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Was ist jetzt der richtige Bodengrund?

Erstellt von jacolo, 10.09.2014, 08:37 Uhr · 26 Antworten · 2.753 Aufrufe

  1. #1
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    Was ist jetzt der richtige Bodengrund?

    ich hab meine P. Irminia (12.2013) in ihr neues Terrarium gesetzt...
    Hab Pflanzen reingesetzt, einen Kletterstamm (nicht sooo groß... aber groß genug zum klettern, geht von unten Mitte nach Oben hinten links) und hab ihr auch eine "Höhle" gebaut, weil sie sich im kleinen Terrarium im Boden eine gebaut hatte... naja, sie sitzt jetzt oben am stamm in der ecke und hat es sich da auch gemütlich gemacht. Der
    Bodengrund ist Kokos (?) also so ein aufweich zeug... jetzt lese ich hier das das nicht wirklich gut ist... was mach ich denn jetzt? ich will mein Irmchen nicht nochmal stressen... vor allem kommt man an sie jetzt auch nicht wirklich ran... 'Ich hab im Internet gesehen, das es lehmpuler gibt zum untermischen... kann man das auch einfach drüberstreuen? sorry, für diese doofe frage, bin aber noch "Neuling" und um jeden Tipp froh!!!
    Das Terrarium ist auch "nur" das Jugendterrarium... in dem kleinen war Schimmel... Die Maße folgen...


  2. #2
    Super-Moderator
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    Hallo,

    auch wenn mich einige jetzt köpfen möchten:
    Die Leier vom bösen Kokoshumus ist auch nur im Ansatz richtig.

    Du hast hier im Grunde genommen einen Baumbewohner sitzen, der im Jugendalter ganz gerne mal flach unter der Erde Wohnröhren anlegt oder aber den Boidengrund nutzt, um ihn am Boden mit in eine oberirdisch verlaufende Wohnröhre mit einzubringen.

    Von daher finde ich Kokoshumus für diese Art recht passend, da das feine Faserzeug super mit eingesponnen werden kann. Du solltest - trotz dass es sich um eine nicht grabende Art handelt - ausreichend Grund einfüllen und schauen, dass das Zeug nie ganz austrocknet, dass es wirklich nur noch furztrocken ist.

  3. #3
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    Danke für die Antwort! ich hab den Bodengrund unterschiedlich hoch gemacht, also vorne etwas flacher nach hinter höher und das ganze etwas "hügelig" was auch durch die Pflanzen zustande gekommen ist... also muss ich bei dem Terrarium nichts verändern... das ist gut zu hören...

  4. #4
    Aki
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    Moin,

    ich seh das genauso. Bei Baumbewohnenden Arten hab ich auch oft Kokoshumus.

  5. #5
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    Moin, ich z.B mische ab und zu Kokoshumus mit Erde, bei einem Baumbewohner- gebe ich Spidermum recht. Bei einem Bodenbewohner verwende ich allerdings lieber Lehmhaltige Erde, da die feuchtigkeitsaufnahme bei Kokos nicht so optimal ist.

  6. #6
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    Hallo
    Ich sehe in Kokoshumus weder bei Baum noch bei Bodenlebeden Arten ein Problem. Ich hatte damals in all meinen Terrarien Humus und jede Spinne könnte darin einwandfrei Graben, meine seemanni hat sich ein regelrechtes Tunnels gebaut.
    Irgendwann bin ich allerdings auf Lehmerde umgestiegen, da man sie billiger bekommt (Garten ) und sie wie ich finde schöner ausschaut. Weiterhin hatte ich bei Humus/billiger Blumenerde irgendwie dann ein Trauermücken problem, welches ich bei lehmerde nie hatte.

    Greetings

  7. #7
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    Das mit den Mücken ist einfach in den Griff zu bekommen, Gefäß mit Erde füllen und kurz in den Backofen und erhitzen. Eigentlich sterben dann die Mückenlarven ab. Die ausgekühlte Erde schaffe ich dann ins Terra. Grüße

  8. #8
    Nix
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    Hallo
    @wiesel: Wenn du das so machst hast du allerdings auch überhauptkeine Microorganismen
    Abgesehen davon muss es nicht so sein, dass die eier bereits in der erde sind sondern zu einem späteren Zeitpunkt hineingelegt werden.
    Mfg

  9. #9
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    Man lässt ein Terra ja auch ein bissi einlaufen bevor man es in Betrieb nimmt, sprich man wässert, setzt Assel, Springschwänze und evtl. Pflanzen hinzu! Denn Rest erledigt die Zeit. Mikroorganismen bilden sich auch so oder so! Wäre ja dann ein No go gedüngte Erde zu verwenden wenn man dieser Argumentation folgt oder nicht? Klar killt man einiges im Backofen, aber stellt sich mit der Zeit ja doch wieder ein. Grüsse

  10. #10
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    Niemals Erde keimfrei machen!!! Ist für mich ein No Go. Wurzelm usw kann ich ja noch verstehen (Auch wenn ich selbst die nicht backe), aber Erde??? Schadorganismen fassen leider meist viel schneller fuß, als sich jemals wieder ein halbwegs funktionierendes gleichgewicht einstellt und das braucht man! Weiße Asseln sind toll und ich habe auch viele davon in meinen Terrarien, aber die sind auch keine wundermittel für alles was so anfällt, des sind die ganzen Bakterien, Fadenwürmer, Pilze usw die dafür sorgen dass man seinen Bodengrund nicht schon nach 4 Monaten wechseln muss. Mit dem backen vernichtest du übrigens nicht nur unliebsame viecher, sondern du zerstörst auch die struktur des Bodens und die kommt danach nie mehr richtig auf die Beine. Heißt: Pflanzen können nicht richtig nährstoffe ziehen, für Mikroorganismen herrscht kein gutes Bodenmilieu vor. Wer es unbedingt machen will soll es tun, ich würde aber jedem davon abraten! Grüße

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