehr. Das ist normal.
    generell stimmt die Aussage so nicht. In den ersten Wochen / Monaten fressen adulte Männchen z.T. ganz normal, kommt immer auch auf die Art an.
    Was viele adulte Männchen auf jeden Fall machen, ist viel trinken, vor allem wenn sie nichts mehr fressen.

    Bei dem Tier hier ist aber so oder so nix mehr zu machen. Wenn Du noch andre Tiere in der Größe hast, würde ich ihn verfüttern...das erspart Dir die Entsorgung.


    Grüße

  5. #5
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    Danke euch...
    Aber ich bin mir nicht sicher ob ich ihn erlösen sollte, weil er sich noch viel nachts bewegt. Wenn ich ihn trotzdem erlösen soll, dann wie? Formaldehyd? Alkohol?
    PS: Lightman, ich bitte dich... las solche Sprüche sie machen nichts gutes, ganz im Gegenteil..

  6. #6
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    Hey Kevin.

    Das ist vermutlich keine populäre Meinung, aber ich sage es trotzdem, nurmal so als Gedankenanstoß: Wenn Mutter Natur / die Evolution / eine Gottheit deiner Wahl für Vogelspinnenmännchen vorgesehen hat, daß sie nach Erledigung ihrer Lebensaufgabe das Fressen einstellen und schließlich sterben muß man dann als Halter unbedingt eingreifen und das Tier "erlösen"?
    Keiner weiß, ob sich das Tier trotz seines desolaten Zustandes quält.
    Ich persönlich denke, daß die "Euthanasie" von alten Tieren oft eher einem menschlichen Unvermögen entspringt, etwas auszuhalten, was wir uns schlimm vorstellen und was sich unserer Kontrolle entzieht.
    Bei alten Menschen ist es auch so, daß sie (so sie nicht krank sind) irgendwann einfach das Hunger- und Durstempfinden verlieren und dann aufhören zu essen und zu trinken, woraufhin sie irgendwann sterben, nicht daß sie vor Entkräftung nicht mehr essen und trinken können und qualvoll verhungen und verdursten. Vielleicht ist es ja bei den Tieren so ähnlich?

    Ich persönlich würde Wasser anbieten und das Böckchen in Ruhe lassen, oder es wie bereits vorgeschlagen zu einer anderen, entsprechend großen Spinne in's Terrarium setzen.

    Du weißt nicht, ob ein Tod durch Einfrieren / Einlegen in irgendwelchen Flüssigkeiten nicht letztendlich mehr Qual bedeutet als der Zusatnd in dem sie jetzt ist.

    Liebe Grüße, Kumonosu

    p.S.: Dieses Forum verfügt übrigens über eine Ignore-Funktion, die ich wärmstens empfehlen kann.

  7. #7
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    Also wenn ein Mann schon arg abgebaut hat und man ihn nicht mehr zum verpaaren bekommt, dann verfüttere ich ihn. Hört sich brutal an, aber ist für mich dann irgendwo die beste Lösung. Hab erst vor ein paar tagen meiner P.cancerides einen - schon stark abbauenden - N.incei Mann verfüttert.

    Mal abgesehen davon, dass es um jedes Tier traurig ist, sieht es schon sehr interessant aus wenn Spinnen andere Spinnen fangen. Die gehen da noch "Brutaler" vor als gegen normale Futtertiere. Wahrscheinlich weil das Risiko einer Verletzung besteht??? Denke ich zumindest. Die cancerides ist in die Heimchendose reingesprungen als sich das Männchen nur einen schritt bewegt hat.

    Ich würde übrigens auch beim "normalen" abtöten eher andere Methoden empfehlen als Kühlschrank. Tier in Küchenpapier und dann mit voller Kraft ein Buch drauf kloppen. Hört sich brutal an und sieht auch nicht schön aus, aber für mich ist es die absolut schnellste art ein Tier zu erlösen. Der Todeskampf im Kühlschrank wird nicht unbedingt angenehm sein.

    Gruß

  8. #8
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    Zitat Zitat von Patrick_81 Beitrag anzeigen
    Ich würde übrigens auch beim "normalen" abtöten eher andere Methoden empfehlen als Kühlschrank. Tier in Küchenpapier und dann mit voller Kraft ein Buch drauf kloppen. Hört sich brutal an und sieht auch nicht schön aus, aber für mich ist es die absolut schnellste art ein Tier zu erlösen. Der Todeskampf im Kühlschrank wird nicht unbedingt angenehm sein.
    Hat mir auch mal jemand gesagt, Spinne in ne Platetüte, Papiertüte drüber (aus rein ästhetischen Gründen) und beim Auto vor das Vorderrad legen, los fahren natürlich auch noch. Oder Stein drauf.
    Ersäufen in Alkohol oder Formaldehyd ist ja gemein, würde ich niemals machen.

  9. #9
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    290
    Endlich mal ein Thema wo der Mensch Gott spielen kann. Weiter so ihr...

    ...aber recht habt ihr eure dem Tode Geweihten zu erlösen!

    Ich frittiere meine Abschusskandidaten in Olivenöl und verspeise sie selbst. Krallen, Chelizeren werden natürlich zu meinem eigenen Wohlgeschmack vorher entfernt. Prise Salz drüber und mmmhhhhhhhhh

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